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Wissenswertes für junge Familien

Bild: shutterstock.com

www.ag-muensterland.de Anzeigen-Sonderveröffentlichung | 1/2018


Februar 2018

Inhalt

Seite 4,5+11

Ob ein Frühstartvor demerrechneten

Geburtstermin,

die Sorge vor Allergien oder

Fragen zum Thema Stillen –

die Geburtskliniken in

Münster und Umgebung

stehen (werdenden) Eltern

mit Rat und Tatzur Seite.

Seite 6+12

Viele Fragen und Sorgen

kommen vor und nach der

Geburt auf –wie gut, dass es

da die fürsorglichen wie

kompetenten Hebammen

gibt. Die „wellcome“-Engel

unterstützen die jungen Familien

inder neuen Situation.

Wissenswertes

für jungeFamilien

Seite 3+7

Mit wachsendem Bauch

steigt die Aufregung. Baby-

Shopping beruhigt die Nerven.

Das gilt auch für Willkommensgeschenke

von

Omas, Opas, Tanten und

und und. ..

Fotos: awi(3), kes

Impressum

Verlag:

Seite 8,14+15

Groß werden istgar nicht so

leicht –U-Untersuchungen

geben Eltern Orientierung.

Experten verraten gerne

ihre Tipps und Tricks. Das

Kurs-Angebot für junge Eltern

inMünster bietet viel.

Aschendorff Medien GmbH &Co. KG

An der Hansalinie 1, 48163 Münster

Anzeigenleitung: Marc Arne Schümann (verantwortlich)

An der Hansalinie 1, 48163 Münster

Redaktionsleitung: Claudia Bakker (verantwortlich)

Soester Straße 13, 48155 Münster

sonderthemen.redaktion@aschendorff-medien.de

Druck:

Aschendorff Druckzentrum GmbH &Co. KG

An der Hansalinie 1, 48163 Münster

Ihr Ansprechpartner für Anzeigen:

Medienberater Jens Schneevogt

sonderthemen@aschendorff-medien.de

–Anzeige –

Die CD-Reihe „Lieder-

Zwerge –Musik für die

Kleinen“ bringt die beliebten

Lieder aus den

Babykursen direkt nach

Hause, zum immer wieder

anhören, mitsingen

undmitmachen!

Gemeinsam mit erfahrenen

Babykursleiterinnen

hat das Label EUROPA

Lieder aus den verschiedensten

Baby-Kursen zusammengestellt.

Mit den

„LiederZwergen“ lassen

sich die Übungen aus den

Kursen spielend zu Hause

fortführen. Das macht allen

Spaß und fördert die emotionale

Bindung zwischen

Eltern und Kind. Infos unter:

www.liederzwerge.de

Eltern zusein ist manchmal kein Kinderspiel, aber das Schönste, was es auf der Welt gibt –

meistens jedenfalls.

Foto: kes

Eltern sein –was

heißt das eigentlich?

„Gefühlschaos!“ antwortet Hallo-Redakteurin

Meike Kessler und gewährt Einblicke inihr Mutterherz

ut, dass eine Schwanger-

neun Monate

Gschaft

dauert. Das ist genug Zeit,

um sich auf ein Leben mit

Kind vorzubereiten. Oder?

Kaum zeigt der Schwangerschaftstest

das positive

Ergebnis an,beginnt das Gehirn

zu rattern. Das Baby

stellt alles auf den Kopf,

noch bevoresalssolches auf

dem Ultraschall-Bild beim

Frauenarzt überhaupt zuerkennen

ist.

Undnun?Abgesehenvon

den hormonbedingten

Stimmungsschwankungen

wechseln sich überirdisches

Glücksgefühl und Vorfreude

mit sorgenvoller Beklemmung

und Zweifeln ab.Und

schließlich: Was soll

Schlimmeres kommen als

die Geburt? Ach so, ach ja,

herzzerreißendes Weinen

und Wimmerninder Nacht.

Das Baby ist unglücklich,

seine Elternauch. An Schlaf

ist nicht zu denken.

Macht nichts. Unser Baby

istda! So lange haben wir darauf

gewartet. Jetzt können

wir uns nicht satt sehen an

den strahlenden Augen,

winzigen Fingern und Füßchen.

Alles istsoklein –und

niedlich. Wir sind uns ganz

sicher:Wir haben das süßeste

Babyder Welt.Und dieses

Gefühlbleibt–überdie Einschulung

hinaus.

Immer noch wechselt

sichStolz mit Sorge ab, Freude

mit Ratlosigkeit. Ich finde

das nicht schlimm. Wir

sind eine Familie. Und das

ist unser gemeinsames Leben.

(kes)


Wissenswertes

für jungeFamilien

Februar 2018

Niedlich und praktisch zugleich

Geschenke-Top-Ten: Darüber freuen sich Eltern mit Baby

Von Annika Wienhölter

as Baby ist da! Hurra!

DDoch was schenkt man

den Eltern und dem neuen

Erdenbürger bloß? Münsters

Babymarkt-Leiter René

Borcherding und sein Team

haben eine Geschenke-Top-

Tenzusammengestellt.

1

Wippen erfreuen

sich laut Borcherding

großer Beliebtheit.

„Die

sind ab der Geburtnutzbar“,

weiß der Experte. Das Wippen

trainiert den Gleichgewichtssinn

und die Motorik

auf natürliche Weise. Zudem

lässt sich oft zwischen

einer liegenden und sitzenden

Position wählen.

2

Hochstühle – ein

praktisches wie schönes

Präsent–kommenebenfalls

gut an. Denn so kann

der Nachwuchs gleich aktiv

an gemeinsamen Mahlzeiten

teilnehmen und zwischen

Mama, Papa und

den Geschwistern am

Tisch Platz nehmen.

3

4

„wird

Spielzeug – Rasseln,

Greifb

älle und

Co. – geht immer.Davon

könnenKinder

nie genug bekommen.

Kleidung

sehr

gerne verschenkt“, weiß

Borcherding. Zumal es süße

Sets in allen Farben und mit

unterschiedlichen Motiven

gibt –von der Mütze über

denStrampler bis hin zu passenden

Söckchen.

5

Handtuch, Bademantel

und

Waschlappen sind ebenfalls

als Sets sowie in vielen

Variationen erhältlich. Mit

dem Namen des Babys versehen,

verleiht man dem

Geschenk eine individuelle

Note.

6

Oma und Opa

oder Freunden

übernachten.

7

Spieluhren werden

häufig zu heiß geliebten

Einschlaf-Begleitern.

Aber Achtung: Viele Eltern

kaufen schon vorder Geburt

ein Modell, damit sich das

Babybereits im Bauchandie

Melodie gewöhnt. Dennoch

sei es nie verkehrt, zwei oder

drei Spieluhren zu haben,

meint Borcherding. Gerade,

wenn die Kinder mal bei

Schlafsäcke

werden

von Experten

empfohlen

und von Eltern

bevorzugt. Unter

anderem

halten diese

das Baby

warm, selbst

wenn es sich imSchlaf viel

bewegt. „Da verrutscht

nichts“, sagt Borcherding.

Zum Start empfiehlt er die

Doppelgröße 50/56. Aber es

gebe auch kleinere Modelle

–für Frühchen oder Zwillinge

optimal.

8

Reise- oder Klappbetten

landen auch

gerne auf – oder besser:

neben – dem Gabentisch.

Diese lassen sich anjedem

beliebigen Ort schnell aufund

abbauen.

9

Kuscheltiere lieben

Groß und Klein –

und auch Klitzeklein. Ob

klassischer Teddybär oder

außergewöhnliches Fabeltier:

Die Auswahl ist riesig.

10

Mobiles sehen

nicht nur hübsch

aus, sondern haben auch

eine beruhigende Wirkung

auf Babys. Da sie in diversen

Ausführungen erhältlich

sind, lässtsichfür jede Familie

ein ansprechendes Motiv

finden.

Mit Sicherheit

rundum geborgen

Wir freuen uns auf Sie!

www.rundum-geborgen.de

UniversitätsklinikumMünster .UKM Geburtshilfe .Albert-Schweitzer-Campus 1.Gebäude A1 .48149 Münster


Februar 2018

Wissenswertes

für jungeFamilien

Mit Vormilch gegen

Blutzuckerschwankungen

Kolostrum ideal nicht nur bei Kindern von Diabetikerinnen

olostrum –also die „Vor-

bevor die eigent-

Kmilch“,

liche Muttermilch „fließt“ -

ist mit Sicherheit eine der

wertvollsten Flüssigkeiten

der Welt.Mit denvielen enthaltenen

Nähr- und Abwehrstoffenist

sievon Natur

aus perfekt auf die Bedürfnisse

vonNeugeborenen abgestimmt.

Was für gesunde

Babys gilt, istfür diejenigen,

die mit Vorbelastung zur

Welt kommen, erst recht

wichtig und richtig.

„Insbesondere Kindern

von Frauen mit Diabetes in

der Schwangerschaft hilft

das Kolostrum für einen guten

Start ins Leben“, erklärt

die Oberärztin der Geburtshilfe

der Uniklinik Münster

(UKM), KathrinOelmeierde

Murcia, in einer Pressemitteilung.

