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E_1949_Zeitung_Nr.013

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18 AUTOMOBIL REVUE

18 AUTOMOBIL REVUE MONTAG, 21. MÄRZ 1919 - Nr. 13 ROLLS-ROYCE Unbeirrt' geht diese Marke auf einem selbstgewählten .Weg schrittweise und zielbewusst der letzten technischen Vollendung entgegen. In diesem Jahre sind — ausser der Lenkradschaltung, •welche die bisherige Kulissenschaltung ablöst — keine technischen Veränderungen zu registrieren. Die Vollkommenheit dieses Wagens beruht auf der sorgfältigen Ausgestaltung aller Details und speziell, beim mechanischen Teil auf der grossen Anzahl von kleinen und kleinsten Bestandteilen, die nur eine Funktion zu erfüllenhaben. Dieser Aufwand an Arbeit und bestem Material führt aber dennoch, unter Berücksichtigung aller Sicherheitsmargen und bei einem Höchstmass an lebenslänglicher Geräuschlosigkeit, zu bestmöglichen Fahreigenschaften dieser Wagenklasse. Am Salon ist Rolls-Royce durch eine schwarze, viertürige Mulliner-Limousine mit fünf Sitzplätzen und der charakteristischen Hecklinie und unveränderter Kühlerfront vertreten. Der Innenraum lässt sich Wohl mit der Kabine einer Luxusjacht vergleichen. Dieses legendäre Fahrzeug « Silver Wraight • hat mit seinen geringen Brüdern nur eines gemeinsam, nämlich, däss es mit Benzin betrieben wird. , ROVER Die von Rover gezeigten beiden Limousinen sind seit letztem Jahr weder mechanisch noch in der Form verändert worden. Der Nachkriegstyp hat sich-in seiner modernen Konzeption so gut bewährt, ,dass er, wie dies der Tendenz dieser Firma entspricht, auf längere Zeit hinaus einzig durch, Detailverbesserungen auf der Höhe gehalten , werden kann. Die Motorkonstruktion verdient .auch dieses Jahr erwähnt zu werden, da hier hängende Einlass- und stehende Auspuffventile verwendet werden, wodurch es ermöglicht wird, die Verdichtung stark zu erhöhen, ohne dass der Motor deswegen an die Qualität des Treibstoffes besondere Ansprüche stellen würde, zudem sehr weich arbeitet und ein gutes Durchzugsvermögen entwickelt. Die Vorderräder sind einzeln abgefedert, und als Detail sei noch erwähnt, dass die langen Hinterradfedern einerseits am Chassis und anderseits am hintern Ende an der Ganzstahlkarosserie befestigt sind. Rover ist einer der letzten englischen Wagen mit senkrechtem, kurzem Schalthebel und Fernschaltung. Die Karosserie zeigt eine bewusst konservative Linienführung mit kurzen Vorderkotflügeln, breiten Türen und sehr hohem Innenraum. Die Innenausstattung ist äusserst kostbar und bis ins Detail; gut durchdacht. Der auf dem gleichen Stand zu sehende geländegängige Land-Rover ist dank seiner universellen Fahreigenschaften eher zu den Spezialfahrzeugen zu zählen. Auch beim Land-Rover wird der wechselgesteuerte Motortyp verwendet. Das Fahrzeug besitzt Vierradantrieb, zwischen Vorder- und Hinterachse ist ein Freilauf eingeschaltet. Entsprechend der hohen Beanspruchung bei Geländefahrten ist der Rahmen sehr verwindungssteif gebaut und vorne und hinten mit Starrachsen versehen. Von diesem Modell ist ein einfacher siebenplätziger Station-Wagon ausgestellt, eine Karosserieform, die zu diesem kräftigen und vielseitigen Fahrzeug gut passt. SINGER Diese Firma folgte beim Bau ihrer kleinen Qualitätsfahrzeuge jahrelang der konservativen englischen Schule. Am Salon wird nun für das Jahr 1949 