gute besserung! 1I2018

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gute besserung!

besserung!

gute

Ausgabe 1 | 2018

Das Hamburger Praxis-Magazin

Nahrungsergänzung

Sinnvoll?

Prostata

Schonend

verkleinern

Depression

Hilfe für

Sportler

Thema dieser Ausgabe:

Sport

&

Bewegung

Fitness-formel

vom FuSSballprofi

Ex-Fußballer Marcell Jansen spricht über das richtige Verhältnis

von Ernährung & Sport und hat Gesundheitstipps für den HSV.

Ihr kostenloses Exemplar zum Mitnehmen!


Rätseln Sie mit !

Gewinnspiel

medizinisch:

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Angleicher

Angleicher

Haarklammer

Haarklammer

Haut

Haut

7

gutgläubig

gutgläubig

exakt

exakt

Zauberer

Zauberer

2

Spalt-

Spalt-

Handelsgut

Handelsgut

Dorfwiese

Dorfwieswerkzeuwerkzeug

Faserpflanze

Faserpflanze

junger

junger

Pflan-

Pflanzentriezentrieb

Erken-

Erkennungsmelodinungsmelodie

5

unge-

ungezwungezwungen

8

12

16

15

deutsche

deutsche

Vorsilbe

Vorsilbe

vietnam.

vietnam.

oberster

oberster

Längenmaß

Längenmaß

Punkt

Punkt

am

am

Himmel

Himmel

(444

(444

m)

m)

franz.,

franz.,

Kloster-

Kloster-

span.

span.

Fürwort:

Fürwort: vor-

steher

vor-

steher

du

du

Quittungen

Quittungen

schweiz.

schweiz.

Medizinforscher

Medizinforscher

(Curare)

(Curare)

Medika-

Medika-

Spukgestalt

Spukgestalmentformentform

Wand-

Wandverkleidunverkleidung

Natur-

Naturheilheilverfahreverfahren

Truthahn

Truthahn

Hand-

Handwerksberuwerksberuf

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

13

französische

französische

Königsanrede

Königsanrede

Gabeldeichsel

Gabeldeichsel

Halbton

Halbton

über

über F

franz.

franz.

Schriftsteller

Schriftsteller


(Boris)

(Boris)

medizinisch:

medizinisch:

Sehvermögen

Sehvermögen

Autosuggestion

Autosuggestion

(...

(...

Training)

Training)

11

Farb-

Farblösemittelösemittel

4

10

6

9

Fremdwortteil:

Fremdwortteil:

kurz

kurz

für:

für:

in

in

das

das

selbst

selbst

med.:

med.:

Benom-

Benommenheimenheit

Randleiste

Randleiste

besondere

besondere

Fürsprache

Fürsprache

französisch:

französisch:

Schubfach

Schubfach

dich

dich

Pariser

Pariser

U-Bahn

U-Bahn

(Kw.)

(Kw.)

Kfz-Z.

Kfz-Z.

Bamberg

Bamberg

privater

privater

TV-

TV-

Sender

Sender

(Abk.)

(Abk.)

span.-

span.-

portug.

portug.

Prinzentitel

Prinzentitel

14

3

1

DEIKE-PRESS-1812-2

DEIKE-PRESS-1812-2

Wind-

Wind-

männlicher

männlicheschattenseitschattenseite

Artikel

Artikel

ohne

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Stromspeicher

Stromspeicher

dringend

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Rasse,

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Stoff,

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hilfreiche

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Art

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Materie

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(Kw.)

(Kw.)

Idee

Idee

argentinische

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Währung

Währung

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Editorial 3

Liebe Leserinnen und Leser,

Jörn Wessel

Vorstandsvorsitzender

DIE FREIEN.

Verband freigemeinnütziger

Krankenhäuser

in Hamburg e.V.

es sind erschreckende Zahlen: Laut Hamburger Abendblatt ist jeder zehnte

Schulanfänger in unserer Stadt zu schwer, fünf Prozent sind gar adipös, also

fettleibig. Dick ist zwar nicht gleich ungesund, aber die Liste der möglichen

Folgeerkrankungen ist lang: Arteriosklerose, Diabetes, Gelenkbeschwerden,

Herz- und Kreislaufleiden wie Herzinfarkt oder Schlaganfall... Zwar können

wir diese Erkrankungen in unseren freigemeinnützigen Krankenhäusern gut

behandeln, doch so weit sollte es nicht kommen. Regelmäßige Aktivität senkt

das Risiko für viele Krankheiten deutlich. Wer diese Ausgabe liest, wird eventuell

überrascht sein, dass Bewegung sogar bei Asthma oder schwerer Depression

hilft. Interessant ist auch die Meinung von Ex-Nationalspieler Marcell Jansen:

Im „gute besserung!“-Titelinterview sagt er, dass es vor allem auf die Ernährung

ankomme, um sich fit zu fühlen. Genauso offen und ehrlich spricht er aus, was

aus seiner Sicht beim Hamburger SV schief läuft.

Wer sich weniger für Fußball, dafür aber für außergewöhnliche Sportarten interessiert,

sollte das Spezial auf den Seiten 16 und 17 lesen! Außerdem möchte ich

Sie bitten, an unserer Leserumfrage teilzunehmen. Mir ist wichtig zu erfahren,

ob unser Magazin verständlich ist und welche Themen Sie sich wünschen! Allen

Teilnehmenden winken tolle Preise, darunter eine Hotelübernachtung für zwei

Personen auf der schönen Insel Rügen.

Ich freue mich auf Ihre Antworten,

Ihr

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mit dem Plus

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• wenig Sitzgefälle für

geschwächte Muskulatur

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Die

Fitnessformel

Sport ist wichtig, um fit zu bleiben. Doch

wesentlich wichtiger sei Ernährung, so

Marcell Jansen, der mit 32 Jahren eine

beeindruckende Fußballkarriere hinter

sich hat. Im gute besserung!-Interview

gibt er Tipps für eine gesunde Lebensweise

und eine Einschätzung zur Zukunft

des Hamburger SV ......Seite 8

Seite 28

Leserumfrage

Gewinnen Sie Hotelübernachtungen,

freien Eintritt im

neuen Kinderspielcenter

oder Tickets für den

Riverbus

Physiotherapie

für Frühchen

Schnelle Förderung für

die Entwicklung zu früh

geborener Kinder ......Seite 13


Inhalt 5

u Titelthema Sport & Bewegung

Interview Marcell Jansen im Gespräch ..............................08

Gehirnerschütterung 3D-Brillen retten Leben .................11

Nahrungsergänzung Was wirklich sinnvoll ist .................11

Schulterverletzungen Ursachen und Behandlung ............12

Asthma Schrittzähler unterstützen Therapie .....................12

Frühchen Physiotherapie als Starthilfe ..............................13

Fitness für den Darm Risiken senken ...............................13

Neue Technik

schützt vor

Haarausfall

Eine Krebs-Patientin

berichtet, wie sie trotz

Chemotherapie all ihre

Haare behielt ....... Seite 21

Frührehabilitation OP – wie geht’s weiter? ........................14

Motion & Emotion Training für die Seele .........................14

Depression Sprechstunden für Leistungssportler ...............15

u Medizin & Gesundheit

In Kürze Neues aus den Hamburger Kliniken ....................06

Prostataverkleinerung Alternative zur OP ......................18

Große Brüste Entlastung des Rückens .............................19

Beckenbodenschwäche Neue Methoden .........................20

Brustkrebs Kältekappe schützt vor Haarausfall .................21

Rettung auf See Erste Hilfe im Offshore-Windpark ..........21

Herzschwäche Behandlung in Heart Failure Units .............22

Schmerztherapie Selbstmedikation ..................................23

Uroonkologie Operationen mit „da Vinci“ .......................24

Verkrümmte Finger Hilfe bei Dupuytren .........................25

Demenz Besondere Betreuung im Krankenhaus ................25

Operationen

mit „da Vinci“

Der Operateur steuert

die Entfernung der Prostata

von einer Konsole

mit Joysticks. Klingt nach

Science-Fiction? Ist aber

schon Wirklichkeit

.............................Seite 24

u SpaSS & Unterhaltung

Spezial Ungewöhnliche Sportarten in Hamburg ............... 16

Leserumfrage & Gewinnspiel ....................................... 28

u Service

Termine Veranstaltungen für Patienten ............................ 26

Adressen Krankenhäuser in Hamburg ............................ 26

Impressum07


6 In Kürze

denkanstoss

Musik

Kann Musik Krankheiten heilen?

Die Frage stellt sich, wenn wir zur

Veranstaltung „Heilsame Musik

und Mut machende Worte“

einladen. Als Arzt sage ich: Dass

kranke Menschen von Musik

allein geheilt werden, ist unwahrscheinlich.

Als Arzt sage ich aber

auch: Musik kann wesentlich zur

Heilung beitragen. Gepaart mit ermutigenden

Worten und wohltuender

Atmosphäre hilft sie, Krankheit

und Schmerz zu bewältigen.

Mit unserem Angebot wollen wir

– verschiedene Mitarbeiter des

Hauses – besondere Momente

schaffen. Patienten und Angehörige

mit Versen und Psalmen

unserer Seelsorge stärken und

gemeinsam für sie musizieren.

Das Repertoire ist breit – von

Barock bis Pop. Dabei wichtig:

Unsere Musik ist hausgemacht,

sie muss nicht perfekt sein.

Und trotzdem hört man uns mit

einem Lächeln zu. Man merkt:

Zur Musik können Menschen

sich fallen lassen. Gedanken und

Sorgen hinter sich lassen. Das

hilft nicht nur denjenigen, die

krank sind oder sich um erkrankte

Angehörige kümmern. Musik gibt

es zwar nicht auf Rezept – aber

auch ich verordne mir täglich eine

sanfte Dosis. Mein Tag ist lang,

lässt kaum Pausen zu. Zur Büroarbeit

komme ich oft erst spät.

Und dabei hilft mir Musik! Was

ich höre, unterstützt mich – gibt

mir nochmal neue Kraft. Mein

Denkanstoß ist also ein Plädoyer

für die Musik. Musik zu Hause,

Musik im Büro. Und Musik im

Krankenhaus. Denn Musik tut

gut – nicht nur der Seele, sondern

auch dem Körper. Das sage ich

als Musikliebhaber. Und das sage

ich als Arzt.

Dr. Georg Schiffner

Chefarzt Geriatrie und Palliativbereich,

Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand

Marie S. (29) aus Harburg:

„Niesattacken, laufende Nase, tränende

Augen, Husten – das heißt für mich Frühling.

Was kann ich tun? Was hilft dauerhaft

gegen die Allergie?“

Prof. Dr. Rabe, Chefarzt der Pneumologie und Ärztlicher Direktor der LungenClinic

Grosshansdorf: Es gibt eine Vielzahl an Stoffen, auf die Sie allergisch

reagieren könnten. Daher sollte als Erstes festgestellt werden, was Ihre

Symptome auslöst. Mithilfe von Haut- sowie Bluttests können die allergieauslösenden

Stoffe identifiziert werden.

Erst nach der eindeutigen Diagnose sind die Symptome behandelbar. Um Augenbrennen

und Schnupfen in Schach zu halten, helfen häufig bereits Augentropfen

und Nasensprays. Längerfristige Linderung verspricht die Hyposensibilisierung,

eine Impfung gegen einen spezifischen Allergiestoff. Ob diese Therapie für Sie

infrage kommt, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt.

Ansonsten gilt es, den Allergenen – sofern möglich – aus dem

Wege zu gehen. Ein Blick auf den Pollenflug-Gefahrenindex

des Deutschen Wetterdiensts gibt Aufschluss über die

aktuelle Pollenflug-Situation.

Sie haben auch eine Frage?

Schreiben Sie uns.

DIE FREIEN.

c/o schönknecht : kommunikation,

Stadtdeich 3, 20097 Hamburg oder

info@die-freien-hh.de

Vom OP-Manager

zum Pflegedirektor

Das Krankenhaus Reinbek St. Adolf-

Stift hat einen neuen Pflegedirektor.

Thomas Meyer, der

im Haus seit 2008

bereits als OP-Manager

und zuletzt

als Klinikmanager

tätig war, wurde

vom Aufsichtsrat

des Elisabeth Vinzenz

Verbundes an die Spitze der

Pflege gestellt. „Ich freue mich,

die Aufgaben, die ich im Rahmen

der Prozessoptimierung in alter

Funktion angestoßen habe, jetzt im

Pflegedienst konkret mit Leben zu

füllen – gemeinsam mit allen Mitarbeitern“,

so der 55-jährige gebürtige

Westfale.

leserbrief

Sprung über die Elbe

Großstadttrubel und

Inselflair – das neu

gegründete Zentrum

für Notfall- und Akutmedizin

verbindet

das innerstädtische

Marienkrankenhaus

und das Wilhelmsburger

Krankenhaus Groß-Sand. Chefarzt

an beiden Standorten: Dr. Michael

Wünning. Schon seit 2010 leitet er die

Notaufnahme am Marienkrankenhaus.

