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E_1949_Zeitung_Nr.022

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Nr. 22 — III. BLATT AUTOMOBIL REVUE BERN, 11. Mai 1949 1948 bringt neue Rekorde im Welt- Automobilbestand In mühseliger Kleinarbeit hat « The American Automobile» wiederum das enorme Zahlenmaterial des Motorfahrzeugbestandes aller Länder der Erde, wenigstens soweit es rechtzeitig erreichbar war, wieder zusammengetragen und legt nun das Fazit in einer reich mit Statistiken garnierten Nummer vor. Als Quintessenz lässt sich aus den Erhebungen der genannten Zeitschrift die Tatsache herausdestillieren, dass die mit 1946 wieder einsetzende Aufwärtsentwicklung des Welt - Motorfahrzeugbestandes auch im Jahre 1948 in ununterbrochener Linie weiter angehalten und Anfang 1949 einen neuen Rekordstand erklettert hat. Zu Beginn des laufenden Jahres standen nämlich in sämtlichen fünf Erdteilen 57 502 898 Personenwagen, Lastwagen und Autobusse in Betrieb, 4 630 000 oder 8,7 % mehr als im selben Zeitpunkt 1948. Was das heisst, erhellt aus der Tatsache, dass dieser Zuwachs das Mittel der Vorkriegsjahre um rund das Dreifache übertrifft. In der neuen Bestandesvermehrung zeigen sich die Auswirkungen der Produktionserhöhung auf 6 627 564 Wagen, wovon weiter unten noch die Rede sein wird. Nur zweimal, nämlich 1929 und 1937, ist es bisher in der Geschichte der Welt- Automobilindustrie vorgekommen, dass der Gesamtausstoss die 6K Millionen überschritt. Sieht man von den USA zunächst ab, so schloss das Jahr 1948 in allen übrigen Ländern der Welt mit einer Bestandeszunahme um 1 255 219 Stück, in absoluten Zahlen ausgedrückt von 15 575 000 auf 16 830 000. Dabei musste, weil nähere Angaben fehlen, der frühere russische Bestand mit 3 Millionen fortgeschrieben werden. In allen übrigen Staaten dagegen — wobei im ganzen deren 143 erfasst wurden und nur ein paar kleine Inseln mit vielleicht zusammen 5000 Wagen beiseite blieben — schritt die Vermehrung weiter. Dabei lag der Akzent namentlich auf den Last- und Gesellschaftswagen. Die Statistiken bringen es nämlich an den Tag, dass : deren Zahl seit 1947, da sie zum erstenmal die 10-Millionen-Marke hinter sich liess, auf 14,7 Millionen angestiegen ist, sich also, anders ausgedrückt, um nahezu 50 % vermehrt hat, so dass sich heute fast ein Viertel aller Wagen, welche die Strassen der fünf Kontinente bevölkern, aus Nutzfahrzeugen rekrutiert. Welt-Automobilproduktion 1948: über 6 627 000 Wagen. Gesamthaft gesehen bucht die Automobilerzeugung aller Länder im abgelaufenen Jahr mit 6 627 564 Einheiten einen neuen Rekordstand, der die Produktionsbilanz des Jahres 1947 um annähernd 800 000 Stück überflügelt. Ausserhalb der USA und Kanada verliessen 1081139 Automobile die Fabriken, verglichen mit 825 319 im Jahre 1947. England registrierte mit 508 030 Einheiten einen neuen Kulminationspunkt seiner Autoproduktion, und die Werke in den Vereinigten Staaten blicken auf das zweitbeste Jahresergebnis zurück, denn ihr Gesamtausstoss von 5 285 425 Stück wird einzig noch von den 5 358 420 des Jahres 1929 übertroffen, währenddem im Jahr 1947 insgesamt 