Sie ist als Still- und

Laktationsberaterin IBCLC

vom Berufsverband Deutscher

Laktationsberaterinnen

zertifiziert.

Seit einigen Wochen leitet

Oelmeier de Murcia ein Projekt,

in dem werdende Mütter

mit Diabetes schon in

den letzten Wochen der

Schwangerschaft ihre Vormilch

selbst gewinnen können.

Dazu geben wir den Frauen

eine Anleitung, wie sie

selbst ihre Brust massieren,

die Vormilch mit Hilfe von

Spritzen auffangen und danach

hygienisch und steril

aufb

ewahren können“, erklärt

die Oberärztin. „Oft

handelt es sichnur um wenige

Tropfen der Vormilch, die

es für eine erste Mahlzeit

ihres Babys braucht. Trotzdem

ist das für das Kind unersetzlich

–eswirkt sozusagen

wie eine erste Impfung

im Immunsystem des Kindes.“

Durch seine Zusammensetzung

stabilisiert das Kolostrum

den Blutzucker des

Neugeborenen –das ist besonders

wichtig für Mütter

mit Diabetes, deren Kinder

bereits im Mutterleib Blutzuckerschwankungen

ausgesetzt

waren. „Kolostrum hat

unschätzbare Vorteile

gegenüber einer ersten Fütterung

mit industrieller Formulanahrung

oder Zuckerlösung,

wie sie sonst gerne

verabreicht werden. Deswegen

sollte es die Nahrung

sein, die ein Säugling nach

der Geburt als erstes zu sich

nimmt“, so Oelmeier de

Murcia.

Unangenehm sei den

Müttern das Gewinnen und

Aufb

ewahren ihres Kolostrums

übrigens nicht, so Oelmeier.

ImGegenteil: Da der

Nutzen auf der Hand liegt,

machen Mütter wie Lena

Woestmann gerne mit. Die

34-Jährige ist selbst Diabetikerin

und brachte in dieser

Wocheihr drittes Kind Arno

zur Welt: „Ich habe als eine

der ersten beim Kolostrum-

Projekt mitgemacht, weil

ichauchgenerell auf industrielle

Nahrung für meinen

Sohn verzichten will.

Außerdem ist Kolostrum

so wertvoll, weil esverhindern

kann, dass die Kinder

wegen der Blutzuckerschwankungen

doch indie

Kinderklinik müssen. Bei Arno

hat das bisher gut geklappt!“

Lena Woestmann freutsich, dass sie ihren Sohn mit dem nährstoff

reichen Kolostrum ernähren kann. Foto: UKM-Foto/Grafff e

Jeden 1. und

3. Dienstag im

Monat um 18 Uhr

Treffpunkt

Seminarraum,

Ebene 0

Klinikum Osnabrück

Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Am Finkenhügel 1

49076 Osnabrück

Telefon 0541 405-6801

www.klinikum-os.de

Liebewerdende Eltern,

wir laden Sie herzlich ein zur Kreißsaalbesichtigung

im Klinikum Osnabrück.

Für verstopfte

Kindernasen

indern mit verstopfter

KNase können Eltern vier

bis fünf Mal täglich Kochsalzlösung

indie Nase träufeln.

Damit werden die

Schleimhäute befeuchtet,

erläutert Hermann Josef

Kahl, Sprecher des Berufsverbands

derKinder-und Jugendärzte

(BVKJ). (dpa)

Fruchtsauger

sind unnötig

inder sollten kein Obst

Kzum Nuckeln bekommen.

Fruchtsauger sind

Schnuller mit Silikon- oder

Plastiknetz, in das man

Obststücke steckt. „Sie erzeugen

zu langeeinen süßen

Geschmack. Außerdem werden

die Zähne mit Zucker

umspült“, sagt Maria Flothkötter

vom Netzwerk Gesund

ins Leben. (dpa)


Wissenswertes

für jungeFamilien

Februar 2018

Wenn’s juckt und brennt

Allergien vorbeugen: Das können Mütter und Väter beachten

Von Annika Wienhölter

er Eindruck täuscht

Dnicht: Heute haben immer

mehr Menschen Allergien,

und das schon in jungen

Jahren. Fünf von 100

Kindern sind laut Statistik

betroffen. Eltern können einiges

beachten, umdas Allergie-Risiko

ihres Babys zu

minimieren. Das betonen

Dr.WolfgangTebbe (rundes

Bild l.) und Dr. Georg Hülskamp

von der Kinderklinik

des münsterischen Clemenshospitals.

Die zwei Experten

wissen aber auch:

„Präventionsmaßnahmen

sind nur bei Risikopersonen

sinnvoll.“ Dazu zähltein Baby,wenn

mindestens ein Elternteil

oder ein Geschwisterkind

Asthma, Heuschnupfen

oder Neurodermitis

hat.

Istdas der Fall,empfehlen

diebeidenFachärzte für Kinder-und

Jugendmedizin der

Mutter, ihr Baby inden ersten

vier Monaten unbedingt

voll zu stillen. Funktioniert

das – aus welchem Grund

auch immer –nicht, sollte

der Nachwuchs mit hypoallergener

Nahrung gefüttert

werden. Und dann dürfe es,

so Dr. Wolfgang Tebbe, keine

Verzögerung bei der Beikost

geben: Ab dem fünften

Monat sollten Eltern damit

starten. Er und sein Kollege

raten, „gezielt die Nahrungsmittel

zu verwenden,

die hochallergen sind“.

Daskann schief gehen: Nichtjedes Kleinkind verträgt Kuhmilch–das macht sich mit juckendem

Hautausschlag, Durchfall oder schnupfenähnlichen Symptomen bemerkbar. Foto: dpa

Denn:Wennein Babykeine

allergenhaltigen Lebensmittel

zu sich nimmt, erhöht

sich die Wahrscheinlichkeit,

dass es später Allergien

entwickelt. Was Dr. Wolfgang

Tebbe am Herzenliegt:

„Eltern sollten wieder mehr

selber und frisch kochen“,

auf Fertigprodukte wiederum

möglichst verzichten –

vorallem inder Beikost-Phase.

Zusätzlich gibt es einige

Faktoren, die das Allergie-Risiko

erhöhen: Eine einseitige

und ungesunde Ernährung

während der Schwangerschaft,

Tabakrauch,

Übergewicht und ein schimmelpilzförderndes

Klima im

eigenen Zuhause. Außerdem

sollten sich Familien,

die an Allergien leiden, keine

Katze

halten. Zu den

Impfungen gemäß

der Empfehlung der Ständigen

Impfkommission (STI-

KO)raten Dr.WolfgangTebbe

und Dr.Georg Hülskamp.

Und wenn ein Kind augenscheinlich

eine Allergie

hat? Ein Experte sollte zunächst

abchecken, auf was

der Nachwuchs wie reagiert.

„Insbesondere wenn eine

Lebensmittelallergie vorliegt,

sollte man zur Therapie

kommen“, sagt Dr.Wolfgang

Tebbe. Schließlich gebe

es mittlerweile viele neue

Methoden,die helfenkönnten.

Er beruhigt aber auch:

„Kinder merken schnell,

wenn ihnen etwasnicht gut

tut.“ Und dann würden sie

es meistens vonalleine meiden.

Dennoch wissen er und

Dr. Georg Hülskamp: Gerade

für Kindergärten- und

Kita-Teams sowie Lehrer sei

es nicht leicht, immer alle

Allergien der Kinder im

Blickzuhaben. Deshalb sollten

Eltern sich nicht scheuen,

mit Erziehern undPädagogen

darüber zu sprechen.

Denn eine allergische Reaktion

oder gar ein Allergieschock

kann schlimme Folgen

haben.

Gebor(g)en im Clemenshospital

nGeburtsvorbereitungskurse

n Perinataler Schwerpunkt (Pränatalmedizin -Geburtshilfe -Kinderklinik)

n Neu- und Frühgeborenen-Intensivstation (NEU: mit Rooming-In)

n Rückbildungsgymnastik und Babymassagekurse

n Babyschwimmen, Eltern-Kind-Kurse, Erste Hilfe beim Kind

n Geschwisterschule

n Infoabend an jedem ersten,zweiten und dritten Montag im Monat um 19.15 Uhr

n Stillinformationsabend für werdende Eltern an jedem ersten Mittwoch

im Monat von 18.00 bis etwa 19.30 Uhr

n Stillcafé für stillende Mütter mit ihren Babys an jedem Mittwoch von

10.00 bis 11.00 Uhr

www.clemenshospital.de | Telefon 0251 976-2563


Februar 2018

Wissenswertes

für jungeFamilien

Kontakt

Das bundesweite „wellcome-Angebot“

ist als

Idee in Hamburg entstanden.

InMünster gibt es

das Projekt seit neun, in

Greven seit vier Jahren.

Wer sich engagieren

möchte, kann sich hier

ebenso melden, wie Familien,

die Unterstützung

möchten:

Sind fü

rjunge Elternda: Sandra Kindler (v.l.KoordinatorinGreven), Katrin Ziese (Ehrenamterlin Münster), Martina Pollok

(Koordinatorin Münster), Renate Homann (Ehrenamtlerin Münster), Stefanie Dierkes (Koordinatorin Münster), Edeltraut

Olszewski (Ehrenamtlerin Münster).

