EleNEWS_9_17-18
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Energising Grevenbroich<br />
Infomagazin der Basketball Sportgemeinschaft Blau-Weiß Grevenbroich e.V. – NEW ELEPHANTS<br />
NewsN<br />
Basketball<br />
1. Regionalliga<br />
HERTENER<br />
LÖWEN<br />
#10<br />
Samstag,<br />
03.03.<strong>18</strong>
Wir sehen uns<br />
im Schwimmbad.<br />
Wir kümmern uns<br />
um den Badespaß in der Region.<br />
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Vorwort<br />
Liebe Fans, verehrte sponsoren<br />
Das Spiel gegen die tief besetzte Mannschaft aus Münster konnten unsere Jungs<br />
ohne ihren verletzten Center Lennard Jördell zwar über drei Viertel offen gestalten,<br />
mussten sich dann aber letztendlich doch geschlagen geben. Das Spiel wird dennoch<br />
in die Grevenbroicher Sportgeschichte eingehen, denn niemals zuvor konnte ein Basketball<br />
Match 1300 Zuschauer in die alt ehrwürdige Großsporthalle Gustorf locken,<br />
die wirklich aus allen Nähten zu platzen drohte.<br />
Es ging in dieser Begegnung für beide<br />
Mannschaften um viel, aber trotzdem war<br />
auf den Rängen nichts von Aggressionen,<br />
Feindseligkeiten oder ähnlichem zu spüren.<br />
Die gut 150 mitgereisten Fans aus Münster<br />
feuerten ihr Team ebenso frenetisch an wie<br />
unsere EleFans und beide Lager saßen dabei<br />
direkt nebeneinander – ohne Ordner und<br />
ohne Polizeiaufgebot. Ein Szenario, das bei<br />
einem ähnlich wichtigen Fußballspiel absolut<br />
undenkbar gewesen wäre.<br />
Darauf können wir alle in unserer Sportart<br />
Basketball stolz sein.<br />
Stolz sind wir allerdings auch auf unsere Truppe,<br />
die ersatzgeschwächt einen tollen Fight<br />
geliefert hat. Nur eine Woche später mit der<br />
Niederlage gegen Münster im Gepäck dann<br />
die unangenehme Aufgabe in Düsseldorf. Die<br />
Giants waren neben den WWU Baskets als der<br />
Top Favorit in die Saison gestartet, doch außer<br />
einer hohen Fluktuation an<br />
US Imports hatte das Team aus der<br />
Landeshauptstadt wieder einmal<br />
nicht viel zu bieten. Ein ernüchternder<br />
5. Platz mit dem wohl<br />
teuersten Kader der Liga stand vor<br />
dem Lokalderby zu Buche und da<br />
kamen die angeschlagenen Dickhäuter,<br />
die kurzfristig auch noch<br />
auf den erkrankten Farid Sadek<br />
verzichten mussten gerade Recht.<br />
Doch die Rumpftruppe aus Grevenbroich<br />
zeigte sich ebenso störrisch wie das allseits<br />
bekannte gallische Dorf aus den Asterix Heften<br />
und wollte sich dem übermächtigen Gegner<br />
auf keinen Fall geschlagen geben.<br />
In einem unglaublichen Basketball Krimi<br />
wuchs Gerrell Martin mit 34 Punkten über sich<br />
hinaus, legte Max Boldt den gegnerischen US<br />
Pointguard souverän an die Kette und auch<br />
der Rest des Teams spielte an der oberen Leistungsgrenze.<br />
Nur so war es letztendlich auch<br />
möglich, eine Partie, die der Gegner bereits<br />
als gewonnen abgehakt hatte, noch zu drehen<br />
und gegen eine in Bestbesetzung angetretene<br />
Giants Mannschaft in Overtime zu gewinnen.<br />
Die Halle in Düsseldorf war ohnehin wieder<br />
fest in Grevenbroicher Hand gewesen und der<br />
Jubel von Fans und Spielern kannte nach dem<br />
Schlusspfiff keine Grenzen.<br />
Solche Kraftakte sind aber nicht unbegrenzt<br />
wiederholbar und daher gab Coach Hartmut<br />
Oehmen dem Team am darauf folgenden<br />
Montag erst einmal frei, damit der Akku wieder<br />
aufgeladen werden konnte und die angeschlagenen<br />
sowie kranken Akteure bis Mittwoch Zeit<br />
zur Regeneration hatten.<br />
Wie fit unsere Jungs gegen das extrem starke<br />
Team aus Herten heute sein wird werden wir<br />
sehen, aber eines ist sicher: unser Team wird<br />
bis zur letzten Sekunde nicht aufgeben.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihr Elephants Vorstand
