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E_1949_Zeitung_Nr.022

E_1949_Zeitung_Nr.022

± ... Sekunden.

± ... Sekunden. Angebrochene .. .8. B. 10... Sekunden werden voll gerechnet. (Die Toleranz soll maximal ± 10 Sekunden betrauen.) (Bei der Festlegung der Grundsätze über die Bewertung der Zeit ist Art. 80 Abs. 2, des nationalen Sportreglementes sinngemäss zu berücksichtigen.) 3. AusgelasseneDurchfahrtskontrollen werden mit Strafpunkten bewertet (entsprechend einer Zeit von ca. 5 Minuten). 4. Jedes Anhalten, Rückwärtsfahren oder Wenden (Art. 33) in Sicht einer Kontrolle wird mit Punkten bestraft. (entsprechend einer Zeit von ca. 2 Minuten). 5. Anfahren einer Durchfahrts- oder Zeitkontrolle aus der falschen Richtung hat .... Strafpunkte zur Folge (entsprechend einer Zeit von ca. 2 Minuten). 6. Die Durchfahrt durch Punkte, Ortschaften oder S t r a s s e n st ü c.k e etc., die in den Fahrtinstruktionen als gesperrt bezeichnet sind, wird mit Strafpunkten bewertet (entsprechend einer Zeit von ca. 10 Minuten). 7. (Werden die Resultate der Spezialprüfungen bei der Ermittlung des Gesamtklassementes berücksichtigt, so ist an dieser Stelle festzulegen, nach -welchem Modus die punktmässige Bewertung dieser Resultate erfolgt.) 8. Eventuell: Die Beschädigung des Fahrzeuges zwischen Start und Ziel wird wie folgt bestraft: Pro beschädigten Kotflügel .... P. Pro fehlenden Kotflügel .... P. Pro beschädigte Stoßstange P. Pro fehlende Stoßstange P. Beschädigter Kühler P. Seitlich zwischen den Kotflügeln beschädigte Karosserie links und rechts (inkl. Trittbrett) je P. Beschädigtes Fahrzeugheck P. Pro beschädigtes Rad P. Pro fehlendes Reserverad .... P. Beschädigte Aufhängung pro Rad P. Beschädigtes Auspuffrohr (inkl. Schalldämpfer) P. Fehlendes Auspuffrohr (inkl. Schalldämpfer) P. Pro beschädigtes Kontrollschild P. Pro fehlendes Kontrollschild .... P. Nichtfunktionieren des Anlassers P. Pro beschädigten Richtungsanzeiger P. Pro fehlenden Richtungsanzeiger P. Fehlen des Rückspiegels P. Nichtfunktionieren des akustischen Signals P. Beschädigte Scheinwerfer, Schlusslicht, Stoplicht, je P. Fehlende Scheinwerfer, Schlusslicht, Stoplicht, je P. ist von einer Bestrafung 1947, wo ein Konkurrent ausgangs des km-lances auf der nachlässigerweise überhaupt nicht abgesperrten Strecke mit einer Kuh kollidierte und ihm die Strafpunkte für beschädigte Karosserie trotzdem in Anrechnung gebracht wurden.) (Es ist darauf jra «chte«, dass die Zahl d«T Strafpunkte remäss Ziff. 1—5 vernünftig aufeinander abgestimmt ist) (Wo z. B. die zurückgelegte Distanz nnd der bevätnzte Höhenunterschied die einzigen Kriterien für die Bewertung bilden nach der in Gletsch 1947 beobachteten Formel: Total Höhendifferenzen in Meter mal X _ p n „kt« Zurückgelegte Distanz in km wobei X einen von den Organisatoren zu bestimmende« Koeffizienten darstellt, ist die Bewältigung einer Minimaldistan» von 200 250 km vorzuschreiben. Sieger ist in diesem Falle, wer auf der relativ kürzesten Distanz die grösste totale Höhendifferenz meistert bzw. am meisten Punkte erzielt. Wir sind allerdings der Meinung, dass ein nach dieser Formel