4 797 820 Wagen vom Fliessband rollten. Zu den Produktionsländern hat sich neu Australien hinzugesellt, das erstmals den Bau eines eigenen Wagens aufnahm. Neben der eigentlichen Automobilfabrikation gilt es indessen auch der Montage Rechnung zu tragen, dem Zusammenbau importierter Teile, der heute ein bedeutendes Ausmass angenommen hat. Davon gewährt eine Handvoll Zahlen einen Begriff. So wurden in den Montagewerken Australiens 64 000, in jenen Indiens 31000, in Mexico 23 000, in Neuseeland 15 000 Wagen zusammengebaut, ganz abgesehen von den Leistungen gleichartiger Betriebe in Argentinien, Brasilien, Südafrika und zahlreichen anderen Ländern (u.a. auch der Schweiz). Die Entwicklung- in den einzelnen Erdteilen lässt sich in knappen Strichen wie folgt skizzieren: Afrika- Die scharfe, nur während des Krieges unterbrochene Aufwärtsbewegung ist nach wie vor sehr ausgeprägt, und jedes grössere Gebiet lässt eine bedeutsame Steigerung des Automobilbestandes erkennen, sowie neue Zahlen eintreffen. Das Total der Personenwagen, Lastwagen und Cars liegt nun weit über den höchsten Vorkriegsspitzen. Eine ganze Reihe von afrikanischen Ländern empfing im Laufe des Jahres 1948 aussergewöhnlich grosse Importe aus den USA, England und Frankreich, wobei der überwiegende Teil dieser Lieferungen unverzüglich in Dienst genommen wurde. Ein Ver- , gleich der Autobestände während der letzten Jahre bietet folgendes Bild: Automobile PW» Total 1949 847 976 559 928 194« 522 646 393 590 1939 668 778 530119 ) Nicht für alle Länder vollständig. Lastwagen* 241 436 120 582 133 834 Cars« 12 855 6 215 Amerika: Die westliche Hemisphäre erlebte sowohl ausserhalb als auch innerhalb der USA einen gewaltigen Aufschwung, der den Automobilbestand dort auf 3 475 000 Einheiten, d. h. um 13 %, und hier auf 40 671 000 Stück, d. h. um 9 % emportrug. Dass in den Vereinigten Staaten bei einer Neuproduktion von 5 285 000 Wagen die Zunahme nicht grösser war, erklärt sich vor allem aus der vermehrten Verschrottung von Altwagen. Offensichtlich traf dies in andern Gebieten der westlichen Hemisphäre nicht zu, woraus sich der Schluss ergibt, dass dort auch der letzte Wagen im Betrieb gehalten werden muss. Wiederum entfällt der stärkste Zuwachs auf die Lastwagen, deren Park sich im Laufe des Jahres 1948 um volle 18,5 % ausgeweitet hat, konkret ausgedrückt von 900 000 auf 1 067 000 Einheiten. Im einzelnen präsentiert sich das Bestandesbild wie folgt: Westliche Hemisphäre 1949 44 147 496 Wogen 1946 32 301945 » 1939 31 374 956 » Westliche Hemisphäre ohne USA 1949 3 475 524 Wagen 1946 2 458 318 » 1939 2106 867 » USA allem 1949 40 671 972 Wagen 1946 30 379 786 » 1939 29 268 867 » Asien: Zum erstenmal seit dem Krieg hat Asien seinen Vorkriegsautomobilbestand hinter sich gelassen. Trotz der Unvollständigkeit der Meldungen — in einzelnen Gebieten herrschten noch immer Kriegswirren — steht das Total Anfang 1949 auf 747 000 Einheiten, verglichen mit 656 000 zu Beginn des Jahres 1948 und einem Vorkriegsmaximum von 695 000 Stück. Wie gross das < Automobil-Potential • mancher asischer Länder ist, lässt sich nur erahnen, aber dass es