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E_1949_Zeitung_Nr.027

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18 AUTOMOBIL REVUE

18 AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 15. JUNI 1949 - Nr. 27 stellt. Auf die einzelnen Zuteilungsziffern einzugehen erübrigt sich, da sowohl die Tages- wie die touristische Fachpresse hierüber in den letzten Tagen eingehend berichtete. Es steht zu hoffen, dass bei einigermassen elastischer Handhabung der neuen Bestimmungen der Automobilverkehr von Frankreich nach der Schweiz aus dem neuen Abkommen erhöhten Nutzen ziehen wird. Frankreich stand bekanntlich im abgelaufenen Jahr an der Spitze des internationalen Autotourismus der Schweiz, und es darf angenommen werden, dass auch in diesem Sommer für Tausende französischer Wagen das Triptyk für die Schweiz verlangt wird, um so mehr als die Treibstofffrage inzwischen auf eine zwar nicht gerade verbilligende, aber immerhin den freien Reiseverkehr auf der Strasse fördernde Weise gelöst werden konnte. Man darf die Erwartung hegen, dass dem in den nächsten Tagen in Paris zu eröffnenden «Office d'Autorisation pour les Voyages de Tourisme en Suisse» die Bedeutung des Automobilverkehrs für den Tourismus aus Frankreich nach der Schweiz klar wird und dass es sich bei der Zuteilung von Devisen nicht bei allzu kleinlichen Formalitäten aufhält, z. B. wenn ein französischer Automobilist Reisegeld für eine Rundfahrt durch die Schweiz verlangt, ohne von vorneherein nachweisen zu können, in welchen Hotels Frankreich trennt sich nur schwer vom Dirigismus... Benzinabfabe teten Devisen wird vorlauli« beibehalten. (Von unserm Korrespondenten) Wir müssen bekennen, das wir uns diesmal in unseren optimistischen Erwartungen getäuscht haben. Frankreichs zuständige Behörden scheinen sich von ihren dirigistischen Zwangsvorstellungen nur schwer lösen zu können. Obwohl die «Direction des Carburants» uns vor 8 Tagen noch beflissen erklärte, es habe «selbstverständlich» keinen Zweck mehr, den ausländischen Autofahrer zu zwingen, den dreifachen Betrag an Benzinkaufgeld in Devisen zum offiziellen Kurs zu wechseln, nachdem er jetzt seinen Treibstoff genau wie jeder gewöhnliche Inlandsautomobilist für 63,20 fFr. bei jeder Tankstelle abzapfen könne, beeilt sich das »Office des Changes» auf einmal, diese an sich vernünftige und verständliche Argumentierung zu dementieren und neben den beiden Sektoren — dem Prioritäts- und dem sogenannten «freien» Sektor — nun auch noch, als dritten im Bunde, den Devisensektor beizubehalten. Es kann sich also jeder schweizerische Automobilist sein Benzin weiterhin zum «billigeren» Preise von 43,20 fFr. pro Liter gegen Benzintickets, die er in Devisen bezahlen und bei den dazu habilitierten Banken erhalten kann, verschaffen, muss aber denn dreimal so viel Devisen als Reisegeld am gleichen Bankschalter Benzinschläuche ZU VERKAUFEN 1 RUNABOUT, neu, 6,85 m mit 2 Motoren 100 PS, sehr schnell, leicht, 6/8-Plätzer. Komfortabel. Neue Konstruktion (1949). Marke « ALGO ». 1 RUNABOUT aus Leichttegierung, 6 m. 5-Plätzer, 1 Motor 100 PS, 8 Zyl., neu. Preis: Fr. 10 500.—. Einzigartige Occasionl Offerten unter Chiffre 24544 an dde Automobil Revue, Bern. PW-, Jeep-, Traktor- und Lastwagen-Anhänger Signaldoppelhörner 6 Volt Fr. 68.