ansretragener reländesportlicher Wettbewerb diese Bezeichnung iberkaupt nicht verdient und daher auf die Anwendung dieser Formel grundsätzlich verzichtet werden sollte.) Art 39. Ausschluss von der Klassierung. Von der Klassierung wird jeder Konkurrent ausgeschlossen, 1. dessen Bordbuch Unregelmässigkeiten enthält (z. B. eine Korrektur, die nicht durch die Unterschrift des verantwortlichen Kommissärs beglaubigt ist); 2. in dessen Bordbuch eine vorgeschrieben« Eintragung fehlt; fehlende Eintragungen von Durchfahrtskontrollen werden gemäss Art 38, Ziff. 3, dieses Reglementes nur mit Strafpunkten geahndet; (eventuell ist von der Klassierung auch ansznschliessea, wer das Bordbuch während der Fahrt verloren hat): 3. der eine Zeitkontrolle verfehlt; 4. der an einer Zeitkontrolle erst nach Ablauf der Toleranzzeit eingetroffen ist (sofern Art. 35 gemäss der dort im Kommentar gemachten Anregung die Disqualifikation für die Ueberschreitung der Toleranzfrist ausdrücklich vorsieht): 5. der das Fahrzeug vor der Freigabe durch die Uebungsleitung aus dem geschlossenen Park entfernt; 6. der falsche Angaben in bezug auf Fahrzeug, Bewerber, Fahrer oder Mitfahrer gemacht hat; 7. der sich schwere Verfehlungen gegen die Verkehrsvorschriften zuschulden kommen liess. (Eine Bestimmung, wonach die Vornahme von Reparaturen in Garagen untersagt ist und mit Disqualifikation bestraft werden soll _ Jura 1937, Genf 1949 — ist nicht ins Reglement aufzunehmen, da ja praktisch keine Möglichkeit besteht, zu kontrollieren, ob diesem Verbot nachgelebt wird.) Art 40. Klassierung:. Für jeden der Wettbewerbe a und b (eventuell: und c) wird je ein Gesamtklassement erstellt ohne separate Klassierung von Amateuren und Experten, von Touren- und Sportwagen und ohne Unterteilung nach Wertungsgruppen. (Sofern ein Sektionswettbewerb durchgeführt wird, die vorstehenden Bestimmungen aber anf ihn keine Anwendung finden sollen, ist in einem besondern Absatz 2 iestznsetzen .nach -welchen Gesichtspunkten die Konkurrenten der Sektionsveranstaltung klassiert werden.) Die auf Grund von Art. 38 und 39 ermittelten Resultate dienen zur Aufstellung des Klassements. Sieger ist die Mannschaft, bzw. der Fahrer, mit der kleinsten Strafpunktzahl. Eventuell (d. h. sofern die Resultate der Spezialprüfungen bei der Aufstellung des Gesamtklassementes nicht gemäss Art. 38, Ziff. 7, berücksichtigt werden): Bei gleicher Punktzahl entscheidet das bessere punktmässige Resultat der Spezialprüfungen (in der Reihenfolge Bergrennen, Slalom, Beschleunigungs- nnd Bremsprüfungen, Kilometerlancd, Gymkhana). (Wir sprechen ausdrücklich vom bessern p»nkt massigen Resultat; es darf keineswegs anf die gefahrenen Zeiten abgestellt werden, weil sonst die kleinen Wagen gegenüber den grossen nie eine Chance besitzen.) (Wird den Konkurrenten beim Start zur Veranstaltung eine gewisse, im Reglement festzusetzende Anzahl von Punkten gutgeschrieben, von denen die Strafpunkte in Abzug kommen, so ist natnrgemäss derjenige Sieger der die grösste Punktzahl aufweist.) Gewinnerin des Intersektions-Wettbewerbes wird jene Sektion, deren Equipe die kleinste Strafpunktzahl (Total der Punkte der drei klassierten, die Equipe bildenden Mannschaften, bzw. Fahret) erreicht. Erzielen Equipen verschiedener Sektionen des ACS dl* gleiche Strafpunktzahl, so werden sie ex aequo klassiert. (Der Kommentar, der diesem Absatz «mnittelb*r n m - seht, findet hier sinnfemässe Anwendung.) Art. 41. Zeitpunkt nnd Ort der Preisverteilung. Zeitpunkt und Ort der Preisverteilung werden jedem Konkurrenten rechtzeitig bekanntgegeben. V. Spezialprüfungen Art 42. Markierung. Im Verlaufe der Prüfungsfahrt findet ein Bergrennen mit stehendem Start (oder: ein Slalom oder: ein Beschleunigungs- und Bremswettbewerb oder: ein Kilometerlancö oder: eine Gymkhana) statt. Start und Ziel dieser Spezialprüfung sind mit weissen Bändern mit der Aufschrift « Start », bzw. « Ziel » markiert Art 43. Neutralisation. Die für diese Spezialprüfung benötigte Zeit wird neutralisiert (bzw. nicht neutralisiert). (Wird diese Zeit nicht neutralisiert, dran ist der Nachsatz beizufügen: d. h die Zeit des Abschnittes, in •welchem die Spezialprüfung inbegriffen ist, läuft fortwährend weiter.) Art 44. Fahrzeugkategorien. Für die Spezialprüfungen werden die Fahrzeuge in folgende Wertungsgruppen eingeteilt: Bergrennen, Beschleunigungs- und Bremsprüfung, Kilometerlance: Gruppe I: bis 1100 cm» Hubvolumen Gruppe II: 1101—1500 cm 3 Hubvolumen Gruppe III: 1501—2000 cm» Hubvolumen Gruppe IV: 2001—3000 cm' Hubvolumen Gruppe V: über 3000 cm 3 Hubvolumen Slalom: Gruppe I: bis 1500 cm" Hubvolumen Gruppe II: über 1500 cm» Hubvolumen (Eventuell 5 Gruppen wie oben.) Dreieinhalb Monate erst sind es her, seit der internationale Automobilrennsport in Jean- Pierre Wimille einen der berühmtesten Fahrer aller Zeiten verloren hat, und schon wieder erhalten wir die schmerzliche Kunde vom Ableben eines wahrhaft Grossen aus dem Reiche des Volants : Conte Carlo Feiice Trossis. Während uns jedoch die Nachricht vom Rennfahrertod des unvergesslichen Franzosen wie der Blitz aus heiterem Himmel traf, konnte die Botschaft vom Hinschied Trossis, die uns in den Morgenstunden des Dienstag erreichte, den Eingeweihten nicht mehr überraschen: der Italiener war ein seit längerer Zeit vom Tode gezeichneter Mann, an dem eine heimtückische Krankheit nagte, von welcher er zu Beginn dieses Jahres in einer Zürcher Klinik Heilung suchte. Alle ärztliche Kunst vermochte indessen nicht mehr, dem bereits weit fortgeschrittenen Leiden Einhalt zu gebieten. Ende März kehrte Graf Trossi nach Italien zurück, wo sich sein Zustand Anfang Mai in einer Mailänder Klinik plötzlich verschlimmert hat und der Tod am Montagabend nunmehr als Erlöser an sein Krankenbett getreten ist. Angesichts dieses neuen Schlages, den die Welt des Automobilsportes trifft, ist man beinahe versucht, vom grossen Rennfahrersterben zu sprechen. Denn nie zuvor in der Geschichte des Wagensportes hat man es erlebt, dass ein so homogenes und erfolggewohntes Fabrikteam, wie es die Alfa-Romeo-Mannschaft mit Varzi, Wimille und Trossi in der ersten Nachkriegszeit darstellte, im Zeitraum eines knappen Jahres durch Unglück und Krankheit in seiner Gesamtheit hinweggerafft wurde. Der Tod Varzis