Neben seiner klinischen Tätigkeit ist der

gebürtige Bremer Vorstandsmitglied der

Deutschen Gesellschaft für Interdisziplinäre

Notfall- und Akutmedizin, außerdem

in Lehre, Fort- und Weiterbildung sowie

Forschung aktiv und als Berater des Gemeinsamen

Bundesausschusses (G-BA)

politisch gut vernetzt.


In Kürze 7

Reine Nervensache

Dr. Florian Lienau (49) ist seit Januar

neuer Chefarzt der Neurologischen

Klinik am Marienkrankenhaus. Der

gebürtige Hamburger kommt von

der Asklepios Klinik Nord, wo er zuletzt als Leitender

Oberarzt den Aufbau eines Zentrums für Schmerztherapie

verantwortete. Spezialisiert ist Dr. Lienau u. a. auf

die Behandlung von Schlaganfällen, Parkinson, Multipler

Sklerose und Epilepsie.

Wechsel an der Spitze

Seit Jahresbeginn hat das Albertinen-Krankenhaus

eine neue Geschäftsführung. Christian Rilz trat als Geschäftsführer

die Nachfolge von Tobias Schwarz an.

Herr Rilz verfügt über langjährige Erfahrung im Gesundheitsbereich.

Er war u. a. als Geschäftsführer

von Labor Berlin sowie als Leiter der Geschäftsbereiche

Unternehmenscontrolling und Medizinisches Leistungsmanagement

der Charité – Universitätsmedizin Berlin tätig.

Ein Bergedorfer kehrt zurück

Dr. Frank Trostdorf ist seit Jahresbeginn

Chefarzt der Klinik für Neurologie

am Bethesda Krankenhaus

Bergedorf. Zuletzt war der Vater

von drei Töchtern als Oberarzt an

der Asklepios Klinik St. Georg tätig.

Behandlungsschwerpunkte des

Bergedorfers sind Schlaganfall, neuromuskuläre

Erkrankungen, Multiple Sklerose und neurologische

Intensivmedizin.

Reich an Erfahrung

Das Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus

Jerusalem freut sich über qualifizierten

Zuwachs. Seit Anfang des Jahres verstärkt

Prof. Dr. Christian Schem das Ärzteteam sowie

die Zentrumsleitung in Eimsbüttel.

Zuletzt war der gebürtige Westfale Leitender Oberarzt an der Klinik

für Gynäkologie und Geburtshilfe des Uniklinikums Schleswig-Holstein

(UKSH) in Kiel. Gleichzeitig leitete der 43-Jährige das universitäre

Brustzentrum Kiel.

FuSS gefasst

Der bisherige Bereichsleiter der Fußchirurgie,

Dr. Oleg Yastrebov, ist seit Oktober

2017 Chefarzt der neu gegründeten

Klinik für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie

am Agaplesion Diakonieklinikum

Hamburg. Der 37-jährige Facharzt für

Orthopädie und Unfallchirurgie studierte Medizin in Kiew

und Hannover. Bevor er 2014 nach Hamburg kam, war Dr.

Yastrebov als Oberarzt in der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

der Henriettenstiftung Hannover tätig.

Impressum

Herausgeber

Verband freigemeinnütziger Krankenhäuser in Hamburg e. V.,

DIE FREIEN Geschäftsstelle c/o AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG

gemeinnützige GmbH · Hohe Weide 17 · 20259 Hamburg

Telefon 040.790 20 10 01 · Telefax 040.790 20 10 09

info@die-freien-hh.de · www.die-freien-hh.de · V.i.S.d.P.: Jörn Wessel

Redaktionsleitung Eckhard Schönknecht, Marthe Westphal

Art Direktion Jana Klüssendorf

Redaktion Katharina Baasner (kb), Gerit Luisa Gade (gg), Inga Kleine (ik), Vanessa Müller

(vm), Eckhard Schönknecht (es), Rüdiger Stettinski (rs), Marthe Westphal (mw)

Umsetzung

schönknecht : kommunikation GmbH

Stadtdeich 3 · 20097 Hamburg · Telefon 0 40. 30 38 26 70

Telefax 0 40. 30 38 26 74 · info@schoenknecht-kommunikation.de

Fotos Titel: Bertram Solcher (S. 4, 9, 18), Andreas Muenchbach (S. 4, 13), Martin Zitzlaff

(S. 5, 21), ©2018 Intuitive Surgical, Inc. (S. 5, 24), Fit mit Hund ® (S. 16), LAUFMAMALAUF

(S. 16), aquaphysical/Bäderland Hamburg (S. 17), Andreas Riess (S. 20), Ulrich Wirrwa

(S. 21), Robert Pupeter/BNK (S. 22), KRANICHconcept gmbH (S. 23), Sven Mainzer Fotografie

(S. 28), JUFA/Almholz (S. 28), Raulff Hotels (S. 28), Sven Kirchhoff (S. 28)

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Druck Cosmos Computer & Marketing KG · Hamburg

Auflage 25.000 Stück

gute besserung! veröffentlicht Beiträge, die urheberrechtlich geschützt sind. Der Inhalt

von gute besserung! ist nach bestem Wissen und nach aktuellem Erkenntnisstand erstellt

worden. Die Komplexität und der ständige Wandel der behandelten Themen machen es

jedoch notwendig, Haftung und Gewähr auszuschließen. Keine Haftung für unverlangt

eingesandte Manuskripte. gute besserung! liegt in Arztpraxen, Krankenhäusern und Seniorenheimen

der Metropolregion Hamburg kostenlos zur Mitnahme aus und wird über den

Leserkreis Daheim verteilt.


8 Titelthema Sport & Bewegung

80 Prozent Ernährung

– 20 Prozent Sport

Wird Sport maßlos überschätzt? Und ist der größte Schweinehund die

Ernährung? Ex-Fußballprofi Marcell Jansen glaubt, dass wir beim Essen

zu wenig darauf achten, wie wir uns wirklich fühlen.

Das Interview führte Eckhard Schönknecht

Ihr ehemaliger Mannschaftskollege

Ze Roberto hat die Fußballschuhe

erst mit 43 Jahren an den

Nagel gehängt. Sie bereits mit 29.

Aus gesundheitlichen Gründen?

Nein, ich bin topfit. Ich kicke ja heute

noch regelmäßig mit Freunden und hobbymäßig

beim HSV III – meine Knie sind

gesund. Das war nicht der ausschlaggebende

Punkt.

Woran lag es dann?

Ich habe das Profidasein 12 Jahre lang

genossen, es ist ein geiler Beruf. Wobei

ich das Glück hatte, ein absolut starkes,

ehrliches Team um mich zu haben. Nichtsdestotrotz

hatte ich immer schon einen

gesunden Eigenantrieb und ich war Realist.

Entscheidend war die Frage nach der

Perspektive: Ich wollte bis 35 unabhängig

von Erfolg oder Misserfolg sein und in den

Bereichen, die mich interessieren, möglichst

schnell Fuß fassen: Digitales, Sport,

Lifestyle, Gesundheit.

Also beschäftigen Sie sich heute

mit Einlegesohlen, gesundem Fastfood,

Mode für Fitnessstudios.

Ich habe immer schon über den Tellerrand

geschaut. Besonders Gesundheitsprävention

fasziniert mich. Mit 19 habe ich meine

ersten Einlagen – gute, keine aus Kork

– bekommen. Natürlich hatte ich als Fußballprofi

immer das Glück, medizinische

Betreuung auf höchsten Niveau genießen

zu können. Gemeinsam mit zwei Freunden

habe ich heute eine Beteiligungsgesellschaft,

die in den Bereichen Sport,

Lifestyle und Gesundheit aktiv ist. Alle

Projekte haben viel mit meinem Leben

zu tun. Einlagen, Kompression – das war

auch in Fußballzeiten mein tägliches Brot.

Mein Antrieb: Die Betreuung, die Profisportler

genießen, auch für jedermann anzubieten.

Das versuchen wir in unserem

Lifestyle Sanitätshaus in Hamburg.

Ihr Herzensverein, der HSV, kommt

nicht zur Ruhe. Was läuft schief?

Die Probleme haben eine Historie. Irgendwann

muss man aber wieder Land sehen,

es muss eine Perspektive geben. Insofern

sind alle Beteiligten gerade etwas nervös

und angespannt, was auch verständlich ist.

„Die größten Fehler machst du im Erfolg!“

Diese Einsicht haben mir schon

meine Eltern mit auf den Weg gegeben.

Noch in der Saison 2009/10 kamen wir

bis ins Halbfinale der Europa League. Und

in dieser Erfolgssituation haben sich die

entscheidenden Köpfe zerstritten und der

Trainer und Manager den Verein verlassen.

Es läuft doch nicht alles schlecht…

Natürlich nicht. Der Campus entwickelt

sich gut und die Jugendmannschaften

»

Das ist Marcell Jansen

Der 32-jährige Marcell Jansen bestritt in seiner Fußballprofi-Karriere 242 Bundesligaspiele

und lief 45 Mal für die deutsche Nationalmannschaft auf. Von Borussia Mönchengladbach

ging es über den FC Bayern zum Hamburger SV, für den er zwischen 2008 und 2015

187 Spiele machte. Jansen ist das Gesicht der Stiftung „Hamburger Weg“, eine

Sponsoring-Initiative des HSV und in Hamburg ansässiger Unternehmen. Unterstützt

werden hilfsbedürftige Hamburger. Zudem ist er Mitglied im Kuratorium der Deutschen

Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind. Der Unternehmer Marcell

Jansen ist beteiligt an einigen Start-ups und betreibt u. a. das Lifestyle-Sanitätshaus

Renovatio in Hamburg.


Titelthema Sport & Bewegung 9

Marcell Jansen

möchte in seinem

Sanitätshaus

allen Menschen

die Betreuung

anbieten, die sonst

nur Profisportler

erfahren.


10 Titelthema Sport & Bewegung

erzielen gute Ergebnisse. Es ist kein Zufall,

dass Spieler wie Ito und Arp den Anschluss

gefunden haben. Beim e. V. gibt

es nichts zu hinterfragen.

Sie sind als Aufsichtsrat im Gespräch.

Sollten Sie gewählt werden,

wie wird Ihre Therapieempfehlung

für den Dino aussehen?

Ich kann zu vielem eine reflektierte Einschätzung

abgeben. Versprechen werde

ich nichts, vor allem keine Wunder. Der

Verein tut gut daran, von vorn anzufangen.

Damit meine ich nicht, sich von der Vergangenheit

loszusagen, sondern sich auf

die bodenständigen, hanseatischen Werte

zu besinnen und sich nicht nur über den

Erfolg zu definieren. Ich bin von den Verantwortlichen

angesprochen worden. Keine

Roadshow hat mich zum Kandidaten

gemacht. Außerdem bin ich bisher schon

im Beirat des Campus und das Stiftungsgesicht

beim „Hamburger Weg“.

Wenn Sie mit Ihren Freunden

kicken wollen oder das Training

„Um sich fit

zu fühlen,

kommt es

maßgeblich

auf die Ernährung

an.“

beim HSV III vor sich haben,

kommt Ihnen da manchmal der

Schweinehund in die Quere?

Und ob. Von November bis März haben

wir in Hamburg meistens echtes Schietwetter.

Natürlich muss ich mich da auch

überwinden, raus zu gehen. Der eigentliche

Schweinehund ist allerdings die Ernährung.

Sport ist wichtig für die Gesundheit,

aber wie das Thema kommuniziert

wird, ist nicht transparent und falsch. Oft

wird der Eindruck erweckt: je mehr Sport,

desto besser. Zweimal in der Woche den

Kreislauf in Schwung bringen, reicht völlig

aus. Wenn es eine Leidenschaft ist, darf‘s

meinetwegen auch etwas mehr sein. Um

sich fit zu fühlen, kommt es jedoch viel

mehr auf die Ernährung an. 80 Prozent

Ernährung, 20 Prozent Sport. So lautet

meine Fitness-Formel.

