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E_1949_Zeitung_Nr.022

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18 AUTOMOBIL REVUE

18 AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 11. MAI 1949 - Nr. 22 zuverlässig, und darum hat auch bereits rege Nachfrage, auch aus dem Ausland, eingesetzt. Im übrigen hat die Daimler-Benz-Produktion, nach der Währungsreform die vierfache Höhe erreicht. Auf der Autoschau in Reutlingen, die keinen offiziellen Charakter hatte, wurden Mercedes-Benz-Wagen des Typs 170 V gezeigt* die total amerikanische Physionomie hatten. Es handelte sich um in Reutlingen hergestellte Sonderkarosserien; einer der Wagen trug bereits eine Genfer Nummer (vgl. die Abbildung in « AR » Nr. 20). Uebereilig berichteten deutsche Zeitungen von diesen Curiosa, das sei der neue Mercedes-Benz. Natürlich stimmt das nicht, denn der neue Mercedes-Benz wird sein traditionelles Gesicht behalten. Ford (Köln) hat die Ende November 1948 angelaufene Produktion des neuen «Ford-Taunus » schon auf über 400 Stück Im Monat steigern können. Bis zum Mittsommer wird es vermutlich möglich sein, die Monatsproduktion auf 500 zu erhöhen. Vom Hansa ist anlässlich des Genfer Salons berichtet worden. Borgward, der Besitzer der Borgward-, der Hansa- und der Goliath- Werke in Bremen, ist Industrieller von Format und hat seinem schwer zerstörten Werk neues Leben eingehaucht, denn heute arbeitet es wieder im Zeichen durchaus moderner, auf Fliessbandfertigung basierender Produktion. Büssing-NAG (Braunschweig) hat sich im schwer zerbombten Braunschweig erstaunlich schnell entwickelt. Dass vor wenigen Tagen der 6000. Büssing-NAG das Werk verlassen konnte, zeugt dafür, wie erfolgreich der Wiederaufbau durchgeführt wurde. Ueber die einstigen Autounion -Betriebe in Chemnitz und Zwickau, zu denen noch das Hillersche Phaenomen-Werk in Zittau in Ostsachsen kam, ist man in den Westzonen (und überhaupt) nicht genügend im Bilde. Man weiss nur, dass sie infolge Rohstoff- und Aggregatmängel an Produktionshemmungen leiden und dass sich die Zonengrenze nachteilig bemerkbar macht. Nach aussen hin ist der Wunsch oft der Vater des Gedankens, denn auf der Leipziger Messe wurde z. B. ein Fhaenomen-Wagen als neuer Typ gezeigt, der schon 1939 vollentwickelt und verkaufsbereit war. Die neue Autounion, die mit den volkseigenen sächsischen Betrieben nichts zu tun haben wird, ist, wie man welss, vor ein paar Monaten erstanden. Zur Zeit steht jedoch einzig fest, dass noch im Laufe dieser Saison DKW- Motorräder wieder erscheinen, d. h. produziert werden. Vom baldigen Herauskommen von DKW-Wagen zu sprechen, erscheint verfrüht. Im BMW -Werk (Bayerische Motoren- Werke AG.) in der Lerchenauer Strasse ist ein neuer Wagen soweit konstruiert, dass er in Produktion gegeben werden könnte, wenn die Alliierten dies gestatten. Direktion wie Belegschaft hoffen, der Bau dea Wagens, elso eines echten BMW im Unterschied zum Eisenacher BMW des Avtovelo-volkseigenen Sowjetbetriebes, werde in Kürze genehmigt. Das Werk hat es fertiggebracht, in seinen übel zerstörten Anlagen in kurzer Frist nach Bewilligung des Motorradbaus wieder Motorräder ausliefern zu können. Und vom Wagenbau glaubt man das gleiche, wobei verraten sein mag: jener BMW, den ich im Versuch sah, ist etwas «amerikanischer» als der frühere schlanke BMW-Typ. Seinen Charakter aber hat er behalten. Soviel für heute. Es steht zu erwarten, dass die Exportmesse Hannover noch mit Ueberraschungen aufwarten wird. In den drei deutschen Westzonen betrug der Motorfahrzeugbestand am 1. April 1949 1 108 371 Stück, davon 277 793 Personenwagen, 8 040 Omnibusse, 277 666 