am Vorabend des Grossen Preises von Europa 1948 in Bern bildete das erste, derjenige Wimilles im Training zum Grossen Preis von Buenos Aires 1949 das zweite Glied im tragischen Ablauf der Ereignisse. Mit Graf Trossi, der fernab von den Kampfstätten des Autosports, auf denen er manch glänzenden Sieg errang, im Alter von erst 41 Jahren in die Ewigkeit einging, ist auch der dritte Stern dieses ehemaligen Rennfahrer-Dreigestirns ausgelöscht. Der am 27. April 1908 in Biella geborene Trossi, an dessen Bahre seine Frau und eine Tochter trauern, beteiligte sich zu Beginn der dreissiger Jahre erstmals an rennsportlichen Veranstaltungen und wurde in der Folge vor allem als Finanzgeber der Scuderia Ferrari bekannt, für die er wiederholt auch sportliche Lorbeeren erntete. Nachdem er sich später vorübergehend der Marke Maserati verschrieben hatte und sich auch mit einer Eigenkonstruktion versuchte, die einen luftgekühlten Sternmotor aufwies, aber nie recht zum Laufen kam, wechselte er schliesslich zu Alfa Corse hinüber, um sich dann zeitweise vom Autosport zurückzuziehen, den er nie des äussern Erfolges, sondern immer nur des Sportes wegen betrieb, weshalb er denn auch, seines undiskutierbaren Fahrertalentes ungeachtet, stets auf Sicherheit bedacht war. Nach Beendigung des Krieges wurde er zusammen mit Farina, Varzi und Wimille als Fabrikfahrer von Alfa Romeo verpflichtet, in welcher Eigenschaft er sich mit seinen Teamgefährten an den wenigen Grossen Preisen, an denen das Mailänder Werk von 1946 bis 1948 startete, in die Siege und Ehrenplätze teilte. Mit Graf Trossi, der sich — wie aus dem anschliessend auszugsweise wiedergegebenen Pal- AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, H. MAI 1949 - Nr. 22 Graf Carlo Feiice Trossi | Touren- and Sportwagen werde« 1B dl—m Spezialprüfungen getrennt gewertet Gymkhana: Keine Gruppen, keine Trennung von Tourenund Sportwagen. Art 45. Windschutzscheibe, Verdeck. (Findet als Spezialprnfnnr eint Gymkhana statt, dam ist als Art. 45 folgende Bestimmung aufzunehmen): Um das fahrtechnische Handicap der geschlossenen Fahrzeuge gegenüber den offenen und schliessbaren Wägentypen möglichst auszugleichen, haben letztere mit aufgezogenem Verdeck und hochgeklappter Windschutzscheibe zu fahren. Die Rückwand eines Verdeckes darf weder aufgerollt noch entfernt noch sonstwie geöffnet werden. Seitenteile, ausgenommen die den Führersitz beidseitig schützenden Teile, sind zu montieren. Art. 46. Anläse der Strecke. (In diesem Artikel sind die Charakteristiken der Strecke wiederzugeben, wie Länge, mittlere nnd maximale Steigung, Höhenunterschied etc. Wird eine Gymkhana durchgeführt, dann ist hier eine Beschreibung der zu lösenden Aufgaben, deren Reihenfolge sowie der Modus der punktmässigen Bewertung der einzelnen Hindernisse aufzunehmen Empfehlenswert ist n. E. ein Programm, das etwa folgende Aufgaben umfasst: Slalomstrecke, Oeffnen und Schliessen eines Viehgatters, Gleichgewichtsprobe, Gefühlsprobe, Wenden auf engem Raum, Fahren über Balken, seitliches Parkieren, Rückwärts-Parkieren, Schneise, Betätigung eines Go- und Stop-Signals durch Bodenkontakt. Verbotene