Mit unserem neuesten Projekt Ben Green

starten wir den Versuch, aus Fast Food

Good Food zu machen. Viele Fast-Food-

Angebote sind zwar erst einmal lecker,

aber danach ist man meist träge – alles

andere als energiegeladen. Wie soll ich

nach einer Burger-Mahlzeit im Büro oder

in der Werkstatt wieder volle Leistung bringen

können, wenn ich mich am liebsten

aufs Ohr hauen würde? Wir tanken ja auch

nicht, um mit dem Auto in der Garage zu

stehen, sondern um zu fahren.

Was sollte man tun?

Mein Tipp: Achte darauf, wie du dich beim

Essen fühlst. Fühlst Du dich gut oder eher

schlecht? Das ist aus meiner Sicht viel

entscheidender, als ein paar Kilometer in

der Woche mehr zu joggen.

Partnerbeitrag

Bewegung tut gut – auch mit MS

Früher hieß es, Menschen mit Multipler Sklerose (MS) sollten besser keinen Sport treiben. Heute weiß

man: Betroffene sollten sich unbedingt bewegen. Dabei ist allerdings auf einiges zu achten.

Sport hält fit, vertreibt Stress und verbessert

das Lebensgefühl. Studien haben nachgewiesen,

dass das nicht nur für Gesunde,

sondern auch für Menschen mit MS gilt. Durch

die Erkrankung auftretende Symptome wie bleierne

Müdigkeit (Fatigue) oder Spastiken können

sogar reduziert werden. Barbara Schneider von

der antares-apotheke mit dem Schwerpunkt MS

erklärt, warum sich Erkrankte dennoch manchmal

vor Bewegung scheuen: „Durch Sport steigt

die Körpertemperatur. Dadurch kann es zu einem

Pseudoschub kommen.“ Von einem Schub spricht

man, wenn Erkrankungssymptome oder Nervenfunktionsstörungen

auftreten, die mindestens 24

Stunden anhalten. „Die Pseudoschübe beim Sport

verschwinden allerdings nach 30 bis 60 Minuten

wieder bzw. lassen sich auch ganz vermeiden“,

so Barbara Schneider. Sie und ihre Kollegen sind

speziell für den Schwerpunkt MS geschult und

Barbara Schneider,

Apothekerin in der antares-apotheke

unterstützen Patienten bei ihrer Therapie, sodass

mithilfe wirksamer Medikamente die Schubfrequenz

verringert und gleichzeitig der Fortschritt

der Einschränkungen aufgehalten werden kann.

Um keinen Pseudoschub zu erleiden, sei es wichtig,

seine Grenzen genau zu kennen, lieber kurze

Trainingseinheiten einzuhalten, Sport in der Mittagshitze

zu vermeiden und stets eine Möglichkeit

zur Kühlung bereitzuhalten. Am besten bespricht

der Betroffene mit seinem Arzt, welche Sportarten

infrage kommen. Grundsätzlich lässt sich sagen,

dass Mannschaftssportarten eher weniger geeignet

sind. Gute Erfahrungen hätten MS-Erkrankte

mit Yoga, Schwimmen, Laufen oder Radsport

gemacht.

Tipp: Wer Interesse hat, mit Gleichgesinnten

Sport zu treiben, findet auf dem Portal

www.amsel.de regionale MS-Sportgruppen.


Titelthema Sport & Bewegung 11

3D-Brillen können

Leben retten

Von der Computerspieleindustrie entwickelt, werden 3D-

Brillen bislang vor allem von Zockern genutzt. Noch. In der

Medizindiagnostik eingesetzt, können sie Leben retten.

Beim Skifahren gestürzt oder auf

dem Fußballplatz beim Kopfball

mit dem Gegenspieler zusammengestoßen

– wer sportlich aktiv ist, kann

schnell eine leichte Gehirnerschütterung

bekommen. Das Problem ist: Kommt es

danach zu einem zweiten Schädel-Hirn-

Trauma, kann dies gefährliche, sogar tödliche

Folgen haben. „Das Gehirn schwillt

an, Nervenzellen sterben ab. Bei einzelnen

häufigeren Gehirnerschütterungen, wie

bei Football-Spielern nachweislich

oftmals der Fall, kann auch eine

chronisch traumatische Enzephalopathie

(CTE) auftreten. Die Symptome ähneln

denen einer Demenz“, erklärt Dr. Helge

Riepenhof, Chefarzt der Sportprävention

und Sportrehabilitation am BG Klinikum

Hamburg. War es bislang nur sehr schwer

möglich, ein leichtes Hirn-Schädel-Trauma

zu erkennen, gibt es nun ein neues Analyseverfahren:

Eye-Tracking, auf Deutsch

Blickverlaufsmessung, mithilfe einer 3D-

Brille. „Die Brille ist mit vier kleinen Hochgeschwindigkeitskameras

ausgestattet,

die die Augenbewegungen filmen“, so

Riepenhof. „Der Patient muss mehrere

Aufgaben erfüllen. Anhand der Augenreaktionen

lässt sich rückschließen, ob die

Gehirn-Augen-Kombination funktioniert.“

Bei Menschen mit Gehirnerschütterungen

lasse sich häufig der Tunnelblick feststellen.

Riepenhof ist Mannschaftsarzt des

italienischen Fußballvereins AS Rom und

setzt die Technik hier ein. „Leider ist es

noch kein Standardverfahren, doch ich bin

mir sicher, dass es auch im Amateursport

eines werden wird“, so der Mediziner.

Wird eine Gehirnerschütterung festgestellt,

gibt es nur eine wichtige Akutmaßnahme:

Ruhe.

mw

Wie sinnvoll ist

NahrungSErgänzung?

Laut Studien nimmt nahezu jeder Dritte Nahrungsergänzungs mittel

ein. Welche sind wirklich gesundheitsfördernd?

gute besserung! hat nachgefragt.

Zum Frühjahr fassen viele den Vorsatz, mehr Sport zu

treiben. In den Fitnessstudios werden Eiweiß shakes

und Trainingsbooster als leistungssteigernde Unterstützer

angepriesen. „Der normale Freizeitsportler

braucht das nicht“, sagt Prof. Dr. Andreas de Weerth,

Gastroenterologe und Chefarzt der Klinik für Innere

Medizin am Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg.

„Nur, wer Leistungssport betreibt, muss zusätzliche

Proteine aufnehmen, um Muskelschäden zu

begrenzen.“ Bei den aufputschenden Trainingsboostern,

die z. B. Aminosäuren beinhalten, ist den

Verbrauchern oftmals gar nicht bekannt, welche

Wirkstoffe noch enthalten sind.

„Wer sich abwechslungsreich ernährt, d. h. mit

viel Gemüse, Obst, Vollkorn, Milchprodukten,

gesunden Ölen und Fisch sowie relativ wenig Fleisch,

bekommt in der Regel alle Nährstoffe, die er braucht“,

sagt Antje Dreblow, Diätassistentin am selben Krankenhaus.

Angeraten sind Nahrungsergänzungsmittel, wenn

die Energie- und Nährstoffzufuhr unzureichend ist – wie

bei älteren oder erkrankten Menschen häufig der Fall.

Auch Veganer oder wer eine Lebensmittelunverträglichkeit

hat, muss bestimmte Nährstoffe auf anderem

Wege zu sich nehmen. Eines fehlt allerdings nahezu

allen Hamburgern: Vitamin D. Der Körper kann es nur

bei ausreichend Sonnenlicht produzieren. „Bewohner

nördlicher Gebiete wird empfohlen, Vitamin D-Mangel

durch Präparate auszugleichen“, so Dreblow. Achtung:

Um eine Überdosierung zu vermeiden, sprechen Sie mit

Ihrem Hausarzt!

mw


12 Titelthema Sport & Bewegung

Auf die leichte

Schulter genommen

Schulterschmerzen können viele Ursachen haben. Meist steckt eine zu starke

Beanspruchung des Gelenks hinter den Beschwerden. Aber auch kleinere

Verletzungen und Verschleiß können zu Problemen führen.

Die Schulter ist ein sehr sensibles Gelenk, das schnell mit Schmerzen reagiert“, so Dr.

Ralf Theermann, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Facharztklinik.

Eine Ursache für Überlastungen ist die muskuläre Ungleichheit. Durch sportspezifisches

Training sind Muskeln oftmals unterschiedlich stark ausgeprägt. „Zunächst

muss die Ursache der Gelenkbeschwerden exakt analysiert werden. In den meisten

Fällen können Betroffene selbst erheblich dazu beitragen, ihr Leiden zu lindern.

„Besonders Patienten, die Überkopfsportarten wie Tennis, Handball oder Golf

ausüben, sollten speziell die Muskelgruppen zur Stabilisierung der Schulter trainieren“,

erklärt Dr. Theermann.

„Ist ein Sturz auf das Schultergelenk Ursache für anhaltende Probleme und

Bewegungseinschränkungen, muss schnell gehandelt werden. Ein wichtiger

Eckpfeiler ist hierbei die konservative Therapie, wie Physiotherapie.

Kann auf diese Weise jedoch nicht dauerhaft geholfen werden, ist es

dank moderner OP-Techniken wie der Arthroskopie (minimalinvasive

Behandlung von Gelenken) möglich, Patienten die Schmerzen zu

nehmen und die Beweglichkeit sowie Funktion der Schulter wiederherzustellen.“


kb

Hier erhalten Betroffene Hilfe:

• Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg

• Albertinen-Krankenhaus

• Bethesda Krankenhaus Bergedorf

• BG Klinikum Hamburg

• Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus

• Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf

• Facharztklinik Hamburg

• Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift

• Krankenhaus Tabea

• Marienkrankenhaus Hamburg

• Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand

Schrittzähler unterstützt

Asthma-Therapie

Die Diagnose Asthma führt viele Patienten weg vom Sport.

Aber gerade diese Schonhaltung ist bei Asthma kontraproduktiv.

Ob leichtes oder schweres Asthma

– in allen Fällen unterstützt

körperliche Aktivität die Therapie“,

so Dr. Thomas Bahmer, Pneumologe

und wissenschaftlicher Mitarbeiter

an der LungenClinic Grosshansdorf. Das

bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass

jeder Asthmatiker dreimal wöchentlich

30 Minuten joggen muss. Es zählt die

Bewegung an sich und damit ist jeder

Schritt ein Schritt in die richtige Richtung!

Motivierend wirkt dabei in vielen Fällen

ein Schrittzähler am Handgelenk. 10.000

Schritte täglich sollen wir laut Weltgesundheitsorganisation

machen, das entspricht

ca. fünf Kilometern Fußmarsch.

Nicht gerade wenig, aber wer es schafft,

wird z. B. durch ein virtuelles Feuerwerk

auf dem Fitnesstracker belohnt.

Für eine aktuelle Studie, an der Dr.

Thomas Bahmer mitgewirkt hat, wurden

Asthmapatienten unterschiedlicher

Schweregrade mit einem Schrittzähler

ausgestattet. Das Ergebnis lässt sich

durch eine einfache Gleichung ausdrücken:

Je mehr Schritte, desto besser die

Lungenfunktion und entsprechend auch

die Prognose. Wer unter Belastung vermehrt

Symptome hat, der sollte die körperliche

Aktivität nicht sofort einschränken,

sondern mit seinem Arzt sprechen

und die Therapie optimieren. ik

dr. Thomas Bahmer

Pneumologe und

wissenschaftlicher

Mitarbeiter an der

LungenClinic

Grosshansdorf


Wie in Mamas Bauch

Titelthema Sport & Bewegung 13

Der vorzeitige Start ins Leben macht es Frühchen nicht leicht, sich an die neue Umgebung

zu gewöhnen. Wie Physiotherapie dabei helfen kann, erklärt Jeannine Gräfin

Praschma, Leiterin der Physiotherapie am Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift.

Worauf kommt es

bei der Therapie

von Frühchen an?

Das A und O ist

eine möglichst frühe

Förderung. Deshalb

beginnen wir mit

der Therapie, sobald

die Vitalzeichen der

Frühchen es zulassen

– wenn möglich

sofort. Teilweise dauern

unsere Besuche

am Brutkasten nur Minuten, da wir die

Behandlungsdauer an die Belastbarkeit

der Kinder anpassen.

Was wird in diesen Therapie-

Einheiten gemacht?

Ganz grundsätzlich versuchen wir durch

Berührungen und Bewegungen, den

Mutterleib nachzuahmen. Frühgeborene

Körperkontakt hilft beim frühen Start ins Leben.

haben wichtige pränatale Eindrücke verpasst,

die für die sensomotorische Reifung

ausschlaggebend sind. Insbesondere

das Gefühl der Schwerelosigkeit und die

enge Gebärmutter sind wichtig für die

Entwicklung. Beides ermöglicht Erfahrungen,

Bewegungen und Berührungen,

die außerhalb des Mutterleibs nicht möglich

sind.