beträchtlich sein muss, zeigt der starke trend Ueber 10 Millionen Wagen in Europa Total Motor- PW. Lost- Aufofahrzeuge wagen busse AegSische Inseln Albanien 400 1750 — 500 — 1250 — + Azoren 815 666 149 + Belgien 280289 160700 118000 1589 Bulgarien ' 9 720 4 750 4 120 850 C.S.R. 167 900 105 000 61100 1800 Dänemark 158 018 107 249 48 769 2 000 Deutschland (Bi-Zone] 504 890 199 869 298 528 6 493 Färoer-Insein 90 — — — Finnland 41931 14 256 25 628 2 047 Frankreich 1715000 985 000 .730000 + Gibraltar '" 1 734 1 265 , 410 59 .Griechenland .19 356 5 946 '11050 2 360 Grossbritannien 2 713 539 1 995 753 659 260 58 526 Holland 164 700 88 000 72 000 4 700 Irlond • 90 902 66 976 22 963 933 Island 10 385 5 700 4 398 287 Italien 427 800 215 000 205 000 7 800 Luxemburg 10 274 6 320 3 825 129 Malta und Gozo 7557 4 774 2 200 583 Monaco 1 500 — — — Nordirland 60 736 43 252 16 151 1333 Norwegen 108 981 59 410 45 563 4 008 Oesterreich 57 969 26 775 29 562 1 632 Polen 68 965 28 200 40 765 + : Portugal 73 564 55 831 15 799 1 934 Rumänien 26 110 14 560 9 608 1942 Spanien 135 000 56 000 79 000 + Schweden 259 600 178 300 75 000 6 300 Schweiz 142 900 110 600 30 500 1800 Ungarn 16 209 9 112 6 606 491 USSR 3000000 720000 2 250 000 30000 Jugoslawien 3 345 632 2195 518 Total 1949 10 281929 5 270 396 4 869 399 140114 Total 1948 (revidiert) 9 767 932 4 919 811 4 260 031 121 542 + In den Zahlen für Lastwagen inbegriffen. zur Motorisierung in Indien-Pakistan, in Ceylon, Malaya und in Siam. Im übrigen besitzt Asien als einziger Erdteil mehr Nutzfahrzeuge als Personenwagen, wie die nachstehende Uebersicht zeigt: 1949 1946 1939 Afrika Amerika (ohne USA) Asien Europa Ozeanien Total (ohne USA) Australien Kanada C.S.R. Deutschland Frankreich Grossbritannien Italien Oesterreich Schweden Schweiz U.S.S.R. U.S.A. Motorfohrzeuge 2000 264 000 26 000 54137 194 617 508 030 59 765 2 640 16 830 926 15 575707 11 865358 8 405 452 1*3» 668778 2106 867 666 550 9 091 555 1 140 100 13 675850 40 671972 37 297 184 33 530 430 30 379 786 29 158 615 23 253 882 57 502 898 52 872 891 45 395 788 38 785 238 42 834 465 29 638 535 PW. 2000 167 000 18 000 29 541 97 300 334 820 44 221 8 400 2500 550 225 000 5 285 425 3 909 270 * In den Zoh en für Lastwagen inbegriffen. Automobile Total 747 677 294 771 655 755 305384 161061 521 696 • Nicht für alle Länder vollständig. 194» 19a 1947 194« revidiert 847 976 3 475 524 731474 3 068 699 608870 2 795 968 522 646 2 458 318 747 677 656 963 487 220 294 771 10 281 929 9 767 932 6 641 099 3 985 455 1 477 820 1 350 639 1 332 201 1 144 262 364 646 101 009 131 234 97 000 8000 24 309 97 317 173 210 13 774 2 640 4 600 53 687 29 551 Europa: Zum erstenmal hat Europa die Bestandesgrenze von 10 Millionen Wagen passiert, wobei sich die Zunahme sowohl auf Personenwagen als auch auf Lastwagen und Autobusse erstreckt. Heute stehen auf dem «alten Kontinent» mehr Automobile im Verkehr als je zuvor in seiner Geschichte. Wenn sich dabei der Bestand beinahe zur Hälfte aus Lastwagen und Cars zusammensetzt, so spiegelt sich hierin zum einen die Annahme, dass in Russland der Personenwagen neben den Nutzfahrzeügen praktisch kaum