Aufgaben: Spielereien wie Ballwerfen (in Neuenburc 1948 orsnrönelich vorgesehen!), Eier jonglieren, Wassergläser transportieren etc.) Art 47. Besetzung: der Fahrzeuge. Bei Slalom, Beschleunigungs- und Bremsprüfung und Gymkhana darf nur der Fahrer an Bord des Wagens sein. mares hervorgeht — auch an schweizerischen Rennen mehrfach auszeichnete, wobei neben seinem Vorjahrssieg im Grossen Preis von Europa vor allem sein glanzvolles Abschneiden im ersten und einzigen Grossen Preis von Montreux 1934 in bester Erinnerung ist, tritt viel zu früh ein Mann von der Bühne des Automobilsports ab, der um seiner Liebenswürdigkeit, seiner Loyalität, seiner hohen sportlichen Auffassung willen auch hierzulande zahlreiche Freunde hatte und daher unvergessen bleibt Die wichtigsten Etappen von Graf Trossis Rennfahrerkarriere. Mttie Migtks Bergrennen Biefia-Oropa 1933 Rurtdrennen von norenoi Gaisbergrenne« Targa Abruzzo Monte-Ceneri-Bergronnon 1934 Grosser Preil von Montreux Grosser Preis von Frankreich Grosser Preis von Vichy Rundrennen von Biella Grosser Preis von Italien 1935 Montenero-Kundrennen Eif el rennen Rundrennen von Mailand Coppa Ciano Coppa Acerbo Stilfserjoch-ßergrenne» Rundrennen von Lucca Rundrennen von Modena 1937 Rundrennen in TUTWI Superga-Rundrennen 1940 Grosser Preis von Tripolis 1746 Grosser Preis der Nationen, Genf Mailänder Rundrennen 1947 Grosser Rreis der Schweiz Grosser Preis von Belgien Grosser Preis von Italien 1948 Grosser Preis von Europa, Bern Rennen in Monza •) = Rennwagen bis 1, Stiter Li>/J Fangio und kein Ende 1. 1. U U 3. 1. 1. 3. Der Argentinier siegt auch im Rundrennen von Perpignan. Auf Grund der Trainingsresultate glaubte man im • Circuit du Roussillon », das am vergangenen Sonntag in Perpignan ausgetragen wurde, einen Zweikampf zwischen dem Argentinier Juan Manuel Fangio und dem Italiener Gigi Villoresi voraussagen zu dürfen. Statt dessen wohnte man einem Duell zwischen Fangio und Prinz Bira bei, da die Mechanik den Italiener wieder einmal im Stiche Hess. Die Klassementsermittlung geschah, wie man weiss, durch Addition der in beiden Läufen gefahrenen Zeiten. Im ersten Lauf dominierte Fangio klar über den siamesischen Prinzen, während sich im zweiten, etwas schnelleren Lauf Bira nur knapp vor den Argentinier zu setzen vermochte, so dass in der Gesamtrangliste Fangio gleichwohl an der Spitze figuriert. DIE BESTEN RESULTATE: 1. Lauf (50 Runden ä 2,5384 km = 126,920 km. 1. Fangio, Argentinien Maserati 2*1 3. 1. 2. 3. 3 1 h 17* 06,8 = 98,753 km/h 1 h 17" 31V 49 Runden 49 Runden 2. Bira, Siam Maserati 3. Campos, Argentinien Maserati 4. de Graffenried, Schweiz Maserati 5. Manzon, Frankreich Simca 1430 Schnellste Rundes Fangio in 1 h 29,2' =» 102,446 km/h. 2. lauf (50 Runden a 2,5384 km = 126,820 km) 1. Bira, Siam Maserati lhl* SS 77,771 2. Fangio, Argentinien Maserati 1 h 16" 0?,°;' 3. Villoresi, Italien Maserati 1 h 17 16,1 4 Campos, Argentinien Maserati 49 Runden 5. de Graffenried, Schweiz Maserati 49 Runden Schnellste Runde = Bira in 1 h 27,9 = 103,962 km/h. Generalklassement (100 Runden = 253,840 km) 1. Fangio, Argentinien Maserati 2 h 33" 16,7" 2. Bira, Siam Maserati 2 h 33'40,2" 3 Campos, Argentinien Maserati 98 Runden 4. de Graffenried, Schweiz Maserati 98 Runden 5. Paganl, Italien Maserati 2. 