Foto: kes

► Für Münster: Stefanie

Dierkes ('0251/

48 16 78 11,muenster2@

wellcome-online.de) und

Martina Pollok (' 0251/

4816787, muenster1@

wellcome-online.de)

► Für Greven:Sandra

Kindler (' 0151/

46 14 29 31,greven@

wellcome-online.de)

Mit Rat und Tatzur Seite stehen

„wellcome“-Engel verschenken Zeit an Familien nach der Geburt des Kindes

Von Meike Kessler

Stillen zehrt am Kör-

Schreien an den

Dper,das

Nerven –überhaupt ist alles

anders, seit das Baby daist.

Das Projekt„wellcome“ hilft

Elternauf ganz unterschiedliche

Weise im ersten Lebensjahr

ihres Kindes.

Ob es der Besuch beim

Arzt ist oder einfach nur die

Möglichkeit zu schlafen –

die ehrenamtlichen Helfer

bieten das, was Eltern brauchen.„In

einem ersten Telefonat

klopfenwir ab, wasder

Familie in der jetzigen Situation

am meisten hilft“, erklärt

Stefanie Dierkes. Sie koordiniertmit

Martina Pollok

die beiden „wellcome“-Standorte

in Münster.

„Außerdem guckenwir,welcher

unserer Engel gut zur

Familie passen könnte“, ergänzt

SandraKindler,die am

Standort Greven die Ehrenamtler

koordiniert.

Gegen eine Gebühr –das

Projekt finanziert sich daraus

und aus Spenden –

kommen die Helferinnen

ein bis zwei Mal in der Woche

für etwa zwei bis drei

Stunden indie Familie, um

sie zu unterstützen. „Welchen

konkreten Bedarf es

gibt, besprechen wir dann

mit den Eltern direkt“, erklärt

Katrin Ziese,die derzeit

in einer Drillingsfamilie tätig

ist. „Bei Mehrlingsfamiliensindwir

schon mal öfter

im Einsatz.“ Denn hierzählt

jede Hand mehr.

Renate Homann dreht mit

den Kindern ihre Runden

um den Block. „Ich finde,

dieMütter habendann eher

ihre Ruhe, wenn wir nicht

da sind.“ In einem Fall war

sie dafür da, mit dem Kind

zu sprechen. Die Eltern waren

gehörlos. „Als das Geschwisterchen

auf die Welt

kam, habensie wieder angerufen.“

Mit ihren Spaziergängen

mit den Babys ermöglicht

sie beispielsweise

jungen Studentinnen, die

Vorlesungen zubesuchen.

Für Edeltraut Olszewski

stellt sich beim ersten Kennenlernen

heraus, ob sie

und die Familie zusammenpassen.

Da wird auch

schnell klar, wie ich der

Mutter helfen kann.“ Oft

fehleesnicht nurantatkräftiger

Unterstützung oder an

Ruhephasen, sondern auch

an gutem Ratund Zuspruch.

Das alte Modell der Großfamilie,

die zusammenlebt,

gebe es nicht mehr, weiß

Martina Pollok: „Oft sind

die Großeltern nicht vor

Ort.“ „Oder noch berufstätig“,

bestätigt Sandra

Kindler. Um so schöner,dass

es die Engel von„wellcome“

gibt. „Unsere Ehrenamtler

haben meistens keine pädagogische

Ausbildung“, sagt

Stefanie Dierkes, „aber ausreichend

Erfahrung mit Kindern

–und vor allem große

Freude daran, Zeit an sie zu

verschenken.“

Von Anfang an in den besten Händen

Kreißsaalführung an jedem 1. Dienstag im Monat.

Andrea Ludwig, Marion Stein Partnerschaft

sgesellschaft

l

l

l

l

Entspannte Atmosphäre in drei

modern ausgestatteten Kreißsälen

Hebammen und Ärzte sind rund

um die Uhr für Sie da – stets Ihre

individuellen Wünsche im Fokus.

Familiäres Wohlfühl-Ambiente von

Anfang an: flexibles Rooming-In

und frei gestaltbare Tagesabläufe.

Erfreuen Sie sich fürsorglicher

pflegerischer und medizinischer

Betreuung – u. a. während der

integrativen Wochenpflege durch

feste Bezugspersonen.

Herz-Jesu-Krankenhaus

Münster-Hiltrup

Kompetenz und Zuwendung

Akademisches Lehrkrankenhaus der

Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Perinatalzentrum

Infoabend und Kreißsaalbesichtigung

Wir laden herzlich ein

Jeden 1. Donnerstag im Monat von 19.30 bis 21.00 Uhr

Im Pavillon der Schule für Gesundheitsberufe,

Kirchstraße 27 am St. Vincenz-Krankenhaus

Chefarzt Dr. Schulze und das Hebammenteam informieren Sie

über die Geburtsklinik und die Kinderklinik am St. Vincenz-

Krankenhaus und beantworten gerne Ihre Fragen:

• individuelle Beratung zur Geburtsplanung und -vorbereitung

• Begleitung unter der Geburt und Schmerzbewältigung

• Sprechstunde für Risikoschwangere

• Beratung zu Kaiserschnittgeburten

• Hebammensprechstunde

• Informationen zu Nachsorge, Rückbildungsgymnastik, Stillcafé

und Babymassage

www.vincenz-datteln.de ·www.hebammen-datteln.de ·Hotline: 02363 108-2155


Wissenswertes

für jungeFamilien

Februar 2018

Einkaufen, abhaken –und sich freuen

Mit dieser Checkliste für die Erstausstattung haben Eltern das, was sie für sich und das Baby brauchen

VonBabyschale bis Windeln: Die Liste der Dinge,die ein Babyfü

rden Anfang

braucht, ist lang. Zum Glück! Schließlich macht Shoppen fü

rMutter und

Kind Spaß.

Foto: kes

Geburtstermin rückt immer

Dnäher, und in den Schaufensternlockenniedliche

Stramplerund

süße Stofftiere. Was Eltern für die

erste Zeit mit ihrem Baby tatsächlich

brauchen, steht hier zusammengefasst

imÜberblick.

Klamotten fürs Baby:

• 8Bodys in Größe 56 bis 62

• 6Langarmshirts Größe 56 bis 62,

passend dazu 4Strampler oder Hosen

inGröße 56 bis 62

• je nachJahreszeit eine dicke oder

dünne Jacke

• 2leichte oder wärmende Mützchen

• 4Paar Söckchen

• einen Winteroverall, am besten

mit umklappbaren Enden an Händen

und Füßen, eventuell einen

leichteren Overall für das Tragetuch

• eine kleine leichte Babydecke

zum Einkuscheln

• 2Schlafsäcke (auch hier gibt es

unterschiedlicheGrößen, mitwachsende

und Varianten für Sommer

und Winter)

Für die Mutter:

Stillkissen

Still-BH (es reichenersteinmal2,

die gut passen, die Brust verändert

sich im Laufe der Zeit, praktisch

sind deshalb auch Bustiers)

Wollwachs für die Brustwarzen

Stilleinlagen

Flaschen und Sauger Größe 1mit

entsprechender Pre-Nahrung und

Flaschenbürste, falls Mütter nicht

stillen

Milchpumpe (kann in Apotheken

geliehen werden)

Spucktücher aus Molto

große Binden ohne Folie für den

Wochenfluss

Pfl

ege fürs Baby:

• Windeln in Größe 1

• Feuchttücher oder dünneSpültücher,

Thermoskanne für warmes

Wasser und eine Schüssel zum Reinigen

von Händen, Gesicht und Po

• 2Badetücher mit Kapuze

• Baby-Nagelschere

• Wundcreme (Ringelblume, Wollwachs)

• Badethermometer, eventuell Babybadewanne

(eine Wäschewanne

–ohne Löcher –tut es auch)

• Fieberthermometer

• eventuelle Wärmelampe für den

Wickeltisch

Die großen Dinge:

Babyschale: Ohne die kommt das

Babymit dem Auto nicht vomKrankenhaus

nach Hause

Kinderwagen (frühzeitig bestellen,

es gibt Lieferzeiten, Fachhändler

stellen das gute Stück dann bis

zur Abholung ins Lager), je nach

Jahreszeit Fußsack, Kissen oder Decke

zum Warmhalten

Wickelkommode: Es geht, was

gefällt und in die Wohnung beziehungsweise

das Haus passt, platzsparend

über der Badewanne, einheitlich

zur neuen Kinderzimmereinrichtung

oder mit Aufsatz auf ein

vorhandenes Möbelstück

Beistellbett (Unbedingt! Alle können

trotz und während des Stillens

schlafen) oder Wiege

Tragetuch oder -hilfe: Manche

Hebammen verleihen ihre Tücher

fürden Anfang. Experten sagen, erst

mit Kind kaufen und ausprobieren,

was ambesten zu handhaben ist

Fahrrad-Anhänger: mit Federung

und extra Hängematte für das Baby

von Anfang an eine gute Fortbewegungsmöglichkeit

(kes)

Babyschale nur fürs Auto

B

abys brauchen so viel Bewegungsspielraum

wie

möglich. Das stärkt nicht

nur die Muskulatur, sondern

die generelle Entwicklung.

