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E_1949_Zeitung_Nr.021

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Alfa-Romeo-Vertretung,

Alfa-Romeo-Vertretung, Genf Revidierte Occasionswagen werden mit Garantie verkauft: Cond. Int. Sport, Fabrik-Karosserie 1948 Fr. 26 000.— Cabriolet Sport, Karosserie Farma, Mod. 1947 Fr. 24 000.— Cond. Int., Sport, Karosserie Touring, Mod. 1947 Fr. 23 000.— Cabriolet Super Sport, Karosserie Farina, Mod. 1946 Fr. 20 000.— Cond. Int. Superleggera, Fabrik-Karosserie, Mod. 1940 Fr. 14 000.— Cond. Int., 2 Liter 300, Karosserie Touring, Mod. 1939 Fr. 10000.— Shell X-100 SAE 10 Shell X-100 SAE 20 Shell X-100 SAE 30 Shell X-100 SAE 40 X-100 SAE 50 Shell X-100 SAE 60 Garage de l'Athenee, chemin Malombre, Genf, Telephon 5 12 50 9 Für die Wartung Ihres Wagens 1 zum Pneupumpen, Petrolen, Ausblasen, Schmieren und Farbspritzen, eignet sich ganz hervorragend unser KLEINKOMPRESSOR «AIR-BOY> Druckleistung 12 AHJ, Motor Lichtstrom Vi PS Gewicht 15 leg, Garantie 1 Jahr. Preis Fr. 440.- Hch. LipS, Zürich 1 Kompressoren u. Farbspritzapparate Seilergraben 41, Telephon (051)327924 Verlangen Sie 'unverbindliche Vorführung DER «AUTO-INDEX» 1949 SHELL X-100 MOTOR OIL in sechs Viskositätsgraden Der Flüssigkeitsgrad des Schmieröls muß der konstruktiven Eigenart und dem Temperaturregime jedes Motors angepaßt sein. Dieser Forderung wurde auch bei der Schaffung von Shell X-100 Motor Oü sorgfältig Rechnung getragen. Die sechs Viskositätsgrade (SAE 10 bis SAE 60) umspannen den ganzen Bereich der in der Praxis zu erfüllenden Bedingungen, angefangen beim leichtflüssigsten Winter- und Einfahrtstyp bis zum hochviskosen Sport- und RennmaschinenöL Eine detaillierte Schmiertabelle, die auf sorgfältig ermittelten Erfahrungswerten basiert, enthält die nötigen Angaben. it., WENDEPUNKT DER SCHMIERUNG Der Verkauf von Shell X-100 Motor O3 hat in den Garagen begonnen! Sie besorgen Ihnen \den sachgemäßen Ölwechsel. ist ein vollständiges Verzeichnis und Nachschlagewerk der Personenund Lastwagenbesitzer der Schweiz und Liechtensteins. In Zusammenarbeit mit den kantonalen Automobilbureaus ist er auf Ende 1948 abgeschlossen und enthält Name, Beruf und Adresse von rund 130000 Besitzern von Personen- und Lastwagen in der Reihenfolg* der kantonalen Kontrollnummern. So können Sie von der Nummer irgendeines immatrikulierten Personen- oder Lastwagens aus mit grösster Leichtigkeit den Besitzer feststellen. Dass derartige Ermittlungen aus dem Verhalten der Fahrer leider sehr oft notwendig sind, wird jeder regelmässige Fahrer bestätigen. Der «Auto-Index» erspart Ihnen in solchen Fällen weiteren Aerger und Zeitverlust. Viele Geschäftsleute benützen den « Auto-Index > aper ausserdem zu Werbezwecken, sind doch die Automobilbesitzer in der Mehrzahl kaufkräftige Privatpersonen oder Firmen. Der « Auto-Index » wird immer mehr zum unerlässlichen Hilfsmittel — wie ein Adressbuch, wie ein Telephonbuch. Der « Auto-Index » kann bestellt werden bei den Buchhandlungen oder direkt beim Verlag. Die Lieferung muss in der Reihenfolge des Bestellungseinganges erfolgen. Wir empfehlen deshalb, Ihre Bestellung sofort aufzugeben. Vtrlaii Hnllwna Aht. Alltn+Allrictilr R«rn J LUMINA AG SHELL PRODUKTE Unerreicht in Glanz und Qualität Sie reinigen und polieren Ihren Wagen für nur Fr. 2.40 AUTOREINIGER Erspart Ihnen frühzeitiges Auflackieren Diese Politur enthält kein Glyzerin, daher Dauerwirkung AUTOPOLITUR 1. Bildet Schutzfilm — Lebensverlängerung des Lacks. 