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E_1949_Zeitung_Nr.026

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26 AUTOMOBIL REVUE

26 AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 8. Jln W49 - Nr. 26 TOURISMUS Befahrbarkeit der Alpenstrassen 7. Juni 1949, 9 Uhr Sämtliche Alpenstrassen sind durchgehend ohne Ketten befahrbar. In Anbetracht der unsicheren Wetterlage ist die Kettenmitnahme empfohlen. Or. St. Bernhard, Fahrbahn auf der Passhöhe sehr schmal. Pillon, durchgehend passierbar, infolge Felssturz zwischen Les Diablerets und Le Sepey jedoch noch nicht offiziell offen. Splügen, ist sowohl italienischer- als auch schweizerischerseits ab 1. Juni 1949 von 00.00 bis 05.00 Uhr für jeglichen Verkehr geschlossen. Susten, oberstes Teilstück auf der Urner Seite etwas schmal: Vorsicht. STRASSENVERKEHR Fahrradprüfung für Schüler in Thun 21. und 28. Mai 1949. Schon seit zwei Jahren gaben sich die zuständigen Schul- und Polizeibehörden der Stadt Thun mit dem Gedanken ab, bei den Schulkindern eine Verkehrsprüfung zu organisieren. Nachdem nun aber der unermüdliche Radfahrerverein «Alpenrose» Allmendingen/Thun die nötige Erfahrung darin schon verschiedentlich hatte unter Beweis stellen können, wurde diese Prüfung nun an zwei Samstagnachmittagen (21. und 28. Mai) durchgeführt. Eine ca. 5 km lange Strecke, teils in der Stadt, teils in der nächsten Umgebung, bildete deren Schauplatz. Vorgängig der Prüfung hatten die Veranstalter eine Kontrolle der Velos durch Organe der Stadtpolizei auf Lichteinstellung, Glocke, Heflexlinse, Bremse, Banderole, Allgemeinzustand angeordnet. In Abständen von ca. 1 Minute wurden dann die Kinder «auf die Reise geschickt». Grundsätzlich war das Vorfahren verboten. An 20 Doppelkontrollposten und zwei fliegenden Kontrollen vorbei wurden die jungen Radler auf Herz und Nieren geprüft. Dabei bot die Aufstellung verschiedener Verkehrssignale die Möglichkeit, zu kontrollieren, wie gefahren, was für Fehler und wo sie gemacht wurden, woraus sich Anhaltspunkte für die weitere Gestaltung des Verkehrsunterrichtes in den Schulen gewinnen lassen. Es ist hier nachzuholen, dass die theoretische Prüfung in der Schule, vorgängig der praktischen — an der sich 400 Schulkinder beteiligten — bereits durchgeführt worden war. Wer Linkskurven zu eng nahm, den Arm nicht ganz ausstreckte oder beim Velofahrverbot nicht abstieg, der kassierte dafür Strafpunkte ein. Um die theoretische Prüfung und die Fahrt gerecht zu gestalten, wurden die Kinder in drei Altersklassen eingeteilt Weder Knaben noch Mädchen empfanden die Fragen als zu schwer, und auch über die Anlage und Durchführung des praktischen Teils waren sie begeistert. Es ist mir als Automobilist und Velofahrer eine angenehme Pflicht, auch an dieser Stelle den Behörden, Veranstaltern sowie allen 50 Kontrolleuren im Namen aller Autofahrer meinen Dank auszusprechen. Sie haben ihre freien Nachmittage ausnahmslos mit Begeisterung geopfert. Die Prüfung, die der Verein in mustergültiger Weise organisierte, erheischt aber auch finanzielle Mittel, und wieder einmal mehr war es der TCS, der durch einen namhaften Beitrag die Veranstaltung und damit Bestrebungen unterstützte, die allen Strassenbenützern, in erster Linie uns Autofahrern, zugute kommen. H.K. Strassenverkehr im Kanton Zürich Der Geschäftsbericht 1948 der Direktion der Polizei des Kantons Zürich stellt lest, dass der Nachholbedarf an Motorfahrzeugen und Motorfahrzeugführern unvermindert anhielt. Die Zahl der im Verkehr stehenden Motorfahrzeuge sowie die Zahl der gültigen Führerausweise hat einen nie dagewesenen Höchststand erreicht.