ein von Grund auf neu konstruiertes Modell gezeigt, das die Bezeichnung SM 1500 trägt. Der drehfreudige 1,5-Liter-Vierzylindermotor besitzt, wie alle Singer-Modelle, eine obenliegende Nockenwelle und entwickelt bei 4200 T/min 48 PS. Das Fahrgestell ist durch unabhängige Vorderradfederung mit Schraubenfedern modernisiert. Eine völlige Abkehr von der herkömmlichen Bauweise kommt im Entwurf der Karosserie zum Ausdruck, die sich stark an die amerikanische Pontonform anlehnt. Sehr schön sind die symmetrisch verteilten Tür- und Fensterflächen und die für Vorder- und Hinterräder gleich grossen Radöffnungen. Immer wieder anziehend wirkt der kleine Typ « 9 », ein Sport-Roadster mit Einlitermotor und lebhaften Fahreigenschaften. STANDARD Der neue Standard, «Vanguard», vermochte seine vielversprechenden Anfangserfolge fortzusetzen und ist im Vergleich zum letzten Jahr nur in geringfügigen Details verändert. Seine Merkmale können kurz wie folgt zusammengefasst werden: Elastischer, ausdauernder Vierzylindermotor mit hängenden Ventilen und hoher Leistung; vollsynchronisiertes Dreiganggetriebe, niedriges Fahrzeuggewicht, vorne Einzelradfederung, sehr geräumige Karosserie mit voller Ausnutzung der Spannweite für den Innenraum, glatte Aussenf lachen 'ohne Kotflügel. Die überlegenen Fahreigenschaften sind bekannt; neuerdings wird das Chassis in der Art des Sta- ZUVERKAUFEN Willys- Overland- . Stationswagen Zustand neuwertig. Preis Fr. 10 500.—. Scheibler, Garage, Laupen Tel. (031) 9 3732. ZUVERKAUFEN Saurer 2 t. 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Diese Mehrzweck-Karosserie, < Estate Wagen » genannt, hat, wenn die hintere Sitzbank umgeklappt wird, eine Ladefläche von 1,33 m Länge und ist von hinten durch eine Doppeltüre zugänglich. Dieser am Salon sehr beachtete Estate-Wagen hat bei aller Zweckmässigkeit ein ansprechendes Aeusseres. SUNBEAM Die beiden Sunbeam-Modelle « 80 » und • 90 » sind unter den Rootes-Produkten die Vertreter der sportlichen Fahrzeugklasse. Im Zuge der Konzentration der Typenprogramme wird bei Sunbeam ein einziges Chassis gebaut, das wahlweise mit einem 6- oder 10-Steuer-PS- Motor ausgerüstet werden kann. Die Motoren entsprechen den bei der Rootes-Gruppe in andern Marken verwendeten Zylinderblöcken, die aber durch obenhängende Ventile und höhere Verdichtung höhere Dauerleistungen von 48, bzw. 65 PS bei etwas über 4000 T/min erreichen. Die Chassiskonstruktion geht eigene Wege. Der Kastenrahmen von auffällig grossem Querschnitt ist unter der Hinterachse durchgeführt, und vorne ist eine Starrachse mit langen Halbelliptikfedern vorgesehen. Der Motor ist weit nach vorne verschoben und die Schwerpunktlage des Chassis sehr tief. Beide Wagen fallen durch ihre elegante Linienführung auf. Sehr originell ist bei der viertürigen Limousine die Konstruktion der hintern Seitenscheibe, die ohne Türpfosten, einzig durch Ueberdeckung mit der Türscheibe zusammen eine grosse Glasfläche bildet Von bestechender Eleganz ist das zweitürige Cabriolet, sicher eine der schönsten Serienkarosserie unter den sportlichen Fahrzeugen unserer Zeit. Die Innenausstattung beider Modelle ist sehr durchdacht, und als besonderes Detail sei das fast senkrechte Lenkrad erwähnt, das sich genau in der Stellung befindet, wie- sie der sportliche Fahrer wünscht. TRIUMPH Die Konzentration im Bauprogramm der Standard-Werke