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E_1949_Zeitung_Nr.019

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ASCHENBECHER

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Nr. 19 — H. BLATT AUTOMOBIL REVUE BERN, 20. April 1949 Amerikas Automobilisten geben rund &% zuviel für Benzin aus. Wenigstens wird dies in einem kürzlich im « American Mercury » veröffentlichten Artikel festgestellt, der sich mit der Frage befasst, wieviel Hochoktanbenzin gekauft wird, ohne dass dies eigentlich nötig wäre. Der Artikel stützt sich auf Untersuchungen der American Automobile Association, die darauf hinweist, dass nur ganz wenige Motoren der heutigen Modelle Hochoktanbenzin verlangen. Zu diesen Wagen gehört in erster Linie der Oldsmobile der 90er-Serie (sowie der kürzlich lancierte 88); ausserdem « kann » Hochoktanbenzin in den Buicks der Serien 50 und 70 verwendet werden, ferner auch in Chrysler und Packard, vorausgesetzt, dass die notwendigen Abänderungen vorgenommen werden. In allen übrigen Wagen tut gewöhnliches Benzin dieselben Dienste, abgesehen davon, dass es vielleicht gelegentlich — ganz gelegentlich — in bergigem Gelände nicht völlig klopffest ist Zweimal ^m Jahr entnimmt das U, S. Bureau of Mines Tausende von Benzinproben von Tankstellen im ganzen Lande, untersucht sie und veröffentlicht das Ergebnis der Untersuchungen in einer Uebersicht, die dem Publikum zugänglich ist. Aus diesen Veröffentlichungen geht hervor, dass in den allermeisten Fällen Hochoktanbenzin nicht die Eigenschaft hat, das Starten zu beschleunigen. Nur die Klopffestigkeit wird erhöht. Hochoktanbenzin kostet im Durchschnitt zwei Cents pro Gallone mehr als gewöhnliches Benzin; auf den Gesamtverbrauch, bezogen ergibt das, dass die Amerikaner hind 200 Millionen Dolar im Jahr zuviel für ihr Benzin zahlen. Auf ganz ähnliche Weise wird, wie der Artikel hervorhebt, auch Oel verschwendet. Die meisten Automobilisten halten sich strikte an den Grundsatz, das Oel alle 1000 Meilen auszuwechseln — ein Prinzip, zu dem sich das amerikanische Petroleuminstitut auch heute noch bekennt. Demgegenüber sind die Automobilfabriken in ihren Anweisungen viel grosszügiger. Sie empfehlen (bei 48er-Wagen) Oelwechsel nach Zurücklegung folgender Distanzen: Ford: 3500 Meilen oder viermal im Jahr; Chevrolet: 2000 bis 3000 Meilen; Plymouth.Dodge, Chrysler: 2500 bis 3000 Meilen im Sommer, 1500 bis 2000 Meilen im Winter; Oldsmobile: 2000 Meilen; Buick: 2000 bis 3000 Meilen; Pontiac: 3000 bis 4000 Meilen. Dabei haben sie allerdings ausnahmslos den Oelfilter nach 5000 bis 8000 Meilen auszuwechseln. Interessant ist, dass auch die amerikanische Regierung sich gegen einen allzu häufigen Oelwechsel ausgesprochen hat. Die bundesstaatliche Einkaufsstelle für alle Bundesbehörden hat diese angewiesen, an Dienstwagen nur alle 4000 Meilen oder aber im Frühjahr und Herbst einen Oelwechsel vorzunehmen, es sei denn, dass sie ausschliesslich im Kurzstreckenverkehr, auf sandigen und staubigen Strassen oder bei kaltem Wetter gefahren werden. . Empfohlen wird nur, den Oelwechsel im Frühjahr nicht zu vernachlässigen. Nach anhaltendem kaltem Wetter kann das Oel bis zu 50 % mit Benzin verdünnt sein. Ist dies der Fall, so besteht bei der ersten Ausfahrt in warmem Wetter die Gefahr, dass das Benzin verdampft und das Oelniveau bis unter den Gefahrenpunkt absinkt. Deshalb legt man den Fahrern nahe, bei der ersten grösseren Ausfahrt das Oel sogar alle 50 Meilen kontrollieren zu lassen. Ist dies einmal geschehen, so brauchen sie sich Monate hindurch keine Sorgen mehr zu machen. II. Die Uneinheitlichkeit der amerikanischen Verkehrsgesetzgebung in den verschiedenen Staaten erhellt vielleicht am besten aus einer Uebersicht, welche dieser Tage die National Highway Users Conference in Washington aufgestellt hat und sich mit den Gesetzesvorlagen befasst, die in den Einzelstaaten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit eingebracht worden sind. Zwei