* Leider haben damit auch die Verkehrsunfälle zugenommen. Zu den Prüfungen stellten sich 10 006 (1947: 10 329) angehende Automobilisten und 4055 (3283) Kandidaten für Motorräder. Von den Wagenführern genügten 2777 (2466) den Anforderungen nicht und 1293 (915) Bewerber für einen Motorrad-Führerausweis mussten abgewiesen werden. Von 54 Gesuchen zur Ablegung der Fahrlehrerprüfung schieden 23 zum vornherein aus, weil sie die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllten. Unter den 31 zugelassenen Prüflingen bestanden 16 das Examen. Zur Vereinheitlichung der Führerprüfungen in der ganzen Schweiz wurden vom Expertenausschuss im Dezember in Zürich und Bern Instruktionstagungen abgehalten. Dabei hatten über dreissig ausserkantonale Prüfungsexperten Gelegenheit, einer mündlichen und praktischen Führerprüfung der Kategorie A in Zürich beizuwohnen. Im Laufe der Berichtsperiode erweiterte sich der Fahrzeugbestand von 27 301 auf 31 657 Einheiten, und dabei traten folgende Strukturveränderungen ein: 31. Dez. 1947 31. Dez. 1948 Personenwagen 16 359 19 515 Leichte Lastwagen 2 421 2 500 Schwere Lastwagen 2 552 2 720 Gesellschaftswagen 187 193 Traktoren 2 320 2 699 Motorräder 3 562 4 030 Zusammen 27 301 31657 Anhänger 1001 1187 Der Höchstbestand war allerdings im August registriert worden, als 36118 Motorfahrzeuge oder 6200 mehr als im Sommermonat 1947 mit dem ZH-Schild zirkulierten. Damals standen 20 323 Personenwagen, 2534 leichte Lastwagen, 27 09 schwere Lastwagen, 206 Gesellschaftswagen, 2520 Traktoren und 7826 Motorräder im Betrieb. Hinzu kamen noch 277 463 Fahrräder, die einen Zuwachs um nahezu 11 000 Stück aufwiesen. Ein halbes Hundert Radfahrer wurde zu Prüfungen zitiert Es mussten 25 (15) Radfahrverbote ausgesprochen werden, und zwar 10 wegen körperlicher und geistiger Gebrechen, 2 wegen Verursachung eines erheblichen Unfalles in angetrunkenem Zustand und 13 wegen wiederholter Führung eines Fahrrades nach starkem Alkoholgenuss. Die Zahl der polizeilich rapportierten Verkehrsunfälle hat sich von 5642 auf 6212 erhöht: bei diesen Ereignissen zoeen sich 2805 Personen (2495) Verletzungen zu und 87 (69) büssten ihr Leben ein. Durch die Gerichte, Statthalterämter, Gemeinden und durch die Instanzen anderer Kantone wurden mit 14 292 Strafen und Verweise im Motorfahrzeugverkehr ungefähr gleichviel wie 1947 gemeldet. Dabei handelte es sich in der überwiegenden Mehrzahl von 14 062 Fällen lediglich um Uebertretungen und nur in 230 Fällen mussten kriminelle Verkehrsdelikte geahndet werden. Insgesamt sind 457 (284 Führerausweise) entzogen worden, und zwar in 331 (200) Fällen wegen Führung eines Motorfahrzeuges in angetrunkenem Zustand. AUTOTRAN SPORTORDNUNG Der Vollzug der ATO Weitere Anzahlungen auf die Konzessionsgebühren. Auf Anregung der Transportunternehmerverbände zogen die zuständigen Instanzen des Bundes im letzten Jahr eine erste Anzahlung auf die Gebühr für die erteilte endgültige Konzession ein. Damit wollte man verhüten, dass 1949 oder 1950 die ganze maximale Konzessionsgebühr auf einmal zu entrichten sei, zumal der Transportunternehmer daneben auch noch andere Zahlungsverpflichtungen hat, beispielsweise die Automobilsteuern. 