2. Wasser-, witterungs- und temperaturfest, sparsam, haltbar. Auftragen mir Spritzpistole möglich. 3. Entfernt Oel, Fett, Schmutz, reinigt und poliert alles in einem Arbeitsgang. 4. Einfach in der Anwendung, ob Hitze oder Kälte, keine Ermüdung. Zeitsparend. 5. Wolken oder Wasserflecken — keine — stets Hochglanz. 6. Nur Vorteile. — Preis '/j-l-Karme Fr. 6.70; 1-l-Kanne Fr. 10.80. Verlangen Sie beim Garagisten stets Behandlung mit « Glauspolitur». Beachten Sie das mühelose Reinigen Ihrer Autoscheiben. Armaturenbretter und Reflektoren. Schweizer Qualitätsprodukt Bestellschein (in offenem Couvert nur 5 Rp. Porto) Senden Sie sofort nach Erscheinen zum Preise von Fr. 15.— pro Expl. (+ Wust). Adresse: « Ex. < AUTO-INDEX > 1949 per Nachnahme Senden Sie mir gegen Nachnahme fronco ins Harn % titer Glaus-Autopolitur md -Aotoreiniger Fr. 670; 1 Liter Glaus-Autopolitur und -Autoreiniger Fr. 10.10. Name Ort. ... „ Strosse Ausschneiden in Couvert mit 5 Rp. frankieren. z» senden an: GLAUS, chem.-techn. Produkte, ST.GALLEN Vertreter für Ost- und Zentralschweiz gesucht

Nr. 21 — III. BLATT AUTOMOBIL REVUE BERN, 4. Mai 1949 CSA Eine Autofähre mit Flugzeugen Die amerikanische Automobilindustrie ein Zwischenbericht Die amerikanische Automobilindutsrie durchlebt gegenwärtig eine jener glücklicherweise seltenen Perioden, in denen nicht ganz klar ist, ob die nächste Zukunft ein Anhalten der Hochkonjunktur, einen völligen Zusammenbruch des Marktes oder eine « normale » Nachfrage bringen wird. Ueberzeugende Argumente lassen sich für jede dieser drei Voraussagen finden. Es empfiehlt sich aber vielleicht eher, die Argumente selbst zu untersuchen, als aus ihnen Prophezeiungen ableiten zu wollen. Wichtig ist, dass die Industrie einerseits mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, deren Umfang sich noch nicht genau übersehen lässt, und dass sie ferner begründete Aussichten besitzt, alle Wagen, die sie in diesem Jahre fabriziert, auch abzusetzen. Was zunächst die Schwierigkeiten anbelangt, so zeichnen sie sich vor allem in Form des bevorstehenden Lohnkampfs (Von unserem New-Yorker Korr.) ab. Trotz des leichten Rückgangs der Lebenshaltungskosten, der z. B. dazu geführt hat, dass General Motors entsprechend der vertraglich geschaffenen gleitenden Skala die Löhne etwas senkte, denkt die UAW, die Gewerkschaft der amerikanischen Automobilarbeiter, nicht daran, auf die sogenannte « vierte Runde • in den Lohnkämpfen zu verzichten. Sie hat sich vorgenommen, in diesem Jahre ihre Forderungen in der Hauptsache gegen die Ford-Werke zu richten. Diese Forderungen sind schon jetzt bekannt. Die UAW verlangt eine Lohnerhöhung von 10 Cents pro Stunde, eine Pension für ehemalige Arbeiter, die 100 Dollar pro Monat ausmachen soll, ferner eine Krankenversicherung. Die Kosten von Pension und Versicherung sollen ausschliesslich von Ford getragen werden. Ford hat darauf geantwortet, dass eine Lohnerhöhung nicht gewährt würde und dass die Arbeiter Pensionen und