Staaten — Ohio und North Dakota — wollen Polaroid-Scheinwerfer und -Scheiben zwangsweise einführen; in North Dakota soll nach dem 1. Januar 1952 ein Eigentümerwechsel an einem Auto nur möglich sein, wenn es mit Polaroidausrüstung versehen ist. New York plant die zwangsweise Einführung von Richtungszeigern, die übrigens sonst in keinem anderen Staate verlangt werden. Minnesota will alle gewerblichen Traktoren und ähnliche Fahrzeuge oberhalb einer bestimmten Gewichtsgrenze mit Stoßstangen an beiden Enden ausgerüstet wissen; Ohio verlangt Stoßstangen nur an der Rückseite von Lastwagen. Kotflügel werden neuerdings in acht Staaten für Lastwagen vorgeschrieben. Kalifornien plant ein Gesetz, das für Autobusse die zwangsweise Einrichtung von Defrostern vorsieht; ein entsprechendes New- Yorker Gesetz will Defroster für alle Motorfahrzeuge. Interessant sind die beiden folgenden geplanten Bestimmungen: Zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten müssen alle Wagen in Kalifornien und in Massachusetts Schneeketten haben. In Kalifornien setzt die Behörde die Gegenden, in denen man nur mit Ketten USA Amerikanischer Brief (Von unserem New-Yorker-Korrespondenten) I. fahren darf, fallweise fest; in Massachusetts sollen Ketten ohne Rücksicht auf örtliche und Wetterverhältnisse zwischen dem 1. Dezember und dem 15. März montiert sein. (New York). Zum Zwecke der Verhinderung von Explosionen und Bränden in Tankstellen veranstaltet gegenwärtig eine grosse amerikanische Petroleumgesellschaft eine Wanderausstellung, bei der jedem, der in einer Tankstelle zu tun hat, die Gefahren des Umgangs mit Treibstoffen durch praktische Vorführungen gezeigt werden. Die Vorführungen selbst sind im Wesentlichen wie eine Unterrichtsstunde in Physik aufgezogen; der Vortrag wird durch.eine Reihe, von Experimenten illustriert. Der Unterschied besteht darin, dass der Hauptakzent nicht auf theoretischen Erklärungen, sondern auf praktischen Beispielen liegt. .„ -Der Aufklärungsaktiöri liegen FäSe zügrunde, die sich tatsächlich ereignet haben. Beispielsweise wird gezeigt, wie leicht ein Brand durch einen einzigen Wassertropfen entstehen kann. Zunächst bringt der Vortragende eine elektrische Glühbirne in die Nähe eines offenen Behälters, worin sich Benzin befindet; dann lässt er einen Tropfen kalten Wassers auf die Birne fallen, wobei diese springt. Die Hitze der Glühfäden genügt, um die Benzindämpfe zur Explosion, zu bringen. Ein ähnliches Experiment zeigt, warum es Naphto, mit einem Zerstäuber fein verteilt, wird zu einem Explosivstoff. III. Den Preisreduktonen, die General Motors kürzlich vorgenommen hat, sind bereits, wie zu vermuten war, weitere gefolgt. Willys-Overland verkauft seine Wagen jetzt 25 bis 270 Dollar billiger (die 270-Dollar-Reduktion bezieht sich auf den «Jeepster»), d.h. die Senkung ist wesentlich grösser als bei General Motor, wo sie nur .10 bis 40 Dollar beträgt. Ferner hat Kaiser- Frazer seine Preise um 196 bis 300 Dollar ermässigt. Kürzlich hat nun auch Ford seine Antwort auf die Preisreduktionen bei GM mit der Ankündigung erteilt, er werde die Preise für seine verschiedenen Modelle um 12—120 Dollar herabsetzen. Uebrigens erwartet die Ford Motor Co. ein « gutes Verkaufs] ahr» für Ford- und Mercury-Wagen, weniger dagegen für Lincoln, wo die Nachfrage zurückgegangen ist Zweifellos wird die neue Preispolitik der amerikanischen Autofabriken auch von Auswirkungen auf die von der Automobilarbeitergewerkschaft angekündigte « vierte Runde;»- des Lohhkampfes begleitet sein. Die Arbeiter werden sich vielleicht sogar damit zufrieden geben, ihre gegenwärtige verhältnismässig günstige Position halten zu können. • ' IV. Das c Petinco-System » (Petroleum toventory control System) ist den Lesern der «AR» in einer einfacheren Form bereits als Selbstbedienung an Tankstellen bekannt (vgl. «AR» Nr. 10). Bisher bestand sie aber nur in der Form, dass die Automobilisten sich an der Tankstelle ihr Benzin selbst