1948 waren bekanntlich in Form einer Anzahlungsgebühr 40 % der maximalen Konzessionsgebühr zu erlegen. ACS BERN. Auto-Slalom in Thun. Der geschlossene Auto-Slalom der Sektion Bern des ACS findet Sonntag, den 12. Juni 1949 auf dem Parkareal der Motortransporttruppen und der motorisierten leichten Truppen in Thun statt. Teilnahmeberechtlgt sind Mitglieder der Sektion Bern und deren Angehörige. Der Parcours wird ähnlich wie die beiden letzten Auflagen ausgeflaggt werden. Die Strecke misst somit wiederum ca. 1 km, und sie ist je nach der Zahl der Anmeldungen in ein bis zwei Läufen zu befahren, wobei für die Klassierung die Zeit des besseren Laufes massgebend ist. Eine Neuerung ist für die Wertung vorgesehen, die erstmals nach folgenden Klassengruppen vorgenommen wird: Gruppe I bil 1100 cm» Gruppe II 1100—1500 cm« Gruppe III 1500—2000 cm« Gruppe IV 2000—3000 cm» Gruppe V über 3000 cm» Tourenwagen und Sportwagen werden getrennt gewertet. Ausserdem wird zwischen Fahrern der Klasse A und der Klasse B unterschieden. Die einzelnen Fahrzeugklassen werden allerdings nur unter der Voraussetzung gewertet, dass in jeder Gruppe mindestens drei Nennungen vorliegen. Andernfalls werden die ungenügend besetzten Gruppen zu Doppelgruppen zusam- Anmel'dungen «ind bis zum 8. Juni 1949, 18 00 Uhr, an das Sekretariat der Sektion Bern, Kochergasse 4, zu richten. Das Nenngeld, inkl. die Versicherungsprämie, beträgt pro Fahrzeug und Fahrer Fr. 25.—. Die Besammlung der Konkurrenten zur Entgegennahme der letzten Instruktionen und Ausgabe der Startnummern findet Sonntag, den 12 Juni, 14 Uhr, im Parkareal der Motortransporttruppen und der motorisierten leichten Truppen in Thun statt. S.D. A.C. BERN. Besichtig«!* der PorzenanfaTirfk in L.anffe tnal. Kürzlich sahen wir einige Funginger auf der Strecke Bern - Langenthai die Köpfe schütteln,'als eine stattliche Reihe von Automobilen aller Markan, Orö»- Für das laufende Jahr wird nun eine weitere Anzahlung auf die Konzessionsgebühr nach Massgabe eines eben erschienenen Bundesratsbeschlusses erhoben, und zwar von den Inhabern von Ausweisen für den gewerbsmässigen Personen- und Sachentransport wie für die Lastwagenspedition. Für jedes Fahrzeug sind weitere 25 % der vorgesehenen Maximalgebühr zu entrichten; Inhaber von Ausweisen für gewerbsmässige Lastwagenspedition leisten eine weitere Anzahlung von Fr. 500.—. Ist die Konzession endgültig erteilt, so beträgt die weitere Anzahlung 25 % der in der Konzessionsurkunde genannten Gebühr, und nicht etwa 25 % der im Gebührentarif vorgesehenen Maximalgebühr. Ihrem Wesen nach stellt die Anzahlung nichts anderes als eine Vorleistung auf die endgültige Konzessionsgebühr dar. Wird die Konzession nicht erteilt, so erfolgt die volle Rückerstattung der Anzahlung. Erhält der Gesuchsteller die Konzession für eine geringere Zahl von Fahrzeugen als er beantragt hat, so wird die Gebühr für die nicht berücksichtigten Fahrzeuge zurückbezahlt Dem Unternehmer gibt das Eidg. Amt für Verkehr den fälligen Gebührenbetrag durch eingeschriebenen Brief bekannt. Die Anzahlung wird fällig nach zwei Monaten von der Zustellung dieser Mitteilung an, wobei es indessen nicht die Meinung hat, dass man die ganze Frist verstreichen lassen soll, bis der Betrag einbezahlt wird. sen und Farben Ober die Strasse rollten. Noch verwunderlicher war die Tatsache, dass die Wagen — es mögen an die 15 gewesen sein — alle von Frauen gelenkt und besetzt waren. Das war an jenem Donnerstag, als die Mitglieder der Sektion Bern des SDAC nach Langenthal fuhren, um die dortige Porzellanlabrik zu besichtigen. Eine kurze theoretische Einführung erleichterte die Erklärungen unseres Begleiters