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Elefanten<br />
Gegen lÖwen<br />
Am 24. Spieltag ist die Meisterschaft zwar so gut wie entschieden, denn niemand glaubt so<br />
wirklich daran, dass Münster gegen eines der Teams aus dem unteren Tabellendrittel noch<br />
verlieren könnte, aber dennoch steht uns ein echtes Spitzenspiel ins Haus. Mit den Hertener<br />
Löwen gibt nämlich der Tabellendritte seine Visitenkarte im Elephants Dome ab und wie stark<br />
das Team von Cedric Hüsken in dieser Saison ist zeigte sich gerade erst am vergangenen<br />
Sonntag als man sich im Pokal Halbfinale nur knapp dem Liga Primus geschlagen geben<br />
musste.<br />
Gerade in der Offense sind die Gäste mit<br />
den drei Import Guards Whelan, Porcher<br />
sowie Penev ausgezeichnet besetzt und dazu<br />
gesellt sich dann mit Dijon Smith auch noch<br />
mal eben der beste Center der Liga (<strong>18</strong><br />
Punkte / 12 Rebounds). Auf den deutschen<br />
Positionen hat man mit Pointguard Jetullahi<br />
und dem zweitligaerfahrenen Power Forward<br />
Felix Neumann zudem zwei weitere Akteure<br />
im Kader, die regelmäßig zweistellig punkten<br />
und das ist auch der Grund dafür, dass die<br />
Löwen im Angriff zu den stärksten Teams der<br />
Liga gehören.<br />
In der Defensive sieht es da manchmal<br />
allerdings etwas anders aus. Unter den Körben<br />
sorgt US Center Smith zwar dafür, dass sein<br />
Team die besten Reboundwerte aller Regionalliga<br />
Mannschaften aufweist, aber dennoch<br />
könnte das Verhältnis zwischen gescorten und<br />
Farid Sadek hier gegen Whelan ist<br />
wieder an Bord<br />
kassierten Körben besser sein<br />
(aktuell + 68 / Elephants<br />
+ 316).<br />
Der Grund dafür ist wohl<br />
darin zu suchen, dass zu viele<br />
Hertener Akteure ihre Berufung<br />
manchmal nur in der Offensive<br />
sehen, was bei den Elephants<br />
wohl nur bei Gerrell Martin zutrifft.<br />
Mit 23,4 Punkten im Schnitt ist<br />
der US Guard, der zuletzt auch<br />
als Farid Ersatz auf der Aufbau<br />
Position glänzte, allerdings auch<br />
der zweitbeste Scorer der Liga und<br />
somit ein ganz wichtiger Faktor im<br />
Spiel der Dickhäuter.<br />
Nach weitgehend überstandener Virusinfektion<br />
ist Stamm Pointguard Farid Sadek zwar<br />
heute wieder mit an Board, doch erst<br />
im Laufe der Begegnung wird sich<br />
herausstellen, wie fit der Marathon<br />
Mann nach seiner Krankheit schon<br />
wieder ist. Die Begegnung in Düsseldorf<br />
hat jedoch gezeigt, dass der<br />
Grevenbroicher Kader solche Ausfälle<br />
zumindest zeitweise überbrücken<br />
kann, denn Routinier Simon Bennett<br />
und insbesondere Wirbelwind Max<br />
Boldt machten ein hervorragendes<br />
Spiel. Coach Hartmut Oehmen hat<br />
gerade mit Blick auf Max bereits<br />
genaue Vorstellungen für das Spiel<br />
gegen Herten, denn wer den schnellen<br />
Düsseldorfer Cooper ausschalten<br />
Gerrell Martin muss die Kreise von<br />
Jetullahi einengen<br />
kann, der sollte sich auch mal gegen Jordan<br />
Whelan versuchen dürfen – mit <strong>18</strong>,6 Punkten<br />
im Schnitt immerhin Nummer 6 der besten<br />
Scorer der Liga.<br />
Auf den großen Positionen werden sich die<br />
Zwillinge an Dijon Smith abarbeiten dürfen und<br />
auch Schwergewicht Felix Neumann dürfte sich<br />
einer Spezialbewachung erfreuen dürfen, da<br />
er sowohl aus der Distanz als auch unter dem<br />
Korb ausgesprochen gefährlich ist.<br />
Drei Spieltage vor Saisonende haben die<br />
Elephants mit 10 Punkten Vorsprung vor<br />
Verfolger Herten übrigens einen unglaublich<br />
komfortablen Vorsprung, so dass die<br />
Vize-Meisterschaft schon lange nicht mehr<br />
in Gefahr ist. Aber dennoch wollen die Jungs<br />
ihre erfolgreiche Saison fortsetzen und zwei<br />
Heimniederlagen in Folge sind da natürlich<br />
keinesfalls eingeplant.