herausliessen. Das Petinco-System geht einen Schritt: weiter und ermöglicht es den Tankstellen, ihr Benzin von den Oelgesellschaften im Wege der Selbstbedienung zu erwerben. An den Tankstellen sind grosse, den Oelgesellschaften gehörende Tanks eingebaut, die von diesen gefüllt werden. Braucht die Tankstelle Benzin, so entnimmt sie es dem Tank auf Kredit. Aber dieses Kreditsystem bringt Abrechnungsschwierigkeiten und Zahlungsverzögerungen mit sich. Beim Petinco-System zahlt — oder schuldet — die Tankstelle der Oelgesellschaft kein Geld. Vielmehr kauft sie von ihr nach Bedarf metallene Benzinmarken, deren Einwurf in den Tank einen Automaten betätigt; die Anzahl der Benzinmarken bestimmt die Menge des Benzins, das entnommen werden kann. Soweit sich bisher erkennen lässt, sind beide Teile mit dem Petinco-System durchaus zufrieden; da es meist mit einem automatischen Benzinverkauf an den Autofahrer verbunden ist, sind die Tankstellen in gewisser Weise vollautomatisch geworden. Ernst Behrendt. Unfallverhütung an Tankstellen immer wieder in .Tankstellen zu «unerklärlichen » Explosionen kommt, obwohl scheinbar alle Vorsichtsmassregeln getroffen worden waren, um zu verhindern, dass Benzindämpfe mit einer offenen Flamme in Berührung kommen. In diesem Falle ist der Schuldige der elektrische Lichtschalter; der Lichtbogen, der beim Anknipsen ensteht, entzündet die Dämpfe. Während die Tatsache, dass Benzindämpfe explosiv sind, wohl jedem bekannt ist, überrascht es immer wieder, dass fast jedes Material brennt, wenn es nur fein genug verteilt ist. Bei den praktischen Vorführungen der Wanderausstellung-werden zunächst Stahlspane zerrieben, emporgeblasen und dann mit der Flamme eines gewöhnlichen Zigarettettänzühders zur Explosion gebracht. Das ist die Einleitung zu einem weiteren Versuch, bei dem zähflüssiges Naphtha, das normalerweise nicht explosionsgefährlich ist, d^rch einen Zerstäuber fein verteilt wird und zu brennen anfängt, sowie man einen Funken auf das Gemisch fallen lässt. Dieser .Teil der Experimente wirkt ausserordentlich eindrucksvoll, weil -selbst Leute, die jahrelang in Tankstellen gearbeitet haben, meistens keine Ahnung davon hätten, wie gefährlich Naphtha und andere schwerflüssige Petroleumprodukte sein können. ä Fast^ganz" unbekannt ••scheinen die Gefahren zu sein, die .die Anwesenheit statischer Elektrizität in einer Tankstelle mit sich bringt Deshalb schliessen die Vorführungen auch ein Experiment ein, bei dem eine .Metallscheibe von einer Kunststoff platte emporgehoben wird. Das genügt, um die Platte verhältnismässig stark mit Reibungselektrizität zu laden. Wird nun die Platte, wie es in dem Versuch geschieht, mit dem- Pol einer Leitung in Verbindung gebracht, deren anderes Ende in einen Tank mündet, der mit den Dämpfen eines Dutzend Benzintropfen gefüllt ist, so genügt dies, um den Deckel vom Tank fortzuschleudern. Die Vorführung endet damit; dass der Vortragende das- Miniaturmodell einer Tankstelle auf dem Tisch aufbaut und mit einer Blitzlichtbirne eine echte Explosion vortäuscht. Wenn die Zuschauer ihre Augen wieder öffnfen, ist die Miniaturtankstelle verschwunden. ^Än ihrer Stelle stehen jetzt auf dem Tisch die verkohlten Ruinen feiner Tankstelle — das realistische Bild einer Anlage, worin ein Angestellter arbeitete, der nicht wusste, wie gefährlich Benzin sein kann. E. B. Bei der Wanderausstellung laut der Vortragende ein paar Tropfen kaltes Wasser auf eine elektrische Glühbirne fallen. Die Birne springt und die Missen Glühfäden bringen das ' Benzin in der Nähe zur Explosion. Ans der Wanderausstellung «Rre Power Shaw». So siebt eine Tankstelle nach 6* Explosion ovs. (fhotos: Ethyl Corporation) j Höhere Fachausbildung für Mechaniker aller Länder bei Chrysler Die Exportabteilung Chryslers hat in Detroit eine internationale Schule für den Fabrikservice eingerichtet, deren erster zweimonatiger Kurs unlängst zu Ende ging. Eine Gruppe VOM zwölf erfahrenen Mechanikern aus acht