auf dem anschliessenden Rundgang durch die Arbeitsräume. Was wir da alles zu sehen und zu hören bekamen, war nicht nur außerordentlich interessant, sondern lässt uns auch begreifen, weshalb edles Porzellan verhältnismässig teuer ist, «ind doch gar mancher Arbeitsgang und viele flinke und geübte Hände notwendig, bis vom Feldspat und Quarz zum fertigen Produkt ein Porzellan vor uns steht, das uns Bewunderung und Staunen entlockt. pad. S.C.I.G. FREIE BERTJFS-CHAUFFEURE ZÜRICH Monativersammlung, Samstag, den 11. Juni, 20 Uhr, im Restaurant < Du Pont ». Wichtige Geschäfte sind zu besprechen, so dass ein Massenbesuch erwartet werden darf. Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Protokollauszug der Juni-Versammlung. Pünktlich eröffnete der Präsident M. Wyser die gut besuchte Versammlung. Mutationen: Neueintritte: Wilhelm Huber, Zürich 37, Walter Wolfensberger, Zürich 6, und Karl Stiefel. Austritt: Adolf Wyser. Streichung von der Mitgliederliite: Peter Emil, Hegnau. Einem Gesuch um Stundung der Beitragsschuld wird entsprochen. Ein Antrag von E. Scheidegger entfachte eine lange Diskussion. Die Abstimmung ent*chied zugunsten des Antragstellers. Der Kassier wünscht — und mit Recht — eine promptere Begleichung der Beiträge. Einzahlungsscheine können jederzeit bei Ihm bezogen werden. E.M. 1400 M BERNER OBERLAND FERIENZIEL DER AUTOFAHRER 0 B E R BIP P Restaurant Eintracht Telephon (062)95058 Kurze Rast für AUTOMOBILISTEN. Neu renoviertel Säli für Vereine und Gesellschaften. Gute Eisen, realle Getränke. Höflich empfiehlt sich Farn. 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Nr. 26 - MITTWOCH, 8. JUNI 1949 Zur dritten Session der Kommission für Binnentransporte Unsern Mitgliedern ist aus früheren Berichterstattungen bekannt, dass die Internationale Arbeitskonferenz (IAA) s. Zt. ihren Verwaltungsrat ermächtigt hat, sogenannte Industriekommissionen ins Leben zu rufen und diese mit der Bearbeitung bestimmter Fragen zu betrauen. Unter diesen Kommissionen figuriert auch jene für Binnentransporte. Sie ist, wie das IAA selbst und alle übrigen Industriekommissionen, nach dem Prinzip der Dreigliedrigkeit aufgebaut, d. h. jeder dazu eingeladene Staat hat Anspruch auf 6 Delegierte, nämlich je zwei Regierungs-, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerdelegierte. Bis heute trat sie in Abständen von ca. 2 Jahren drei Mal zusammen, 1945 in London, 1947 in Genf und vom 16. bis 27. Mai a. c. im Parlamentssaal der Provinzialregierung von Brüssel. Wer mit der Schwerfälligkeit von internationalen Konferenzen vertraut ist, wird von der Tätigkeif dieser Industriekommissionen keine Wunder erwarten. Das gilt insbesonders für jene der Binnentransporte. Man braucht sich lediglich von der Mannigfaltigkeit der Probleme Rechenschaft zu geben, die in jedem einzelnen Land auf dem Gebiete des Transportwesens der Lösung harren, um sich klar zu werden, welche Hindernisse es wegzuräumen gilt, wenn an einer von mehr als 20 Staaten beschickten Konferenz allgemeingültige Mindestnormen aufgestellt werden sollen. Nicht nur müssen dabei die natürlicherweise stark unterschiedlichen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen auf einander abgestimmt werden, sondern es haben die Verhä'tnisse Berücksichtigung zu finden, wie sie sich im Verlaufe der Zeit auf dem Gebiete der Sozialgesetzgebung in jedem vertretenen Land entwickelt haben. Der an den Verkehr mit starken und einflussreichen Gewerkschaften gewöhnte Arbeitgeber aus