Deshalb sollten Eltern

sie nur für kurze Zeit in die

Sitzschale fürs Auto legen.

Denn der Rücken wird in

dieser Schale zu lange in

einer ungünstigen Position

gehalten, sagt Professor

Christine Graf vom Netzwerk

„Gesund ins Leben“

und Sportmedizinerin an

der Sporthochschule Köln.

Wer spazieren gehen möchte,

packt den Nachwuchs

besser ineinen geräumigen

Kinderwagen. (dpa)

Liege-Test bringt Sicherheit

ltern sollten ihre Woh-

frühzeitig sicher

Enung

machen. Denn viele Babys

werden nicht nach und

nach, sondern von jetzt auf

gleichmobil, warntInkeRuhe

vonder Bundesarbeitsgemeinschaft

„Mehr Sicherheit

für Kinder“ in der Zeitschrift

„Baby und Familie“.

Um herauszufinden, was

alles geschützt und in Sicherheit

gebracht werden

muss, legensichMütterund

Väter am besten selbst einmal

auf den Boden. (dpa)

GEBURTSHILFE IM FRANZISKUS

BAUCHENTSCHEIDUNG MIT VERSTAND

www.sfh-muenster.de

www.geburten-muenster.de

www.elternschule-muenster.de

Eine Einrichtung der St. Franziskus-Stiftung Münster


Februar 2018

Wissenswertes

für jungeFamilien

Entwicklung im Test

Das sind die U-Untersuchungen

Von Pia Schrell

V orsorgeuntersuchungen

bei Kindern undJugendlichen

sind wichtig und

spielen eine entscheidende

Rolle für das gesunde Aufwachsen.

„So können Entwicklungsverzögerungen

oder Erkrankungen frühzeitig

erkannt und behandelt

werden“, sagt Dr. Rudolf

Ernst (rundes Bild Seite 7).

Seit fast30Jahren arbeiteter

als Arzt mit Jungen und

Mädchen und weiß, worauf

es bei welcher U-Untersuchung

ankommt.

U1(1. bis 4. Lebensstunde

nach der Geburt): Vitale

Funktionen werden gecheckt.

Sind Herzschlag,

Atmung,

Muskelspannung

und neurologische

Funktionen

okay? „Es

geht darum,

zu gucken, ob

der Übergang

vomLeben im

Bauch der

Mutter zum

selbstständigen

Dasein gut verlaufen

ist“, sagt Dr.

Ernst. Kontrolliert wird

auch, ob es Geburtsverletzungen

oder anderesichtbare

Schäden gibt.

U2 (3. bis 10. Lebenstag):

Wie ist die Haut des

Kindes? Sind die Geschlechtsteile

und Organe

altersgemäß entwickelt?

Gibt es seit der letzten

Untersuchung irgendwelcheAuffälligkeiten?

„Neben

einen Rund-um-Check werden

Eltern auch über Rachitis

informiert und bekommen

eine Beratung hinsichtlich

der Vermeidung

des plötzlichen Kindstods“,

sagt Dr. Ernst. Inhalte dazu:

Schlafumgebung, Körperposition,

das Benutzen eines

Schlafsacks und Raumtemperatur.

Darüber hinaus

werden verschiedene Tests

gemacht. „Wir machen das

erweiterte Neugeborenen-

Screening, um seltene hormonelle

Störungen oder

Stoffwechselkrankheiten

frühzeitig zu erkennen. Außerdem

wird ein Hör- und

ein Mukoviszidose-Screening

gemacht.“

U3 (4. bis 5. Woche, in

der Regel die erste

Untersuchung beim

eigenen Kinderarzt): Neben

einem Check von Körper,

Organen und Herzschlag

des Kindes wird die

Hüfte untersucht. Die Hüftgelenke

werden mit

Ultraschall kontrolliert.

Sind die Gelenke

in Ordnung?

Gibt es

Hinweise auf

eine angeborene

Fehlstellung?

Laut Experte

ist dies

wichtig, um

rechtzeitig notwendige

Therapien

einzuleiten.

U4und U5(3. bis

4. Monat/6. bis 7. Monat):

Wieaktivist das Kind?

Kann es sich schon drehen?

Ein besonderes Augenmerk

liegt bei diesen „U’s“ auf der

motorischen Entwicklung

der Kinder. „Es geht darum

zu schauen, ob es Auffälligkeiten

gibt, die auf eine

Hirnstörung zurückzuführen

sind“, sagt Dr. Ernst. In

solchen Fällen sei es wichtig,

frühzeitig mit Krankengymnastik

zu beginnen und

einen Neuropädiater hinzuzuziehen.

Außerdem bei der U5:

Bilden die Kinder Lautketten

(dei-dei-dei)? Gibt es

Sehstörungen? Wie ist das

Wie nehmen Kinder ihre Umgebung wahr? Wie sind ihre motorischen Fähigen? Der Kinderarzt

überprüft bei den U-Untersuchungen auch den Entwicklungsstand. Fotos: kes, privat

Bindungsverhalten zwischen

Eltern und Kind?

Ebenso wichtig: Die Erziehungsberechtigten

bekommen

regionale Unterstützungsangebote

an dieHand.

Beider U5bekommen Mutter

und Vater darüber hinaus

Beratung zur Unfallvermeidung,

insbesondere vor

Stürzen und Vergiftungen.

Denn die Kleinen werden

zunehmend mobiler.

U6 (10. bis 12. Lebensmonat):

Kann das Kind

robben, krabbeln und sitzen?Zieht

es sichanMöbeln

hoch, sogar bis in den

Stand? Kann es greifen? Wie

ist die Sprachentwicklung?

Kann es Silbenverdopplungen

bilden (da-da, wa-wa,

Ma-ma)? Zudem ist Impfen

ein wichtiges Thema, denn

die erste Masern-Mumps-

Röteln-Immunisierung

steht an. Außerdem im Fokus:

Mundhygiene und Kariesprophylaxe

sowie eine

Beratung zur Unfallverhütung.

Tipp an die Mamas

und Papas: Gebt die Infos

unbedingt an die Großeltern

weiter. Denn nun

sind die Enkelkinder dort

vielleicht öfter alleine zu Besuch–möglicherweise

auch

über Nacht.

U7 (21. bis 24. Lebensmonat):

Kann dasKindfrei

und sicher laufen? Wie ist

die Sprachentwicklung? „In

der Regel haben Kindernun

einen Wortschatz von etwa

50 Wörtern, bilden Zwei- bis

Drei-Wort-Sätze und gucken,

was sie damit bewirken

können“, erklärt Dr.

Ernst. Auch wichtig: der

Rund-um-Check. Gibt es

Sehstörungen? Wie ist die

körperliche Entwicklung?

Hier gibt es Ratschläge zur

zahnärztlichen Versorgung.

U7a(34. bis 36. Lebensmonat):

Wie ist die soziale

und emotionale Entwicklung

des Kindes? Wie verläuft

die soziale Interaktion

mit Gleichaltrigen? Wie ist

der Kiefer entwickelt? Darüber

hinaus: Beratung zur

Unfallvermeidung auf dem

Spielplatz oder im Garten

sowie zur Medienerziehung.

U8(46. bis 48. Monate):

Darum geht’s bei dieser

Untersuchung im Speziellen:

Wie ist die geistige Entwicklung?

Wie können die

Kleinen den Alltag schildern?

Gibt esInteraktionsstörungen?

Sind Sprachstörungen

zu erkennen, die

auffälligwerden? Wieist die

Sprechweise der Kinder?

„Wir leiten Elternan, wie sie

ihre Kinder bei der Aussprache

unterstützen können“,

sagt der Experte. Wichtig

dabei: Das falsch ausgesprochene

Wort nicht korrigieren,

sondern ineinem neuen

Satz korrekt wiederholen.

Auch wichtig: Die Themen

Ernährung und Prävention

von Übergewicht.

Babys sehen erstmal niemandem ähnlich

Internationale Wohntextilien GmbH

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irekt nach der Geburt sehen Babys we-

der Mutter noch dem Vater so rich-

Dder

tig ähnlich–auchwenn Elternund Familie

anderes behaupten. „Das sind deine Augen“,

heißt es dann gerne. Oder: „Die Kleine

ist ganz die Mama.“

Warum erkennen Eltern sich so oft in

ihremBabywieder? Laut dem Neurowissenschaftler

Professor Joachim Bauer aus Freiburg

macht das durchaus Sinn: „Wer sich

selbst imNachwuchs entdeckt, erlebt sich

unbewusst als selbstwirksam“,sagter. Es sei

für alle Eltern ein erhebendes Gefühl, „das

selbst gemacht zuhaben“ und den Beweis

vor sich zusehen.

Viel wichtiger als der Wiedererkennungswert

sind amAnfang des Lebens aber Gesichtszüge,

die generell das Überleben sichern,

heißt esinder Zeitschrift „Eltern“.