Der Capitano<br />
geht von Bord<br />
Als die Elephants Anfang des Jahrtausends ihre bis dahin wohl beste Phase als Top Team der<br />
Regionalliga und späterer Aufsteiger in die 2. Bundesliga hatten, trug er das Trikot der NVV<br />
Lions und verbuchte als junger Spieler in den gleichen Ligen schon so einige Minuten auf<br />
dem Feld. Probleme mit der Vereinsführung ließen den gebürtigen Neuseeländer aber den<br />
Spaß am Basketball verlieren und Simon hängte die Schuhe frühzeitig an den Nagel.<br />
Dies bekam recht schnell auch Hartmut<br />
Oehmen mit, der nach 2 Jahren Basketballpause<br />
gerade die Willicher Basketballer<br />
vor dem Abstieg in die Bezirksliga gerettet<br />
hatte. Er überzeugte den kraftvollen Guard<br />
davon, dass es für ein Karriereende viiiiel zu<br />
früh sei und „Kiwi“ erklärte seinen Rücktritt<br />
vom Rücktritt.<br />
Der Coach baute sich sein eigenes Team<br />
aus alten Bekannten vergangener Tage<br />
zusammen und so stiegen die Wildcats<br />
nicht nur aus der Landesliga auf, sondern<br />
schafften mit ihrem Kapitän Simon<br />
Bennett innerhalb von nur 4 Jahren den<br />
Durchmarsch bis in die 1. Regionalliga.<br />
Die Spaßtruppe, die im Grunde nur 1x pro<br />
Woche richtig trainierte, schaffte tatsächlich<br />
den Klassenerhalt, doch HO, der Willich<br />
nach Streitigkeiten mit dem neuen Vorstand<br />
am vorletzten Spieltag bereits verlassen<br />
hatte, hatte inzwischen ein Angebot von den<br />
Elephants erhalten und was lag da näher,<br />
als einige der alten Kumpels mit in die<br />
Schlossstadt zu bringen. In dieser Truppe<br />
durfte natürlich auch Capitano Bennett<br />
nicht fehlen und so wurde aus der Wildkatze<br />
beinahe über Nacht ein Elephant.<br />
Der Wechsel nach Grevenbroich bedeutete<br />
aber auch, dass man das Thema Basketball<br />
wieder etwas ernster nehmen müsse,<br />
doch dazu war unsere Nummer 10 bereit.<br />
Schließlich gehörte er ja lange noch nicht<br />
zum alten Eisen. In der ersten Saison flachsten<br />
Gegner und selbst die Schiedsrichter<br />
noch herum, als sie Simon mit seinen<br />
Elephants pünktlich eine gute Stunde vor<br />
Spielbeginn in der Halle erblickten, denn mit<br />
den Wildcats war man auch gerne schon<br />
mal 20 Minuten vor Anpfiff eingetroffen.<br />
Doch das milde Lächeln wich schon bald<br />
eindeutigem Respekt.<br />
Simon hatte den Schalter umgelegt und war<br />
vom ersten Tag an in Grevenbroich ein Vorbild<br />
an Einsatzbereitschaft und Kampfgeist.<br />
Als Partykönig und Nachtschwärmer lag er<br />
mit Farid Sadek jenseits des Basketballs<br />
zwar nie auf einer Wellenlänge, aber dafür<br />
harmonieren die beiden auf dem Feld dafür<br />
umso mehr. Die beiden Energizer leben<br />
für den Sieg, haben das Spiel verstanden<br />
und pushen ihre Teamkameraden bei<br />
jedem Training.<br />
Innerhalb der Mannschaft kommt Simon<br />
stets mit jedem klar, aber es gab im Laufe<br />
der Jahre natürlich besondere Buddys wie<br />
das Grevenbroicher Ur Gestein Basti Becker,<br />
Center Marvin Kruchen oder auch den<br />
fliegenden Postboten Niko Zimmermann,<br />
der immer noch keine Gelegenheit ausläßt,<br />
um seinen ehemaligen Kameraden einen<br />
Besuch abzustatten.<br />