Amerika, England, Schweden, Holland etc. tagt mit seinem nach dieser Seite vorderhand noch unabhängigeren Kollegen aus Indien, Bolivien, der Türkei, Vertreter aus Staaten mit moderner Arbeiterschutzgesetzgebung mit solchen aus Ländern, die auf diesem Gebiete die ersten schüchternen Gehversuche machen; Delegierte von freien Gewerkschaften mit Abgeordneten von auf volksdemokratische Grundsätze ausgerichteten Organisationen. Und doch wäre es falsch anzunehmen, dass unter diesen Voraussetzungen praktische Ergebnisse wohl nicht erzielt werden können. Gewiss, die Mühlen mahlen langsam, gelegentlich sogar zum verzweifeln langsam. Aber sie mahlen! Empfehlungen des IAA finden Berücksichtigung, Konventionen werden ratifiziert und bilden die Grundlage zur Weitentwicklung der nationalen Sozialgesetzgebung. Andere wiederum... bleiben fromme Wünsche. Und zieht man aus den bisherigen Ergebnissen der Aktivität des Internationalen Arbeitsamtes und seiner Industriekommissionen eine erste Bilanz, dann muss ehrlicherweise anerkannt werden, dass unter schwersten Voraussetzungen recht ermutigende Erfolge erzielt worden sind. Natürlich bleibt vieles zu tun, harren noch zahlreiche Probleme ihrer Lösung. An der diesjährigen dritten Session der Kommission für Binnentransporte war die Schweiz von seiten der Arbeitnehmer durch die Kollegen Constant Frey, Sekretär des Schweiz. Eisenbahnerverbandes, und Werner Brunner, von unserem Verband vertreten, welche bereits 1947 in Genf mit von der Partie waren. Neben der Genehmigung des umfangreichen Rechenschaftsberichtes, die während zwei Tagen zu recht interessanten Plenarkonferenzen Anlass gab, waren es insbesonders die folgenden drei Fragen, welche den Delegierten zur Behandlung und Antragstellung an den Verwaltungsrat des IAA vorgelegt wurden: 1. Die Stabilisierung der Beschäftigung für Dockarbeiter. 2. Der Schutz der jugendlichen Arbeiter in der Flußschiffahrt. 3. Die technischen Methoden zur Auslese von für das Transportgewerbe bestimmten Arbeitnehmern. Verkehrsregelung auf der Kreuzung Bahnhof./Uraniastrasse in Zürich Der Polizeivorstand der Stadt Zürich hat für diesen wichtigen Verkehrsknotenpunkt die Verkehrsregelung durch Lichtsignale angeordnet (vgl. den Leitartikel in «AR» Nr. 22) und nachstehende Vorschriften erlassen: 1. Alle Verkehrsteilnehmer, und zwar auch die Fussgänger, sind verpflichtet, die ihnen durch Lichtsignale und Lichtschriften gegebenen Weisungen zu befolgen. Es bedeuten: rotes Licht gelbes Licht und rotes Licht gleichzeitig grüner Pfeil, aufrecht grüner Pfeil nach rechts, bzw. links grüner Pfeil in Verbindung mit rotem Licht grüner blinkender Pfeil, aufrecht Anhalten (Fahrverbot) Vorbereiten zur Fahrt freie Fahrt geradeaus freie Fahrt in Pfeilrichtung AUTOMOBIL REVUE freie Fahrt nur in Pfeilrichtung freie Fahrt in Pfeilrichtung; Warnung vor der abbiegenden Strassenbahn In eine entsprechende Anzahl von dreigliedrigen Unterkommissionen aufgeteilt, haben sich die Delegierten während Tagen mit allen Einzelheiten dieser Fragenkomplexe beschäftigt, Meinung gegen Meinung abgewogen, nach Synthesen für sich •widersprechende Auffassungen gesucht Das Ergebnis ihrer Beratungen wurde in Berichten und Resolutionen an die Adresse des Verwaltungsrates des IAA zusammengefasst, welche in der Plenarversamtnlung einhellige Genehmigung fanden und von denen an dieser Stelle nächste Woche näher die Rede sein soll. Aargauische Chauffeurkundgebung. Wir machen die Kollegen Chauffeure aus dem Kanton Aargau und