— Anfragen an Postfach 120, Zürich 42. und zu welchem Preis er seine Nächte zu verbringen wünscht. Wenn schon, wie die Erfahrungen der ersten Monate dieser Saison zeigen, die englischen Touristen vielfach ihre Wagen mit über den Kanal bringen, und die Schweiz auf der Strasse — und nicht auf der Schiene — zu durchreisen wünschen, so muss man von dem unmittelbar an die Schweiz grenzenden Frankreich in den Sommermonaten einen relativ noch höheren Zustrom an Automobiltouristen erwarten. Es handelt sich hier, wie gesagt, nicht um «Pensionsgäste», die von vornherein dem Pariser Kontrollamt gegenüber den Nachweis einer mehrtägigen Hotelreservation, bzw. die Einladung einer Privatperson beizubringen vermögen, sondern um regelrechte «Rundreisende», die dauernd unterwegs sein wollen, um insbesondere die schönen, zum Teil in Frankreich noch unbekannten neuen Hochgebirgsstrassen der Schweiz (z. B. den Sustenpass) zu überqueren. Würde man diesen nicht sesshaften Touristen aus bürokratischen Gründen ihre Devisenzuteilungen (die maximal 480 sFr. pro Person und Jahr erreichen dürfen) beschneiden, so würde man damit wieder einmal den Automobiltourismus verärgern und die Schiene vor der Strasse bevorzugen. Das aber kann doch wohl nicht Sinn und Zweck des neuen Reiseabkommens sein! Dr. W. Bg. wechseln. Ob er dabei günstiger fährt, als wenn er sich sein Benzin, wie jeder Normalverbraucher, nach Bedarf 501iterweise zum höheren Preis von 63,20 kauft, muss sich jeder selber ausrechnen. Uns will scheinen, dass die Beibehaltung des Devisenbenzinverkaufs diejenigen ausländischen Automobilisten, die es sich leisten können, auf einen Schlag für 500 Liter Benzin 21 600 fFr. auf den Tisch des Hauses zu legen und ausserdem dann noch 3mal 21 600 = 64 800 fFr. zum Kurs von 84 fFr. pro Schweizer Franken zu kaufen, durch diese Zwangsoperation geradezu ermutigt, einen Teil dieser Benzinbons mit einem (allerdings sehr zusammengeschrumpften) Gewinn am schwarzen Markt weiter zu veräussern. Die von uns zu Pfingsten veranstaltete Umfrage hat allerdings gezeigt, dass die meisten ausländischen Automobilisten von der Zwangswechselverordnung genug haben, und sich mit Recht dagegen auflehnen, dass man sie dazu zwingen will, mehr Geld zu wechseln, als sie in Frankreich auszugeben beabsichtigen. Sie geben also lieber 20 fFr. mehr pro Liter im freien Verkauf aus, als an einem Bankschalter Schlange zu stehn, Devisen wechseln zu müssen und sich noch mit «Tickets» zu bewaffnen, wenn sie unterwegs Benzin tanken müssen. Aus prinzipiellen Erwägungen heraus sollten die französischen Behörden darum mit diesem letzten Rest einer hoffentlich endgültig überwundenen Devisenplanwirtschaft im BenMnverkauf baldmöglichst Schluss machen. Dr. W. Bg. von 4-25 mm Lichtweite prompt ab Lager lieferbar Gummihaus Karl Troxler, Zürich, Seidengasse 13, Telephon 257768 Motorboote Empfehle mich für DIELUPE . Interessante Artikel in" der neuesten Nummersowie für sämtliche Reparaturen und Revisionen an Anhängern aller Marken. Otto Wilhelm, Konstr.-Werkstätte, Frauenfeld. Tel. (054) 7 28 42. 75502(27 Fabrikneu Nebellampen 6 und 12 Volt, mit Kabel und Halter Fr. 38.— JEEP Neue Federn vorn und hinten. SAR ES S.A., Lausann* Case Ville 1393 - Tel. (021) 297 00 Gen.-Vertr. 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Die interkantonale Seedammkommission, in der die Kantone St. Gallen, Schwyz und Zürich durch ihre Baudirektoren und ferner die Schweizerische Südostbahn vertreten sind, wird nächsten Samstag, den 18. Juni 1949, in Rapperswil nach fast zweijährigem Unterbruch erstmals wieder eine Vollsitzung abhalten, um die neue Situation nach dem bundesgerichtlichen Entscheid abzuklären. Gleichzeitig wird sie Beschluss fassen über die Wiederaufnahme der Bauarbeiten sowie über das Problem der Verkehrsbeschränkungen während der Bauarbeiten auf dem Seedamm. Diese Frage ist auch für den Automobilisten von Interesse, nachdem bekannt geworden ist, dass noch mit einer dreijährigen Bauzeit