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E_1949_Zeitung_Nr.024

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CHEVROLET Herrenkleid

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Nr. 24 — IV. BLATT AUTOMOBIL REVUE BERN, 25. Mai 1949 Friedliche Kriegsbemalung Auch in Basel nimmt nun die «friedliche Kriegsbemalung» der Strassen und Plätze ihren wünschenswerten und glückhaften Fortgang. «Kriegsbemalung» dürfen wir sie sehr wohl nennen; denn sie führt Krieg gegen die Verwirrung und den Unfall im Verkehr. Inspirator und Dirigent dieser kriegerischen Handlungen mit dem Farbpinsel als hauptsächlicher Waffe ist Polizeihauptmann Adolf Ramseyer, dem in Herrn Leber vom Baudepartement ein frischfroher Spiessgeselle zur Seite getreten ist. Ihm stehen nun sechs Helfershelfer zur Verfügung, die mit dem weissen Farbkübel auf absehbare Zeit alle Hände voll zu tun bekommen und behalten dürften. Manches ist bereits geschehen, und mehr harrt noch der Ausführung. Und wo auf die Fahrbahn gemalt wird, da ruft der rollende Verkehr schon bald und immer wieder der Auffrischung und Erneuerung. Und bereits hat man die unerwartete Erfahrung machen können, dass dieses periodische Auffrischen bestehender Bodenmarkierungen psychologisch sehr erwünschte Erfolge zeitigt: Die Bemalung, besser gesagt deren Absicht, frischt, sich — mit der neuen, weissen (oder gelben) Farbe — in der Aufnahmewilligkeit und Beachtung durch die Strassenbenützer auf ,zwei Beinen, zwei und vier Rädern, stets neu auf. Sie wird wieder für eine be- Weile in erfreulichstem Masse besser achtet. Was den Pussgänger und seine Sicherheitszonen zur' Ueberschreitung der Fahrbahnen angeht, das wird mit gelben «Zebrastreifen» auf die; Fahrbahn aufgemalt; diese gelben Brückenleitern vom einen zum anderen Trottoir fallen auf und werden gern begangen, solang die Farbe knallig leuchtet. Die bekannten «Nägel» sind haltbarer, werden aber schon nach relativ kurzer Frist von den ortsansässigen Fussgängern «übersehen» und missachtet. Gedankenlosigkeit beim Ueberschreiten der Strassen ist noch immer die erste Neigung des Fussgängers, wenn er nicht mit allen verfügbaren Mitteln, Streifen, Zonen, Abschrankungen unaufdringlich gegängelt wird. Aber auch Velo- und Autofahrer sind Menschen wie die Fussgänger. Ihren gelegentlichen Gedankenlosigkeiten ist mit der weissen «Kriegsbemalung» schon recht gut beizukommen. Vorschrifts- und naturgemäss heftet sich der Blick des Fahrzeuglenkers stets und in erster Linie auf seine Fahrbahn. Spricht diese mit schneeweiss leuchtenden, leicht und sofort verständlichen Zeichen und Linien klar und deutlich zu ihm, so befolgt er diese Hilfen nicht nur gerne; er ist vielfach geradezu dankbar für solches Gängeln. Wir selbst haben es in letzter Zeit oftmals dankbar erfahren, wie sympathisch die weisse Einrahmung all jener Zonen in der Innerstadt berührt, innerhalb deren korrekt geparkt werden kann. Erst jetzt kommt es einem Abb. 1 so richtig zum Bewusstsein, wie oft man da etwas unsicher war und sich halb unbewusst dachte: «Na, ja, es wird schon ungefähr richtig sein.» Wie die Hausfrau bei der alljährlichen Frühjahrsputzerei gründlicher vorgeht als sonst und sich gelegentlich auch zu neuen Vorhängen, ja sogar zu neuen Tapeten hinreissen lässt, so gibt der Stadt Basel alljährlich der Zeitpunkt der Mustermesse den inneren Antrieb zu allerlei Verbesserungen und Neuerungen, gerade auch auf dem Gebiet der Verkehrsführung. Der Radfahrer, der die geneigte Rampe der Wettsteinbrücke von Grossbasel her nach Kleinbasel herabgerollt kommt, sieht sich unvermittelt zusammen mit dem parallel rollenden Motorfahrzeug in den grossen Kreisel um den Wettsteinplatz herum einmünden. Die einfache Führungshilfe durch Trennungslinie und Pfeile (Abb. 1) hilft dem Radfahrer rechts aussen bleiben und hält den Motorfahrzeuglenker davon ab, allzu scharf rechts zu halten, während er in den Kreisel einbiegt, der ihn zwingt, rechts haltend, links herum zu lenken. Die Abbildungen 2 und 3 zeigen, wie durch Meidezonen (auf die Fahrbahn auf schraffiert), durch Führungsbordlinien und Pfeile dem Kreuzungsgebiet innere und äussere St. Jakobstrasse Abb. 4 Al>[>. 