hat dazugeführt, dass nun auch bei dieser Marke der Vanguard-Motor eingebaut wird. Dadurch wird die Fahrleistung dieses sportlichen, auf Rohrrahmen ruhenden Wagens nun allerdings von 9 auf 11 Steuer-PS erhöht Im übrigen ist der Triumph unverändert geblieben. Nach wie vor wird er mit der schnittigen, zweipl ätzigen Cabriolet-Karosserie geliefert, die noch durch zwei komfortable Notsitze mit eigener Windschutzscheibe zu einem Vierplätzer erweitert werden kann. Die Innenausstattung ist bis ins Detail sehr geschmackvoll, solid und praktisch. VAUXHALL Die Umstellung in der englischen Autoindustrie hat uns zwei neue Vauxhall-Modelle, einen 1,5-Liter-Vierzylinder und einen 2,4-Liter- Prominente Salon-Gäste Am Samstag nachmittag ist mit dem S;wissaiJ2. Flugzeug auf dem Genfer Flugplatz Coürfrin dei" Präsident des Verwaltungsrates der Firestone Tyre & Rubber Co in Akron, Harvey Firestone, in Begleitung seiner Tochter zum Besuch des Salons eingetroffen. Bei der Ankunft wurde er von Herrn R. Bult, dem Direktor der Fabrik für Firestone-Produkte in Pratteln begrüsst. Der amerikanische Industrielle gedenkt einige Tage in der Schweiz zu verbringen. ZU VERKAUFEN Cabriolet B. HI. W. Typ 335, 1940/41, 18 PS, Doppelvergaser, 2türig, Loderpolsterung, in tadellosem, neuwertigem Zustd. Nähere Auskunft nntsr Chiffre 73340 an die Automobil Revue, Bern. (11,14 ZU VERKAUFEN erstklassige Amerikaner Limousine 1947 feinste Luxusausstattung Schnellgang. sehr sparsam, wenig gefahren. Offerten unter Chiffre Z 10587 an die Automobil Revue. Zürich 23. Rund um den Salon ZU VERKAUFEN eine sehr gut erhaltene Armee- Lastwagenbrücke Preiswert abzugeben bei A. Ellenberger, Autotranaporte. Wabern. Telephon 5 29 70. 73297(11,13 ZU VERKAUFEN Ford V 8 11 PS, Limous., schwarz, 4/5 PL. 4 Türen, 1937. — Fr. 4300.—. Anfragen unter Chiffre 24293 an die Automobil Revue, Bern: ZU VERKAUFEN 1 AUTO PEUGEOT 202 Jairj?. 38. auf Abbruch Motor ist total revidiert. Käufer melden sich imt. Telephon (031) 8 43 94 (P 110 T) 89834 Sechszylinder gebracht Aeusserlich 9ehen sich beide Modelle, bei fast unveränderten Abmessungen und gleichem Platzangebot, sehr ähnlich. Beide Motoren sind obengesteuert, nicht sehr hoch verdichtet und auch nicht sehr hochtourig, jedoch was Verbrennungsraum, Vergasei 1 und Kühlung anbetrifft, fortschrittlich gebaut. Die Karosserien sind nach der modernen, selbsttragenden Bauweise hergestellt. An der zusätzlich verstärkten Vorderpartie ist die bekannte Vauxhall-Einzelradfederung mit Torsionsstab und Kurbelarm montiert. Die weiche Fahrweise, welche dem Vauxhall viele Anhänger gebracht hat, ist den neuen Modellen erhalten geblieben. Die Karosserien sind in der Linienführung modernisiert, die Front ist durch ein horizontales Kühlergitter ornamentiert, und seitlich wurden die Chromstreifen, als typisches Vauxhall- Emblero, beibehalten. Die Innenausstattung ist gut und praktisch. Das Dreiganggetriebe wird jetzt bei beiden Modellen durch einen Schalthebel am Lenkrad betätigt. Insbesondere der Sechszylinder zeichnet sich durch eine hohe Beschleunigung aus und hat sich als sehr sparsamer Wagen erwiesen. WOLSELEY Wolseley, ein Produkt des Nuffield-Konzerns, hat im Zuge der Rationalisierung sein Fabrikationsprogramm von sechs auf zwei Modelle, die mit « 4/50 » und « 6/80 » bezeichnet werden, reduziert, in diese aber die ganze Summe an