Wie wird dieses Gefühl

nachgeahmt?

Durch bestimmte Wickel- und Lagerungstechniken

forcieren wir die typische foetale

Beugehaltung, die physiologisch für dieses

Alter ist und dabei hilft, sich selbst zu spüren.

Leichtes Schaukeln imitiert zudem die Bewegung

der Mutter. All dies hilft den Frühchen

auch, sich ihrer selbst bewusst zu werden.

Besteht nach der Entlassung

noch Bedarf an einem

speziellen Therapieangebot?

Ja. Besonders bei Frühchen ist es wichtig,

dass die Therapie kontinuierlich fortgeführt

wird, um möglichen Folgeschäden vorzubeugen.

Selbst wenn der motorische

Entwicklungsstand dem Gleichaltriger entspricht,

zeigen sich mit Schuleintrittsalter

häufig kognitive Auffälligkeiten, wie Legasthenie

oder Aufmerksamkeitsschwäche.


gg

Fitness für den Darm

Dass sich regelmäßige Bewegung positiv auf unser Wohlbefinden

auswirkt, ist kein Geheimnis – besonders bedeutsam ist die Fitness

für unsere Darmgesundheit.

Dickdarmkrebs zählt zu den drei

häufigsten Krebserkrankungen in

Deutschland. Dabei ist bewiesen:

Regelmäßige körperliche Aktivität senkt

das Risiko ganz erheblich! „Selbst wenn

ein Kolonkarzinom bereits vorliegt, kann

konstantes Training das Wachstum des

Hier wird Dickdarmkrebs behandelt:

• Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg

• Albertinen-Krankenhaus

• Bethesda Krankenhaus Bergedorf

• Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus

• Israelitisches Krankenhaus in Hamburg

• Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift

• Marienkrankenhaus Hamburg

• Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand

Tumors merklich hemmen und die Lebenserwartung

deutlich steigern“, erklärt Dr.

Ulrich Rosien, Leitender Arzt in der Medizinischen

Klinik und Leiter der Endoskopie

am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg.

„Auch die Wahrscheinlichkeit an Divertikeln

zu leiden, lässt sich durch häufige Bewegung

signifikant senken, das

haben große Studien ergeben“,

fährt er fort. Die Ausstülpungen

im Dickdarm gehören längst zu

den „Zivilisationskrankheiten“ –

Sport kann das Risiko für einen

erneuten Krankheitsschub deutlich

reduzieren. Desgleichen

profitieren Reizdarmpatienten

von einer guten Fitness. „Hauptsache,

die Bewegung findet regelmäßig statt.

Tendenziell hat sich Ausdauersport gegenüber

Kraftübungen bewährt“, rät Dr.

Rosien. Mindestens dreimal pro Woche

solle Sport getrieben werden und wenigstens

30 Minuten am Stück: Damit können

etwa ein Drittel aller körperlichen Leiden

vermieden werden – nicht nur Darmerkrankungen!


vm


14 Titelthema Sport & Bewegung

OP – wie geht es weiter?

Von Schonung und Bettruhe nach einem operativen Eingriff raten Experten heutzutage ab. Schon am

nächsten Tag ist leichtes Training zu empfehlen. Ein Ziel dieser Frührehabilitation: Stürze vermeiden.

Jeder Tag im Bett führt zu Muskelabbau.

Kraft geht verloren, das Sturzrisiko

nimmt zu“, erklärt Dr. Georg Schiffner,

Chefarzt Geriatrie und Palliativbereich am

Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand.

Sturzverletzungen, auch in Folge von OPs,

sieht er täglich. Ein Beispiel: „Der Patient

hatte rechts eine neue Hüfte bekommen

und war damit noch nicht ganz sicher zu

Fuß. Aber auch die Muskeln des linken

Beins waren geschwächt. Als er dann zu

Hause nur leicht am Teppich hängenblieb,

fiel er – und landete wieder in der Klinik.“

Solche Szenarien gilt es zu vermeiden.

Besonders ältere Menschen nach Operationen

oder längerer Krankheit wieder

sicher auf die Beine zu bringen, ist Ziel der

geriatrischen Frührehabilitation. Schon im

Akutkrankenhaus erfolgen umfassende

Rehamaßnahmen. Der frühestmögliche

Beginn ist dabei entscheidend.

„Bewegung heißt

Lebenszeit“, betont

Dr. Schiffner. Und

das gilt nicht nur nach

Krankheit oder Operation.

Um selbst gesund

älter zu werden,

setzt der Altersmediziner

auf Radfahren

oder leichtes Joggen.

Mit der Frühreha

sollte so bald wie

möglich nach

der Operation

begonnen werden.

Es müsse nicht gleich Leis tungssport sein:

„Gartenarbeit gehört ebenfalls zu meinen

persönlichen Gesundheitstipps.“

Motion & Emotion –

Training für die Seele

Der Besuch des Fitness-Studios gehört für viele zum Alltag, Bewegung

zur Stärkung des körperlichen Wohlbefindens. Doch eines wird dabei für

gewöhnlich vergessen: das Training der seelischen Gesundheit.

Während regelmäßiger Sport unseren

Muskelapparat stärkt, vermag er noch viel

mehr: Bewegung nimmt auch positiven

Einfluss auf unsere Psyche und macht das

seelische Wohlbefinden sozusagen trainierbar.

„Eine gestärkte Seele ist widerstandsfähig

gegen die Wirren des Alltags wie Stress,

Belastung oder auch Verluste“,

erklärt Prof. Dr.

Matthias Lemke, Ärztlicher

Direktor am Heinrich Sengelmann

Krankenhaus. Wer sich

auf Übungen mit sich wiederholenden

Abläufen konzentriert

– Schwimmen, Laufen,

Fahrradfahren, Rudern oder auf dem Crosstrainer

–, der macht sich stark in jeglicher

Hinsicht! Das gilt vorbeugend genauso wie

bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung.

Darum bietet die Fachklinik auch ein breites

Fitness-Angebot. „Bei regelmäßigem Sport

bemerken z. B. schwer depressive Patienten

eine deutliche Besserung der Symptome, und

die seelische Stabilität nimmt stetig zu“, schildert

Lemke. „Deshalb gehört Bewegung in

einem ganzheitlichen

Prof. dr.

Behandlungsplan, neben

Psychotherapie

Matthias R. Lemke

Ärztlicher Direktor am

Heinrich Sengelmann und psychosozialer

Krankenhaus

Betreuung, unbedingt

dazu!“ Zwei- bis dreimal

wöchentlich für

eine halbe Stunde

sollte Fitness fest auf dem Programm stehen.

Denn Sport ist Selbstfürsorge – für die körperliche

und für die seelische Gesundheit! vm


Titelthema Sport & Bewegung 15

Reden ist Gold

Der tragische Selbstmord von Fußballprofi Robert Enke im Jahr 2009 ist ein drastisches Beispiel dafür,

welche Auswirkungen Wettbewerbsdruck auf Sportler haben kann. Seitdem erfährt das Thema psychische

Erkrankungen, speziell Depressionen, im Leistungssport peu à peu eine größere Aufmerksamkeit.

Depressionen können grundsätzlich jeden treffen. Doch die

besondere Wettbewerbssituation, in der sich Leistungssportler

befinden, kann die Entwicklung einer Depression begünstigen“,

sagt Dr. Catrin Mautner, Chefärztin der Abteilung

für Psychiatrie und Psychotherapie am Evangelischen Krankenhaus

Alsterdorf.

„Scham, Schuld sowie die Angst davor,

von der Mannschaft oder dem Kader

ausgeschlossen zu werden, hemmen

Betroffene, über ihr Problem

zu sprechen. Und diese Angst ist

im deutschen Leis tungssport

durchaus real“, so Dr. Mautner

weiter. Also trainieren die Sportler

über ihre Belastungsgrenze

hinaus, das Risiko für eine Depression

wächst.

Was tun?

„Häufig hilft es von Depression betroffenen Leistungssportlern,

mit jemandem zu sprechen, der ihren speziellen Alltagsrahmen

kennt“, erklärt Dr. Mautner, die Mitglied des Referats für Sportpsychiatrie

und -psychotherapie der Deutschen Gesellschaft für

Psychiatrie und Physiotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde

(DGPPN) ist. Spezielle Sprechstunden für Leistungssportler

können Betroffenen helfen, sich zu überwinden. Experten,

wie Dr. Mautner, plädieren für eine Enttabuisierung

von psychischen Erkrankungen im Leistungssport. Seit

2009 sind Stiftungen – die bekannteste ist wohl die

Robert-Enke-Stiftung – ins Leben gerufen worden, die

ein Bewusstsein für die Thematik schaffen. Zudem

gibt es Netzwerke wie das Ambulante Netzwerk Sportpsychiatrie

und -psychotherapie (ANSPP). Neben einem

breiten Beratungsangebot leisten diese Organisationen

wertvolle Aufklärungsarbeit.

gg

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An drei Standorten immer für Sie da:

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16 Spezial

Hamburg hat in punkto Sport eine Vielzahl von Möglichkeiten. Neben

Fußball – mit den zwei bekannten Fußballclubs HSV und FC St. Pauli

– spielen Tennis, Segeln, Hockey oder die Joggingrunde um die Alster

für sportbegeisterte Hamburger eine große Rolle. Die Redaktion von

gute besserung! hat sich auf die Suche gemacht, was die Hansestadt

darüber hinaus noch zu bieten hat.

von Katharina Baasner

Es muss nicht

immer Joggen sein

Bei der Recherche nach ungewöhnlichen

Sportarten muss

man in Hamburg nicht lange

suchen. Von „Yoga in der Luft“

über Outdoor-Bootcamps für

Schwangere bis hin zu Fitness

auf dem Wasser – hier kommt

jeder auf seine Kosten.

Fitness für Hund

und Herrchen

Wer einen Hund hat, kann sich in

der Regel über mangelnde Bewegung

nicht beklagen. Doch immer

nur „Gassi gehen“ wird auf Dauer schnell

langweilig. Warum also nicht das Workout

mit dem geliebten Vierbeiner verbinden?

Die Bandbreite reicht von

Fitness-Gassi über Zirkeltraining bis

hin zum schweißtreibenden Zughundesport

wie Canicross.

In Hamburg gibt es verschiedene

Kleingruppen, die sich wöchentlich

treffen und gemeinsam aktiv sind.

Dort lernen Hundehalter, wie sie

sich und ihre Vierbeiner auf Trab

bringen können und dabei noch

jede Menge Spaß haben. Ein

steigernd aufgebautes Programm

hält anspruchsvolle Übungen für

Anfänger und Fortgeschrittene

bereit und ist für Hunde aller

Größen und Rassen geeignet.

Das „Fit für den Hund ® -Fitness-

Training“ (www.fit-mit-hund.com)

ist ein Beispiel für Angebote, die auf

geschickte Weise Übungen für Mensch

und Hund kombinieren.

Fitnessprogramme wie „LAUFMAMALAUF“

(www.laufmamalauf.de) ermöglichen Müttern

gemeinsames Training mit ihrem Kind.

Mamas aufgepasst!

Bewegung und Sport während

oder nach der Schwangerschaft

tun nicht nur gut, sondern können

auch zu einer leichteren Geburt

und Rückbildung beitragen.

Von Schwangerschaftsyoga

bis hin zu gezielten Beckenbodenübungen

findet man in

unserer Stadt viele Möglichkeiten.

Aber ein Fitness-Outdoor-Bootcamp?

Davon haben

die wenigsten bisher gehört.

Ob schwanger, frisch gebackene Mama oder

berufstätige Mütter – „LAUFMAMALAUF“ zum

Beispiel ist ein Programm, das perfekt auf die individuellen

Bedürfnisse einer Mutter angepasst

ist. Kurse wie „Ganz schön schwanger“,

„Kind und

Kinderwagen“

oder „Mit Kind

und Trage“ sind

dabei nur eine

kleine Auswahl.

Hier treffen sich

die Mütter in

Parks und können

durch Ganzkörpertraining

an der

frischen Luft überschüssige

E nergie

und Pfunde loswerden.


Spezial 17

Wo Floatfit möglich ist? Bei Bäderland

(www.baederland.de) zum Beispiel.

Yoga in der Luft

Yoga kennen sicherlich die meisten

und erinnern sich vielleicht noch an

den letzten Muskelkater. Aber in der

Luft hängend in einem großen Tuch?