2 ,Abb. 3 einerseits und Kasernenstrasse anderseits, wo Eingangsverkehr (von Bern und Luzern) und Ausfallverkehr, nebst Tram, für den Ortsfremden und Ansässigen verwirrend aufeinandertreffen, die Gefährlichkeit mildernd genommen wird; die weissen «Malereien» bleiben auch nachts und bei Regen hilfreich sichtbar. Eine böse Krux beim vielfältigen Kreuzungsund Kreiselgebiet am Aeschenplatz in Basel bleibt die von Kleinbasel und von der Wettsteinbrücke her nahende und einmündende D u - fourstrasse. Abb. 4 zeigt deren Fortsetzung ins Aeschenplatzgebiet mit seinen wirren Schienensträngen der Strassen- und Ueberlandbahnen hinein. Wie aus den Pfeilen in der Dufourstrasse (oben rechts) ersichtlich, ist dieses Strassenstück nun zur Einbahn, Richtung Aeschenplatz, gemacht worden. In der Dufourstrasse, im Bilde rechts, wurde eine schraffierte Respektzone geschaffen; sie zwingt, den, heranrollenden Lenker mehr zur Fahrbahnmitte, womit er dem im Bilde von rechts herannahenden Verkehr eine Chance gibt, um die Ecke zu spähen und anzuhalten. Die Zusammenstossgefahr wird schlagartig gemildert an einer Stelle, wo es oft zu Kollisionen kam. Die unterbrochenen, mittleren Sicherheitslinien in Verbindung mit den graden und abgebogenen Pfeilen üben eine «vorsortierende» Wirkung auf den rollenden Verkehr aus; dies erleichtert das nachherige Abbiegen in die gewünschten Richtungen erheblich. Vier Stop-Strassen funktionieren bereits erfolgreich in Basel; weitere werden folgen, da ihre Wirksamkeit eklatant ist. An verschiedenen Stellen der Stadt sind die grossen «Tannenbaum »-Wegweiser verbessert oder versetzt worden. Bei der Strassenbiegung Steinenberg, abwärts vor dem Casino, ist eine Tramschienenverlegurig im Sinne der Verbesserung des Stadtausverkehrs für sofort vorgesehen. Beim Bahnhof, vor der Markthalle, stört längst ein grauslicher Engpass. Hier sollen bauliche Aenderungen gründliche Abhilfe schaffen.* Vorlage und Kreditbegehren sind bereit und werden nächstens vor den Grosseh Rat kommen. In der Innerstadt steht im weiteren Feld eine grosszügige Korrektion in Aussicht; der Marktplatz, der ganztägig Parkfläche werden soll, wird den Markt an eine nahe,'Wenn auch abgelegenere Stelle ziehen lassen müssen. mmi^s Im Blick auf die Messegäste hat sich di< weisse Kanzel, worauf der Polizeimann beim Gebäude des Bankvereins seines Amtes waltet, mit rotleuchtenden Geranien umgeben, ein Anblick, der nicht nur aller Augen auf Kanzel und Mann hinlenkt, sondern dem Gehorsam heischenden Gesetzeshüter auch alles Drohende nimmt. Eine in Basel erschienene Karikatur der Neuerung war nett überschrieben mit «flora et labora»... rc. Vorbildliche Parkordnung in der Stadt Bern Die ständig zunehmende Beanspruchung der Strassen in unseren Städten durch den flottanten und den ruhenden Strassenverkehr gebietet, den Vorschriften über das Parkieren in immer stärkerer Weise zur Nachachtung zu verhelfen. Da es sich beim richtigen und vorschriftsgemässen Abstellen von Fahrzeugen nicht nur um eine unumgängliche Beachtung gesetzlicher Vorschriften, sondern ebensosehr um eine Frage des Pflicht- und Anstandsgefühls gegenüber den übrigen Strassenbenützern handelt, führte die Polizei der Stadt Bern, wie bereits gemeldet, in der Zeit vom 9. bis 15. Mai 1949 eine besondere Aktion für das vorschriftsgemässe Parkieren durch. Ihr Zweck war, die Führer von unrichtig parkierten Fahrzeugen in höflicher Form auf die von ihnen begangenen Fehler aufmerksam zu machen, ohne gleich Anzeige zu erstatten oder Verwarnungen auszusprechen. Die Aktion erfasste jedoch nicht nur die Motorfahrzeugführer, sondern sie setzte sich zum Ziel, allen Strassenbenützern die Wichtigkeit des vorschriftsgemässen Parkierens