Dazu gehört alles, was dem Kindchenschema

entspricht: Kulleraugen, Knubbelnase,

runde Stirn. Diese Merkmale machen es allen

Menschen im näheren Umfeld leicht,

das kleine Wesen liebzuhaben. (dpa)


Wissenswertes

für jungeFamilien

Februar 2018

Alles Wichtige in einem Büchlein

Kinderarzt Dr. Rudolf Ernst stellt das Vorsorgeheft vor

Von Pia Schrell

sist handlich, klein und

Egelb: Das Vorsorgeuntersuchungsheft,

besser bekannt

als U-Heft, ist steter

Begleiter bei den regelmäßigen

Terminen beim Kinderarzt.

Seit September 2016

gibt es vom Gemeinsamen

Bundesausschuss der Ärzte

und Krankenkassen eine

neue und überarbeitete Fassung.

Neben der Optik haben

sich aucheinige Inhalte

verändert. So sind beispielsweise

die U-Untersuchungen

teilweise neugefasstund

erweitert worden. Keine Panik!

Hier kommt das Wichtigste

im Überblick.

Der Fragebogen: Mamas,

Papas und Sorgeberechtigte

können sich nun noch besser

auf die Besuche beim

Arzt vorbereitet. „Eltern haben

jetzt die Möglichkeit,

sich vor jeder Früherkennungsuntersuchung

über

die Inhalte zu informieren

und im gelben Heftzunotieren,

was sie in der Entwicklung

ihres Kindes auffällig

oder ungewöhnlich finden“,

erklärt Dr. Rudolf

Ernst. Der Kinder- und Jugendarzt

empfindet solche

Vorinformationen als Bereicherung,

weil sieeineUntersuchung

„gezielt auf die individuellen

Probleme“ ermöglichen.

Bei Bedarf: Auch neu ist

die abtrennbare Teilnahmekarte

imgelben Heft. „Dort

werden die U-Untersuchungen

eingetragen, die bisher

wahrgenommen wurden“,

sagt der Experte. Die Karte

können die Erziehungsberechtigten

bei Bedarf zur

Vorlage beispielsweise in

Kitas oder Behördennutzen.

Wichtige Themen kurz

beschrieben: Für Eltern

werden die Inhalte der jeweiligen

Untersuchung kurz

beschrieben. Zudem gibt es

ein Bemerkungsfeld, in dem

der Kinderarzt individuelle

Empfehlungen und Förderungen

zur Entwicklung des

Kindes notieren kann.

Beratung: Diesem Thema

kommt eine wichtige Rolle

zu. „Es gibt einen eigenen

BereichimHeft, in demdies

entsprechend dokumentiert

wird“, sagt Dr. Ernst.

Zudem werden die Familien-Hilfsangebote

in der Region

(Frühe Hilfen) vorgestellt

und Info-Materialien

an die Hand gegeben.

Wo gibt es dasU-Heft?

Das Büchlein bekommenElterninder

Regel

in der Geburtsklinik.

Ansonsten erhalten es

Mütter und Väter

beim behandelnden

Kinderarzt. Bei

einer Hausgeburt

überreicht die

Hebamme das

gelbeHeft. Wer

noch ein altes

U-Heft hat,

kann seinen Arzt

ansprechen.

Foto: Pia Schrell

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Wir bieten besondereAtmosphäre

für die besonderen Momente im Leben!

Ihre schönsten Momente im Leben sind diejenigen,indenen Ihre Kinder zur Welt kommen.

Darum möchten wir Ihnen mit unseren speziellenAngeboten,mit besonderer Atmosphäre

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Dafür steht unser Team aus erfahrenen rzten, Hebammen, Pßegerinnen und Pßegern jederzeit

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Februar 2018

Wissenswertes

für jungeFamilien

Diese Creme

wirkt Wunder

–immer

Einfach praktisch und gut

lar, Stillen ist das Beste

Kfürs Baby, aber es tut

eben manchmal auch weh.

Erleichterung bei wunden

Brustwarzen bringt Wollwachs.

Das gibt es von verschiedenen

Herstellern in

der Apotheke, ist Hunderprozent

rein und kann deshalb

beimStillen auch drauf

bleiben.

Zweites Problem: wunder

Baby-Po. Gleiche Lösung:

Das Wollwachs, auch Lanolin

genannt, einfach zwischen

den Fingern etwas

verreiben und ab aufdie roten

Stellen. Hilft sofort.

Sind die Kinder größer,

bleibt das Wundsein im Intimbereich

unter Umständen

als Problem.Die Lösung

auch: Wollwachs.

Übrigens bringt Lanolin

auf trockenen Lippen im

Winter oder bei Schnupfnasen

ebenfalls Linderung.

Versprochen. (kes)

Schnelle Rettung für unterwegs

Ü berlaufende Windeln

oder Unfälle beim Trockenwerden:

Ist die Familie

nicht in den eigenen vier

Wänden, sondern unterwegs,

wird esmitunter peinlich

–und eklig. Eine platzsparende

Rettung sind Hundebeutel.

Ob beim Spaziergang

am Aasee oder durch die

Stadt, die Spender der Tütchen

stehen im Stadtgebiet

verteilt. Zwei, drei vondenen

passen in jede noch sovolle

Wickel- oder Handtasche.

Vorerst ist das Schlimmste

damit sicher verpackt. Eine

praktische Alternative sind

wiederverschließbare Tüten

in unterschiedlichen Größen.

Darin habenerstdie trockenen

Schlüpfer als Ersatz

und im Fall der Fälle die nassen

HöschenPlatz. (kes)

Hauptsache

griffbereit –

überall

ütter lieben ihn,den Er-

der Feuchttü-

Mfinder

cher. Ob Schokoladenhände,

Schnupfnasen oder andere

Körperausscheidungen:

WerFeuchttücher griffbereit

hat, wuppt jede

schmierige Situation –egal,

ob auf dem Spielplatz, in der

Drogerie oder zu Hause.

Tipp für die eigenen vier

Wände: Kosmetiktücher in

dekorativen Boxen sehen

nicht nur gut aus, sie helfen

auch, wenn es schnell gehen

muss. Wenigerschick, dafür

um ein Vielfaches saugstärker,

ist die Küchenrolle, die

nicht nur verschüttete Apfelschorle

(oder Muttis Kaffee)

wegzaubert, sondern

auch Hände, Nasen und

kleine Popos sauber macht.

Übrigens: Wer sich die

Feuchttücher (finanziell

und wegender Zusatzstoffe)

sparen möchte, kann Küchenpapier

anfeuchten und

in Dosen oder verschließbaren

Tütenmitnehmen.(kes)

Der Zahnarztbesuch steht an

ach dem Durchbruch

Ndes ersten Zahns können

Eltern ihr Kind bereits

einem Zahnarzt vorstellen.

Darauf weist Karl-Georg

Pochhammer hin, Zahnarzt

aus dem Vorstand der Kassenzahnärztlichen

Bundesvereinigung

(KZBV). So lernt

das Kind die Abläufe kennen,

ohne gleich eine

schlechte Erfahrung zu machen.

Ein spezialisierter

Kinderzahnarzt muss es

nicht unbedingt sein. Bei

ängstlichen Kindern könne

das aber durchaus Sinn machen.

„Wir begeben uns auf die

Ebene der Kleinen und nutzen

ihre Fantasie“, sagt Inke

Supantia, die in der Berliner

Praxis KU64 nur Kinder behandelt.

Mit Geschichten

vonKaries und Baktussowie

glitzerndem Kristallwasser

bringt sie auch skeptische

kleine Menschen dazu, den

Mund zuöffnen.

Die Ausstattung ist sicher

der augenfälligste Unterschied

zwischen einer normalen

Praxis und einer, die

sich –zumindest unter anderem

–auf Kinder spezialisierthat.

„Mit einer entsprechenden

Umgebung wird

den jungen Patienten ein

Stück weit Angst genommen“,

sagt Daniela Hubloher

von der Verbraucherzentrale

Hessen.

Darauf allein will Supantia

ihren Berufsstand aber

nicht reduziert sehen.

Milchzähne sind andersaufgebaut

als die Bleibenden.

„Sie haben einen viel dünneren

Schmelz, entsprechend

schnell kommt man

bei der Behandlung am Nerv

an“, sagt sie. Vor allem für

Kinder, die schon Karies haben,

sei die Behandlung

beim Kinderzahnarzt aus

ihrer Sicht sinnvoll. Wie erfolgreich

der Besuch ist,

hängt aber auchvon den Eltern

ab. Viele neigen dazu,

ihre eigene Angst auf das

Kind zu übertragen.

Obacht ist geboten, wenn

der Kinderzahnarzt Extraleistungen

wie zahnfarbene

Füllungen oder eine Versiegelung

der Milchzähne verkaufen

will, sagt Verbraucherschützerin

Hubloher.

Alles, was sofort gemacht

werden muss und medizinisch

notwendig ist, zahlt

die Kasse.

(dpa)

„Sag mal A“: Dasgehtdeutlichleichter, wenn dasStoff

tier darum

bittet. Spezialisierte Kinderärzte arbeiten mit solchen

Tricks.