gerechnet werden muss. Es steht fest, dass allein die beiden Dammbrücken bei Rapperswil und Hürden zwei Jahre beanspruchen. Dazu kommt der Zeitaufwand für die Strassenverbreiterung auf der Seedammstrecke sowie für die Erstellung von Notbrücken für die Aufrechterhaltung eines minimalen Durchgangsverkehrs. Im Kostenvoranschlag vom 5. November 1945 ist ein Betrag von fast 100 000 Franken eingesetzt für Notmassnahmen während den Bauarbeiten. Es liegt auf der Hand, dass der Automobilist im Hinblick auf die verkehrspolitische Bedeutung der Seedammstrasse als Verbindungsweg zwischen Ost- und Zentralschweiz an einer befriedigenden Lösung dieses wichtigen Problems ganz besonders interessiert ist. Er hofft, dass die Seedammkommission in Berücksichtigung der langen Bauzeit für die Gewährleistung eines angemessenen Durchgangverkehrs für Automobile das gebührende Verständnis aufbringen und nicht — wie es auch schon zur Diskussion stand — den zur Verfügung stehenden Kredit einzig für einen provisorischen Fussgängersteg, der parallel zur Bahn zu stehen käme, vorsehen wird. Wie wir aus gut unterrichteter Quelle erfahren, soll auf die in Vorbereitung befindlichen Bauausschreibungen hin bereits im Herbst dieses Jahres mit der Festlegung der neuen Seedammbrücken begonnen werden. rtg. Das grösste Heilmittel seit dem Penicillin Super-Samen für Ihren Guten Kunstgriffe der Kunstschwindler Gibt es Leben auf den Sternen? Krebsbehaiidlung durch Ultraschall Die Kröte als Helferin des Mensehen and 11 weitere interes» sante Abhandlungen aus verschiedenen Wissensgebieten ZU VERKAUFEN neuwertiges 75624(27 Buick-Cabriolet1939 Karosserie Langenthai, 2türig, garantiert erst zirka 38 000 km gefahren. Preis Fr. 7400.—. Eventuell Tauschgelegenheit an Kleinwagem G. Kreitr Mineralöle, Luzern 2. Tel. 2 40 89. ZU VERKAUFEN DKW-Sonderklasse Limousine, 4/5 PL, Mod. 1938, mit Freilauf, 5,06 PS, 4 Zyl., mit Oelbad, Orig. B.M.W. Farbe beige/schwarz, garantiert 22 000 km. Sehr gepflegter Wagen, sorgfältig gefahren, von Privat. Eventl. Tausch an FIAT, 6 Pl. oder OPEL CAPTAIN. 75633(27 Telephon (033) 2 40 44. ZU VERKAUFEN 1 Limousine Cadillac 1948 mit Hydra-Matic-Getriebe, Heizung, Defroster, Radio etc. 1 Limousine Buick 1946 mit Heizung und Defroster. 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Räte weiterzuleitende Resolution getasst wurde: « Die Mitglieder der Vereinigung Schweiz. Strassenfachmänner nahmen an ihrer am 12. Juni in Lausanne abgehaltenen Hauptversammlung mit Bedauern vom Beschluss des Nationalrates Kenntnis, dem glücklichen Entscheid des Ständerates, den Kantonen die Hälfte des Benzinzollertrages zuzuweisen, die Zustimmung endgültig zu verweigern. Sie erwarten vom Bundesrat und den eidg. Räten, dass wenigstens in der Einigungslösung oder In der Uebergangsordnung für die Bundesfinanzreform die berechtigten Ansprüche der Kantone auf Zuteilung von 50 % der Zolleingänge aus Treibstoffen im Interesse des Strassenausbaues voll befriedigt werden.» Im Anschlüsse hieran wurden das Protokoll der 36. Hauptversammlung in Winterthur vom 9. Mai 1948 sowie der Tätigkeitsbericht 1948/49 und die Kassarechnung 1948 genehmigt Auch das Budget für 1949 passierte diskussionslos, wobei einem Vorschlag auf eine geringe Erhöhung der Mitgliederbeiträge ab 1950 grundsätzlich zugestimmt wurde. Das Traktandum Wahlen warf insofern etwas grössere Wellen, als verschiedene Demissionen vorlagen. Als Ersatz für den zurücktretenden Präsidenten Perret, der mit Akklamation zum Ehrenpräsidenten erkoren wurde, beliebte der aargauische Kantonsingenieur Hunziker. Vizepräsident ist Georgi, Adjunkt des zürcherischen