vor Augen zu führen. Patrouillierende Polizeiorgane und ein täglich mehrere «NORMALE» VERKEHRSVERHÄLTNISSE AN DER HAUPTPOST IN BERN. Die sehr breite Strosse vor der Berner Hauptpost wirkt auf gewisse Automobilisten immer wieder wie eine Aufforderung zum Parkieren in einer Doppelreihe zu beiden Seifen der Strasse. Die Fahrzeuge A, B, C und D sind stationiert. Die < Vorsichtigen» lassen gewöhnlich einen Wageninsassen zurück, um bei einem allfalligen Auftauchen der Polizei ihr Verhalten mit irgendeiner guten oder weniger guten Ausrede beschönigen zu lcönnen. Die < Sorglosen » dagegen schliessen ihr Fahrzeug ab und verschwinden für geraume Zeit. Das Fahrzeug E vermittelt einen Begriff von dem für den < fliessenden > Verkehr noch zur Verfügung stehenden Raum. Es reicht gerade noch für einen gefahrlosen < Einbahnverkehr ». Ein Dorado für Polizeibussen I Nach der Durchführung der Parkierungswoche sollten — und werden wohl auch — diese verkehrswidrigen Zustände verschwinden. Stunden zirkulierender Lautsprecherwagen belehrten die in flagranti ertappten Parkierungssünder und machten auf andere Fehler der Verkehrsteilnehmer aufmerksam. Bei einer Beobachtungsfahrt wurden wir einerseits Zeuge davon, wie namentlich vom Lautsprecherwagen aus immer wieder die Radfahrer ermahnt werden mussten; anderseits erfreute uns die Feststellung, dass sich die Verkehrssituation in Bern bereits am zweiten Tage der Aktion schlagartig gebessert hatte. Versprach sich die Stadtpolizei von ihren Bemühungen eine bessere, rationellere Ordnung im Parkieren, so wurden ihre Erwartungen wohl eher noch übertroffen. Im Stadtirinern herrschte bald eine geradezu vorbildliche Parkordnung. Aber die verantwortlichen Stellen fragen sich, ob in solch kurzer Zeit das disziplinierte Verhalten genügend tief in Fleisch und Blut des einzelnen eingehen konnte, um geraume Zeit anzuhalten. Sollte die Ordnung jedoch wider Erwarten rasch nachlassen, dann wird gegenüber Parkierungssündern unnach- Sichtlich vorgegangen. In Interesse der Verkehrsteilnehmer möchten wir hoffen, dass solche polizeiliche Interventionen die seltene Ausnahme bilden. Parkierungssituationen wie die in unserem Bild festgehaltene werden in Zukunft von der bernischen Polizei nicht mehr 'geduldet. Drückte bisher der Hüter des Gesetzes da und dort vielleicht ein Auge zu — manchmal wohl auch beide — so darf mit einem derartigen Entgegenkommen fürderhin nicht mehr gerechnet werden. -. Zeigen wir also, dass wir auch ohne spezielle polizeiliche Aufsicht imstande sind, korrekt- und vorschriftsgemäss unser Fahrzeug im Strassenrand abzustellen. sfr Abänderung der Lichtsignale in Winterthur Das Polizeiinspektorat Winterthur ersucht uns um Aufnahme folgender Mitteilung: Die vier in Winterthur in Betrieb stehenden Lichtsignale wurden kürzlich neu eingestellt und abgeändert. Beim Wechsel von Rot auf Grün leuchtet das gelbe Zwischensignal nicht mehr auf, dagegen bleibt dieses beim Wechsel von Grün auf Rot bestehen. Diese Aenderung wurde notwendig, weil die Bedeutung des gelben Lichtes, das gleichzeitig mit dem roten Licht aufleuchtete, vielfach nicht verstanden oder nur ungenügend beachtet wurde. Es kam immer wieder vor, dass die Kreuzungen' überfahren wurden, obwohl in der gleichen Richtung gleichzeitig rotes und gelbes Licht brannten. Rotes Licht bedeutet Fahrverbot, ob es nun allein oder neben gelbem Licht aufleuchtet. Durch Nichtbeachtung dieser an sich einfachen Regelung ereigneten sich verschiedene Verkehrsunfälle. Beim Wechsel von grünem auf rotes Licht wurde nichts geändert. Das gelbe Zwischenlicht, das allein aufleuchtet und dem sich auf der Kreuzung befindlichen Fahrzeug noch gestattet, ungefährdet die Strasse zu überqueren, bleibt also bestehen. Durch diese Aenderung und Vereinfachung der Lichtsignale glauben wir jede Unklarheit in bezug auf ihr Funktionieren beseitigt zu haben und hoffen, dass dieser Versuch die in ihn gesetzten Erwartungen erfülle.