Lastwagen und 80 929 Zugmaschinen. Eine bemerkenswerte Vermehrung des Bestandes ist nur bei den Personenwagen und Motorrädern zu registrieren. S.D. Die Folgen des Abbruchs der französisch-schweizerischen Wirtschaftsverhandlungen für den Reiseverkehr Wenn es sich auch beim Scheitern der Pariser Wirtschaftsverhandlungen vorwiegend um wirtschaftspolitische Kontroversen handelt, ist es für den Schweizer Automobilisten, der sich — unbekümmert um die hohe Politik — nach Frankreich begeben will, doch wichtig, zu wissen, dass die beiderseits verfügten Sperrmassnahmen sich für den eigentlichen Reiseverkehr bisher kaum, nennenswert ausgewirkt haben. Es ist weder untersagt, 40 000 fFr. weiterhin nach Frankreich zu exportieren, noch wird den französischen Banken verboten, Schweizer Banknoten zum letzten amtlichen Kurs (83,50) von ausländischen Automobilisten anzukaufen. Wir wollen mit dieser Feststellung keineswegs die Automobilreisen nach Frankreich animieren; es ist uns lediglich darum zu tun, unseren Lesern die Durchführung einer eventuellen Automobilreise nach Frankreich zu erleichtern. FRANKREICH DEUTSCHLAND Ein Jubilar bei der Daimler*Benz AG. Am 1. Mai dieses Jahres begeht Dr. Ing. Wilhelm Haspel, Vorsitzender des Vorstandes der Daimler-Benz AG., das Jubiläum seiner 25jährigen Zugehörigkeit zu dieser Automobilfabrik. Der heute 51jährige wurde Anfang 1936 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied ernannt und 1941 zum ordentlichen Vorstandsmitglied berufen. Die schönste, vielleicht aber auch dornenrelchste Anerkennung für seine bisherige Arbeit wurde Dr. Haspel 1942 zuteil, als ihn der Aufsichtsrat nach dem plötzlichen Tod Dr. Kissels zum Vorsitzer des Vorstandes der Gesellschaft bestimmte. In dieser Eigenschaft hat er das Unternehmen durch die schwierigen letzten drei Kriegsjahre und — mit zweijähriger Unterbrechung — durch die nicht minder problemreiche Nachkriegszelt geführt. Die Zwantswechselverordnung für Benzinbonkäufer. Die in unserer vorletzten Nummer gemeldete Einführung einer Zwangswechselverordnung ist inzwischen formell erfolgt, aber da die Ausführungsbestimmungen des französischen Devisenamts bisher noch nicht bei allen Abgabestellen für Benzincoupons eingetroffen sind, ist es möglich, dass die neue Verordnung auch noch nicht überall dem Wortlaut nach durchgeführt werden wird. Wenn aber in einzelnen Schweizer Zeitungen, z. B. kürzlich im « Journal de Geneve », behauptet wurde, die neue Verordnung bedeute eine Verdreifaehung-'des Benzinpreises, und der ausländische Automobilist müsse jetzt statt 43 fFr. über 120 fFr. pro Liter erlegen, so entspricht das nicht den Tatsachen. Selbstverständlich kann jeder ausländische Automobilist, der gehalten Ist, über den für die Benzinbons eingezahlten Devisenbetrag hinaus das Dreifache der betreffenden Summe zum offiziellen Kurs umzuwechseln, über dieses Geld verfügen wie er will. Er erleidet also keinerlei Verluste oder Benachteiligung, und es steht ihm natürlich frei, die Benzinbons, die er sich kaufte, nur soweit bei den Tankstellen einzulösen, als er sie für den eigenen Bedarf benötigt. Im übrigen ist es bei der heutigen gespannten Lage zwischen Frankreich und der Schweiz leider nicht ausgeschlossen, dass von französischer oder Schweizer Seite neue Massnahmen ergriffen werden, die sich auch im Reiseverkehr ungünstig auswirken. wbg. KURZMELDUNGEN AUS ALLER WELT weiter ansteigende Volkswagen-Produktion Obwohl im April wegen der Osterfeiertage nur an 19 Tagen gearbeitet wurde, betrug der Ausstoss des Volkswagenwerkes trotzdem 3024 Stück, Die Produktion hat demnach abermals bedeutend zugenommen. In Anbetracht der