seiner näheren Umgebung auch an dieser Stelle auf die am kommenden Sonntag, den 12. Juni, vormittags 9.30 Rhr, im Restaurant < Affenkasten » in Aarau stattfindende Tagung aufmerksam, an welcher Zentralsekretär W Brunner über den Stand der Revision des MFG und die Aussichten der ATO referieren wird. Herisau. Gruppe Chauffeure und Transportarteiter. Am 19. Mai hat die Gruppe in recht gut besuchter Versammlung zur bevorstehenden Revision des MFG Stellung genommen. Das einleitende Referat hielt Sekretär Rob. Gsell, St. Gallen. Die Teilnehmer begrüssten die Eingabe der Verbandszentrale. Vor allem wurden die Begehren betreffend die Unterstellung der landwirtschaftlichen Traktoren einhellig begrüsst. Unerfreulich wirke sich heute die Unordnung in der Beleuchtung und den Richtungssignalen aus. Hier müsste die Revision unbedingt eine wesentliche Besserung bringen. Nicht mit Unrecht warnten die Kollegen vor der Zulassung einer zu hohen Tonnage, ganz besonders deshalb, weil die Mitfahrerfrage ja doch nie befriedigend gelöst werden könnte. Vollständig einig ging die Versammlung mit dem Begehren auf eine Lockerung der Geschwindigkeitsvorschriften für Lastwagen, doch war man der Meinung, dass man nicht zuweit gehen sollte. grünes Licht (Signal südlich der Strassenbahnhaltestelle Rennweg) grüne Lichtschrift «Train» gelbes Licht allein Lichtschrift «Gehen» freie Fahrt auf der Bahnhofstrasse und in der Richtung nach der Sihlstrasse und der Oetenbachgasse freie Fahrt für die Strassenbahn Vorbereiten zum Anhalten Gehgebot für Fussgänger Gehverbot für Fussgänger nördliche Bahnhofstrasse • verbot). Lichtschrift «Warten» 2. Der Fahrzeugverkehr ist in den nachstehenden Richtungen verboten: a) aus der nördlichen Bahnhostrasse in die östliche Uraniastrasse (Linksabbiegeverbot); b) aus der östlichen Uraniastrasse in die nördliche Bahnhofstrasse (Rechtsabbiegeverbot); c) aus der südlichen Bahnhofstrasse in die westliche Uraniastrasse (Linksabbiegeverbot); d) aus der westlichen Uraniastrasse in die (Linksabbiege- 3. Auf den Ztrtahrtsstrassen zu der Straßenkreuzung Bahnhof-/Uraniastrasse haben die Lenker ihre Fahrzeuge, und zwar auch die Radfahrer, auf der für ihre Fahrrichtung von der Kreuzung weg bestimmten Fahrspur einzuordnen. Diese Vorschrift gilt auch, wenn die Lenker durch die Lichtsignale zum Halten gezwungen sind; diesfalls haben sie sich in der Reihenfolge ihrer Ankunft einzuordnen. Bei der Wahl der Fahrspur gilt der «at dem Strassenbelag angebrachte Pfeil als Fahrspurmitte. Die Pfeile bedeuten: gerade Pfeile Fahrspur der Gradausfahrer nach rechts gerichtete Pf eile Fahrspur der Rechtsabbieger nach links gerichtete Pfeile Fahrspur der Linksabbieger 4. Der Verkehr mit Fahrzeugen zwischen den Schutzinseln der Straßenbahnhaltestelle Rennweg ist verboten. 5. Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnungen haben Polizeibusse nach Massgabe der Allgemeinen Polizeiverordnimg zur Folge. Deutschland - Frankreich - Italien Wichtige Mitteilung an Automobilisten, die sich nach diesen Länden begebet Immer und immer wieder hört man Klagen über Unannehmlichkeiten mft Benzin, die Automobilisten auf Fahrten in Deutschland, Frankreich tmd Itoßen erleiden. Tatsächlich ist der Treibstoff in diesen Ländern nicht von der selben Qualität wie in der Schweiz. Um nun dem auftretenden Motorengeklinr und den Nachteilen einer verminderten Oktanzahl des Benzins wirksam zu begegnen, genügt etwas MOTOR RYTHM. 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