11 1. 2. Art 48. Training. Für die Spezialprüfungen finden keine Trainingsfahrten statt. Dagegen erhält beim Slalom (eventuell auch bei anderen Spezialprüfungen) jeder Fahrer Gelegenheit, vorgängig der Konkurrenz «tne Besichtigungsfahrt mit seinem eigenen Wagen ru absolvieren. Art. 49. Bewertung. Wenn die Zahl der Konkurrenten und die Zeit dies erlauben, werden bei Slalom und Beschleunigungs- und Bremsprüfung (eventuell auch bei andern Spezialprüfungen) zwei Fahrten ausgetragen. Die Bewertung erfolgt — in jeder Gruppe jeder Kategorie gemäss Art. 44 — nach der gefahrenen Zeit, zuzüglich anfälliger Strafsekunden. Für die Klassierung ist die Zeit des besseren Laufes ausschlaggebend. Bei Slalom und Beschleunigungs- und Bremsprüfung werden für jedes Umwerfen oder Verschieben eines Kontrolltores, bei der Gymkhana für nicht fehlerloses Lösen der einzelnen Aufgaben Straf Sekunden zur Fahrtzeit zugeschlagen. (Bei Slalom nnd Beschleunigungs- und Bremsprüfung soll dieser Zuschlag max. 10 Sekunden betragen, bei der Gymkhana erfolgt er gemäss dem in Art. 46 dieses Reglementes festgelegten Modus.) Wer einzelne Kontrolltore verfehlt und diese Tore nicht wiederholt, erhält pro Tor einen Zeitzuschlag von Straf Sekunden. (Disqualifikationen für die Auslassung von Toren — irie auch schon vorgesehen — sind nicht gerechtfertigt.) Art 50. Einfluss der Resultate der Spezialprüfung auf das Klassement der Prüfungsfahrt. Entweder: Die Resultate der Spezialprüfungen werden zur Ermittlung des Gesamtklassements der Prüfungsfahrt nur dort herangezogen, wo bei der Prüfungsfahrt Punktgleichheit besteht. Oder: Die Resultate der Spezialprüfungen werden bei der Ermittlung des Gesämtklassements der Prüfungsfahrt berücksichtigt. Wach de« Erfahrungen von Neuenburg 1948, wo zwar Ä» betr. Reglementsbestimmung durchaus klar war, interessierte Kreise sich jedoch bemühten, die Berücksichtigung der Gymkhana-Resuitate in jedem Falle zu erwirken, drängt sich die Aufnahme dieser Alternativbestimmung im Abschnitt «Spezialprüfungen» unbedingt auf.) Vor dem Grossen Preis ron England in Silverstone Vom Royal Automobile Club organisiert, findet am kommenden Samstag auf dem zwischen London und den Midlands gelegenen Flugplatz von Silverstone als erste « grande epreuve » dieser Saison der Grosse Preis von England für Rennwagen der Formel 1 statt Die Hartbelagpisten dieses Aerodroms waren bereits am 2. Oktober des vergangenen Jahres Schauplatz des ersten englischen Nachkriegs-Grand-Prix, der mit einem Doppelsieg der Scuderia Ambrosiana und ihrer Fahrer Villoresi und Ascari zu Ende ging. In der Zwischenzeit hat man sich freilich entschlossen, die Streckenführung wesentlich flüssiger zu gestalten, so dass im bevorstehenden Rennen nicht nur eine Verbesserung des Rundenrekords, sondern auch eine wesentlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeit über die Totaldistanz zu erwarten ist Durch die im Streckenyerlauf vorgenommenen Aenderungen erfuhr die Länge des