Das ist neu! Beim Aerial oder auch

Anti Gravity Yoga werden Luftakrobatik,

Tanz und Pilates kombiniert. Das

Besondere: Die Übungen werden in

der Luft durchgeführt. Trainingspartner

ist ein Tuch, das an der Decke befestigt

ist und entweder geschlossen

wie ein weiches Trapez oder entfaltet

wie eine Schaukel genutzt wird. Yoga

im Tuch soll sehr gelenkschonend

sein und die Beweglichkeit fördern.

Mehr Informationen

zu dieser Sportart

gibt es z. B. auf der

Webseite

www.flying-yogi.com.

Floatfit – das Ganzkörper-Workout

auf dem Wasser

Von der Luft ins Wasser! Stand-up-Paddeln hat

Hamburg im Sturm erobert. Nun ist eine weitere

Wassersportart auf dem Vormarsch. Beim

Floatfit trainiert man auf einer besonders robusten,

auf dem Wasser schwimmenden

Luftmatratze. Damit man während des

Trainings nicht abtreibt, wird die Matte

vorne und hinten im Becken verankert,

bleibt dabei aber trotzdem

beweglich. Die Übungen sind

eine Mischung aus intensivem

Kraft-und Ausdauertraining,

beispielsweise Sit-ups, Liegestütze

und Kniebeugen.

Eine ganz schön wackelige

Angelegenheit – doch

der Spaßfaktor ist vorprogrammiert.

Fit bis 100!

Immer mehr Menschen möchten

auch im höheren Alter sportlich aktiv

sein. Somit ist es kein Wunder, dass

es einen Zuwachs bei Sportarten für die

ältere Zielgruppe ab 50 gibt. Wer jetzt

nur an Rückengymnastik und Walken

denkt, liegt jedoch völlig falsch.

Ob Karategruppen für Senioren, Inlineskating

oder mit dem Tretroller um die Alster –

die Angebote werden immer bunter und vielfältiger.

Gut zu wissen: Kursangebote, die mit dem

Gütesiegel „Sport pro Gesundheit“ ausgezeichnet

sowie von der „Zentralen Prüfstelle für Prävention“

zertifiziert sind, können sogar bis zu 85 Prozent von

der Krankenkasse erstattet werden.


18 Prostata-Embolisation

Bei der Prostata-Arterien-Embolisation

spritzt der Arzt salzkorngroße Kügelchen

durch die Blutgefäße bis zur Vorsteherdrüse.

Die Partikel verschließen die

beiden prostataversorgenden Blutgefäße,

und die Drüse schrumpft wieder auf

Normalgröße.

Minikügelchen verkleinern Prostata

Von einer gutartigen Vergrößerung der Vorsteherdrüse ist jeder zweite Mann ab 50 betroffen. Die

Prostata engt die Harnröhre ein – Schwierigkeiten beim Wasserlassen sind die Folge. So erging es

auch Detlev Wecker. Nichts half. Dann stieß er auf eine neue Methode…

Als der 59-Jährige im Fernsehen

von der Prostata-Arterien-Embolisation

(PAE) hörte, hatte er

schon eine längere Leidensgeschichte

hinter sich. Medikamente schlugen nicht

an, eine OP war erfolglos geblieben.

„Die Beschwerden waren sogar schlimmer

als vor der Operation“, erzählt der

Frührentner aus Lüneburg. „Etwa alle 20

Minuten musste ich zur Toilette – eine enorme

Einbuße meiner Lebensqualität!“

Wecker war froh, dass es

nun eine neue Methode

geben sollte, die Hilfe

versprach.

Sanfte Methode

bei Prostatavergrößerung

In Norddeutschland wird

die minimal-invasive Prostata-Embolisation

– eine

sanfte Alternative zu den

anderen Behandlungsmethoden

– exklusiv

am Marienkrankenhaus

durchgeführt. Rund 200

Patienten wurden bereits in der Hamburger

Klinik embolisiert. „Dabei werden die

Prostata versorgenden Arterien mit kleinen

Gelatinekügelchen verschlossen“,

erklärt Prof. Dr. Christian Habermann,

Chefarzt der Diagnostischen und Interventionellen

Radiologie, der eng mit Urologen

zusammenarbeitet. Hierzu bringt der

Arzt die Kügelchen über einen Katheter

in die Prostata-Arterie ein, wodurch der

Blutfluss zur Drüse gestoppt wird. Der

Detlev Wecker (l.) beim Nachsorgetermin: Acht Monate nach dem Eingriff

von Prof. Dr. Habermann (r.) war das optimale Ergebnis erreicht.

Prof. dr.

Christian

Habermann

Chefarzt am Institut

für Diagnostische

und Interventionelle

Radiologie am

Marienkrankenhaus

Hamburg

etwa ein- bis zweistündige Eingriff erfolgt

über einen 1,6 mm kleinen Einstich in der

Leiste und wird unter örtlicher Betäubung

durchgeführt.

Schnelle Besserung

„Die Verödung war ein voller Erfolg“, so

Detlev Wecker. „Bereits nach wenigen

Wochen war die Prostata um die Hälfte

geschrumpft, der Harndrang wurde

schwächer, und das Wasserlassen ging

immer schneller.“

Studienergebnisse zeigen: Bei der PAE

besteht ein geringeres Risiko gegenüber

einer Operation, und es gibt keine Nachblutungen

über die Harnwege. „Auch

sind bei meinen Patienten anschließend

weder Kontinenz- noch Potenzprobleme

aufgetreten“, so Prof. Habermann. mw


Wenn die Brust zu schaffen macht

Verspannungen im Nacken, Blockaden in den Brustwirbeln, Schmerzen im Rücken –

es sind Folgen einer Last, die Katrin L. schon lange Zeit erträgt: zu große Brüste.

Mit diesen typischen Beschwerden stellt sich die 38-Jährige bei Dr. Klaus Wittig vor. Der Chefarzt für Plastische

und Ästhetische Chirurgie am Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg weiß: „Wann die Last zur

Belastung wird, ist ein subjektives Empfinden. Doch wenn die persönliche

Leidensgrenze erreicht ist, muss man über Möglichkeiten zur Erleichterung

sprechen.“

Hilfe erhalten

Betroffene im:

• Agaplesion Diakonieklinikum

Hamburg

• Albertinen-Krankenhaus

• Bethesda Krankenhaus

Bergedorf

• BG Klinikum Hamburg

• Ev. Amalie Sieveking-

Krankenhaus

• Facharztklinik Hamburg

• Krankenhaus Reinbek

St. Adolf-Stift

• Mammazentrum Hamburg

am Krankenhaus

Jerusalem

• Marienkrankenhaus

Hamburg

Arbeit für den Rücken

Unsere Rückenmuskeln ermöglichen die aufrechte Körperhaltung.

Sie müssen dabei Lasten, die vor der Körperlängsachse

liegen, aktiv ausgleichen. Das erfordert

entsprechendes Training, denn je weiter die Last vom

Muskelapparat entfernt ist, umso anstrengender ist es

für den Rücken. Manchmal reicht Training aber nicht

aus. So auch bei Katrin L.: „Mit der OP wurden mir

insgesamt 2.800 Gramm Gewebe entfernt, ich bin

aber um gefühlte zehn Kilogramm erleichtert! Die

Verspannungen und Schmerzen sind seitdem Geschichte.“

Ihr Arzt erklärt: „Bei Reduzierung großer

Brüste entspricht die Entlas tung einem Vielfachen

der entnommenen Menge.“

Für Brustverkleinerungen bietet das Diakonieklinikum alle modernen, gängigen Methoden

in einem professionellen Team. Betroffenen Frauen rät Dr. Wittig: „Suchen Sie Rat bei erfahrenen

Spezialisten. Und tauschen Sie sich mit dem Operateur genau über Ihre Erwartungen

aus. Das oberste Ziel sind nämlich zufriedene Patientinnen, die gesunden!“

vm

Brustverkleinerung 19

Hilfe für verschlissene Gelenke

Wenn die Gelenke am Morgen schmerzen, wird bereits das Aufstehen zur Belastungsprobe.

Aus Angst reduzieren viele Betroffene körperliche Aktivitäten auf ein Minimum. Doch diese

Reaktion ist falsch.

Partnerbeitrag

Ursache für die Beschwerden in Knie-, Fuß-, Hand- oder

Hüftgelenken sind meist verschlissene Knorpel. Dies

ist leider ein natürlicher Alterungsprozess, der den

einen mehr, den anderen weniger betrifft.

Einseitige Belastung kann den Knorpel

jedoch bereits in jüngeren Jahren

verschleißen lassen.

Laut Experten ist es für

Arthrose-Patienten besonders

wichtig, in Bewegung

zu bleiben.

Durch gelenkschonende

Sportarten wie

Walken, Wassergymnastik

oder Radfahren

wird das angegriffene

Knorpelgewebe mit Nährstoffen

und Gelenkflüssigkeit versorgt. Auf diese Weise können

die Beschwerden gelindert werden. „Um den Aufbau des

Gelenkknorpels zusätzlich nutritiv zu unterstützen, hat sich

die Einnahme von Hyaluronsäure, beispielsweise

in Kapselform, sehr bewährt“,

erklärt Dr. Oliver Ploss, Apotheker

und Heilpraktiker. Zu finden sind

Hyaluronsäure-Kapseln in der

Apotheke.

Tipp: Wer gern schwimmt,

sollte auf Kraul- und Rückenschwimmen

setzen.

Der Beinschlag beim Brustschwimmen

kann für Knieund

Hüftgelenke unter Umständen

zu belastend sein.


20 Inkontinenz

Urogynäkologin

Tina Cadenbach-

Blome im Gespräch

mit einer Patientin.

Mit neuen OP-Methoden mehr Lebensqualität schaffen

Beckenboden schwäche bei Frauen

Viele Frauen kennen das: Sie können ihre Blase in bestimmten Situationen nicht mehr richtig

kontrollieren. Schon das Lachen über einen Witz, das Niesen, Husten oder Treppensteigen kann zu

Harnverlust führen.

Zumeist ist eine genetische Schwäche

des Bindegewebes die Ursache. Erstmalig

können die Beschwerden nach der Geburt

eines Kindes auftreten. Aber auch das Tragen

des Nachwuchses bis weit über das

1. Lebensjahr hinaus, das Auslassen des

Beckenbodentrainings nach dem Rückbildungskurs,

körperliche Arbeit und chronische

Erkrankungen können zu Bindegewebsschwäche

im Beckenboden führen.

Die Folge: Organe wie Blase, Gebärmutter

oder Darm senken sich je nach Schweregrad

bis zum Scheideneingang herab oder

ragen sogar hinaus; der Verschlussmechanismus

der Blase ist gestört. Nicht selten

klagen Betroffene über ein Druck- oder

Fremdkörpergefühl in der Scheide, ein Ziehen

im Unterleib und unteren Rücken und

über Schmerzen beim Wasserlassen – mit

Auswirkungen auf Partnerschaft, Sexualität

und Freizeitgestaltung.

„Im Frühstadium können wir bereits

vielen mit Beckenbodentraining oder

Pessaren helfen“, sagt Tina Cadenbach-

Blome, leitende Oberärztin und Leitung

der Urogynäkologie der Klinik für Gynäkologie

und Geburtshilfe im Ev. Amalie

Sieveking-Krankenhaus. „Für den Fall,

dass die konservativen Optionen nicht

greifen, gibt es heute spezielle und schonende

Operationsverfahren für Jüngere

und Ältere, die nur einen kurzen Klinikaufenthalt

nötig machen und die Beckenbodensenkung

wirksam beheben.“

Eine Gebärmutterteil-, oder eine totale

Gebärmutterentfernung kann in den meisten

Fällen vermieden werden.

Komplikationsarme Verfahren

Vor allem die „laterale Suspension nach

Dubuisson und auch die Pectopexie“

gehören hier zu den komplikationsarmen

Verfahren: „Die gesenkten Organe werden

über einen minimal-invasiven Eingriff

wieder an ihre natürlichen Fixpunkte verbracht.

Viele Komplikationen der üblichen

Fixationsmethoden treten nicht auf, wie

Verstopfung oder Schmerzen im Rücken.

Das Risiko der Verletzung von Harnleiter,

Beckengefäßen oder Beckenerven ist minimal“,

so Cadenbach-Blome. Die Klinik

ist die einzige in Hamburg, die beide Methoden

routinemäßig anbietet.

Auch die seit etwa 25 Jahren erfolgreich

angewandte Operation, bei der eine

stützende Schlinge unter die Harnröhre

eingesetzt wird, um unkontrollierten

Urinabfluss zu verhindern, gehört im Ev.