Foto: Hiepler &Brunier/KU64/dpa-mag


Wissenswertes

für jungeFamilien

Februar 2018

Viel mehr als kuscheln

Wie wichtig Nähe für Eltern und Kinder ist, erklärt Dr. Florian Urlichs vom St. Franziskus-Hospital

Von Meike Kessler

Ein glücklichesWiedersehen: Dr.FlorianUrlichs (r.) hatBarbaraund Martin Weber betreut,

als Aurelia (l.) und Flavia in der 27. Schwangerschaftswoche zur Welt kamen. Foto: kes

lavia kuschelt sich in Pa-

Arme, der Rummel

Fpas

um sie herum interessiert sie

nicht mehr. Aurelia hingegen

blickt wachsam hin

und her.Was mag das fürein

Licht sein? Vielleicht erkennt

das Mädchen in dem

süßen rosa Strampler aber

auchnur die Stimme vonDr.

Florian Urlichs wieder. Der

Chefarzt der Kinderintensivmedizin

und Neonatologie

am St.Franziskus-Hospitalhat

die eineiigen Zwillinge

betreut, als sie im vergangenen

Jahr 14 Wochen zu

früh auf die Welt kamen.

„Die Grenze zur Lebensfähigkeit

liegt um die 24.

Schwangerschaftswoche“,

erklärt der Facharzt. „Die

beiden kamennur kurze Zeit

später.“

Martin und Barbara Weber

wussten von Beginn der

Schwangerschaftan, dass es

heikel werden würde. „Die

beiden haben sich eine Plazenta

geteilt, und auch die

Versorgung durch die Nabelschnur

war bei Flavia

nicht optimal“, erinnert

sich die 43-jährige Mutter.

Am 3. Juli war esdann soweit,

Flavias Herztöne wurden

zu unregelmäßig, sie

und ihre Schwester wurden

per Kaiserschnitt geholt.

„EineFrühgeburtist nahezu

immer etwas Schicksalhaftes,“

sagt Dr.Urlichs.„In

solchen Situationen ist es

wichtig, dass erfahrene Mitarbeiter

zur Stelle sind. Genauso

wichtig ist es aber

auch, dass die Mutter möglichst

wenig Stress hat“. Es

hilft, wenn die Eltern die

Ärzte und Schwestern kennen

und wissen, was auf

einer Frühchenstation passiert.

„Es war gut, dass ich

schon früh engmaschig

kontrolliert wurde“, erzählt

Barbara Weber. So konnte

die Münsteranerin nicht

nur die so genannte Lungenreifespritze

bekommen,

ich wusste auch, was auf

uns zukommt“.

Während sich seine Frau

vom Kaiserschnitt erholen

musste, konnte Papa Martin

auf der Frühchenstation seine

Mädchen besuchen. „Es

ist wichtig, dass die Eltern

Ruhe haben, den Alltag

draußen lassen können und

vieldasind“, sagt der Neonatologe.

„Durch die Känguru-Pflege

wächst nicht nur

die Eltern-Kind-Bindung,

auchdie Kinder können besser

gedeihen.“ Durch den

Kontakt werden bestimmte

Wachstumsfaktoren in der

Haut der Kleinen stimuliert.

Das Kuscheln ist der Beitrag,

den die Eltern leisten

können“, sagt der Fachmann.

Das ist mindestens

genauso wichtig wie dieMedizin,

die wir drum herum

machen.“

Dass es den Kindern durch

den Hautkontakt –und seies

nur das Hand auflegen im

Inkubator –besser geht, das

haben Martin und Barbara

Weber an Flavia und Aurelia

selber erlebt. „DerPuls beruhigt

sich, die Kinder entspannen

sich. Das konnte

Info

www.mehr-raum-fürnähe.de

man auch als Laie erkennen“,

sagt die Mutter.

Obwohl Aurelia lediglich

790 Gramm und Flavia nur

zarte 630 Gramm wogen,

halfen die Eltern bei der Babypflege

tatkräftig mit.

„Wobei das Wickeln bei all

den Schläuchen im Inkubatorschon

eine echteHerausforderung

ist“, weiß der 44-

jährige Papa. Bei den Kindern

sein zu können, war

auchfür BarbaraWeber sehr

wichtig. „In diesen Momenten

hat man auch gespürt,

sie bewegen sich, es geht ihnen

gut.“

Dass Eltern selbst inkritischen

Phasen bei ihrem

Frühgeborenen sein können,

ist für Dr. Urlichs sehr

wichtig. Durch den Bau der

neuen Kinder- und Jugendklinik

werde es unter anderm

möglich sein, dass

Mütter und Kinderschon ab

dem ersten Lebenstagnäher

beieinander sind, auch

wenn dieKinder im Inkubatorversorgt

werden müssen.

„Lediglich eine Schiebetür

trennt die Eltern dann bei

Bedarf von ihrem Kind“, erklärt

der Spezialist.

„Durch die Nähe können

die Mütter besser mit dem

Schicksal umgehen und die

Kinder haben einen erfreulicheren

Verlauf“, erklärt er.

„Wenn Elternauchdie kritische

Zeit mit ihrem Kind

verbringen, ist das etwas,

was ihnen niemand mehr

nimmt.“ Diese Phase ist für

die vierköpfige Familie Weber

zum Glück vorbei –die

Spieluhren hängen nicht

mehr am Inkubator, sondern

zu Hause im Kinderzimmer.

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Februar 2018

Intensives Training

für getrennte Eltern

inder im Blick“, kurz

K„KiB“ genant, istein Training

für ElterninTrennung.

Die Erziehungsberatungsstellen

Caritas, Diakonie

und Südviertel sowie dieBeratungsstelle

bei Familienkrisen

Trialogarbeiten dabei

zusammen. „Wir bieten den

Elternteilen einen zeitgleich

stattfindenden Kurs“, erklärt

Christian Heuck, Sozial-

und Heilpädagoge der

Diakonie. Ziel sei es, dass

Mutter und Vater mitmachen,

„sie müssen sich aber

nicht begegnen“.

Eltern, die an „KiB“ teilnehmen,

haben oft eine

strittige Trennung hinter

sich. Mit dem Training können

sie (wieder) lernen, die

Bedürfnisse des Kindes in

den Mittelpunkt zu stellen,

Getrennt lebende Eltern sollten

und müssen ans Kindeswohl

denken.

Foto: dpa

) PEKiP®und Eltern-Baby-Kurse

(Innenstadt u. Hiltrup)

) Spielgruppen

Wirberaten Siegerne:

Tel. 492-4321

www.vhs.muenster.de

und ihren Jungen oder ihre

Tochter in denBlickzunehmen.

Dies sei gerade bei

einer Trennung besonders

wichtig.

Das Training ist zeitlich

und inhaltlichsehrintensiv.

In sechs Einheiten à drei

Stunden lernen die Männer

und Frauen bei sich zubleiben,

sich von den Gefühlen

dem Partner gegenüber

nicht beeinflussen zu lassen

und mit der Aufmerksamkeit

bei dem Kind zu sein.

„Die besonderen Umstände

bei einer Trennung wie permanenter

Streit oder finanzielle

Sorgen führen oft zu

Überforderung, die Bedürfnisse

des Kindes gehen wie

die eigenen unter“,erläutert

Christian Heuck, der wie seine

„KiB“-Kollegen speziell

als Trainer für diesen Kurs

zertifiziertist.„Die getrennten

Paaremüssen eine Erziehungspartnerschaft

bilden

und herausfinden, wie das

am besten geht.“

In den Einheiten erarbeiten

und üben die Männer

und Frauen das richtige Verhalten

in Rollenspielen. Wie

kann die Kommunikation

zwischen den Eltern funktionieren?

Wie sprechen sie

mit dem Kind, beispielsweise

über den anderen Partner?

Alltägliche Situationen

gilt es zu bewältigen –und

dabei immer das Kind im

Blick zubehalten. (kes)

Info Interessierte können sich

für den April-Kurs (abends) bis

zum 26. März (Montag) beim

„Beratungs- und BildungsCentrum“

der Diakonie Münster

unter ' 0251/49 0150und für

den Mai-Kurs (vormittags) bis

20. April (Freitag) bei der Caritas

Beratungsstelle vor Ort in

Kinderhaus unter ' 0251/

26 33 50 anmelden. Weitere

Infos gibt’s im Internet unter

www.kinderimblick.de.

Volkshochschule

Münster

Möchtendas HebammennetzwerkMünsterland weiter voranbringen: LarissaTheyssen (v.l.),

Claudia Freisfeld, Julia Arnst, Daniela Prost und Sarina Rottmann.

Foto: awi

Finden leicht gemacht

Hebammennetzwerk Münsterland unterstützt Schwangere

Von Annika Wienhölter

ina ist schwanger. Was

Nder 29-Jährigen fehlt?

Eine Hebamme. Doch die

Suche nach einer solchen

Fachkraft gestaltet sich

schwierig. Das HebammennetzwerkMünsterland

hilft.