Circuits eine Herabsetzung von 6,114 auf ca. 4,8 km. Es sind 100 Runden = ca. 480 km gegen 65 Runden = ca. 400 km im Vorjahre zurückzulegen. DIE NENNUNGEN. Atl* Romeo 3,5 1 ohne Kompressor: Rolt (England). Atta l.S I mit Kompressor: Abecassis (England). ERA 1.S I mit Kompressor: G. E. Ansell, Bolster. Heranl. Hampshire, Harrisos, Mathieson, Nixon. ^ Ricbardson. Walker (alle England). Ferrari l.S 1 mit Kompressor; Brauet (Frankreich), Whitehead (England). Maserati 1,5 1 mit Kompressor: R. E. Ansell, Ashmore, Baring. Fotheringham. Mnrray. Parnell, Salvadori (alle Enzland), Bira (Slam), de Graifenried (Schweiz), Villoresi (Italien). Talbot 4,5 I ohne Kompressor: Claes (Belgien), Schell (USA), Cbiron (Monaco), Girand-Cabantons und Kosier (Frankreich). Tblnvcll Special (Ferrari): Mays (England). Grosser Preis der Ostschweiz in Erlen 22. Mai 1940. Wie wir bei Blattabschluss erfahren, liegen für den Grossen Preis der Ostschweiz in Erlen nach Ablauf der Meldefrist zum einfachen Nenngeld folgende Meldungen vor: Zoller Wilry Reyfer Guy Baer Otto Seiler Ernst Holliger Augtw» c Herve > Sommerhaider Erwin Hammernick Besancon Hayek Dalibor Roos Henry Quadry Leonhard Hirt Peter Schuler Hans Helbling Hermon« N otter Otto de Terra Max SPORTWAGEN BIS 1500 Herisau Genf Zürich Romanshom Spiez Birsfelden Choux-de-Fonds Uitikon a. A. Winterthw Genf/Tori« Zollikon Frauenfeld Rapperswil Zürich Zollikon em» MG 12S0 K MG 1250 K MG 1250 K MG 1250 < MG 1250 MG 1087 K MG 1250 K BMW 1490 K MG 1250 K MG 1250 K Fiot 1100-S ND-Maserati 1500 AFM 1492 Veritas 1498 MG 1250 K Veritas 1498 BMW 1490 K SPORTWAGEN OBER 1500 cm" Glauser Paul Bern Alfa Romeo 290S K Waeffler Hans Zürich BMW 1971 Staechelin Peter Basel BMW 19V Scherrer Albert Basel Alfa Romeo 2300 K Wehrli Walter Luzern Alfa Romeo 2300 K Daerwyler Willy P Zürich Alfa Romeo 4495 Halter Kurt " Wil BMW 1971 Ernst Hans Lindau/Zeh. Alfa Romeo 2905 IC Endrich Felix Zollikon Gatso 3916 Künzi Fritz Bern Alfa Romeo 2905 K RENNWAGEN OBER 1100 cm> de Graffenried Fribourg Maserati 1500 K Sechehaye T-r. Branca Anton Lausanne Siders Maserati 1500 K Maserati 1500 K Reimann Charles Christen Max Martigny Zürich Maserati 1500 K Maserati 1500 K Orientierungsfahrt der motorisierten Offiziere Vorgängig der Generalversammlung der Schweizerischen Gesellschaft der Offiziere der motorisierten Truppen, am 28./29. Mai 1949 in Basel, veranstaltet die organisierende Sektion eine Orientierungsfahrt Jura—Basel. Statt auf dem kürzesten Wege, fahren die Teilnehmer der Tagung Samstag, den 28. Mai, nachmittags, von den drei Startorten Wildegg, Ölten und Balsthal — die auf den Zufahrtsachsen zum Tagungsort liegen — auf Umwegen nach Basel. Die Sektion Basel lässt es sich dieses Jahr angelegen sein, durch die Orientierungsfahrt eine neuartig aufgezogene militärsportliche Aufgabe zu stellen. Die Abteilung Heeresmotorisierung hat den Organisatoren eine Anzahl Militär- Jeeps zur Verfügung gestellt, um auch denjenigen Offizieren die Teilnahme an der Orientierungsfahrt zu ermöglichen, die über kein eigenes Motorfahrzeug verfügen. Seh.

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