Erfahrungen hineingesteckt. Technisch sind die Modelle an den Morris angelehnt. Sie besitzen selbsttragende Karosserien, vordere Einzelradaufhängung mit Torsionsstabfedern, Lenkradschaltung und neuerdings Motoren mit obenliegender Nockenwelle, alles in allem sehr gelungene Konstruktionen. Die beiden ausgestellten Modelle, zwei 4—5plätzige Limousinen, sind in ihren Innenabmessungen ziemlich identisch. Der graue Wagen ist jedoch mit einem kleinern, 7,6-Steuer-PS-Vierzylindermotor, und der kastanienbraune mit dem 11-Steuer-PS-Sechszylinder versehen. Das wesentliche Merkmal dieser Maschinen ist die obenliegende Nockenwelle, welche die Ventile ohne Zwischenmechanismus betätigt. Die Leistungsausbeute mit 51, bzw. 72 PS entspricht durchaus dieser sportlichen Konzeption. Die Aufmachung der 1949er-Modelle bedeutet eine Abwechslung unter den fast uniformierten Ponton-Karosserien, indem hier Kühler und Kotflügel ihre ursprüngliche Form beibehielten, wenn auch die einzelnen Elemente gediegen aufeinander, abgestimmt sind. Die Innenausstattung ist reichhaltig und bis ins Detail durchdacht. An einem Schnittmodell wird der Nockenwellenantrieb gezeigt, dessen Besonderheit darin besteht, dass die angetriebenen Schraubenzahnräder geteilt sind, wobei die eine Hälfte unter Federspannung steht und dadurch im Antrieb jegliches Spiel vermieden wird. Eine Tagung des < Bureau Permanent > Am letzten Freitag hielt im Rahmen des Genfer Salons das Ständige Internationale Büro der Automobilkonstrukteure unter dem Vorsitz von Baron Petiet eine Sitzung ab, woran sich 15 Delegierte aus Frankreich, Italien, England, Belgien, Holland, der Schweiz, der Tschechoslowakei und den USA beteiligten. Nach dem Ablauf ihrer statutarischen Amtsdauer stellten der Präsident Baron Petiet und der 1. Vizepräsident, Ch. Dechevrens, ihre Plätze neuen Männern zur Verfügung. In seiner heutigen Zusammensetzung präsentiert sich der Vorstand nunmehr wie folgt: Präsident: Dr. Llewellyn Smith, Generaldirektor der Rolls-Royce- Werke und Vertreter der englischen Syndikalkammer; 1. Vizepräsident: Dr. R. Biscaretti, Delegierter der italienischen Syndikalkammer; 2. Vizepräsident: M. Louis Brondeel (Belgien). Als Sekretär wurde R. de Nercy mit Akklamation bestätigt. Im weiteren befasste sich das Bureau Permanent mit. seinem Arbeitsprogramm 1949/50 und nahm ein aufschlussreiches Referat über die Dimensionen der Nutzfahrzeuge im Verhältnis zur Entwicklung des motorisierten Strassenverkehrs entgegen. Das delikate Problem der Sicherheit' 1 beleuchtete in magistraler Weise der Delegierte der USA, Mr. Richards! Die «LuminaAG. Shell-Produkte», die zu den Ausstellern des gegenwärtigen Internationalen Automobilsalons in Genf gehört, hat im dortigen Hotel de la Paix die Presse für eine Orientierung über ihr neues Produkt Shell X-100 empfangen. In Gegenwart des Verwaltungsratsmitgliedes Robert Marchand, des Zentraldirektors Kyburz, des Propagandachefs Dr. Ingold sowie der Herren Engel, William und Born von der Shell-Gesellschaft in London wurden die Gäste vom kommerziellen Direktor Vogt begrüsst, der kurz die Veranlassung und die Ergebnisse der Forschungen zur Gewinnung des neuen Erzeugnisses darlegte. Dessen Zweck sollte sein, die Tendenz zur Bildung von Oxydationsprodukten unter der Einwirkung hoher Betriebstemperaturen zu bekämpfen, die zur Verharzung im Motoreninneren