Kantonsingenieurs. Zu weitern Vorstandsmitgliedern wurden gewählt die HH. Weber, Kantonsingenieur (Genf), Wallimann, Kantonsingenieur (Obwalden) und Protzen, Direktor der Stuag, Fribourg. Als neuer Rechnungsrevisor amtet Wuhrmann (Genf); Ersatzmann Haller (Brugg). Hierauf ernannte die Versammlung für 25jährige Zugehörigkeit zur Vereinigung sieben Mitglieder zu Veteranen und beauftragte den Vorstand mit der Festsetzung des nächstjährigen Tagungsortes. Den «Statutarischen» folgte ein von Lichtbildern begleitetes Referat von Prof. D. Bonnard von der polytechnischen Schule der Universität Lausanne über «Voruntersuchung des Baugrundes und Probleme der Strassenbautechnik», während der eidg. Oberbauinspektor, Schurter, in Verhinderung seines Stellvertreters, Ing. de Kalbermatten, über den Stand der Arbeiten für ein internationales Strassennetz in Europa orientierte, ein Referat, wovon die «AR» ihren Lesern bereits in der Ausgabe vom 4. Mai einen Auszug vermittelte. Unfallverhütungskurse des kantonalbernischen Autofahrlehrerverbandes Angesichts der mannigfachen Unfallgefahren, die auf der Strasse bei dem seit Kriegsende gewaltig angestiegenen Verkehrsvolumen ständig lauern, ist es überaus verdienstvoll, dass sich neben zahlreichen andern Verbänden und Organisationen seit einiger Zeit auch die Autofahrlehrer in vermehrtem Masse in den Dienst der Unfallverhütung stellen. So hat, nachdem unlängst ähnliche Kurse in andern Schweizer Städten grossem Interesse begegneten, in der vergangenen Woche auch der kantonalbernische Autofahrlehrerverband zum ersten einer Reihe von Vortragsabenden ins Berner Progymnasiurn eingeladen, der von schätzungsweise über 250 ARBON Hotel Steiert, Bodensee Zimmer mit Messendem Wasser. — Grosser, schattiger Garten am See. Parkplatz. Benzin, Oel. Gepflegte Küche und Weine. Gesellsehoftslokale. Tel. (071) 4 60 26 Farn. A. Sporrädli, Küchenchef, u. Trucee. 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Nr. 27 - MITTWOCH, 15. JTJNI 1949 AUTOMOBIL REVUE Personen besucht worden sein dürfte. Wir können es uns versagen, auf Einzelheiten der beiden Vorträge einzutreten, dies um so mehr, als unser Blatt der Unfallbekämpfung von jeher einen breiten Raum reservierte und daher unsere Leser über die damit zusammenhängenden Probleme weitgehend orientiert sind. Einige wenige Feststellungen mögen genügen. Sintemalen sich diese aufklärenden Referate vorab ah die Adresse der angehenden Lenker des Volants richten, zeigte der veranstaltende Verband eine besonders glückliche Hand damit, dass er" seinen Zyklus durch Betrachtungen seines Präsidenten, F. Streun, über Charakter und Motorfahrzeug einleitete und so gleich von Anfang an die immer wieder anzutreffende Auffassung widerlegte, mit der durch den Besitz des Führerausweises formell bewiesenen technischen Beherrschung des Fahrzeuges und Kenntnis der Verkehrsvorschriften seien die Voraussetzungen für ein korrektes Verhalten im Strassenverkehr erfüllt. Von nicht geringerer Bedeutung ist die geistige Einstellung des Wagenlenkers, das persönliche Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Mitfahrern und übrigen Strassenbenützern, das bei vielen erst dann in Erscheinung tritt, wenn sie in einen Unfall verwickelt sind. Wer auf der Strasse den Draufgänger herauskehrt, sein eigenes Können überschätzt, sich müde oder gar angetrunken ans Steuer setzt, nicht auf andere Rücksicht nimmt und sein eigenes Recht allenfalls nicht hintanzusetzen weiss, stellt für den Verkehr eine ernste Gefährdung dar. Mit einem summarisch gehaltenen historischen Rückblick auf die Entwicklung unserer Strassenverkehrsgesetzgebung seit dem