eine Rolle spielt, zum andern offenbart sich darin das unbestreitbare Bedürfnis nach einer Vermehrung der Lastwagen und Cars. Im Durchschnitt lässt sich die Bestandeserhöhung für ganz Europa mit 5,3 % ermitteln, wobei es jedoch der Forcierung des Automobilexportes sowohl Englands wie Frankreichs nach andern Erdteilen Rechnung zu tragen gilt — weil dadurch die Belieferung des eigenen Marktes beeinträchtigt wurde — ebenso wie der Man soll nicht falschen Optimismus pflegen; aber dass es im deutschen Motorfahrzeugbau aufwärts geht, lässt sich in jedem Werk feststellen. Nach der Währungsreform besserte sich die Lage der Rohmaterialanlieferung, und die Auto- und Motorradfabriken haben heute zwar keinen Ueberfluss, aber sie haben so viele Eisenund Nichteisenmetalle, wie sie zur planmässigen Produktion benötigen, und auch die Reifenlage hat sich gebessert. Nachdem sich nunmehr die internationale Spannung um Berlin auszugleichen scheint, sind auch materialmässig Grosseingriffe nicht mehr zu erwarten. Am 20. Mai beginnt in Hannover die technische Exportmesse; sie bietet einen gewissen Ersatz für die einstige Berliner Automobilausstellung. Gewiss ist die Ausstellungsfläche in Hannover ganz wesentlich kleiner als in Berlin am Kaiserdamm, aber die deutsche Autoindustrie wird in Hannover vollzählig vertreten sein, soweit sie produzieren darf und Neues zu zeigen hat. Hier sei zwischengeschaltet: Es gibt auch Werke, die nicht oder nur bestimmte Typen pro- Typiseher Parkplatz In einer amerikanischen Großstadt mit fast 1000 Wagen. Derartig« Parkplätze an der Peripherie der Großstädte sollen dazu dienen, der Verkehrsverstoptung ein Ende zu bereiten. (Photo: Ewing Gailoway, N. Y.l USA Welt-Total Der Welt-Automobilbestand Anfang 1949 Die welt-Automobilproduktion im Jahre 1948 PW Lastwagen* Carf Lastwagen Autobusse Traktoren 15 000 4 094 16 000 116 000 4800 363 856 12299 500000 258 015 14 604 24 809 137 527 444 945 43 312 9 569 553 150 000 4 797 820 A (in den Zahlen für Deutschland inbegriffen.) 1947 Motorfahrzeuge Motorfahrzeuge 166 086 13 000 352 369 214 989 444 877 70 141 Fortdauer der Treibstoffknappheit in Ländern, in denen mehrere Hunderttausend Wagen benützt werden. Um das Bild zahlenmässig zu untermauern: 19-49 1946 1939 Automobile Total 10 28! 929 3 985 455 9093 555 5 270396 1 697 588 6 419 990 192t 229190 1560 441 348 496 3 613 377 633 149 6 384 653 4 869 399 2 042 135 2 362 482 3046 600 210 731 2 489 085 PW Lastwagen Cars 140114 72 676 186 083 Ozeanien schloss das Jahr 1948 mit einem neuen Höchstbestand von 1 477 000 Automobilen. Darin kommt gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um 9,5 % zum Ausdruck, wovon die Personenwagen etwas stärker beteiligt sind als die DEUTSCHLAND Nutzfahrzeuge. Die Eröffnung einer australischen Automobilfabrik und die Existenz von Plänen für eine weitere lässt sich, ebenso wie das Bestehen einer Reihe von Montagewerkstätten, als Indiz dafür werten, dass die Motorisierung dieses Erdteils in den nächsten Jahren noch stärker fortschreiten wird. Die Details der Entwicklung gehen aus folgender Tabelle hervor: Auftrieb im deutschen Autobau 287 