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E_1949_Zeitung_Nr.016

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AUTOMOBIL REVUE

AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 30. MAUZ 1949 - Nr. 16 Auf glitschigem Boden \ C(D)[fB©IKlE¥ Die DODGE-Werke bringen dieses Jahr ein vielfaltiges Fabrikationsprogramm, das bei aller Fortschrittlichkeit die Tradition der Gediegenheit weiterfuhrt. Bei plötzlichem Stoppen Bei raschem Anfahren Coronet 19,2 Steuer-, 103 Brems-PS Kingsway Custora 18,2 Steuer-, 97 Wayfarer 19,2 Steuer-, 103 Brems-PS Kingsway 18,2 Steuer-, 97 Brems-PS Die neuen Dodge-Wagen sind äusserlTch niedriger, schmäler und kürzer, innen aber höher, breiter und längerl Die Coronet-Serie lässt sich dank « Gyromatic >- «nd < Fluid Drive »- Vorrichtung ohne Schallen und Kuppeln fahrenl Was das heisst, zeigt Ihnen eindrücklich eine Probefahrt. WAWAöBEöB KöMdpSWAV Neben den ausgestellten c Coronet». end « Kingsway-Castom >- Serie« bringt Dodge im Lauf» des Sommers einen Roadster, der die höchsten Ansprüche an die sportliche Bauart befriedigt. Er ist ml» Fluld-Drlve avsgerOstet, geräumig im Innern, dabei doch »ehr gedrängt im Aeussern und entsprechend wendig. Eine neu Beschaffene Serie, (Ire preislich «ehr günstig rst, dabei aber doch alle typischen Vorzuge der Dodge-Fahrzeuge aufweist Wird im Laufe des Sommers in der Schweiz eingeführt. K D NKBSWAV* COJSTKDM Brems-PS Ein kurzer, schnittiger Wagen, speziell für die ausseramerilconischea Strassenverhältnisse geschaffen, der sich ebenso gut für den Stadtverkehr wie die Langstreckenfahrten eignet. Ein Gebrauchswagen für den Alltag mit der traditionellen Gediegenheit der Dodge- Schöpfungen. Alleinimporteure für die Schweiz: S.A. FRATELLI AMBROSOLI Locarno / Zürich ta alias Kanton** MICHELIN "ZZ" krallt sich an, dank der scharfen Kanten seines ZICK-ZACK-Profils Lieferbar in folgenden Dimensionen: 4,00/15 4,75/16 5,00/15 5,00/16 5,50/15 5.25/16 6,50/15 5,50/16 6,70/15 5.75/16 7.00/15 6,00/6.25/16 7.60/15 6.50/16 7,00/16 7,50/16 4,75/11

Nr. 16 - MITTWOCH, 30. MÄRZ 1949 AUTOMOBIL REVUE FRANKREICH Abgesagte Rennen Das im internationalen Sportkalender eingetragene Rennen des A. C de l'üe-de-France vom 29. Mai sowie das Me'doc-Rundrennen vom 19. Juni sind abgesagt worden. ENGLAND " Das Rundrennen von St-Helier auf der Kanalinsel Jersey verspricht auch in seiner dritten Auflage eine interessante Beteili-, gung am Start zu vereinigen. Neben den Engländern Parnell, R. E. Ansell, Baring, Murray und Hamilton auf Maserati, Harrison, Nixon, G. Ansell, Mays, Gerard, Bolster und Hamsphire auf ERA und Heath auf Alta werden auch Chiron und der Belgier Claes auf Talbot und Villoresi auf Maserati erwartet. BRASILIEN Über das Rennen in Säo Paulo das am Sonntag vor acht Tagen auf der 8 km langen Interlagos-Rundstrecke über eine Distanz von 20 Runden = 160 km ausgetragen wurde, erhalten wir von einem Korrespondenten aus Rio de Janeiro einen Kurzbericht, dem wir folgendes entnehmen: Am Start fanden sich 12 Fahrer ein, nämlich: aus Brasilien: Francisco