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E_1949_Zeitung_Nr.013

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Nr 13 -r- BERN, Montag, 21. März 1949 Dritte Salon-Nummer 45. Jahrgang — Nummer: ~40~Rp. EKFTE.SCHWElZ'EMSCBEAÜTaMöBlLZ'ElTUSG ZENTRALBLATT FÜR DIE SCHWEIZERISCHEN AUTOMOBIL- UND VERKEHRSINTERESSEN ERSCHEINT JEDEN MITTWOCH _ REDAKTION UND ADMINISTRATION, BREITENRAINSTRASSE 97. BERN,TELEPHON (031) 2 « » * CESCHÄFTSSTEIXE ZÜRICH: STAMPFENBACHSTR. 40, ZÜRICH 23, TELEPHON 26 9« W/71 Zwei bemerkenswert« Schöpfungen der schweizerischen Indi/slrie sind links der neue Saurer-4ZP-Omnibus der Compagnie generale des Tramways in Genf Rechts; Der Berna-Omnibus dei ' Stadt Thun ,(Photos Wassermann, Geneve) Seddon-Diesel-Fronrsitzer mit abgerundeten und am die Ecke geführten Seitenfenstern. Chevrolel-Hochsitzer 5403 als Tankwagen gebaut. Ökonomische Transporte mit guten Nützfahrzeugen ^ Die «Sch^efeewiehte» am Salon ! ; Wfenn auch der grösse Teil dfei^ggucher im Zusammenhang mit den Nutzfahrzeügen des Genfer Salon* * sich -vor allem den* Per- zu reden, ist nicht am Platze. £>hne dass man sonenwagen widmet, die er als zukünftiger gerade von einer Stagnation sprechen kann, Käufer oder bloss als;-Neilgieriger ansieht, so .hat sich in den letzten Jahren dbcl-r eine der- .doch,die hi eitern ;separaten Anbau/ artige Angleichurig der Konstruktion' zwiiuntergebrachten Nutzfahrzeuge bei den Betrachtern, die sich für sie überhaupt intermen herausgebildet, dass im Nutzfahrzeugbau sehen den verschiedenen-Ländern und Firessieren, eher noch grössere Beachtung. Dieses der Ausdruck' « Normalbauweise » durchaus Jähr ist der Aufmarsch an Marken und Abarten auf dem reichen ,und weitläufigen Ge- Industriezeichner in der Richtung phantasie- am Platze ist. Die Versuche amerikanischer biete der « Poids lourds » aber so gross, dass vollerj modernisierter « Stromlinien »-Nutz- auch der mit ihnen nicht Verbundene, aber fahrzeuge scheinen noch nicht über das Statechnisch Interessierte auf seine Rechnung kommt. Dass sich die Marktlage im Lastwagenhandel eigentlich schon früher als bei den Personenwagen wieder im Sinne des überwiegenden Angebotes normalisierte, hat wohl auf die Menge der Abschlüsse, vielleicht indessen Weniger auf diejenige der Interessenten Einfluss, die sich die letzten Schöpfungen besehen. Wenn die Zahl der Marken dieses Jahr-womöglich noch grösser ist als in den vorangehenden Salons, so wird diese Universalität doch mit einer verhältnismässig kleinen Auswahl von in der Schweiz lieferbaren Modellen mancher Marken erkauft^ die, wie man vielleicht nicht überall genügend weiss, bei vielen Werken ausserordentlich hoch liegen kann. Auf den einzelnen Ständen trifft man deshalb, mit Ausnahme der wirklichen Grossmarken, die mit einem reichen Programm aufwarten können, nur einzelne typische Vertreter der betreffenden Fabrikate an. Von eigentlichen technischen Tendenzen dium der Entwürfe hinausgekommen zu sein. Trotzdem ist die Nutzfahrzeugschau höchst abwechslungsreich und technisch interessant, was man von ihr bis jetzt nur selten sagen konnte. Zum nicht- geringen Teil 'darf man dies den zahlreichen Fahrgestellen, Motoren und Schnitteilen zuschreiben, die alle möglichen Bauprinzijtien in sauberer, salon-würdiger Form zeigen und vor allem erkennen lassen, dass auch der Nutzfahrzeugbauer und -importeur heute nicht mehr nur allein durch dürre wirtschaftliche Aussagen, sondern auch durch die Form und Farbe seiner Produkte den J Käufer auf diese aufmerksam machen' will. Die schönen Dieselmotoren mit polierten Gehäusedeckeln, die geschnittenen Kraftübertragungen, arbeitenden Fahrgestelle etc. lokkern das Bild in der Halle derart auf, dass von der. ursprünglichen Nüchternheit des Gegenstandes nichts mehr zu verspüren ist Den ästhetisch bemerkenswertesten Anziehungspunkt, die Autobuskarosserien, sparen wir uns, auf die nächste Nummer auf. Draize-Kippanhanger für Lasren wie Strcusenbagger eti. •wda-Dieselmotor mit hochgelegtem Auspuff am Vevey-Traktor. Standard-Vanguard-Kaslenwogen. Renau It-Klem-Omnibus.