Krankenversicherung nur haben könnten, wenn sie sie aus eigenen Mitteln — d. h. durch Lohnabzüge — finanzierten. Mit anderen Worten: Ford will nicht einen Cent mehr zahlen als bisher. Um den Lohnkampf mit besonderem Nachdruck durchzuführen, äufnet die UAW jetzt einen Fonds von einer Million Dollar. Der offizielle « Ausbruch der Feindseligkeiten » ist auf den 15. Mai festgesetzt, kann jedoch unter Umständen schon vorher eintreten. Kenner der Sachlage prophezeien, dass die Arbeiter diesmal ihre vorjährigen Erfolge nicht wiederholen werden. Sie werden zwar etwas gewinnen — wahrscheinlich eine Zulage von 5 Cents pro Stunde — aber nicht mehr, schon gar nicht Pensionen und Versicherung. Nun wird der Ausgang des Lohnkampfes in den Ford-Werken massgebend für die übrige Industrie sein, mit Ausnahme von General Motors; die GM-Werke sind in diesem Jahre von Lohnkämpfen sicher. Aber während die Industrie dieses Jahr unzweifelhaft eine stärkere Verhandlungsposition besitzt — es ist ja schon zu gelegentlichen Entlassungen und Beurlaubungen in einigen Betrieben gekommen, die nicht mehr voll beschäftigt sind —, hat sie es nicht mit den Arbeitern allein zu tun. Sie kann versuchen, das Personal durch die Drohung von Produktionseinschränkungen in Schach zu halten; anderseits muss sie aber auch gewärtigen, dass ihr Washington einen Strich durch die Rechnung macht. Der amerikanische Kongress beschäftigt sich gegenwärtig mit dem von Präsident Truman inspirierten Sozialprogramm. Wird es ganz oder nur zum Teil angenommen, so gehen damit wenigstens einzelne der von den Arbeitern gestellten Forderungen auf gesetzlichem Wege und ohne Lohnkämpfe in Erfüllung. Ist dies der Fall, so muss die Industrie die ausserordentlich hohen Kosten tragen. Sie bezweifelt, ob sie dazu imstande ist. Eine Abwälzung auf den Käufer ist heute wahrscheinlich nicht mehr möglich. Betriebseinschränkungen werden nicht ernstlich in Betracht gezogen; erstens trägt gerade die Massenproduktion dazu bei, die Kosten pro Wagen niedrig zu halten, und zweitens denkt keine Fabrik heute, zu Anfang eines neuen erbitterten Konkurrenzkampfes, daran, durch eigene Untätigkeit anderen Marken zu einem Vorsprung zu verhelfen. Die Lösung scheint darin zu bestehen, dass man versucht, die Produktionskosten durch immer bessere Produktionsmethoden zu senken. Voraussichtlich kein Nachlassen der Nachfrage. Mit einer Schwierigkeit hat die Industrie wahrscheinlich nicht zu rechnen: einem Sinken der Nachfrage. Man darf behaupten, dass die Amerikaner Millionen von neuen Wagen kaufen werden, wenn diese Wagen nicht zu teuer sind. Nach einer am 31. Dezember 1948 abgeschlossenen Statistik beträgt das durchschnittliche Alter der im Verkehr befindlichen 9,3 Jahre, jenes der Lastwagen ~8 Jahre. Nur ein Drittel aller Fahrzeuge, die jetzt in Betrieb stehen, sind nach dem Kriege gebaut worden. Die Annahme geht wohl kaum fehl, dass von den restlichen zwei Dritteln wenigstens die Hälfte der Eigentümer ihre Wagen als überaltert betrachtet und gerne gegen neuere Modelle umtauschen würde. Um es mit konkreten Zahlen auszudrücken: Es gibt in den USA rund 13 Millionen Nachkriegs- und rund 27 Millionen Vorkriegswagen. Von diesen letzteren sind rund 13 % Millionen «eintauschbereit ». Das bedeutet einen künftigen Auftrags^ bestand von 13% Millionen, wenn, wie gesagt, diese 13 % Millionen Wagen erschwinglich sind. Im Augenblick sieht es, im Gegensatz zum Vorjahr, so aus, als ob sie zu teuer seien. Soeben haben die Abzahlungsbestimmungen für Wagen eine Erleichterung erfahren, aber nach wie vor bleibt die Vorschrift, dass bei Neuwagen ein Drittel des Kaufpreises, in bar erlegt werden muss. Und wenn ein mittlerer Wagen für 1635 Dollar verkauft wird, so ist ein Drittel hiervon immer noch mehr als die durchschnittliche amerikanische Familie ohne weiteres ausgeben kann. Die Industrie kämpft nach wie vor um eine weitere Erleichterung dieser Bestimmungen. Tritt sie ein, dann sind damit die Wagen noch nicht billiger geworden, aber es ist einfacher sie zu kaufen. Preisabschlage? Da man jedoch auf eine Aenderung der Gesetze nicht warten will, erwägt man, schon jetzt die Preise etwas zu senken, um damit den Kunden, wenn auch noch so wenig, entgegenzukommen. Nicht jeder Autofabrikant hat sich zu einer Preissenkung entschlossen oder scheint auch nur dazu bereit. Als General Motors unlängst Preisermässigungen ankündigte, weigerte sich Ford, mitzuhalten; und fast im gleichen Augenblick verkündete Chrysler Preiserhöhungen, die um 6,6 % lagen. Eine einheitliche Entwicklung lässt sich also hier nicht feststellen. Paradoxerweise hat die Preissenkung bei" General Motors jedoch zu keinem Ansteigen der Nachfrage geführt. Offenbar war sie nicht radikal genug; einzelne Immer mehr verkehren auch bei ims^ Automobile, aus dem Ausland und aus den. vielen fremden Länderzeicheij wird oft auch der Fachmann nicht klug. Wir veröffentlichen deshalb nachfolgend ein auf den heutigen Stand ergänztes Verzeichnis der der Pariser Konvention beigetretenen Staaten und der für sie festgesetzten Kennzeichen. A ADN AL B BA BG BH Bl BL BP BR C CA CB CD« CH CL CO CS CU CY D DA DK E EAK EAT EAU EAZ EIR EQ ET EW F •' FL FM G GB IN IR IRQ IS JA JO KD KL L LR LT MC Oesterreich Aden Albanien Belgien Birma Bulgarien Britisch-Honduras Britisch-Indien Basutoland Betschuanaland Brasilien Cuba (Insell Kanada Belgisch-Konoo Dipl. Korps Schweiz Ceylon (Insel) Columbien Tschechoslowakei Curacao Cypern (Insel) Deutschland Danzig Dänemark Spanien (Espagne) Kenya Tangonjika Uganda Sansibar Irland (früher SE, Irischer Freistaat) Equador Aegypten (Egypt) Estland Frankreich und Kolonien Liechtenstein Malaiische Staaten Guatemala Grossbritannien und Nord-Irland GBA GBG Alderney Guernsey 1 Engl. > Kanal- GBJ Jersey f Inseln GBM GBY GBZ GR H HK I Man (Insell Malta (Insel) Gibraltar Griechenland Ungarn Hong-Kong Italien mit Kolonien o. ital. Besitzungen Austria (E) Aden (As) Albanien (Mbretnija Shqiptarei (E) Belgique/Beigie (E) Burma (As) Zarstwo Bulgaria (E) British Honduras (Z-A) British India/Indian Empire (AS Territory of Basutoland (Af) Bechuanaland Protectorate (Afl R&publica dos Estados Unitos do Brazil (S-A) Republica de Cuba (Z-A) Canada (N-A) Cortgo Belge/Belgisch-Congo Ruanda und Ürundi (Af) Corps Diplomatique Confoederatio Helvetica (E) Ceylon (As) Republica de Columbia (S-A) Cesko-Slovenska Republika IE) Curacao (S-A) Cyprus (As) Deutsches Reich (E) Freie Stadt Danzig (El Danmark (E) Republica Espanola (E) East