Credentino (Maserati 3 Liter), Osmar Lage* (Maserati 1500), Francisco Landi (Maserati 1500), Moacir Leite (Maserati 1500), Francisco Marques (Maserati 1500), Jayme Neves (Alfa Romeo 3 Liter), Antonio Parra (Alfa Romeo 3,2 Liter), Hans Ravache (Alfa Romeo 2300); aus Italien: Alberto Ascari (Maserati 1500), Giuseppe Farina (Ferrari 2000), Luigi Villoresi (Maserati 1500); aus Portugal: Alb. Fernandes (Maserati 1500). Gefolgt von Farina, Ascari, Villoresi und Credentino entschwand Landi den Blicken der zahlreichen Zuschauer als Leader, um aber die Spitze schon in der zweiten Runde an Villoresi abgeben zu müssen. Eine Runde darauf musste der Brasilianer auch Farina und Ascari an sich vorbeiziehen lassen. Von der fünften bis neunten Runde riss Farina die Führung vorübergehend an sich. Dass Landi im Kampf um den Sieg endgültig ausgespielt hatte, ward in der 8. Runde klar, als er die Boxen aufsuchte und während zweier Runden an einem Pleuellager herumdokterte, um dann schliesslich mit einem 3-Liter- Maserati abermals ins Geschehen einzugreifen! Genau bei Halbzeit fuhr Farina ans Ersatzteillager und wechselte Reifen, so dass Viloresi vor Ascari, Fernandes und Marques neuerdings, und zwar, wenn man von einem kurzen Platzgefecht mit Ascari in der zwölften Runde absieht, diesmal endgültig in Front lag. Ein Pneuwechsel in der 15. Runde warf Ascari stark zurück, und kurz darauf verschwand — angeblich wegen eines Radbruchs — auch Farina von der Bfldfläche, womit die Würfel gefallen waren. VOLLSTÄNDIGE RESULTATE (20 Runden ä 8 km = 160 km) 1. Villoresi, Italien Maserati 1500 1:20:30,9 = 116,108 km/h 2. Marques, Brasilien Maserati 1500 122:50,8 3. Fernandes, Portugal Maserati 1500 1 52:517 4. Ascari, Italien Maserati 1500 19 Runde« 5. Landi, Brasilien Maserati 1500/3000 19 Runden Grosser Preis von Rio de Janeiro Villoresis zweiter Saisonsieg Den italienischen Rennwagen ist in Brasilien entschieden mehr Erfolg beschieden, als zu Beginn des Jahres auf den Rundstrecken in Argentinien. Nachdem Italiens Meisterfahrer Luigi Villoresi vor Wochenfrist in Säo Paolo seinen ersten Saisonsieg feiern konnte, belegte er nun an diesem Wochenende in Rio de Janeiro erneut den ersten Platz. Das Rennen führte auf der Gavea-Rundstrecke über 15 Runde» ä 10,776 km und wurde vom Sieger mit einem Stundendurchschnitt von 82,906 km/h gefahren. Im ersten Teil des Rennens setzte sich der Maseratifahrer Alberto Ascari (Italien) resolut an die Spitze Die Gavea-Rundsfrecke bei Rio de Janeire. des Feldes und legte ein sehr scharfes Tempo vor, das ihm mit einem Stundenmittel von 87,828 km «die absolute Rundenbestzeit eintrug. Als'sich^Ascari in der neunten Runde jedoch anschickte, einige Wagen zu überholen, geriet er mit dem Brasilianer Lopez in Kollision und entging dabei nur knapp einem schweren Unfall. Nach diesem aufregenden Zwischenfall übernahm Farina mit seinem 2-Liter-Ferrari die Führung, wurde aber von Villoresi hart bedrängt Drei Runden vor Schluss musste sich Farina zu einem kurzen Boxenhalt entschliessen, so dass Villoresi leicht an die