Dem 2013 gegründeten

Verein gehören aktuell

knapp 170 Hebammen an,

diesichsowohl um Schwangere

und ihre Babys aus der

Domstadt als auch aus den

Kreisen Borken, Coesfeld,

Steinfurt und Warendorf

kümmern. Im Büro an

Münsters Ostmarktstraße 9

laufen alle Anfragen von

werdenden Müttern zusammen

–egal, obtelefonisch,

per E-Mail oder über das

Kontaktformular auf der

Homepage. Bürofachkraft

Daniela Prost leitet sie dann

an die Hebammen aus dem

Netzwerk weiter. Somacht

sie esauch mit Ninas Nachricht.

Und die Münsteranerinhat

Glück:Esmeldetsich

eine Hebamme, die gleich

bei ihr um die Ecke wohnt.

Perfekt. Das erspart Nina

vermutlich viele Telefonate.

So berichtet Daniela Prost,

dass manche Schwangere

rund 15 Hebammen anruft,

ehe sie fündig wird.

Woran das liegt? Es gibt

schlichtweg nicht genug!

„Ich muss jede zweite Frau

abweisen“, berichtet Sarina

Wissenswertes

für jungeFamilien

Rottmann. „Das tut mir in

der Seele weh.“ Ihre Kolleginnen

Larissa Theyssen,

Claudia Freisfeld und Julia

Arnst nicken zustimmend.

Die „berufspolitische Situation“

müsse sich dringend

ändern, sind sie sich einig.

Arbeitsbedingungen, Bezahlung

–eshapereanallen

Eckenund Enden. Klar,dass

der Beruf so nur wenig attraktiv

ist.

„Wir als Netzwerkkönnen

das leider nicht ändern und

auch keine neuen Hebammen

herbeizaubern, aber

Zahlen

Seit April 2016 führt das

Hebammennetzwerk

Münsterland eine Statistik.

Dem Zahlenwerk nach gab

es im November 2017 die

1000. Anfrage von einer

Schwangeren. Hinzu kommen

rund 100 Kontaktaufnahmen

durch Institutionen

und Beratungsstellen.

Knapp 85Prozent der werdenden

Mütter, die sich

ans Netzwerk wenden,

stammen aus Münster. Die

anderen gut 15 Prozent leben

inden Kreisen Borken,

Coesfeld, Steinfurt

oder Warendorf. Derzeit

sind zirka 70 Kurse für

Schwangere und Familien

auf der Homepage gelistet.

wir können die vorhandenen

Kapazitäten optimal

verteilen“, betont Vorstandsmitglied

Julia Arnst.

Zusätzlich kann auf der

Internetseite imKurskalender

nach Angeboten für

Schwangere und junge Familien

gesucht werden.

Aber nicht nur werdende

Mütterprofitieren: Die Hebammen

des Netzwerks haben

unterschiedliche Austauschmöglichkeiten

und

stets einen Überblick über

aktuelle Fortbildungen.

Um die Vereinsarbeit auszubauen,

müssen weitere

Förderer und Sponsoren her.

Der größte Wunschder Vorstandsfrauen:

die 15-Stunden-pro-Woche-Stelle

von

Daniela Prost in einen Vollzeitarbeitsplatz

umzuwandeln.

Der Bedarfsei da.Dennoch

habe die Stadt Münster

die Finanzierung aktuell

nur bis Ende 2019zugesagt.

Hinzu kommt: „Ideen haben

wir genug“, macht Julia

Arnst deutlich. Soseien diverse

Kooperationen angedacht,

zum Beispiel mit der

Hebammenschule.

Nina jedenfalls ist froh,

stressfrei eine Hebamme gefunden

zu haben. Eine Sorge

weniger. Schließlich möchte

sie ihre Schwangerschaft

genießen.

Info www.hebammennetz

werk-muensterland.de


Wissenswertes

für jungeFamilien

Februar 2018

Von Milchpumpe bis Zäpfchen

Auch nachts erreichbar: Vor-Ort-Apotheke bietet Service für Eltern

it Schwangerschaft

Mändert sich für die werdenden

Eltern der Alltag.

Und wenn der Nachwuchs

da ist, wird es spannend:

Denn der neue Erdenbürger

stellt alles auf den Kopf und

wirft zudem allerhand Fragen

zur Gesundheit auf. Wie

behandele ich das erste Fieber?

Was tun beim ersten

Zahn?Wie überliste ichkleine

Medizinverweigerer?

„Wir stehen jungen Eltern

jederzeit mit Ratund Tatzur

Seite“, erklärt Apothekerin

Angelika Plassmann, Sprecherin

der Münsteraner

Apothekerschaft in einer

Pressemitteilung.

Bei jungen Müttern und

Vätern ist die Verunsicherung

häufig groß, etwas

falsch zu machen und

Symptome richtig einzuschätzen.

„In den Apotheken

vor Ort berät das pharmazeutische

Personal tagtäglich

junge Familien. Wir

wissen aus langjähriger Erfahrung,

welche Arzneimittel

für Säuglinge und Kleinkindergeeignetsind.

Wirsagen

Ihnen aber auch klipp

und klar wovon man besser

die Finger lassen sollte“, so

Plassmann. Auch ein Besuch

beim Kinderarzt wird

im Fall der Fälle empfohlen.

Häufig könne man bei

kleinen Beschwerden auch

ohne den „großen Chemiebaukasten“

helfen, sagt

Viele Vor-Ort-Apotheken bieten individuelle Serviceleistungen

und natürlich Beratung fü

rjunge Eltern an. Foto: ABDA

Apothekerin Plassmann:

Das kann mal ein Thymian-Balsam

zum besseren

Durchatmen oder auch ein

Zahngel sein, das den Kindern

hilft, wenn der erste

Zahn kommt. Aber auchFieberzäpfchen

und Hustensaft

sind in jeder Apothekegriffbereit.“

Eine besondereDienstleistung

jeder Vor-Ort-Apotheke

ist die aufwendige Herstellung

von Individualrezepturen

wie beispielsweise

Kapseln. „Die Dosis des Arzneimittels

muss bei manchen

Krankheiten mit jedem

zugenommenen Kilogramm

Körpergewicht angepasst

werden. Das leistet

die Industrie nicht, da sind

die Stückzahlen nicht groß

genug, das lohnt sichnicht.

In der Apothekejedochwerden

die Kapseln passgenau

für jedes Kind individuell

hergestellt.“ Gleiches gilt

für maßgeschneiderte Salben,

beispielsweise für Kinder

mit Hautallergien.

Zudem bieten viele Apotheken

zusätzliche Serviceleistungen

für junge Eltern

an: „Die Apotheker geben

wichtige Tipps zur Ernährung

oder verleihen Materialien

wie Milchpumpen

oder Inhalationsgeräte.

Schauen Sie einfachinIhrer

Apotheke vor Ort vorbei

und lassen Sie sichindividuell

beraten.“

Übrigens: „Arzneimittel

für Kinder und Kleinkinder

werden nachts besonders

häufig nachgefragt.“

Schließlich hat Plassmann

unzählige Notdienste absolviert

und weiß: „Es sind

meistens junge Familien, die

–mit undohne Rezept–Arzneimittel

für ihreKidsbenötigen.“

Denn Zahnweh, Fieber

oder Durchfall kennen

keine Uhrzeit. „Für die Eltern

und ihre Kinder sind

wir gerne da –auchrundum

die Uhr.“

Wöchentlich wechselnde

Hier in Münster!

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Februar 2018

Babybrei

einfrieren

ekommen Babys ihren

Bersten Brei, bleibt meist

viel übrig. Abhilfe können

Eiswürfelbehälter schaffen.

Frisch gekochter Brei lässt

sichdarin in kleinen Portionen

einfrieren, heißt es in

der Zeitschrift„Babyund Familie.“

Er lässt sich bei Bedarf

schnell erwärmen.

Wichtig ist, den Eiswürfelbehälter

fest zu verschließen,

um den Brei hygienisch

aufzubewahren. (dpa)

Kinder legen

Pausen ein

anche Kinder sprechen

Mmit zwei Jahren ganze

Sätze. Andere klettern die

Sprossenwand hoch, sagen

aber nur „Mama“ oder „Papa“.

Kinder entwickeln ihre

Fertigkeiten unterschiedlich

schnell. Bei manchen

Sachen legen sie eine Pause

ein, wenn siezeitgleichneue

Dinge üben, erläutert die

Bundeszentrale für gesundheitliche

Aufklärung (BZgA)

auf www.kindergesundheitinfo.de.

(dpa)

Eltern müssen

ihr Okay geben

ei minderjährigen Baby-

müssen Eltern

Bsittern

eine Einverständniserklärung

bei den Erziehungsberechtigten

einholen, erklärt

Rechtsanwältin SandraRunge

in der Zeitschrift „Nido“.

Sinnvoll ist auch, wenn Eltern

zusätzlich eine Haftpflichtversicherung

haben,

die deliktunfähige Kinder

einschließt.

