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INSIDER Osnabrück // März 2018 // No. 416

Arm in Osnabrück: So lebt es sich (fast) ohne Geld in OS // Exklusive Einblicke in Europas modernstes Sporthaus // Im Test: Döner-Kebap // Event-Highlights: Oster-Leuchten & Strong Viking Run // Promi-Talks mit Shahak Shapira u. Till Brönner // Die perfekte Pizza: Gastronom Roulat Nabo auf den Spuren des Originals // Ohne Navi durch Europa: Osnabrücker veranstalten Abenteuer-Rallye // + Szene-News, Verlosungen, Party-Pics, Entertainment-Tipps, Termine & mehr!

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flashlights Event- & Business-News AOK Lehrstellenbörse: Tommy Reichenberger motiviert den Nachwuchs Unklare Berufsvorstellungen und mangelnde Flexibilität sind häufig genannte Hemmnisse bei Jugendlichen, weshalb ihnen der Elan bei der Ausbildungsplatzsuche fehlt. Einen Motivationsschub soll daher auch in diesem Jahr wieder die Lehrstellenbörse von radio ffn und AOK Niedersachsen leisten. Bereits zum 22. Mal geht das Online-Portal in eine neue Runde – und hat dabei in der Vergangenheit stets neue Steigerungen erfahren. Allein in 2017 wurden insgesamt 4.977 offene Angebote auf www.lehrstellenboerse.ffn.de zusammengetragen – vom Tourismuskaufmann über den Karosseriebauer bis zum Pferdewirt ist alles dabei. Mehr als 3.000 Klein-, Mittel- und Großbetriebe zwischen Harz und Nordsee haben sich an der Aktion beteiligt, um jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten. In diesem Jahr konnte die AOK nun VfL-Legende Thomas Reichenberger als Schirmherrn der Initiative gewinnen. Der ehemalige Fußballprofi ist rückblickend froh, dass ihn Freunde und Familie damals ermutigten, trotz sportlichem Talent auch seine kaufmännische Ausbildung abzuschließen. „Diese Erfahrung kommt mir heute, als Leiter einer Sportagentur, sehr entgegen“, so Reichenberger. Das Prinzip der Lehrstellenbörse ist einfach: Ausbildungsbereite Firmen stellen sich und ihre freien Lehrstellen vor. Die künftigen Lehrlinge können ihrerseits ganz bequem nach freien Berufen suchen und sich bei Interesse direkt online mit den nötigen Unterlagen bewerben. www.lehrstellenboerse.ffn.de Vorschau: Vorschau: Osnabrücker Jahrmarkt läutet den Frühling ein Die Osnabrücker nennen ihn liebevoll „Jazzer“ und kommen, so wie viele Besucher aus dem Umland, jedes Jahr auf den Festplatz auf dem Gelände der Halle Gartlage. 10 Tage lang lockt der „Frühlingsjahrmarkt“ in diesem Jahr bereits ab dem 16. März mit einem bunten Programm und einer Vielzahl an Fahrgeschäften. Neben beliebten Klassikern wie „Autoscooter“ und „Breakdance“ sorgen verschiedene neue Highlights für Fahrspaß und Nervenkitzel. „Maximum“ – ein 50 Meter hoher Katapult Booster sowie „Flash“ das Looping-Karussell sorgen für Adrenalin. Und auch besondere Highlights für Familien wie die Familienachterbahn „Tom der Tiger“ oder der „Chaos Airport“, ein zweistöckiges Fun House im Flughafen-Look sind wieder mit von der Partie. Der Jazzer ist dadurch besonders familienfreundlich. Die vielen Kinderfahrgeschäfte werden bei den Kids unter den Jahrmarktsbesuchern für leuchtende Augen sorgen, viele Eltern werden sich wehmütig an die Zeiten erinnern, wo sie selbst im Feuerwehrauto oder auf dem Karussellpferd gesessen haben. Außerdem gibt es bis zum 25. März selbstverständlich auch regelmäßig Aktionstage zum Sparen und das atemberaubende Brillant-Feuerwerk zum Abschluss an beiden Event-Freitagen. Geöffnet ist der Jahrmarkt jeweils von 15.00 bis 22.00 Uhr, freitags und samstags sogar bis 23.00 Uhr. GYMDOO: Osnabrücker Sportmesse zeigt Trends Nach der erfolgreichen Premiere im März 2017 öffnet die OsnabrückHalle am 18. März wieder ihre Türen für alle, die sich