Aufkommen des Automobils leitete Staatsanwalt Dr. Hans Gautschi seine Ausführungen über die strafrechtlichen Konsequenzen von Verkehrsunfällen ein. Er legte in grundsätzlicher Hinsicht einlässlich dar, dass sich ein Fahrzeugführer nicht erst durch die Verursachung eines Unfalls, sondern bereits durch das Nichtbefolgen der Bestimmungen von MFG und W, d. h. das Heraufbeschwören einer sog. abstrakten Gefahr strafbar macht (wobei zu den schwersten Verstössen dieser Sorte das Fahren in angetrunkenem Zustande zählt), um dann dem Auditorium in kurzen Zügen einen Querschnitt über die Höhe der Strafzumessung bei abstrakter und konkreter Verkehrsgefährdung, vor allem auch bei der Störung des Eisenbahnverkehrs, zu vermitteln. Lichtbildaufnahmen, welche die Folgen der Missachtung von Verkehrsvorschriften vor Augen führten, sowie die beiden hier schon früher besprochenen Filme «Das Gesetz der Strasse» und «Drunk Driving» vervollständigten die instruktiven Darlegungen der beiden Referenten in eindrucksvoller Weise. Verkehrsprüfung für die radfahrende Zürcher Schuljugend Schon im Jahre 1942 waren, damals noch auf vollständig privater Basis, in der Stadt Zürich erstmals Verkehrsprüfungen für Schüler abgehalten worden, die ein Velo ihr eigen nennen. Bald hatten auch Behörden, Polizei und Lehrerschaft erkannt, dass solche Examen einen wertvollen Beitrag zur Verkehrserziehung der Jutend leisten. Zum dritten Male führen nun die Organisatoren, die Bezirfcsleitung 3 des Arbeiter-Touring-Bund und der Radfahrer-Stadtverband des SRB gemeinsam im Auftrag des Schulamtes Verkehrsprüfungen für die radfahrende Zürcher Schuljugend durch. Die dritte Auflage stellt eine Weiterentwicklung dar, indem die früher gesammelten Erfahrungen ihre nützliche Auswertung gefunden haben. Das Interesse der «Kandidaten» bewegt sich erfreulicherweise in aufsteigender Linie, indem Kinder, die bereits schon in den Vorjahren ihren Leistungsausweis erhielten, sich nochmals den neuen Aufgaben unterziehen wollen. Infolge der anschwellenden Zahl von Teilnehmern werden, nach gleichen Prinzipien, aber mit Variationen in der Durchführung, die dem Alter angepasst sind, zwei Veranstaltungen in Aussicht genommen. Am 18. eventuell 25. Juni kommen die Schüler der 6. bis 8. Primär- und der Sekundarklassen, einschliesslich der Privatinstitute, an die Reihe. Nach den Sommerferien, am 20. eventuell 27. Für die Rührigkeit des schweizerischen Autogewerbes zeugen die vielen Neu- und Erweiterungsbauten, über die die «AR» seit einiger Zeit berichten kann. Das schon vor dem Krieg hohe Niveau in Ausrüstung und Architektur der Bauten unserer Automobilfirmen hat sich seit 1945— 1946 noch weiter gesteigert und findet besondere Anerkennung von Seiten der ausländischen Automobilisten, die nicht überall an die tadellose Ausstattung und die sauberen Hallen gewohnt sind, wie man sie heute in der Schweiz findet Zur Besichtigung ihrer neuesten Einrichtungen luden letzte Woche die Automobilwerke Franz AG. in Zürich ein, eines der führenden Unternehmen auf dem Platz, das heute als Importeur und Vertreter (Nash, Peugeot, Dyna- Panhard, Delahaye) sowohl im Handel wie auch im Reparaturwesen eine bedeutende Rolle spielt. Die Geschichte der Franz AG. ist für die Entwicklung im schweizerischen Automobilwesen insofern symptomatisch, als aus der seinerzeitigen Automobilfabrik ein Unternehmen aufgebaut worden ist, das sich ganz auf den Verkauf und August können sich dann die höheren Töchterund Kantonsschüler über ihre Kenntnisse und Fahrdisziplin ausweisen. Nach erprobtem Muster setzt sich das Examen aus der Beantwortung eines Fragebogens, der Kontrolle über