Spitze gelangte. RESULTATE (15 Rwiden = 161,640 km) 1. Villoresi, Italien Maserali 1500 K 1:57:07,0 -82,906 km/h 2. Forina, Italien Ferrari 2000 1i57:59,3 Stand der wichtigsten internationalen Klassenrekorde*) Distanz oder Zeit 1 ha 1 Meile S km 5 Meilen 10 km 10 Meilen 1 km 1 Meile 50 km 50 Meilen 100 km 100 Meilen 200 km 200 Meilen 500 km 500 Meilen 1000 km 1000 Meilen 2000 km 2000 Meilen 3000 km 3000 Meilen 4000 km 5000 km 1 Stunde 3 Stunden 6 Stunden 12 Stunden Start Datum flieg. 14. ». " J Ort Ostend» 14. f. 48 » 14. 9. 48 » 14. 4. 34 Mortlhery 14. 4. 34 > 1. 9. 33 > , 1 3. 11. 48 > 3. 11. 48 > 30. 8. 30 » 16./17. 7. 35 » 16./17. 7. 35 > 16./17. 7 35 > 16./17. 7. 35 > 21 ./22. 4. 36 RAB Frankfurt Virriheim 21./22. 4. 36 » 21./22. 4. 36 » 7./9. 3. 34 Montlhery 21./22. 4. 36 RAB F'furt-Virnheim 7.19. 3. 34 Montlhery 3. 11. 48 » 16/17 7 35 » 16./17 7. 35 > 21./22. 4. 36 RAB F'furt-ViTnheim 24 Stunden » 21./22. 4. 36 » 48 Stunden » 7.19. 3. 34 Monflhery Distanz Start Datum Ort oder Zeit 1 km flieg. 2. 6. 39 RAr Dessau 1 Meile > 2. 6. 39 > 5 km > 2. 6. 39 > 5 Meilen > 1. 9. 29 Mortlhery 10 km > 1. 9. 29 > 10 Meilen » 10. 8. 29 » 1 km steh. 2. 6. 37 Florenz-Mee 1 Meile » 2. 6. 37 » 50 km > 23. 9. 26 Montlhery 50 Meilen » 23. 9 26 > 100 km » 23. 9 26 > 100 Meilen > 11. 11. 33 > 200 km » 11. 11. 33 > 200 Meilen > 23. 1. 34 > 500 km » 23. 1. 34 > 500 Meilen » 23. 1. 34 > 1000 km » 23. 1. 34 > 1000 Meilen > 28. 3. 34 > 2000 km » 28. 3. 34 > 2000 Meilen > 30./31. 3. 35 > 3000 km > 30./31. 3. 35 » 3000 Meilen > 16./21. 11. 35 Avus 4000 km > 16./21. 11. 35 > 5000 km » 16./2I. 11. 35 > 1 Stunde » 11. 11. 33 Montlhery 3 Stunden » 23. 1. 34 > 6 Stunden » 23. 1. 34 » 12 Stunden » 28. 3. 34 > 24 Stunden » 30./31. 3. 35 > 48 Stunden » 16./21. 11. 35 Avus RAB = Reichsautobahn •) Siehe Nrn. 10, 11 *nd V4. Klasse E (1501-2000 cm») Poretaer Mrs. Stewart Mays Liechtenstein Mrs. Stewart Chinetti uunfee Eyston Eyston/Denly Löhr/Heckef/ v. Guilleaume Löhr/Heckel/ v. Guillaume/Graf Orsich/Saoerwein > Eyston/Denly Löhr/Heckef/ v. Guillaume/Graf Orsich/Sauertvein Eyston/Denly Chinetti Eyston/Denly Löhr/Heckel/ v Guillaume Löhr/Heckel/ v. Guillaume/Graf Orsich/Sauerwein Eyston/Denly Fahrer Gordner-Jagvor Spec. 2 Lit > Derby-Special 2 Dt. EKA 2 Lit. Bugatti 2 Lit. Derby-Miller 2 Lit. Ferrari 2 Lit. Sunbeam Hotchkiss 2 Lit. Adler-Trumpf 1,7 Lit. Hotchkiss 2 Lit. Adler-Trumpf 1,7 Ut. Hotchkiss 2 LB. Ferrari 2 Lit Hotchkiss 2 Lit. Hotchkiss 2 lit. Klasse F (1101-1500 cm 3 ) Fahrzeug Gardner MG 1106 cm' > > > • » D'jray Packard Cable Spec. > > Furmantk Maserati 1,5 Lit. Eldridge Miller 1,5 Lit. > » » » Veyron Bugatti 1,5 Lit. Eyston/Maclure Riley > > Veyron/l'obrlc/ Bugatti 1,5 Lit. Villeneove > v. Guilleaume/ Adler-Trumpf 1,5 Lit. Heckel/Bötzkes/ Löh r/Hasse Veyron Adler-Trumpf 17 lit. Bugatti 1,5 Lit. Eyston/Maclure Riiey Vevron/labric/ Bugatti 1,5 Lit. Villeneuve v. Guilleaume/ Adler Trumpf 1,5 Lit. Hecke I/Bötzkes/ Löhr/Hasse Zeit oder Distanz 12"655 20"73 I' 0S"59 2 1 08''42 2' 39'70 4" 20"22 24 "93 38"295 14' 41"89 23' 26"60 