über das breite Spektrum Sport, Freizeitaktivitäten, Fitness für alle Generationen, Gesundheit, Ernährung und Wellness informieren möchten. Unter dem Motto „Auf die GYMDOO, fertig, los“ heißt es für die Besucher: Sportsachen mitbringen oder am besten gleich im Sportoutfit vorbei kommen und sich ausgiebig sportlich betätigen. Mitmachen und Bewegung steht im Mittelpunkt der Messe! In großen Aktivhallen gibt es verschiedene Schnupperkurse für alle Altersklassen, bei denen die Besucher selber aktiv werden und ein breites Spektrum an neuen Trends und Sportangeboten ausprobieren können. Die Messe bietet ein breites Band an Informationen und Inspirationen, wie man seine Freizeit aktiv gestalten kann und dadurch gleichzeitig etwas für die Gesundheit und das Wohlbefinden tut. Sei es präventiv, zur Rehabilitation oder einfach „just for fun“! www.gymdoo.de Vorschau: Energiemesse präsentiert neueste Innovationen Die Vorbereitungen zur Energiemesse am 07. und 08. April in Osnabrück laufen auf Hochtouren. Die zweitägige Fachmesse findet bereits zum 14. Mal statt und lockt Jahr für Jahr tausende Besucher ins DBU Zentrum für Umweltkommunikation an der Ecke „An der Bornau/Pagenstecherstraße“. Unter dem Motto „Energie geht uns alle an“ bietet die Messe die Möglichkeit, sich kompetent und umfassend über die vielfältigen Produkte und Dienstleistungen zum Themenfeld Energie zu informieren. Wie gewohnt ist der Eintritt an beiden Eventtagen frei. Das Angebot der mehr als 50 verschiedenen Aussteller ist breit gefächert: Stark nachgefragt sind Antworten und Infos zu den Themenbereichen Solarenergienutzung, Wärmedämmung, Heizen mit Holz und Pellets, Wärmepumpen, kontrollierte Wohnraumbelüftung und auch zu Förder- und Finanzierungsprogrammen. Einen Schwerpunkt bildet zudem das Thema Energiespeicher. Ergänzt wird die Messe durch das große Themenfeld Elektromobilität durch die Präsentation und Vorstellung von E-Fahrrädern, Transporträder und Konzepten der alternativen Mobilität durch Osnabrücker Unternehmen. Geöffnet ist die Energiemesse an beiden Tagen jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr. www.die-energiemesse.de Vorschau: StreetFood Circus kommt nach Oesede zurück Im April 2017 feierte der StreetFood Circus auf dem „Roten Platz“ in Oesede Premiere. Besucher aus Georgsmarienhütte, Hilter, Osnabrück und der gesamten Region verbrachten ein tolles Wochenende bei bestem Frühlingswetter. Vom 16. bis zum 18. März kommt der StreetFood Circus nun zurück, um die Frühlingsgefühle mit über 30 verschiedenen Food-Artisten neu aufleben zu lassen. Für mehr Platz und ein vielfältigeres Programm zieht das Event vom Roten Platz vor dem Rathaus auf den Kirmesplatz hinter dem Rathaus um. Diverse Food Trucks und StreetFood-Stände präsentieren ihre mit viel Liebe zubereiteten Speisen aus aller Welt. Von den schon im vergangenen Jahr heiß begehrten Kartoffel-Tornados, über Straußenburger, bis hin zu thailändisch-laotischen Spezialitäten wird allen Besuchern eine kulinarische Weltreise geboten. Neben lokalen Anbietern wie der Burger Biene reisen auch überregionale Food Trucks aus Brandenburg, Remscheid oder Dortmund an, um das Oeseder Publikum satt und glücklich zu machen. Auch der Einzelhandel putzt sich für den Frühling heraus: Viele Aktionen, neue Angebote und vor allem der verkaufsoffene Sonntag laden zum Schlemmen, Shoppen und Genießen ein. Der Eintritt ist frei und vor allem Sonntag wird mit Kinderschminken, Luftballons und Musik ein buntes Programm für Familien geboten. PS: Vom 23. Bis 25. März gastiert der Streetfood Circus zudem auf dem Rathausplatz in Osnabrück! www.facebook.com/StreetFoodCircusDE Vorschau: Filmpassage: Altersgerechtes Kino für die Kleinsten Der 11. März könnte