Die Mannschaftsabende oder auch der<br />
gemeinsame Trip nach Mallorca werden<br />
für immer unvergessen bleiben - genau<br />
wie die beiden Pokalsiege gegen Köln und<br />
Ibbenbüren.<br />
Eigentlich wollte Hartmut ja bereits vergangene<br />
Saison als Coach aufhören, aber<br />
Simon wollte es in seiner Abschiedssaison<br />
noch einmal wissen und so hängte HO<br />
noch eine Saison dran, was unterm Strich<br />
bedeutete, dass die beiden 10 Jahre lang<br />
ein Trainer-Spieler-Duo bildeten. Und Simon<br />
ließ wie immer seinen Worten auch Taten<br />
folgen, denn der 34jährige wurde nicht<br />
nur als Co-Trainer ein wichtiger Bestandteil<br />
unseres erfolgreichen Teams der Saison<br />
20<strong>17</strong>/20<strong>18</strong>. Hier nur zwei kurze Beispiele:<br />
Als das Team in Ibbenbüren unterzugehen<br />
drohte, kam Simon für Farid ins Spiel und<br />
gab mit seiner Energie der Truppe so einen<br />
Push, dass man die Partie drehen und am<br />
Ende noch gewinnen konnte. Aber auch<br />
vergangenen Samstag in Düsseldorf bewies<br />
der Oldie wieder einmal, dass er es noch
absolut drauf hat. Als sich<br />
die Giants im zweiten Viertel plötzlich<br />
abzusetzen drohten kam der ausgewiesene<br />
Scharfschütze kurzerhand für Marko<br />
Boksic herein und ohne Anlaufzeit netzte<br />
Simon mal eben 2 Dreier innerhalb von 60<br />
Sekunden ein, was sein Team sofort wieder<br />
ins Spiel brachte.<br />
Für unseren Manager war es daher auch<br />
gar keine Frage, wer sein Nachfolger an der<br />
Linie werden sollte: Simon Bennett<br />
„Wir kennen uns nun seit über 10 Jahren<br />
und haben eine sehr ähnliche Philosophie<br />
vom Basketball: immer alles geben, stets<br />
an den Sieg glauben, aber den Spaß dabei<br />
nie aus den Augen verlieren und daher wird<br />
die Zusammenarbeit zwischen sportlicher<br />
Leitung und Trainer<br />
auch perfekt<br />
funktionieren.<br />
Die Arbeit unter<br />
der Woche<br />
im Training<br />
hat Simon<br />
ohnehin schon<br />
zum Großteil<br />
erledigt, weshalb<br />
Bedenken,<br />
ob er dieser<br />
Anforderung<br />
gewachsen ist,<br />
absolut haltlos<br />
sind. Ich bin<br />
davon überzeugt,<br />
dass Simon ein richtig guter Trainer werden<br />
wird.“<br />
Das Duo Bennett-Oehmen wird also weiterhin<br />
die sportlichen Geschicke der Elephants<br />
leiten. Bisher waren die beiden gemeinsam<br />
stets erfolgreich. Warum sollte sich das also<br />
ändern.<br />
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Anmeldeschluss ist der 10. Dezember 20<strong>17</strong><br />
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Jörg Brachter<br />
Telefon: 01520 / 19 <strong>17</strong> 501<br />
E-Mail: joerg.brachter@elephants.de<br />
Zukunft. Sicher. Machen.
Hartmut<br />
Oehmen<br />
#9 Farid<br />
Sadek<br />
#8 Christopher<br />
Ober<br />
#4 Gerrell<br />
Martin<br />
#8 Max<br />
Boldt<br />
#10 Simon<br />
Bennett<br />
#12 Basti<br />
Becker<br />
#14 Alexander<br />
Knopf<br />
#15 Marko<br />
Boksic<br />
#5 Marcus<br />
Delpeche<br />
#22 Malcolm<br />
Delpeche
News Impressum:<br />
HERAUSGEBER:<br />
FOTOS:<br />
LAYOUT:<br />
BSG Blau-Weiß Grevenbroich e.V.<br />
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