(dpa)

Mutig wie „Til Tiger“

Gruppenangebot für besonders unsichere Kinder startet imMai

Von Meike Kessler

eike und Andreas ma-

sich Sorgen. Jetzt

Hchen

hat sie auch noch die Erzieherin

aus dem Kindergarten

angesprochen. Ihr Sohn

Tomist unsicher –zuunsicher.Erversteckt

sichvor Erwachsenen,

kommtnicht in

Kontakt mit anderen Jungen

und Mädchen. „In so einer

Situation kann unser Kurs

helfen“, erklärt Christian

Heuck. „Gerade im letzten

Kita-Jahr vor der Einschulung

kommen Eltern vonzurückhaltenden

Kindern

Zweifel, wie ihr Sohn oder

ihre Tochter den Übergang

wohl meistern wird.“

Gemeinsam mit seiner

Kollegin Ulla Janning bietet

der Sozial- und Heilpädagoge

im Frühjahr und Herbst

einen Kurs namens „Til Tiger“

fürsechs bis acht Kinder

im Alter von fünf und sechs

Jahren an, der Mut machen

soll.

„Wir wollen den Kindern

vielmehr einen Handwerkskoffer

für den Umgang mit

anderen mitgeben“, erklärt

Wissenswertes

für jungeFamilien

Christian Heuck. Dabei gehe

es nicht darum, den schüchternen

Charakter zu ändern,

sondern ein präventiv begleitendes

Angebot zu bieten.

„Wir wollen den Kindern

Selbstbewusstsein und

Handlungsstrategien vermitteln.“

„Til Tiger“ fördert die vorhandenen

Kompetenzen

und hilft Vermeidungstendenzen

abzubauen. Initiiert

wird der Kurs vom Team der

Psychologischen Beratung

des „Beratungs- und BildungsCentrums“

(BBC) der

Kinder,die besondersschüchtern sind, können mit dem Gruppenangebot„TilTiger" ihreUnsicherheiten

überwinden.

Foto: kes

Diakonie Münster am Hörsterplatz

2b.

Im Vorfeldladen Ulla Janning

und Christian Heuck

die Eltern zu einem Gespräch,

die Kinder sogar zu

zwei Terminen ein. Im Anschluss

an den Kurs gibt es

zusätzlich ein Feedbackgespräch

für die Eltern. „Die

Zusammenarbeit ist von

großer Bedeutung“, erklärt

der Sozial- und Heilpädagoge.

Acht Gruppenstunden

umfasst „Til Tiger“. „Wir

üben in Rollenspielen, wie

Kinder sich verhalten können“,sagt

Ulla Janning. Das

könne zum Beispiel ein Besuch

beim Bäcker sein. „Das

machen wir dann auch tatsächlich,

und alle Kinder bestellen

ihr Rosinenbrötchen.“

Die Handpuppe „Til

Tiger“ geht dabei mutig voranund

trautsichwas. „Das

zieht die Kinder mit“, weiß

Christian Heuck aus Erfahrung.

„Und das viel mehr,als

wenn wir Erwachsenen etwas

sagen.“

Neue Termine

Das Angebot „Til Tiger“ ist

für Familien kostenlos.

Kitas können einen Besuch

von Christian Heuck

und Ulla Janning gegen

eine Gebühr buchen. Der

nächste Kurs beginnt am

18. Mai (Freitag). Interessierte

Eltern können sich

ab sofort unter ' 0251/

49 01 50 oder per E-Mail

an u.janning@diakonie

muenster.de oder c.heuck

@diakoniemuenster.de

melden.

Info

www.diakoniemuenster.de

Jens Schneevogt 02 51 /690-908 623

jens.schneevogt@zeitungsgruppe.ms

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Diese Sonderbeilage erscheint am Samstag, 25.August2018.

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ANZEIGENSCHLUSS

MI. 15. AUGUST 2018

www.ag-muensterland.de Anzeigen-Sonderverö fentlichung | 1/2018


Wissenswertes

für jungeFamilien

Februar 2018

Die Atmosphäreohne festem Programm schätzen dieVäter,die –wie hier im Mum–die Papazeit besuchen. Begleitet wirddas off

ene Angebotunter anderem

von Julian Schlundt (li.) und Jonas Lemli (3. v. li.) vom Caritasverband.

Foto: kes

Väter unter sich

Die Papazeit gibt esjetzt auch in Gievenbeck und Kinderhaus

arl strahlt seinen Vater

Kan. Der sechs Monate alte

Knirps liegt im Mehrgenerationszentrum

(Mum) in

Gievenbeckauf einer Matte.

Timm Achterwinter hat es

sichnebenseinem Sohn bequem

gemacht. Jetzt ist Papazeit.

Der 27-Jährige kommt

gern zu diesem offenen

Treff, den esnicht nur im

Mum, sondernauchinzwei

weiteren Stadtteilen gibt

(siehe Info-Kasten). „In den

gängigen Kursen warich oft

der einzige Mann“, berichtet

er. Richtig wohlgefühlt

hat er sich dort nicht. Wie

Marco Urspruch (37) –mit

Tochter Lotta dabei – genießtder

zweifache Vater es,

in entspannter Atmosphäre

Zeit mit seinem Kind zu verbringen.

Begleitet werden die Angebote

von Mitarbeitern

Infosauf einen Blick

vom Caritasverband für die

Stadt Münster, der auch

gleichzeitig Initiator ist.

Das Schöne ist, dass auch

die Kinder inKontakt kommen“,

sagt Julian Schlundt.

► montags in Gievenbeck: im Mum, Gescherweg 87

Ohne vorgefertigten Ablauf

mit bestimmten Spielen

oder Themen, dafür aber ein

(Frei-)Raum mit altersgerechtem

Spielzeug. Der Treff

ist für Väter, die Zeit haben

►mittwochs in der Caritas-Beratungsstelle Hiltrup inder kleinen Turnhalle im Untergeschoss

der Stadthalle, Westfalenstraße 197

► donnerstags in der Caritas-Beratungsstelle Kinderhaus, Idenbrockplatz 8Eingang G

► immer 9.15 bis 10.45 Uhr, ohne Anmeldung

► www.vaeter-in-muenster.de/papazeit

und ihre null bis drei Jahre

alten Kinder gedacht. Seit

dem 25. September gibt es

das Angebot inGievenbeck,

welchesunter anderem vom

Rotary Club Münster-

Rüschhaus unterstützt wird.

„Und wir merken, dass viele

gerne wiederkommen“, verrätJonas

Lemli vomCaritasverband.

Das trifft auch auf Lotta

zu. Sie hat das grüne Rutsch-

Auto an der Seite geparkt

und sichneben Karl gesetzt.

Das 13 Monate alte Mädchen

hat demKleinen einen

weichen Würfel mitgebracht

–und dieser strahlt

wieder, dieses Mal Richtung

Lotta.

(kes)

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Geborgenheit für Mutter und Kind

Sicher entbinden auch bei schwierigen Schwangerschaften und Geburten

Warum können sich werdende Mütter inunserer Frauenklinik gut aufgehoben fühlen?

Dr. Cordula Fuhljahn, Chefärztin der Frauenklinik am Mathias-Spital: „Weil bei uns 24 Stunden jeden TagFrauenund

Kinderärzte imEinsatz sind. In den natürlichen Verlauf der Geburt greifen wir aber nur ein, wenn dies die

Gesundheit und Sicherheit von Mutter und Kind erfordern. Der Partner oder eine andere Begleitperson sind im

Kreißsaal immer gern gesehen und werden in den Geburtsverlauf einbezogen.“

98 Prozent aller Kinder kommen gesund zur Welt –warum wissen Eltern auch ihr früh- oder

risikogeborenes Kind inder Frauenklinik bestens versorgt?

Dr.Hans-GeorgHoffmann, Chefarztder KinderklinikamMathias-SpitalRheine: „Unserehochqualifizierten Kinderärzteund

Kinderkrankenschwesterngewährleisteneine optimale Versorgung auf13Intensiv-und Überwachungsplätzen

sowie sechs Beatmungsplätzen mit hochwertiger medizinischer Ausstattung. Frühgeborene können sich

heute nach den kritischen ersten Wochen oft normal entwickeln –dafür werden sie auf unserer Level-1-Früh- und

Neugeborenen-Station intensivmedizinisch betreut.“

Klinikum

Ibbenbüren

Welche Rolle spielen die Eltern, wenn ein kleiner Mensch auf die Welt kommt?

Dr.Ljubomira Papez-Rodosek,Chefärztin der Frauenklinik am Klinikum Ibbenbüren: „DieEltern sinddie wichtigsten

Bezugspersonen für das Kind –das gilt für jedes Neugeborene. Direkt nach der Geburt legen wir das Kind der

Mutter auf den Bauch. Und sollte dies aus medizinischen Gründen nicht möglich sein, beziehen wir die Eltern von

Beginnanüberallein, fördern denKontakt zwischen Eltern und Kind und damit diewichtigefrühkindlicheBindung.“

Weitere Informationen finden Sie auch in unserer detaillierten Broschüre

„Mit uns das Wunder erleben“, die Sie unter www.mathias-stiftung.de

anfordern können.

Mathias-Spital Rheine

Frankenburgstraße 31

48431 Rheine

Sekretariat Frauenklinik:

Telefon 05971 42-1901

info@mathias-spital.de

www.mathias-stiftung.de

Klinikum Ibbenbüren

Große Straße 41

49477 Ibbenbüren

Sekretariat Frauenklinik:

Telefon 05451 52-3036

info@klinikum-ibbenbueren.de

www.mathias-stiftung.de

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