Africa •. Kenya (Af) East Africa: Tanganyika Territory (Af) East Africa: Uganda Protectorate (Af) East Africa: Zanzibor Protectorate (Af) Eire/Ireland IQ Republica del Equador (S-A) Egypt/Misr (Mamlaka) (Af) Eesti Vabarifk (El Republique Francaise/France (E) Algerie, Tunisie, Maroc, Afrique äquatoriale francaise, Afrique occidentalefrancaise, Cote des Somalis francaises, Etabl. francais de l'Oceanie, Guadeloupe, Guyane francaise, Inde francaise, Indochine v Madagascar, Martinique, .Nouvelle-Caledonie, Reunion Fürstentum Liechtenstein (E) Federated Malay States (As): Negri-Semblian (fncl. Sungei U|ong), Pahang, Perak, Selangor R&publica de Guatemala IZ-A) United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland (E) Alderney (El Guernsey IE) Jersey (El Is/e of Man (El Malta (E) Gibraltar (Dschebel al-Tarik) (E) Grece (Hellas) (E) Hongrie (Mogyarorszag) (E) Hong-Kong (As) Regno d'ltalia (E) Africa Orientale italiana: Etiopia. Eritrea, Somalia ital., Oltre Giubio Libia: Cirenaica, Tripoli, Dodecaneso (Rhodos, ecc.) Niederländisch-Indien Nederlandsch Oost Indie (Asi Indes Neerlandaises Iran (früher PR Persien] Empire de l'lran (As) Irak/Mesopotamien Island (Insel) Jamaika (Insel) Johore Kedah Kelantan Luxemburg Lettland Litauen Palästina Iraq/Mesopotamia (Äs) Island (El Jamaica (Z-A) (incl. Turks and Caicos Islands The Cayman Islands) Johore -(As) Kedah lAs) Kelantan (Asi Luxembowrg |F_) Republica Latvija ffl Re-pvbliea Lietuya lC Palestina/Palestine Monaco (Monte Carlo) Principaute de Spanisch-Marokko Marruecos Esponol Die Silver City Airways haben kürzticq, in Verbindung mit einer franzosischen Gesellschaft, eine Autofahre mir Ruafunktioniert zwischen Lympne (in der Nähe Folkestories} und zeugen über den Kanal eingerichtet. Dieser « luftige > Dienst dem französischen Badeort Le Touquet im Pas-de-Calais, wo unser Bild eines der Flugzeuge bei der Landung zeigt. Eben steht die Bodenmannschaft im Begriff, die Rampen für das Ausladen der Wagen heranzubringen. Modelle wurden um weniger als em Prozent billiger. Wahrscheinlich wird jedoch -auch Ford trotz seines kategorischen « Neins » eine gewisse Verbilligung wenigstens in Betracht ziehen. Sollte es in diesem Jahre wirklich zu dem erwarteten scharfen Konkurrenzkampf der Autofabriken komiften, so wird der Preis das wirksamste Argument bei dem Versuch sein, das Publikum zum Kauf einer bestimmten Marke zu überreden. Das trifft jedoch nur unter der Voraussetzung zu, dass es seine gegenwärtige Nervosität überwindet und nach wie vor Wagen kauft, wenn es sie sich, wie gesagt, leisten kann. Im Gegensatz zum Vorjahr werden Autos leichter erhältlich sein. Die Materialknappheit ist nahezu völlig behoben. Und wenn das Publikum kauft, dann kommt der alte, grosse Konkurrent der Autofabriken wieder zu seinem Recht: der Altwagenmarkt, auf dem aber gerade jetzt, im März 1949, noch chaotische Zustände herrschen. ' •; Ernst-Behrendt. Internationale Autombbil-K enn^eichen MEX \i Mexiko s ,,, MOC if Mozambique MS *>' Mauritius (Insef) ••".; MT ',' Tanger (Zone von) N ', Norwegen V NF ' Neufundland" NL NP NR P PA PAN SM SME SNB SP SR SS SU SWA SY TC rn TR TT TU US V WAC WAG WAL WAN WG WL" WV Y ZA Niederlande Nyassaland Nord-Rhodesien Portugal Panama Angola, portug. PE Peru PL i 1 ' Polen PS ! Periis PY •' Paraguay R Rumänien RA • Argentinien RC .;; China RCH ... Chit» RH •„ Haiti RSM San Morino S ; Schweden SD Swaziland SF ,' Finnland SL :'• Syrien und Libanon (früher LSA) Slam Guayana, Niederl.