Frühjahr ssaison waren die Dollarzuteilungen in den Importländern etwas höher. Dadurch erfuhr auch der Export eine Steigerung auf 616 Wagen gegenüber 364 im März 1949. f. ENGLAND Allard setzt die Preise herab ist Die Allard Motor Company hat kürzlich Preisreduktionen auf ihrem Zweisitzermodell, dem Tourenwagen und der Limousine für die Auslandsmärkte vorgenommen. Damit stellen sich die Preise für die Exportmodelle ab Werk wie folgt: Zweisitzer 875 £, Tourenwagen 925 £, Limousine 1025 f. ;.. und Morris erhöht sie Die Morris Motors hat kürzlich eine durchschnittlich zehnprozentige Erhöhung ihrer Wagenpreise angekündigt. Dadurch kommt nun der « Minor » auf 299 f, der c Oxford » als Limousine auf 427 £ und der «Six • auf 525 £ zu stehen. Nicht inbegriffen in diesen Preisen ist die Umsatzsteuer, die jedoch auf den zum Export gelangenden Wagen nicht erhoben wird. Im übrigen deutet nichts darauf hin, dass andere Fabriken diesem Beispiel folgen werden. FRANKREICH Neues Ton Peugeot Zur Zeit macht das Peugeot-Werk eine neue Verjüngungskur durch. Während vorerst täglich ca. 60 Wagen des Typs 203 erstellt werden, beläuft sich der Ausstoss an 202ern noch immer auf 200—240 Stück. Indessen wird fieberhaft an der endgültigen Umstellung gearbeitet. Neue Ma^ schinen werden montiert, die ausschliesslich zur Herstellung des 203 dienen sollen. Bis in 2—3 Monaten hofft man, den 202 aufgeben und die Produktion gänzlich dem neuen Modell, dem 203, widmen zu können. Eine parlamentarische Gruppe zur Forderung des Automobils Im französischen Parlament ist auf die Initiative eines Deputierten ein «Komitee für die Förderung des privaten Automobilverkehrs • ins Leben gerufen worden. Dieses parteipolitisch unabhängige Gremium umfasst Abgeordnete aller politischen Schattierungen und setzt sich ausschliesslich die Verbesserung des Loses des französischen privaten Automobilisten zum Ziel (was auch bei uns not täte, denn um die Wahrung der Automobilinteressen steht es im eidgenössischen Parlament alles andere als zum besten). LUXEMBURG Luxemburg verzichtet auf die Internationalen Ausweise Die Behörden des Grossherzogtums Luxemburg haben offiziell bekanntgegeben, dass die ausländischen Automobilisten und Motorradfahrer während des Jahres 1949 bei der Einreise von der Vorweisung sowohl des internationalen Verkehrs- wie des Führerausweises als auch des «carnet fiscal» entbunden sind, vorausgesetzt allerdings, dass sie im Besitz der entsprechenden nationalen Ausweise sind (Identitätskarte und Führerausweis). Von dieser Regelung bleiben indessen die Fahrzeuge für den Personentransport gegen Entgelt sowi« jene für die Güterbeförderung ausgenommen. LUZERN 11. und 12. Juni 1949 V INTERNATIONALE AUTO-SCHÖNHEITSKONKURRENZ Reglemente und Anmeldeformulare sind auf allen Sekretariaten des A.C.S. zu beziehen Bei der telephonischen Aufgabe von Inseraten kann die Administration keinerlei Verantwortung für Uebermifflungsfehler übernehmen. ilacher. schöner-Form IOOIlüasserd.stossicher,etc.fr. 96r 1 äo. mit Selbstaufzug rr.i35.-| Reiche Wahl t Damen U.Herren [ Fl SO HEU feefeiastr.V J stfiiifi' ^ DEDAD ATIIDFUniFM*iT-' Transportable Autoboxen liefert KONFA, Reinacb (Aargau). Generalvertretung eines Schlagers der Autozubehörbranche wird an kapitalkräftigen Interessenten vergeben. Anfragen sind zu richten unter Chiffre Z 10686 an die Automobil Revue. Zürich 23. Alle Anhänger für ASotarfahrzettge ' *>.f *. ",\ FAHRZEUGE FRAUENFELD ZU VERKÄUFEN Ford 6 PS. Modell 1036, sehr günstig. 74690(22 Nähere Auskunft erteilt F. Albrecht, Garage des Alpes, Glis-Brig. Telephon C028) 8 13 61. 