Amalie Sieveking-Krankenhaus zu den

Routine eingriffen. „Die erfolgreiche Behandlung

des erkrankten Beckenbodens

erfordert allerdings eine gezielte Vordiagnostik,

eine individuelle Therapie-Strategie

sowie oftmals eine Zusammenarbeit

mehrerer Spezialisten. Deshalb werden

wir an der Klinik bald unser fachübergreifendes

Beckenbodenzentrum zertifizieren“,

betont die leitende Oberärztin und

Urogynäkologin.

rs


Brustkrebs · Seerettung 21

Trotz Chemo kein Haarausfall

Der behandlungsbedingte Haarausfall ist für viele Brustkrebspatientinnen eine zusätzliche psychische

Belastung. Kältekappen können den Haarverlust verhindern oder verringern.

Als der an Brustkrebs erkrankten

Hamburgerin Verena S. (49)*

eine Brust abgenommen werden

musste, empfand sie dies als großen

Schlag gegen ihre Weiblichkeit. „Ich

fühlte mich von meinem Körper im Stich

gelassen und nach der Operation, obwohl

das Ergebnis ästhetisch sehr gut war, wie

verstümmelt“, erzählt sie im Gespräch mit

gute besserung!. Nach der OP folgte eine

dreimonatige Chemotherapie. Verena S.

wollte nicht, dass man ihr im Alltag sofort

ansieht, dass sie an Krebs erkrankt ist.

PD Dr. Kay Friedrichs

Medizinischer Leiter

des Mammazentrums

am Krankenhaus

Jerusalem

„Ich bin Psychologin. In meinem wie auch

in anderen Berufen ist es nachteilig, wenn

man als schwerkrank eingestuft wird. Ich

wollte selbst bestimmen, wer davon erfährt.

Durch den chemobedingten Haarausfall

ist das aber geradezu unmöglich“,

so die 49-Jährige. Ihr Arzt, Priv. Doz. Dr.

Kay Friedrichs, medizinischer Leiter des

Mammazentrums

am Krankenhaus Jerusalem,

berichtete

ihr von einer Möglichkeit,

die Haare

zu erhalten. Normalerweise

schädigt

das Zytostatikum

nicht nur die Krebs-,

sondern auch die

Haarfollikelzellen.

Mittels einer Kältekappe

kann dies

verhindert werden:

Die Kopfhaut wird während der Therapie

auf circa 5 Grad abgekühlt, die Blutgefäße

verengen sich, und die Medikamente gelangen

nicht zur Haarwurzel. Der Erfolg

der Therapie bemisst sich auf 60 bis 70

Prozent, je nach Chemotherapie und

Haartyp der Patientin. „Jede Sitzung dauert

durch diese Prozedur länger, zudem

war die Kälte zeitweise schon schmerzhaft.

Einige bekommen Kopfschmerzen

und halten es nicht aus. Doch bei mir wurde

es mit der Zeit erträglicher und war

die Sache auf jeden Fall wert: Alle meine

Haare blieben mir erhalten“, erzählt

Die Kältekappe soll während der Chemo dafür sorgen,

dass die Haare nicht ausfallen.

Verena S., die nach dem Chemo-Zyklus

wieder anfängt zu arbeiten.

Das Problem: Die gesetzlichen Krankenkassen

zahlen die Behandlung nicht.

Verena S. hatte Glück und musste sich

nur an den Kosten beteiligen: Die Stiftung

des Mammazentrums kann noch bis Ende

2018 einen Großteil der Behandlung durch

Spendengelder finanzieren. „Ich bin sehr

glücklich und dankbar, dass ich in dieser

Zeit voller schwerer Verluste meine Haare

dank Kühlkappe vollständig behalten durfte“,

so Verena S.

mw

*Name geändert

Rettung auf hoher See

Wenn es in den Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee zu medizinischen

Notfällen kommt, muss schnell und effektiv gehandelt werden. Denn: „Vom

Absetzen des Notrufs bis zum Eintreffen der Rettungskräfte können, je nach

Wetterlage, bis zu 90 Minuten vergehen“, sagt Dr. Nils Weinrich, Mitarbeiter

am BG Klinikum Hamburg. Gemeinsam mit seinem Team hat er etwa 1.700

Unfälle und Erkrankungen in deutschen Offshore-Windparks ausgewertet.

Ergebnis dieser Untersuchung: Um Patienten in dieser Extremsituation bestmöglich

behandeln zu können, müssen die Aufgaben der anwesenden Ersthelfer

genau definiert sein. Zuerst muss der Patient unter Berücksichtigung

des Eigenschutzes aus dem Gefahrenbereich gerettet und ein Notruf ans

Festland abgesetzt werden. Dann erst sollten die Erste-Hilfe-Maßnahmen

fortgesetzt werden.

gg


22 Herzinsuffizienz

Herzschwäche-Patienten

interdisziplinär behandeln

Die Zahl der Patienten mit schwerer Herzschwäche (Insuffizienz) nimmt stetig zu. Ein Grund dafür ist

die demografische Entwicklung mit immer mehr älteren Menschen in der Bevölkerung. Der Leidensdruck

der Betroffenen ist sehr hoch: Selbst beim Sitzen oder Liegen sind sie erschöpft und kurzatmig.

Weil es sich um eine sehr komplexe Erkrankung handelt,

die nicht selten zu schweren Begleiterscheinungen

weiterer Organe führt, ist es wichtig, die Patienten

interdisziplinär zu behandeln. Deshalb gibt es in vielen Krankenhäusern

mittlerweile sogenannte Heart Failure Units, kurz HFUs.

Im Albertinen-Krankenhaus beispielsweise ist diese hochspezialisierte

Station innerhalb des Herz- und Gefäßzentrums angesiedelt.

Sie verfügt über extra dafür geschultes Fachpflegepersonal

(„heart failure nurses“) und kooperiert eng mit der Intensivmedizin

und der Herzchirurgie der Klinik. „Ziel der HFU ist es, gemeinsam

fachübergreifend mithilfe einer konzertierten klinischen

Beurteilung rasch die optimale Therapie für jeden Einzelnen zu

finden und ihn umfassend zu beraten und zu betreuen“, erklärt

Prof. Dr. Karsten Sydow, Chefarzt der Kardiologie im Albertinen-

Krankenhaus. Vor allem Patienten mit Herzmuskelerkrankungen,

vor und nach einer Defibrillator- und Resynchronisationsbehandlung

oder vor und nach der Implantation eines temporären sowie

dauerhaften Herzkreislaufunterstützungssystems (Assist Device)

werden hier versorgt, überwacht und stabilisiert. „Angesichts der

Zunahme der Herzinsuffizienz und der Abnahme von Spenderherzen

stellen diese Assist Devices, die unter anderem vor dem

plötzlichen Herztod schützen und die Pumpfunktion verbessern,

heutzutage eine sehr gute Option dar, um den Patienten zu entlasten

und dessen Leben zu verlängern“, betont Prof. Dr. Herbert

Nägele, Leitender Arzt im Department für Herzinsuffizienz und

Devicetherapie im Albertinen-Krankenhaus. In der Nachsorge dieser

komplexen Systeme, die in enger Kooperation mit den niedergelassenen

Kollegen erfolgt, spielt die Telemedizin eine wichtige

Rolle. Denn die Assist Devices registrieren vielfältige Signale des

Körpers (Bewegung, Flüssigkeitshaushalt, Rhythmusstörungen

etc.) und übertragen bei Über- oder Unterschreiten bestimmter

Grenzwerte Warnmeldungen per Funk an die HFU, sodass die

Ärzte sofort entsprechende Maßnahmen einleiten können.

Auch Patienten, die zwar auf ein Spenderherz warten oder

bei denen ein Kunstherz implantiert werden soll, jedoch nicht

dringend auf eine Intensivstation müssen, profitieren von der

HFU. Für sie ist das Department ein Ort, wo sie die hohen Anforderungen

des Monitorings und der umfangreichen täglichen

Diagnostik in moderner und hochspezialisierter Umgebung erleben,

verhältnismäßig mobil bleiben dürfen und die Situation

insgesamt leichter bewältigen können. „Erfahrungen zeigen,

dass sie in einem deutlich besseren körperlichen Zustand den

Zeitpunkt der Transplantation erreichen, wenn sie auf einer HFU

behandelt werden“, so Prof. Dr. Nägele.

rs


Individuelle Schmerztherapie 23

Niemand muss

Schmerz aushalten!

Wenn bei schwerem Gelenkverschleiß

konservative Therapien nicht mehr helfen,

muss häufig ein künstliches Gelenk eingesetzt

werden: ein großer chirurgischer Eingriff, der

möglichst schmerzarm verlaufen soll. Nur dann

kommt der Patient schnell wieder auf die Beine.

Haben der behandelnde Orthopäde

und Chirurg entschieden,

dass eine Prothese erforderlich

ist, kommt Anita König ins Spiel:

Die Chefärztin für Anästhesiologie

am Bethesda Krankenhaus Bergedorf

ist spezialisiert auf Schmerztherapie.

„Gemeinsam mit den Kollegen und dem

Patienten stellen wir eine individuelle

Therapie auf. Ziel ist, dass der Operierte

schmerzarm schnell wieder mobil wird“,

erklärt die Ärztin. „Je nach geplantem

Eingriff, medizinischer Vorgeschichte und

Persönlichkeit des Behandelten entscheiden

wir, wie die Narkose während der OP

Diese Häuser bieten eine

individuelle Schmerztherapie an:

• Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg

• Albertinen-Krankenhaus

• Bethesda Krankenhaus Bergedorf

• BG Klinikum Hamburg

• Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus

• Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf

• Facharztklinik Hamburg

• Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift

• Krankenhaus Tabea

• Marienkrankenhaus Hamburg

• Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand

aussieht – und wie die Schmerztherapie

im Anschluss erfolgt.“

Es gibt Methoden, die ein bestimmtes

Maß an Selbstmedikation zulassen: Die

persönliche Basismedikation wird automatisch

verabreicht. Darüber hinaus

kann sich der Patient das Präparat

nach Bedarf selbst zuführen, indem

er per Knopfdruck die verabreichende

Apparatur aktiviert. Zur Sicherheit

des Anwenders sind Sperrzeiten und

die Höchstdosis festgelegt.

„Niemand muss Schmerz aushalten“,

ermu tigt König. „Im Gegenteil:

Es ist wichtig, dass das Empfinden

eines jeden ernst genommen und

Schmerzen frühzeitig gelindert werden.

Dann kommt der Patient auch schnell

wieder auf die Beine!“

vm

Partnerbeitrag

Kissen mit Gedächtnis

Was unser Körper für einen gesunden, erholsamen Schlaf

braucht? Neben einer kühlen Umgebungstemperatur von um

die 17 Grad Celsius trägt die Schlafposition wesentlich zur

Entspannung während der Nacht bei.

Herr Kranich, als Entwickler eines speziellen Kissens für die

aktivierend-therapeutische Pflege sind Sie Experte für nächtliche

Entspannung. Weshalb ist gerade unsere

Körperhaltung von so großer Bedeutung für

unseren Schlaf?

Björn Kranich: Kennen Sie das Sprichwort „Wie

man sich bettet, so liegt man“? In dieser Aussage

steckt viel Wahrheit. Während des Schlafens

entspannen sich die Muskeln. Liegt dann der Kopf

beispielsweise auf einem zu hohen, harten oder weichen

Kissen, wird unsere Halswirbelsäule überdehnt

Björn Kranich,

Kranichconcept GmbH

und das Blut kann nicht richtig zirkulieren. Nackenund

Kopfschmerzen sind die Folge.

Wie muss ein gutes Kissen beschaffen sein, damit

wir ausgeschlafen und beschwerdefrei aufwachen?

Björn Kranich: Unter anderem ist die Füllung entscheidend.

Das Kissen muss den Körper stützen, gleichzeitig

aber auch flexibel und individuell anpassbar sein. Das

kranich ATP-Kissen verbindet durch innovative Materialkombinationen

diese beiden Eigenschaften. Dabei handelt

es sich um eine Weiterentwicklung bekannter viscoelastischer

Schäume. Spezielle Polymere verleihen dem Füllschaum

eine Art Formgedächtnis. Der Körper kann weich

in das Kissen einsinken und wird nachhaltig gestützt, die

Muskulatur entspannt sich.

Mehr unter www.kranich-care.de


24 Uroonkologie

Das roboterassistierte

OP-System erlaubt

präzises Arbeiten mit

bester Sicht in 3D.

Operationen

mit „da Vinci“

Es klingt nach Science-Fiction, ist aber

in immer mehr Krankenhäusern bereits

gängige Praxis: Roboterassistierte minimalinvasive

OPs („Schlüssellochchirurgie“)

haben sich in den zurückliegenden 15 Jahren

von einem Nischenverfahren zu einer

etablierten Methode entwickelt.