770 1 300 Automobile Total PW' Lastwagen* 1949 1 477 820 984 342 488 812 1946 1 144 262 790 412 352 505 1939 1 140 000 850 677 288 823 duzieren dürfen. Das sind Kriegsfolgen. Die Wirtschaft hofft indessen, dass auch diese Hemmnisse bald überwunden, d.h. annulliert sein werden. Hanomag z. B. würde nur zu gern wieder Personenwagen und Lastwagen bauen. Im Werk existieren nicht nur Entwürfe, vielmehr könnte die Fabrikation des 1939er Hanomag- Personenwagens unverzüglich gestartet werden, wenn die Erlaubnis der alliierten Besetzungsmächte vorläge. Chefingenieur Pollich hat seine Arbeitskraft dem Hanomag-Traktorenbau zuwenden müssen; wird der Personenwagen- und Nutzwagenbau konzediert, dann dürfte es kein Jahr dauern, bis die ersten Hanomag wieder über Land rollen. Das Volkswagenwerk ist zur Zeit die produktivste deutsche Automobilfabrik. Pressemeldungen besagten, der Export des Volkswagens sei zurückgegangen. Das mag für Wochen, vielleicht für einen oder zwei Monate, der Fall gewesen sein, weil einmal die Umrechnung der Deutschen Mark Hemmnisse verursachte und weil zweitens in der deutschen Wirtschaft so grosser Fahrzeugmangel herrscht, dass es der Volkswagen-Direktion opportun erschien, einmal den Inlandbedarf, auch Aerzte, Apotheker, die Presse usw. mit Wagenlieferungen zu befriedigen. Generaldirektor Nordhoff vom Volkswagenwerk weilt zur Zeit in den USA. Ihrem Berichterstatter erklärte er um die Jahreswende herum, eine Volkswagen-Produktion von 30 000 Stück solle 1949 nicht überschritten werden. Indessen berichtet ein deutsches Wirtschaftsblatt soeben, die Jahresproduktion werde 40 000 Volkswagen erreichen. Das Volkswagen-Cabriolet wurde, soweit bisher bekannt, überall freudig aufgenommen (und die 1949er Produktion dieses Modells soll, wie gemeldet, bereits vergriffen sein). Opel, ziffernmässig an zweiter Stelle stehend, ist bekanntlich nach langen Jahren der Ungewissheit um die Eigentumsverhältnisse jetzt klarer General-Motors-Betrieb geworden. Dem, Aufsichtsrat und dem kombinierten Vorstand gehört kein Deutscher mehr an. Uebrigens blieb Opel bisher seinem Vorkriegs-Produktionsprogramm treu und ist auch noch nicht dazu übergegangen, die Wagen « amerikanisch > zu formen; Karosse und Kühler tragen nach wie vor die bekannten Opel-Gesichter. Der Lastwagenbau, der bis vor kurzem von Opel gemeinsam mit Daimler-Benz im Mannheimer Daimler- Benz-Werk betrieben wurde, ist wieder getrennt worden, so dass Opel-Wagen nur in Rüsselsheim, Mercedes-Benz-Lastwagen und Omnibusse nur in den Daimler-Benz-Werken Gaggenau, Mannheim und Stuttgart gebaut werden, Daimler-Benz läuft in allen Werken der Westzonen auf hohen Touren. Man weiss, dass einige neue Modelle schon in den nächsten Wochen gezeigt werden. Es wäre verfrüht, Vermutungen zu veröffentlichen; eins aber darf verraten sein: das Hauptstück des neuen Programms, den verbesserten 170er-Personenwagen, sah ich auf einer Probefahrt. In seinem Aeusseren ist er europäisch geblieben, und sein Gesicht zeigt keine amerikanischen Züge. Vor allem aber ist der 170 V der Nachkriegsproduktion schneller und ist weitaus anzugsfreudiger geworden; er ist