- Britisch-Nord-ßorneo Britisch-Somaliland Süd-Rhodesien Straits Settlements Sowietunion/Russlcmd Südwestafriko Seychellen (Inseln) Kamerun Trinidad und Tobago (Inseln) Türkei Togo Trenggem« Uruguay Estadps Unifos Mexicänos tN-A] Mocambique/Affica Oriental Pörtuguesa (Af) 1 .. Mquritius (Af) Maroc-Tanger (Tändscha) |Af) Norge (El Dominion of New-Foundland (N-A) Nederland/Hoiland (E) Nyassaland Protektorate (Af) Northern Rhodesia (Af) Republica Pörtuguesa (El Repoblica de Panama IZ-A) Angola/Africa Occidental Portuguesa (Af):- . R&publica del Peru (S-A) Rzeczpospolita Polska (El Periis (As) Republica de| Paraguay (S-A) Romänia (E) Republica Argentina (S-A) Ta Tschung Hua Min Kuo (= «Volksstaat des blühenden Landes der Mitte>) Republic of China (As) Republica de Chile (S-A) Republique d'HaTti [Z.Al Repubblica de San Marino f£) Sverige (E) Swaziland (Af) Suomi/Finland Reoublique Syrienne (Esch .Scham), Sandjak d'Alexandrette Prot., R6publique Libanaise Gouvernement de Lattaquie Gouvernement Dschebel Drus (As) Saiaitl: Muang T'ai (= cLand der Freien») Suriname [hall. Guayana) (S-A) Sfate of North Bprneo lAs) Somaliland Protectorate (Af) Southern Rhodesia (Af) Straits Settlements (As), incl. Isles of Singapore, Penang f& Prov. of Wellesleyl, Malacca, Dindings, Labuan, Keeling-and Christmas-Is.) Sowjet-Union (E/As) South West Africa (incl. Walfish Bay) (Af) Seychellen Islands (Af) Territoire du Cameroun (Af) Trinidad and Tobago (S-A) Türkiye Cümkuriyete (As/E) Territoire du Togo (Af) Trengganu (As) Republica Oriental del Uruguay (S-Al Vereinigte Staaten von United States of America (USA) Amerika Vatikanstadt Goldküste (West Africon Coast) Gambia Sierra Leone Nigerien (Lagos) Grenada (Insel) St. Lucio (Insel) St. Vincent (Insef) Jugoslawien Südafrik. Union 1 (N-A) Stato della Oittä del Vaticano IE) West Africa (Af): Gold Coast, Aschanti, The North. Territories, Togoland (West) West Africa: Gambia (Af) West Africa: Sierra Leone (Af) West Africa: Nigeria (Af) Northern-and Southern-(Lagos), Nigeria. Provinces, brit. Cameroons IVVest) The Windward Islands: Grenada (Z-A) The Windward Islands: St. Lucia (Z-A) The Windword Islands.- St. Vincent (Z-A) Kraljevina Jugoslavia/Yougoslavie (El The Union pf South Africa (Af) (hol!.: Zuid Afrikal, Cape of Good Hope, Natal, Transvaal, Orange Free State Wird neben dem Landeskontrollschild geführt. Der internationalen Konvention von 1926 sind bis Februar 1949 unter anderen folgende Staaten noch nicht beigetreten; Afghanistan Dominik. Republik Mongolei Andorra Honduras Nicaragua Australien Japan S. Salvador Bolivien Liberia Tonga, brif. Costa Rica Mondschukuo Venezuela —SS Schlauchlose Reifen in den USA. Vor etwa einem Jahr wurden die ersten der von Goodrich hergestellten schlauchlosen Reifen versuchsweise in Cincinnati (Ohio) auf den Markt gebracht. Derartige, auf die versuchsweise Einführung eines Produkts in einer bestimmten Gegend und nicht gleich in den ganzen USA gerichtete Experimente sind