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Nr. 22 - MITTWOCH, n. MAI 19« ENGLAND Londoner Brief (Von unserem Londoner Korrespondenten.) AUTOMOBIL REVUE das Luftfahrtministerium das Prüfgelände der Automobilindustrie pachtweise überlässt, schliesst Veranstaltungen dieser Art aus. Im übrigen jedoch bestehen keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Benützung der Pisten, und es wäre durchaus denkbar, dass beispielsweise Langstreckenrekordversuche unternommen würden. Finanziell stützt sich die M.LH.A. — wie die Forschungsvereinigung der Automobilindustrie abgekürzt benannt wird — zum grossen Teil auf die Organisation der Automobilfabrikanten und -händler, weshalb sich denn auch ein jedes ihrer Mitglieder die Anlage von Lindley nach eigenem Belieben und nach Bedarf zunutze machen kann. D.N. Davon, dass der britischen Automobilindustrie seit kurzem ein Prüfgelände zur Verfügung Steht, von dem sie in jeder Hinsicht uneingeschränkten Gebrauch machen kann, war an dieser Stelle bereits kurz die Rede. Die Teststrecke von Lindley liegt bei Nuneaton, einem Städtchen ungefähr 15 km von Coventry und nicht viel weiter von Birmingham entfernt. Offiziell hört sie auf den Namen «Prüfgelände der Forschungsvereinigung der Automobilindustrie ». Bisher besass der britische Autofabrikant keine Möglichkeit, seine Erzeugnisse, ob es sich nun um PW oder Nutzfahrzeuge handelte, Langstreckenprüfungen zu unterwerfen, ohne dabei die öffentlichen Strassen zu benützen. Selbst zu den Zeiten, da sich die Piste von Brooklands noch im Betrieb befand, durfte nicht ununterbrochen während der 24 Stunden des Tages gefahren werden. Die Sache war nämlich die, dass die Lokalbehörden vor etwa 25 Jahren eine richerliche Verfügung erwirkten, welche die Benützung der Piste nach Einbruch der Dunkelheit untersagte. Deshalb konnte auch der 1910 dort aufgestellte 24-Stunden-Rekord S. F. Edges ungefährdet weiterleben. Heute hat sich indessen die Lage von Grund auf geändert. Nichts hindert einen Autokonstrukteur, auf der Versuchsbahn von Lindley tage-, und wenn's sein muss, wochenlang Runde um Runde zu drehen. Weder Dörfer noch Städte liegen in der näheren Umgebung. Uebrigens handelt es sich bei dieser Piste um nichts anderes als um einen Flugplatz, dessen Bau, 1942 begonnen, etwa zwei Jahre beanspruchte, wobei die Nivellierung des Terrains die Beseitigung mehrerer Bauerngehöfte erforderte. Für die Geländeauffüllungen verwendete man teilweise Schutt aus den Trümmerbergen des von den « blitzes » heimgesuchten Coventry. Zwei Pisten von je 1800 m Länge wurden auf dem Flugplatz erstellt, abgesehen von den Strassen rund herum. Die eine dieser Startbahnen präsentiert sich jetzt, nachdem sie eine besondere Behandlung und Glättung erfahren, als Prüfstrecke für Geschwindigkeitstests. Einer Anlaufstrecke von etwa 1100 m folgt eine 150 m lange, markierte Meßstrecke, wobei eine Photozelle auf elektrischem Wege die genaue Ermittlung der Geschwindigkeit erlaubt Ein Morris Oxford demonstriert auf dem neuen Prüfgelände in höchst sinnfälliger Weise die Aufhängung. Die längs den Sexten des Flugfeldes verlaufenden Strassen stellen drei voneinander getrennte Versuchspisten dar, deren längste sich über ca. 6% km erstreckt, währenddem die. beiden andern etwas kürzer sind. Bei ihrer Breite vermöchten sie mehr als ein Testfahrzeug zu gleicher Zeit aufzunehmen, von den drei Kurven allerdings abgesehen, denn die Strecke besitzt die Form eines Dreiecks. Vermöchte ein Sportwagen die beiden weniger scharfen davon mit etwa 90 km/h zu nehmen, so trägt die dritte den Charakter einer veritablen Haarnadel. Für Rennen oder ähnliche Wettbewerbe bleibt Lindley gesperrt, denn das