führen, aber ebenso die unzureichende Schmierung bei kaltem Start und bei intermittierendem Betrieb des Wagens, infolge der nur langsamen Bildung des schützenden Films und dessen Wegwaschen durch unvergasten Brennstoff, der sich an den Zylinder- und Kolbenwänden niederschlägt. Der Zusatz einer Reihe wirksamer Stoffe befähigt das Shell- X-100-Motor-Oil, das Resultat einer fast zehnjährigen Forschungsarbeit, jenen schädlichen Tendenzen durch eine grosse Benetzungsfähigkeit und ein stärkeres Haftvermögen des Oelfilms, als Schutz gegen korrosive Angriffe auf Kolben- und Zylinderlaufflächen und Lager zu wirken. Ein darauf vorgeführter Film veranschaulichte die entsprechenden Arbeiten in dem auf modernste Art eingerichteten Shell-Forschungszentrum in Thornton (England). An Hand von Mikrophotographien wurde der Unterschied von gebrauchtem Mineralöl, bei dem sich die zusammengeballten Schmutzpartikelchen leicht absetzen und daher die Oelkanäle verstopfen, und dem gebrauchten Shell X-100 gezeigt, in dem die erwähnten Partikelchen weniger zahlreich und im Oel verteilt sind und'sich in diesem schwebend halten. Der T.C.S. und die antomobilistisehen Tagesfragen Der Verwaltungsrat des Touring-Club -der Schweiz tagte am 19. März 1949 unter dem Vorsitz von Nationalrat Adrien Lachenal in Genf. Er beschloss, im Einvernehmen mit den interessierten Kantonen versuchsweise die Strasse Lausanne-Bern und andere Strecken nach einem modernen Verfahren mit Sicherheits- und Trennungslinien auszurüsten. Der Verwaltungsrat stellte im weiteren fest, dass die motorfahrzeugbedingten Einnahmen des Bundes im Jahre 1948 die Summe von 117 Millionen Franken erreichten. Selbst wenn der eidgenössische Fiskus die Hälfte des Ertrages der Treibstoffzölle an die Kantone abführt, würde ihm ein Ueberschuss von 82 Millionen Franken verbleiben. Während der letzten 10 Jahre vor dem Krieg war dieser Einnahmenüberschuss viel weniger hoch (durchschnittlich 49 Millionen jährlich). Der Verwaltungsrat des T. CS. gibt der Auffassung Ausdruck, dass der Bund unter diesen Umständen schon unter dem Regime der die Bundesfinanzreform vorbereitenden Uebergangslösung die Hälfte der Bundeseinahmen aus den Treibstoffzöllen für die Verbesserung des Strassennetzes zur Verfügung stellen sollte. Der Verwaltungsrat nahm Kenntnis vom Stand der Untersuchungen zur Frage der Gleichbehandlung der verschiedenen. Verkehrsmittel durch die öffentliche Hand. Obwohl der Wert solcher Untersuchungen'nicht ^verkannt wird, ist er doch der Meinung, dass jede Rechnung, die nicht die Gesamtheit der fiskalischen Leistungen des motorisierten Strassenverkehrs einbezieht, der ernsthaften Grundlage entbehrt ZUVERKAUFEN Chevrolet Lastwagen Modell 1947, 3300 kg Nutzlast, mit fester Brücke, 3,8X2,2 m, komplett revidiert und garantiert unfallfrei. Preis Fr. 11 500.—. Zwecks Besichtigung und Probefahrt wende man sich an 73318(11,12 Harald Bachmann, Chrvsler-Farf o-Lutwagen, Zürich, Duf ourstrasse 48, Telephon 24 67 96. ZU VERKAUFEN Dodge-Truck Weapon-Carrier, 2-3-Achser, überholt, fahrbereif. Preis günstig. Scheibler, Garage, Laupen (Bern). Telephon (031) 9 37 32. VERKAUFEN Plymouth ZU Limousine, Modell 34, 16 PS, Motor einwandfreier Zustand, Karosserie mit Hintertüre. Preis Fr. 980.— Offerten unter Chiffre 24321 an die Automobil Revue, Bern.

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