die Regel, da ein Versagen des Produkts oder eine Ablehnung durch die Käufer nicht zu einem Prestigeverlust der Herstellerfirma im ganzen Lande führt, anderseits aber bei einem Erfolg ohne weiteres Risiko der Verkauf in anderen Gebieten aufgenommen werden kann. Das in Cincinnati durchgeführte Experiment gestaltete sich zu einem vollen Erfolg. Goodrich hat deshalb dieser Tage die erste grosse Verkaufsstelle in Florida eingerichtet. Andere sollen ihr folgen. Bis zum Ende des, Jahres 1949 sollen schlauchlose Reifen in allen amerikanischen Städten erhältlich sein. Der schlauchlose Reifen, der gleichzeitig die Eigenschaft besitzt, < self-sealing • zu sein, d. h. Risse und Löcher selbst abzudichten, wird unter dem Namen < PSTT » (puncture-sealing tubeless tire) auf den Markt gebracht Sein für den Konsumenten wichtigster Vorteil besteht darin, dass er normalerweise pannensicher ist. Um dem Publikum die Wirksamkeit der « self-sealing »- Masse vor Augen zu führen, wurden in Florida vor versammelten Zuschauern Haken, Pfeile und Nägel in den Reifen hineingetrieben, ohne dass Luft aus ihm entwich. Selbst wenn Nägel, Glasscherben oder andere scharfe Gegenstände die äussere Gummihülle durchbohren sollten, kann das Fahrzeug noch eine ganze Reihe von Kilometern bis zur nächsten Reparaturwerkstatt zurücklegen. Jedenfalls ist der Fahrer selbst bei raschem Tempo ohne weiteres in der Lage, den Wagen in der Gewalt zu behalten. Der PSTT ist aus Versuchen hervorgegangen, die während des Krieges im Auftrage des amerikanischen Kriegsministeriums unternommen worden waren. Die damals den Reifenfabriken gestellte Aufgabe bestand darin, einen Reifen herzustellen, der noch mindestens 120 km brauchbar blieb, selbst, wenn die Luft aus ihm « herausgeschossen » war. Vor dem Abbruch dieser Experimente, der erfolgte, weil die Fabrikation von synthetischem Gummi eine scharfe Reifenrationierung überflüssig machte und Militärfahrzeuge genügend Reservereifen mitführen konnten, war die Herstellung von Reifen gelungen, welche die gestellten Bedingungen nahezu erfüllten. Nur einer von ihnen, eben der Vorläufer des PSTT, verzichtete auf die traditionelle Unterteilung in Reifendecke und Schlauch und beschränkte sich auf einen einzigen, mit Luft gefüllten Gummikörper. Bei der Herstellung galt es drei Haupterfordernissen Rechnung zu tragen. Erstens musste die Laufdecke stark genug sein, um die übliche 2 —' DER AUFBAU DES SCHLAUCHLOSEN GOODRICH REIFENS Diese Schnitt2eichntmg erläutert die Konstruktion der verschiedenen Zwischenschichten. 1 = dichtende Schicht; 2 — Butyleinlage; 3 = Spezialventil, in die Aussparung des Rades passend; 4 = Felge; 5 Dichtungsschicht zwischen Reifen und Felge. Beanspruchung auszuhalten. Hierin lag kein besonderes Problem. Zweitens durfte die Decke keine Poren haben, durch die Luft entweichen konnte. Nun existierten bereits selbstabdichtende Benzintanks, in denen eine elastische Butylschicht sich augenblicklich vor jede Oeffnung schob, die in der Tankwand entstand. (Diese schreibt man übrigens dem wegen seiner skurrilen Karosserien am Genfer Salon fast berühmt gewordenen Pariser Poberejski zu. Red.) Eine ähnliche Butylschicht wurde jetzt unterhalb der Reifendecke angebracht, und auf die Eigen-