Vor allem in der Krebstherapie

in der Urologie, etwa bei

der Entfernung der Prostata,

der Blase sowie bei Eingriffen

an der Niere, aber auch bei Inkontinenz-Operationen

verdrängt diese

moderne Technik zunehmend

die bisherigen endoskopischen

oder offenen Operationen. Das im

Albertinen-Krankenhaus dafür eingesetzte

hochmoderne „da Vinci“-

System besteht aus drei Komponenten:

einer Konsole, einer zentralen

Recheneinheit und dem mechanischen

mehrarmigen Operationsturm.

Denn der Arzt befindet sich

im Gegensatz zu herkömmlichen

chirurgischen Eingriffen nicht unmittelbar

beim Patienten, sondern

steuert die OP von der Konsole

aus mit kleinen Finger-Joysticks –

millimetergenau und zitterfrei. Das

System unterstützt ihn durch eine

hochauflösende 3D-Sicht mit bis zu

10-facher Vergrößerung des Operationsfeldes,

so dass selbst feine

Strukturen wie Nerven und Gefäße

genau zu sehen sind und der Operateur

auf engstem Raum zielsicher

hantieren kann, als hätte er zehnmal

so viel Platz. „Die winzigen Instrumente

an den Enden der Roboterarme

können in sieben Freiheitsgraden

bewegt werden – mehr als

dr. Henrik Zecha

Chefarzt der Klinik

für Urologie und

Uroonkologie im

Albertinen-

Krankenhaus

die der menschlichen Hand“, erklärt

Dr. Henrik Zecha, Chefarzt der Klinik

für Urologie und Uroonkologie im

Albertinen-Krankenhaus. Er ist auch

als Ausbildungsoperateur dieser

Operationsmethode national und

international im Einsatz. „Bei der

Entfernung der Prostata beispielsweise

ist das Operationsgebiet sehr

eingeengt. Auch befinden sich hier

Nerven, die die Erektion und die

Schließmuskeln an der Harnröhre

beeinflussen“, sagt Dr. Zecha.

„Daher eignet sich für solche relativ

komplizierten urologischen Eingriffe

das roboterassistierte Operationssystem

besonders gut.“ Es kombiniert

gewissermaßen die Vorteile

der endoskopischen Chirurgie mit

3D-Visualisierungstechniken und

einzigartigen Bedienmöglichkeiten.

Und ganz wichtig dabei: Der Operationsroboter

ist im Grunde gar

keiner, denn er kann nicht programmiert

werden und auch keine eigenständigen

Bewegungen ausführen.

Er assistiert lediglich, indem er die

Hand- und Gelenksbewegungen

des Arztes in Echtzeit präzise umsetzt.

So ist maximale Sicherheit

gegeben.

„Im Albertinen-Krankenhaus stehen

dem Patienten selbstverständlich

aber auch verschiedene offene

und herkömmliche minimalinvasive

chirurgische Verfahren zur Verfügung“,

ergänzt Dr. Zecha. „Welche

Behandlungsoptionen letztlich in

Frage kommen, hängt nicht zuletzt

von seinen persönlichen Präferenzen

ab.“

rs


Dupuytren 25

OP für

verkrümmte

Finger

Der Prozess war ein schleichender,

der sich über mehrere Jahre hinzog,

erzählt der 63-jährige Kay S. Zuerst

konnte er die Finger nicht mehr richtig

entspannen. Dann krümmten sie sich

immer mehr, sodass sie alltägliche Dinge

wie Rasieren oder das Schreiben am

Computer zunehmend erschwerten.

Benannt ist das Leiden nach dem

französischen Chirurgen Baron Guillaume

Dupuytren, der es bereits vor

etwa 170 Jahren in Paris vorstellte. Trotzdem

weiß man immer

noch nicht, warum sich

unter der Haut in der

Hohlhand ganz plötzlich

Knoten oder Faserstränge

bilden, die oft mit

Sehnen verwechselt

werden. Sie können zu einer Beugung

einzelner Finger führen, die selbstständig

oder auch mit Gewalt nicht mehr zu

strecken sind. Die Krankheit ist genetisch

bedingt, kann aber auch mal eine Generation

überspringen. „Die Dupuytrensche

Fingerkontraktur tritt meist im mittleren

Lebensalter auf“, sagt Dr. Paul

Preisser, Chefarzt der Klinik für Handchirurgie

im Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg.

„Männer sind

dr. Paul Preisser wesentlich häufiger

Chefarzt der Klinik

für Handchirurgie als Frauen betroffen.

am Agaplesion

Bei ihnen beginnen

Diakonieklinikum

Hamburg

die Symptome auch

im Durchschnitt zehn

Jahre früher.“ Die

Deutsche Dupuytren Gesellschaft schätzt

die Gesamtzahl der Dupuytren-Patienten

in Deutschland auf 1,3 bis 1,9 Millionen.

„Aber nicht alle müssen behandelt werden“,

so Dr. Preisser. Im Allgemeinen

empfehlen Ärzte eine Operation, wenn die

Hier werden Dupuytren behandelt:

• Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg

• Albertinen-Krankenhaus

• BG Klinikum Hamburg

• Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf

• Facharztklinik Hamburg

• Marienkrankenhaus

Krankheit so weit

fortgeschritten ist, dass die Hand nicht

mehr flach auf den Tisch gelegt werden

kann. Bei der OP wird das krankhafte Bindegewebe

möglichst vollständig entfernt,

damit sich die Sehnen wieder frei bewegen

können. In einfachen Fällen dauert das

weniger als eine Stunde. Bei komplikationslosem

Verlauf ist die Hand nach etwa

sechs Wochen wieder voll einsatzfähig.

„Fakt ist allerdings, dass es keine komplette

Heilung gibt“, betont Dr. Preisser.

Bei etwa 45 Prozent der operierten Patienten

kommt es nach fünf Jahren erneut

zur Krümmung.

rs

Mit Demenz im Krankenhaus

Yanis S. (71) leidet an Demenz und muss operiert werden. Für

ihn bedeutet der Aufenthalt in der Klinik Unruhe und Stress. Das

Bethesda Krankenhaus in Bergedorf (BKB) hat es sich zur Aufgabe

gemacht, diesem Patienten individuell zur Seite zu stehen.

Menschen mit dementiellen Erkrankungen

benötigen im Falle einer Behandlung

im Krankenhaus häufig eine besondere

Betreuung. Die Umgebung sowie

das Krankenhausteam sind ihnen nicht vertraut,

die Abläufe unverständlich. „Gewohnheiten,

Vorlieben und einige biografische

Anhaltspunkte des Patienten zu kennen,

sind bei der Versorgung unerlässlich“, so

Silke Risse, Stabstelle Demenz.

„Seit Mai 2017 bieten wir mit dem Ziel,

das Wohlbefinden unserer Patienten durch

gemeinsames Singen, Kochen oder Bewegungsübungen

zu fördern, die Aktivgruppe

Demenz an. Im Fall von Yanis S. haben wir

seine vorhandenen Griechischkenntnisse

genutzt, um ihn für die Tagesaktivierungen

zu motivieren. Dabei haben wir ihn in der

Kochgruppe Rezepte vorlesen und auf Griechisch

übersetzen lassen. Es war deutlich

zu merken, dass seine ständige Unruhe

durch gezielte Aktivierung seines Interesses

in den Hintergrund rückte“, erzählt

Christine Faßbender, Stabstelle Demenz

am BKB. Für die verbleibende Zeit auf der

Station wurden die Angehörigen in die Betreuung

eingebunden. „Kleine Botschaften,

die an den Rollator gehängt wurden, z. B.

Besuchszeiten seiner Frau, oder gemeinsame

Mahlzeiten am Nachmittag haben

ihn während seines Aufenthalts sehr beruhigt“,

so die Expertinnen. kb

S. Risse (2. v. l.) und C. Faßbender (3. v. l.)

gemeinsam mit ehrenamtlichen Helferinnen und

einer Patientin beim Backen.


26 Veranstaltungen · Adressen

Veranstaltungen

für Patienten

März bis Juni 2018

Montag, 5.3., auch am 19.3., 9.4., 16.4.,

7.5., 28.5., 4.6., und 18.6., 19:00 Uhr

Informationsabend für werdende Eltern

Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg

Mittwoch, 7.3., auch am 4.4., 2.5. und 6.6,

16:00-17:30 Uhr

Infotreff Lungenkrebs

LungenClinic Grosshansdorf

Mittwoch, 7.3., 17:00-19:00 Uhr

Forum Gesprächskreis: Die heilende Kraft

der Achtsamkeit. Meditation für einen

besseren Umgang mit Stress und Belastungen

– Vortrag und praktische Übungen

Krankenhaus Jerusalem, Anmeldung:

office@stiftung-mammazentrum-hamburg.de

Mittwoch, 7.3., 18:00 Uhr

Krampfaderleiden: Neues aus Diagnostik

und Therapie

Krankenhaus Tabea

Donnerstag, 8.3. + 15.3. + 22.3.,

17:00-20:00 Uhr

Kurs Diabetes für pflegende Angehörige

Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg,

Anmeldung: 040.416 24-651

Dienstag, 13.3., 19:00 Uhr

Vortrag Brustkrebs Chinesische Medizin

Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg

Mittwoch, 14.3., 17:30 Uhr

Die schmerzhafte Hüfte. Verstehen, behandeln,

bewegen

Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand

Mittwoch, 14.3., 18:00 Uhr

Soweit die Füße tragen. Therapie-Erfolg

durch differenzierte OP-Methoden

Krankenhaus Tabea

Donnerstag, 15.3. + 19.3. + 22.3. + 26.3.,

17:00-20:00 Uhr

Kurs Sterbebegleitung

für pflegende Angehörige

Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg,

Anmeldung: 040.416 24-651

Dienstag, 20.3., 16:30 Uhr

Ursachen von Herzschwäche

Marienkrankenhaus, Anmeldung: 040.25 46-1262

Dienstag, 20.3., 18:00 Uhr

Patientenakademie: Fortschritte in

Diagnostik und Therapie von Brustkrebs

Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg

Mittwoch, 21.3., 18:00 Uhr

COPD und andere Lungenerkrankungen

Marienkrankenhaus, Anmeldung: 040.25 46-1262

Montag, 26.3., 15:00-18:00 Uhr

Teddysprechstunde

Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift,

Anmeldung: www.kkh-wilhelmstift.de

Mittwoch, 28.3., 18:00 Uhr

Darmkrebs – Vorsorge und Therapie

Marienkrankenhaus, Anmeldung: 040.25 46-1262

Dienstag, 3.4., 19:30-20:30 Uhr

Offener Themenabend: Stillen

Marienkrankenhaus, Anmeldung:

elternschule@marienkrankenhaus.org

Mittwoch, 4.4., 18:00 Uhr

Hüfte – Knie: Was tun,

wenn Bewegung schmerzt?

Krankenhaus Tabea

Mittwoch, 4.4., 18:00 Uhr

Multiple Sklerose

Marienkrankenhaus,

Anmeldung: 040.25 46-1262

Donnerstag, 5.4., 18:30 Uhr

Bethesda Patientenforum:

Knie-Endoprothetik

Bethesda Krankenhaus Bergedorf

Mittwoch, 11.4., 17:00-19:00 Uhr

Forum Gesprächskreis:

Mikronährstoffe in der Onkologie

Krankenhaus Jerusalem, Anmeldung:

office@stiftung-mammazentrum-hamburg.de

Dienstag, 17.4., 16:30 Uhr

Reanimationsübung für Angehörige

von Herzpatienten

Marienkrankenhaus, Anmeldung: 040.25 46-1262

Mittwoch, 18.4., 17:00-19:00 Uhr

Forum Gesprächskreis: Behandlung von

Nebenwirkungen der Endokrinen Therapie

Krankenhaus Jerusalem, Anmeldung:

office@stiftung-mammazentrum-hamburg.de

Mittwoch, 18.4., 18:00 Uhr

MedizinKompakt: Wenn die Nerven in die Knie

gehen – Symptome, Diagnostik und Behandlung

der Polyneuropathien

Albertinen-Krankenhaus

Mittwoch, 18.4., 18:00 Uhr

Wenn die Schulter schmerzt, was tun?