vorschriftsgemässe Ausrüstung des Fahrrades und einer praktischen Prüfung auf einer ca. 6 km langen Strecke zusammen. Hier werden die Handzeichengebung, das korrekte Ausfahren der Kurven, das Verhalten in Einbahnstrassen, sowie die Respektierung der Fahr- und Stationierungsverbote durch versteckte Kontrollposten beobachtet. Während sich die Lehrerschaft dieser Sache gegenüber anfänglich eher passiv verhalten hatte, wirkt sie nun tatkräftig mit. So ist der Fragebogen, dem teilweise Testform gegeben wurde, in längeren Beratungen von Vertretern der Polizei, von Schulamt und Lehrern sowie unter Beizug der beiden Polizeimänner, die Verkehrsunterricht erteilen, ausgearbeitet worden. Erweiterungsbauten bei der Franz AG. in Zürich Betrieb ausgerichtet hat. Es dürfte nicht allgemein bekannt sein, dass die Franz AG. aus einer kleinen Reparaturwerkstatt hervorgegangen ist, die Franz Brozincevic im Jahre 1906 an der Stampfenbachstrasse in Zürich eröffnete und die kurz darauf im heutigen Areal an der Badener- strasse die Fabrikation von vorwiegend Nutzfahrzeugen unter der Marke «Franz» aufnahm. Brozincevic selbst gründete 1917 in Wetzikon (Zürich) die Werke, die heute noch die bekannten Lastwagen und Autobusse F. B. W. bauen. Nach dem Austritt Brozincevics aus der Franz AG. im Jahre 1919, ging die Firma auf den Handel und Import von Motorfahrzeugen und die Pflege des Reparaturwesens in ihrem grossen und gut eingerichteten Betrieb über und hat sich seither diesen Zweigen gewidmet. Im letzten Jahrzehnt hat die Firma sowohl in ihrem Geschäftsvolumen wie auch in ihren Einrichtungen eine stetige Weiterentwicklung zu verzeichnen. Organisatorisch spiegelt sich diese in den über 50 von ihr geführten Haupt- und Untervertretungen, mit denen sie die von ihr teilweise selbst importierten Produkte bis in alle Gebiete der Schweiz absetzt. Mit dem Vertrieb von Ersatzteilen und Zubehörartikeln befasst sich ein Engroslager wie auch ein Detailgeschäft Für den Fahrzeugunterhalt und das Reparaturwesen dienen die weiträumigen Reparaturwerkstätten, die u. a. mit einem Fahrzeug-Rollprüfstand mit elektrischer Leistungsmessung zur einwandfreien Regulierung der Motoren ausgerüstet sind, ferner ein eigenes Farbspritzwerk sowie eine Sattlerei. Der gesamte Personalstab umfasst heute rund 130 Mitarbeiter, darunter drei Automobiltechniker, während die kaufmännische und technische Leitung des Unternehmens in den Händen eines Automobilingenieurs liegt. Im Rahmen eines grössern Bauprogramms wurde durch die Vollendung eines neuen Bureaugebäudes soeben die erste Etappe abgeschlossen. Als Hauptsehenswürdigkeit der neuen Gebäulichkeiten darf wohl die neue Ausstellungshalle mit einer Grundfläche von über 800 m 2 angesehen werden, die mit einem Fassungsvermögen von 60 bis 100 Fahrzeugen in ihrer Art in der Schweiz an der Spitze stehen dürfte. Fahren Sie nach ITALIEN? Unsere neueste Strassenkarte in einem Blatt hilft Ihnen, ein genussreiches Itinerar zusammenzustellen und, einmal auf der Fahrt, sich schnell und sicher zurechtzufinden. Verlangen Sie von Ihrem Buchhändler oder von Ihrem Club die rot-gelbe Hallwag-Karte Italien. Preis Fr. 4.—. Für Fahrten jn die Dolomiten leistet Ihnen unsere Spezialkarte DOLOMITEN ganz besonders gute Dienste. Preis Fr. ISO. VERLAG HALLWAG BERN Abteilung Autotouristik ist der Kleinwagen von bleibendem Wert Dm neue OPEL Olympia, 1,5 Luv, 8 PS, 4 Gänge. Jetzt nur noch Fr. 6900.- •f WUST AMKISWIL Centralgarage AG. Appenzell Albert Neff, Zeughansgorage BADEN Barino Leoni. Bruggerstrasse 50 BASEL Opag AG. BERN Garage Schneiier & Co. AG. 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