Abkommen, wodurch Reifenverbrauch und Strassenbelag Die amerikanische Public Roads Administration veröffentlichte Versuchsergebnisse über die USA Reifenabnützung an Personenwagen aus den Jahren 1941 und 1942, denen eine Gesamtfahrstrecke von 3,2 Millionen Kilometer zugrunde lagen. Der erheblich grössere Pneuverbrauch bei hohen Geschwindigkeiten wurde durch diese Versuche erneut bestätigt. Im einzelnen ergaben sich, auf die Art der Fahrbahn bezogen, folgende Ergebnisse: Bei guten Bitumenstrassen wurde der Reifenverbrauch durch die Steigerung der Fahrgeschwindigkeit von 56 auf 100 km/h verdoppelt und auf rauhen Betonstrassen vervierfacht. Häufiges Anhalten und Anfahren im Stadtverkehr verkürzte die Lebensdauer um das Drei- bis Siebenfache. Trockene Strassen nützten die Pneus doppelt so stark ab wie nasse. Taumelnde Räder oder schlechte Spurführung bedingten einen zehnfachen Reifenverschleiss, ebenso das Befahren von Kurven in einer Art, dass die Pneus kreischten. Reifen aus synthetischem Gummi hielten im Jahre 1942 etwa 30 % länger als solche aus Naturkautschuk. Glatte Beton- und Bitumenstrassenbeläge ergaben im Vergleich zu Schotterstrassen die doppelte Kilometerleistung. Bei neuen Reifen war die Abnützung des Profils zunächst grösser. Die Hinterradpneus hielten bei den Versuchsfahrzeugen nur die Hälfte der Laufzeit der Vorderpneus aus. Auf einer Fahrstrecke von 200 000 km über Beton- und Bitumenstrassen traten 1, bzw. 2 Reifendefekte auf, während auf Schotterstrassen 98 Pannen zu beheben wären. O. H. Die schnurgerade Anlaufstrecke und der Beginn der Meßstrecke mit den Markierungen (rechts) »nd der elektrischen Chronömetrage, die sieh einer Selenzelle bedient. Neuartige Garage in Los Angeles (Zn obenstehendem Bild) Auf Grund einer Verordnung, wonach bei Neubauten pro je tausend Quadratfuss Wohnfläche ein Automobilparkplatz vorzusehen ist, befindet sich in Los Angeles zur Zeit eine Grossgarage im Bau, bei der völlig neuartige Konstruktionsprinzipien befolgt werden. Es handelt sich — genau besehen — um ein Gebäude mit einem einzigen, ca. 18 m tiefen «Stockwerk, das sich in Form zweier Fahrbahnrampen spiralförmig, mit einer Steigung von lediglich vier Grad, in die Höhe windet, so dass der Bau — von aussen betrachtet — insgesamt sieben Etagen aufweist, wobei die Spirale um einen Turm im Zentrum angelegt ist, darin man in verschiedenen Aufzügen zu den einzelnen Stockwerken gelangen kann. Zu beiden Seiten der Auf-, bzw. Abfahrtsrampe besteht die Möglichkeit, die Fahrzeuge abzustellen. Alles in allem wird solcherart Parkplatz für ca. 500 Wagen geschaffen. Im übrigen wird die Garage als Freiluftgebäude errichtet, wodurch sich die Gefahr von Vergiftungen durch Kohlenmonoxyd ausmerzen und die Montage kostspieliger vermeiden lässt Entlüftungsanlagen Die Motorbremse für D KW-WAG E N hat das Problem bei Talfahrten relöst, Reiche Bremswirkung wie beim 4-Takt-Motor. Patent anf»- meldet. Einfache Konstruktion. Bedienung durch Hebel beim Steuerrad Kein Leistungsabfall Keine Gase im Wagen Motor geschonter Geräuschlos Preis der Bremse eineefcant Fr. 160.— + Wust E. LEEMANN, DKW-Garage, ZÜRICH 5, Gasometerstrasse 7 Telephon (051) 27 49 80 • Originalbestandfeile LAVAG.O AG., ZÜRICH Offizielle LA N C IA-Vertretung • Spezialreparaturwerkstätte Lancia-Automobil-Verkaufs AG. für die Ost- und Zentralschweiz. Badenerstrasse 330/332. Telephon (051) 275533 UmnKnmSl Tel. (051) 23 58 25 Garagisten Waffen, Munition für Jagd, Sport und Verteidigung Auch Kauf und Tausch W.GLASER, ZÜRICH 1 Grösstes Spezialgeschäft dar Schweiz Jeep-Halter JEEP, 11,5 PS. 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