Krankenhaus Tabea

Mittwoch, 18.4., 18:00 Uhr

Herzinsuffizienz und Herzschwäche

Marienkrankenhaus, Anmeldung: 040.25 46-1262

Wilhelmsburger

Krankenhaus Groß-Sand

Heinrich Sengelmann

Krankenhaus

LungenClinic

Grosshansdorf

Albertinen-Krankenhaus

Ev. Amalie Sieveking-

Albertinen-Haus Krankenhaus

Israelitisches Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf

Krankenhaus in Hamburg

Facharztklinik Hamburg

Kath. Kinderkrankenhaus

Wilhelmstift

Agaplesion Diakonieklinikum

Hamburg

Kath. Marienkrankenhaus

Krankenhaus

Tabea

Krankenhaus

Jerusalem

BG Klinikum

Hamburg

Krankenhaus

Reinbek St.

Adolf-Stift

Bethesda

Krankenhaus

Bergedorf

DIE FREIEN. Verband freigemeinnütziger Krankenhäuser in Hamburg e. V. www.die-freien-hh.de

Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg Hohe Weide 17 · 20259 Hamburg · 040.790 20-0 · www.d-k-h.de

Albertinen-Haus Sellhopsweg 18-22 · 22459 Hamburg · 040.55 81-0 · www.albertinen-haus.de

Albertinen-Krankenhaus Süntelstraße 11a · 22457 Hamburg · 040.55 88-1 · www.albertinen-krankenhaus.de

BG Klinikum Hamburg Bergedorfer Strasse 10 · 21033 Hamburg · 0 40. 7 30 6-0 · www.bg-klinikum-hamburg.de

Bethesda Krankenhaus Bergedorf Glindersweg 80 · 21029 Hamburg · 040.725 54-0 · www.klinik-bergedorf.de

Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus Haselkamp 33 · 22359 Hamburg · 040.644 11-0 · www.amalie.de

Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf Elisabeth-Flügge-Straße 1 · 22337 Hamburg · 040.50 77-03 · www.evangelisches-krankenhaus-alsterdorf.de

Facharztklinik Hamburg Martinistraße 78 · 20251 Hamburg · 040.490 65-0 · www.facharztklinik-hamburg.de

Heinrich Sengelmann Krankenhaus Kayhuder Straße 65 · 23863 Bargfeld-Stegen · 04535.505-0 · www.heinrich-sengelmann-krankenhaus.de

Israelitisches Krankenhaus in Hamburg Orchideenstieg 14 · 22297 Hamburg · 040.511 25-0 · www.ik-h.de

Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift Liliencronstraße 130 · 22149 Hamburg · 040.673 77-0 · www.kkh-wilhelmstift.de

Kath. Marienkrankenhaus Hamburg Alfredstraße 9 · 22087 Hamburg · 040.25 46-0 · www.marienkrankenhaus.org

Krankenhaus Jerusalem Moorkamp 2-6 · 20357 Hamburg · 040.441 90-0 · www.kh-jerusalem.de

Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift Hamburger Straße 41 · 21465 Reinbek · 040.72 80-0 · www.krankenhaus-reinbek.de

Krankenhaus Tabea Kösterbergstraße 32 · 22587 Hamburg · 040.866 92-0 · www.tabea-krankenhaus.de

LungenClinic Grosshansdorf Wöhrendamm 80 · 22927 Großhansdorf · 04102.601-0 · www.lungenclinic.de

Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand Groß-Sand 3 · 21107 Hamburg · 040.752 05-0 · www.gross-sand.de


Veranstaltungen 27

Samstag, 21.4., 11:00-16:00 Uhr

Tag der offenen Tür des Albertinen

Herz- und Gefäßzentrums

Albertinen-Krankenhaus

Dienstag, 24.4., 17:00 Uhr

Albertinen Patienten-Seminar II: Die Kunst das

Leben zu verlängern – Aktuelle wissenschaftlich

fundierte Strategien zur Verminderung der

Risiken, Arteriosklerose, Koronare Herzkrankheit

und Herzrhythmusstörungen

Albertinen-Krankenhaus, Anmeldung:

040.55 88-6595, patienten-seminar@albertinen.de

Dienstag, 24.4., 18:00 Uhr

Patientenakademie: Wie schützen wir unsere

Patienten vor Krankenhauskeimen?

Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg

Mittwoch, 25.4., 16:00 Uhr

Knie- und Hüftgelenkersatz

Marienkrankenhaus, Anmeldung: 040.25 46-1262

Mittwoch, 25.4., 17:30 Uhr

Gesprächsthema Gelenk.

Hausbesuch in Rosengarten

Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand zu Gast

in Böttchers Gasthaus, Bremer Straße 44,

21224 Rosengarten

Donnerstag, 3.5., 18:30 Uhr

Bethesda Patientenforum: Laien-

Reanimation – was mache ich im Notfall?

Bethesda Krankenhaus Bergedorf

Dienstag, 8.5., 19:30- 20:30 Uhr

Offener Themenabend:

Der Babyschlaf – artgerecht

Marienkrankenhaus, Anmeldung:

elternschule@marienkrankenhaus.org

Mittwoch, 9.5., 18:00 Uhr

Wirbelsäule – welche Erkrankungsform

sollte wann operiert werden?

Krankenhaus Tabea

Dienstag, 15.5., 16:30 Uhr

Reisen mit Herzschwäche

Marienkrankenhaus, Anmeldung: 040.25 46-1262

Dienstag, 15.5., 18:00 Uhr

Patientenakademie: Patientenverfügung –

den eigenen Willen bekommen

Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg

Mittwoch, 16.5., 17:00-19:00 Uhr

Forum Gesprächskreis:

Aspekte der onkologischen Nachsorge

Krankenhaus Jerusalem, Anmeldung:

office@stiftung-mammazentrum-hamburg.de

Mittwoch, 16.5., 18:00 Uhr

MedizinKompakt: Die Bedeutung von

Rhythmus und Schlaf für unsere Gesundheit:

Neues aus der biologischen Wissenschaft und

dem Schlaflabor

Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus

Mittwoch, 16.5., 18:00 Uhr

Gynäkologische Krebserkrankungen

Marienkrankenhaus, Anmeldung: 040.25 46-1262

Donnerstag, 17.5., 18:00 Uhr

Akne Inversa: Welche Behandlungsoptionen

haben wir?

Krankenhaus Tabea

Donnerstag, 17.5., 18:30 Uhr

Bethesda Patientenforum: Diagnose Myom:

Was tun, um wieder schmerzfrei zu leben?

Bethesda Krankenhaus Bergedorf

Mittwoch, 23.5., 18:00 Uhr

MedizinKompakt: Schwindel und Taumel –

Wenn die Welt sich dreht und nichts mehr geht

Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus

Mittwoch, 23.5., 18:00 Uhr

Leben mit Demenz

Marienkrankenhaus, Anmeldung: 040.25 46-1262

Dienstag, 29.5., 18:00 Uhr

Patientenakademie: Sind meine Eltern

hilfebedürftig?

Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg

Mittwoch, 30.5. + 6.6. + 13.6., 17:00-20:30 Uhr

Schulung für pflegende Angehörige: Vermittlung

von Grundkenntnissen in der Pflege

Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Anmeldung:

hittmeyer@bkb.info

Mittwoch, 30.5., 18:00 Uhr

MedizinKompakt: Regelschmerzen, unerfüllter

Kinderwunsch, starke Blutungen… Was kann

dahinterstecken?

Albertinen-Krankenhaus

Mittwoch, 30.5., 18:00 Uhr

Krampfadern: Eine Volkserkrankung

Krankenhaus Tabea

Mittwoch, 30.5., 18:00 Uhr

Aneurysma – Zeitbombe im Bauch

Marienkrankenhaus, Anmeldung: 040.25 46-1262

Dienstag, 5.6., 17:00 Uhr

Information für chronische Schmerzpatienten

und Angehörige

BG Klinikum Hamburg,

Anmeldung: 040.73 06-1348 oder 040.73 06-1336

Dienstag, 5.6., 19:30- 20:30 Uhr

Offener Themenabend: Ernährung in der

Schwangerschaft und Stillzeit

Marienkrankenhaus, Anmeldung:

elternschule@marienkrankenhaus.org

Mittwoch, 6.6., 17:00-19:00 Uhr

Forum Gesprächskreis:

Brustkrebs und Schwangerschaft

Krankenhaus Jerusalem, Anmeldung:

office@stiftung-mammazentrum-hamburg.de

Dienstag, 12.6., 17:00 Uhr

Albertinen Patienten-Seminar III: Sportmuffel

leben gefährlich – Dem Herz zuliebe: Runter

von der Couch

Albertinen-Krankenhaus, Anmeldung:

040.55 88-6595, patienten-seminar@albertinen.de

Mittwoch, 13.6., 17:00-19:00 Uhr

Forum Gesprächskreis:

Ernährung bei Brustkrebs

Krankenhaus Jerusalem, Anmeldung: office@

stiftung-mammazentrum-hamburg.de

Mittwoch, 13.6., 18:00 Uhr

MedizinKompakt: Harnsteinleiden – Wie man

vorbeugt, erkennt und richtig behandelt

Albertinen-Krankenhaus

Mittwoch, 13.6., 18:00 Uhr

Vorhofflimmern und Herzrhythmusstörungen

Marienkrankenhaus, Anmeldung: 040.25 46-1262

Dienstag, 19.6., 16:30 Uhr

Sport mit Herzschwäche

Marienkrankenhaus, Anmeldung: 040.25 46-1262

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Stadtdeich 3

20097 Hamburg


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Die Postkarte ausschneiden, frankieren und abschicken.

Sie können uns die Antworten auch faxen an: 040. 30 38 26 74

Oder Sie nehmen online unter

www.umfrageonline.com/s/gute_besserung teil.

Name, Anschrift und Telefonnummer nicht vergessen!

Einsendeschluss ist der 16. Mai 2018.

Es gilt das Datum des Poststempels oder des E-Mail-Versands. Das Los entscheidet,

der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Teilnahme über Gewinnspiel-

Agenturen oder sonstige Dritte, die den Teilnehmer bei einer Vielzahl von

Gewinnspielen anmelden, ist ausgeschlossen.

Die Auswertung der Umfrage erfolgt anonymisiert. Ihre Adressdaten werden

nur für die Durchführung des Gewinnspiels verwendet und danach gelöscht.

Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Wir akzeptieren nur eine Einsendung pro Person. Der Teilnehmer erklärt sich im

Falle des Gewinns mit der Veröffentlichung seines Namens in gute besserung!

einverstanden. Die Gewinner der letzten Ausgabe wurden benachrichtigt.

Und das gibt es zu gewinnen:

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*2 Erwachsene mit

bis zu 3 Kindern

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Eine Übernachtung für 2 in den

Raulff-Hotels auf Rügen

Genießen Sie zu zweit schöne Tage auf der Insel Rügen – und verbringen

Sie eine erholsame Nacht inkl. Frühstück im Schlosshotel Ralswiek oder

im Hotel Badehaus Goor in Putbus. Sie haben die Wahl!

Marlis und Gerd Raulff sind Hoteliers aus Leidenschaft und betreiben

darüber hinaus ein Café mit eigener Konditorei sowie weitere Häuser auf

Rügen und in Cuxhaven.

www.raulff-hotels.de

Entlang der gestrichelten Linie ausschneiden und gewinnen!

1. Wo sind Sie auf die gute besserung! gestoßen?

Arzt Krankenhaus

Sonstiges

2. Nehmen Sie die gute besserung! mit nach Hause?

Ja Nein

3. Vermissen Sie etwas, wie Rezepte oder Gesundheitstipps?

Ihre

Meinung

ist uns

wichtig!

JUFA Ahoi!

Urlaub für

1 Familie inkl.

Frühstück

Gewinnen Sie 3 Übernachtungen

für 2 Erwachsene und bis zu 2

Kindern in einem der 57 JUFA Hotels in Deutschland, Österreich,

Ungarn oder Liechtenstein. Übrigens: Im Mai 2018 öffnet das

„familienfreundlichste Stadthotel Deutschlands“, das JUFA Hotel

Hamburg HafenCity, seine Pforten. Vom Abenteuer-Bereich mit

Mini-Hafen bis hin zum Störtebeker Kletterschiff ist alles dabei,

was das Kinderherz begehrt.

www.jufa.eu

Leser-

Umfrage

6. Wünsche, Verbesserungsvorschläge oder

was Sie uns gern sagen möchten:

4. Sind die medizinischen Themen verständlich aufbereitet?

sehr verständlich gut verständlich verständlich teilweise verständlich absolut unverständlich

5. Würden Sie die gute besserung! auch online lesen?

Ja Nein

7. Verraten Sie uns Ihr Alter?

jünger als 25 26-35 36-45

46-55 56-65 66-75 älter als 76

8. männlich weiblich

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