29' 05"43 47' 27"88 59' 00"20 1 h 41' 59"00 2 h 46' 02' '06 4 h 27" 15'78 5 h 32' 06"84 9 h 07' 57'M8 12 h 30' 40"47 19 h 55' 18"60 18 h 35" 25"40 31 h 01' 39''34 24 h 56' 28"00 32 h OB 1 25"77 202 km 843 542 km 775 1070 km 977 1913 km 612 3854 km 356 7366 km 537 Zelt oder Distanz 10"95 17"6& 55' 75 7 09"29 2' 41 "02 4' 26"01 24"94 34"33 15' 31"56 24' 36"90 30' 26"56 50' 24 "94 1 h 02' 43"45 1 h 42' 59"93 2 h 41' 53"70 4 h 22' 28"85 5 h 28' 56"15 9 h 46' 13"62 12 h 17' 57"19 21 h 49' 23"31 20 h 06" 46"02 37 h 37' 33"40 31 h 08' 34"80 39 h 02' 01"00 191 km 535 552 km 917 1090 km 924 1952 km 424 3550 km 936 6168 km 045 km/h 284,47 279,48 274,43 225,573 225,423 222,643 144,404 151,289 204,107 205,944 206,253 203,435 203,378 189,365 180,686 180,647 180,661 176,219 159,85« 161,565 161,374 155,604 160,378 155,567 202,843 180,925 178,496 159,484 160,598 133,470 km/h 328,8 328,1 322,9 224,058 223,574 217,797 144,3 168,8 193,224 196,141 197,091 191,529 191,314 187,498 185,305 183,938 182,406 164,715 162,612 147,489 149,159 128,316 128,440 128.09S 191,535 184,306 181,821 162,702 147,956 128,501 (kwelstes Es kommt nicht von ungefähr, dass die HUDSON- Werke die Produktion im Jahre 1948 um volle 50% steigern konnten. Dieser gewaltige Erfolg ist darauf zurückzuführen, dass HUDSON voltständig neu« Weg* im Automobilbau beschritten hat. Isi utvßtdwhhuch auf dm P"»«».. Noch nie wies ein Amerikaner Automobil bei noch grösserer Kopffreiheit und noch reichlicherem Innenraum einen so tiefen Schwerpunkt auf wie der neue HUDSON. Es ist daher auch dem Laien verstandlich, da» dieser Wagen die beste Strassenhaltung aufweisen muss. Noch nie wurde in Amerika ein Automobil geschaffen. In welches man, um es zu besteigen, c hinuntertritt». Nur der neue HUDSON weist dieses typische Merkmal tiefster Schwerpunktlage auf. Er ist daher das fahrsicherste Automobil amerikanischer Konstruktion. Noch nie HUDSON Generalvertretung für die Schwelst hat eine Karosserie die Wageninsassen basser geschützt als die Kastenspanten-Konstruktion des neuen HUDSON. Die Fahrt im neuen HUDSON ist etwas, da« Sie sich nicht vorenthalten sollten Und wSre es auch nur, damit Sie aus eigener Erfahrung Ober diesen Wagen, der technisch fortgeschrittensten Konstruktion, sprechen können. C SCHLOTTERBECK AUTOMOBILE AG. BASEL Telephon (061)248 60 e only es* you step Telephon (051) 3400 54 ZÜRICH AUSTIN -BEDFORD - CHEVROLET - DIAMOND - DODGE - FARGO FORD - FORDSON - CMC - JEEP-STUDEBAKER-ETC ETC. EINIGE BEISPIELE: DODGE Typen WC 51, WC 60, WC 62, WC 6$, WD 21 6 Zyl, 82,55 X 117,47 - Ausrüstung Nr. 125 Typen D60LD, D60LDD, T222, TU0L9, WF32 6 Zyl., 87,41 X 107,95 - Ausrüstung Nr. 123 G M C CCKW 352 und 353 (Motor 270) 6 Zyl., 96,04 X 101,6 - Ausrüstung Nr. 129 JEEP (Willys + Ford-Motoren, 79,38X111,13) © Sparsame Ausrüstung Nr. 119 @ Höchstleistungsausrüstung Nr. 128 ® Mit Geschwindigkeitsregulator Nr. 129 KM«-' 9C *n 55 »0 *S SO 51 GESCHWINDIGKEIT Bei Ihrem Garagisten zu haben Verbrauchsversuch auf GMC Itifs^w • • • • • • • • • • • • « • • • Der SOLEX-Vergaser fi^I** V