verschiedenen Lander« nahm daran teil und bereits ist die zweite in der amerikanischen Automobil-Metropole eingerückt. In dieser Schule erhalten die Teilnehmer eine höhere Ausbildung im Werkstattservice, wofür ihnen die Fabrik die modernsten Einrichtungen zur Verfügung stellt. Ausser der Arbeil an diesen Apparaten umfasst das Programm Vorträge, Filmvorführungen und Diskussionsstunden sowie Besuche in Automobilfabriken und Versuehslaboratorien. — Unser Bild zeigt einen der Teilnehmer, Luigi Della Casa aus Zürich, beim Ausrichten eines Rades mit moderner Apparatur. Statistisches Allerlei aus den USA Bewegung der Wagrenpreise 1910—1940,' \ Ein 5 Ueberblick über die Preisgestaltung in der amerikanischen Automobilindustrie in den vergangenen 40 Jahren zeigt, dass env Personenwagen im Jahre 1910 auf durchschnittlich 1200 Dollar zu stehen kam. Bis 1917, dem Zeitpunkt des Eintritts der USA in den ersten Weltkrieg, sank dieses Mittel auf ungefähr die Hälfte, um dann bis 1920 auf 950 Dollar anzusteigen. Der Tiefpunkt in der Zwischenkriegszeit wurde im Jahre 1933 erreicht, wo der Preis eines Gebrauchsfahrzeugs im Durchschnitt knapp 500 Dollar betrug. Drei Jahre nach dem Abschluss des zweiten Völkerringens belief sich der Verkaufspreis der Amerikaner Wagen wieder auf rund 1200 Dollar. Absolut gesehen waren die Preise der Lastwagen und Autobusse im gleichen Zeitraum viel grösseren Schwankungen unterworfen. Einem Durchschnitt von 1600 Dollar im Jahre 1910 und einem solchen von 2000 Dollar sieben Jahre darauf steht die Preisbaisse der dreissiger Jahre gegenüber, wo man sich ein Fahrzeug dieser Kategorie für ca. 550 Dollar zulegen konnte. Das andere Extrem datiert aus dem Jahre 1944, wo für einen Last- oder Gesellschaftswagen durchschnittlich 2300 Dollar bezahlt wurden. Für 1948 wird ein Mittelpreis von 1300 Dollar angegeben. Die Auswirkungen der Teuerung. Von der Teuerungswelle sind die einzelnen Güter während des Krieges naturgemäss in sehr ungleicher Weise erfasst worden. Im ,Vergleich etwa zu den Lebensmitteln und Rohstoffen, deren Preise im Jahre 1948 um rund ISO % über jenen von 1940 standen, stieg die Preiskurve bei den Personenwagen und Nutzfahrzeugen lediglich um 90, bzw 75 % an. In der Industrie wurden in den Jahren 1928—1948 total 56 395 Streiks ausgelöst, wovon insgesamt 29,7 Millionen Arbeiter betroffen wurden oder, anders ausgedrückt, 526 Arbeiter pro Streik. Durch diese Ausstände gingen im Zeitraum von 21 Jahren nicht weniger als 437 Millionen Arbeitstage verloren, wobei der Ausfall • an Arbeitstagen - pro Streik 7750 und pro Arbeiter 15. betrug. Alle Rekorde schlug in dieser Beziehung das Jahr 1946, wo in 4985 Streiks 4,6 Millionen Arbeiter in Ausstand traten, was einen Ausfall von 116 Millionen Arbeitstagen brachte. Die Arbeiter waren im Durchschnitt während 25 Tagen zum «Feiern » verurteilt. 8,3 •/* der Automobilproduktion exportiert. Von den 5 285 425 Motorfahrzeugen, die in den Vereinigten Staaten im Jahre 1948 die Fabriken verliessen, blieben 436 217 oder 8,3 % dem Export reserviert. Bei den Personenwagen allein gelangten von der auf 3 909 207 Stück sich belaufenden Produktion 6 % oder 233177 zur Ausfuhr, während von den 1376155 fabrikneuen Lastwagen und Autobussen 14,7 % oder 203 040 nach überseeischen Ländern zur Verschiffung kamen. Neu in Verkehr tesetzt wurden in den USA im abgelaufenen Jahre 3 490 952 Personenwagen gegenüber 3 167 231 im Jahre 1947 und 3 731166 im Jahre 1941. An der Spitze der Neuzulassungen stehen die Produkte des General - Motors - Konzerns mit 1 418 220 (1947: 1326 692) Einheiten, denen die Chrysler Corporation mit 748 866 (689 507), i Ford mit 657 038 (667 925ft Kaiser-Frazer mit 166 361 (106 729) und die übrigen Marken mit 666 828 (483 107) Fahrzeugen folgen. Der Bestand an Last- und Gesellschaftswagen vermehrte, sich 1948 um 1 035 174 Fahrzeuge gegen 879 132 im Vorjahr und 640 697 im Jahre 1941. Der Löwenanteil geht wie von jeher auf Ktnto Chevrolet