für viele sehr junge Kinder ein ziemlich aufregender Tag werden. Denn die Filmpassage Osnabrück bietet am besagten Sonntag ein ganz spezielles Angebot, um die Kleinsten an das Thema „Kino“ heranzuführen – und zwar so altersgerecht wie möglich. Um 14.00 Uhr startet in einem mittelgroßen Saal der Zeichentrickfilm „Lauras Stern“. Der Film mit einer Laufzeit von gut 75 Minuten wird unter besonderen Rahmenbedingungen für Familien angeboten. Geschäftsführer Meinolf Thies: „Mal abgesehen von einem konkurrenzlos günstigen Eintrittspreis von nur 2,- Euro je Besucher, zeigen wir keine Trailer im Vorprogramm, die die Dauer der Vorstellung unnötig verlängern würden. Zudem spielen wir den Film mit verringerter Lautstärke und die Saalbeleuchtung wird nicht komplett runtergedimmt.“ Bewusst habe man zudem einen mittelgroßen Saal gewählt, der übersichtlicher ist und schneller mehr Orientierung bietet. Die ersten Sitzreihen werden nicht verkauft, damit die Kinder nicht zu nah an der Leinwand sitzen. Die großen und besonders die kleinen Gäste werden per Anmoderation begrüßt, wobei auch kurz der Ablauf einer Filmvorführung erklärt wird. Anja Thies ergänzt, dass Filme wie „Lauras Stern“ bestens geeignet seien, den jüngsten Nachwuchs an Kinobesuche heranzuführen. Es ginge darum Reizüberflutungen zu vermeiden. Der Vorverkauf für „Mein erster Kinobesuch: Lauras Stern“ läuft bereits. www.filmpassage.de 10 flashlights Anzeigensonderteil INSIDER 03-2018

Campus-News Silicon Valley weckt Gründergeist Osnabrücker Studis machen USA-Reise Von Haste ins Silicon Valley: Über 30 osnabrücker Hochschul-Studenten der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur waren auf Exkursion in Kalifornien. Dort haben sie Start-ups und Agrarbetriebe besucht, um mehr über den Gründergeist und die Unternehmenskultur in den USA zu erfahren. Silicon Valley ist bekanntlich das Innovationszentrum der weltweiten IT- und Hightech-Industrie, Kalifornien eine Hochburg der Agrarproduktion. Neben Konzernen wie Apple oder Facebook prägen zahlreiche Start-ups das Gesicht der Region, aber auch intensivste Landwirtschaft. „Im ersten Moment erscheint es vielleicht ungewöhnlich, dass sich Studierende der Bereiche Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Gartenbau mit dem Thema Unternehmensgründung auseinandersetzen. Doch für einige von uns ist das durchaus eine Option“, erklärt Kathrin Meyer, Masterstudentin der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft an der Hochschule und Mitorganisatorin der Exkursion. „Diese Reise hat uns jetzt nochmal neuen Anschub gegeben.“ Fing auch mal klein an: Steve Jobs der drohende Ausfall der Erntehelfer aus Mexiko. Um dem Personalmangel frühzeitig entgegenzuwirken, setzen die Betriebe vermehrt auf automatisierte Technik. „Mindset“ direkt vor Ort vermitteln Die Idee zur Studienreise nach Kalifornien entstand in der Vorlesung „Entrepreneurship“ von Prof. Dr. Karin Schnitker und Prof. Dr. Matthias Kussin an der Fakultät. Zusammen mit einigen Studierenden haben die beiden die Exkursion organisiert und angeleitet. „Gerade in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Gartenbau sind heute neue Ideen gefragt. Deshalb wollten wir unsere Studierenden noch mehr für die Themen Gründung, Innovation und Nachhaltigkeit begeistern“, sagen Schnitker und Kussin. „Und wo geht das besser als dort, wo man sich ‚innovation first‘ auf die Fahnen schreibt“, ergänzt Schnitker. Es sei wichtig, das Mindset direkt vor Ort kennenzulernen, aber auch zu sehen, dass nicht alles Gold sei, was glänzt. „Das können wir in keiner Vorlesung daheim so vermitteln“, sind sich beide einig. Zu den Höhepunkten der Reise zählten neben den Firmenbesuchen vor allem die Testfahrt im autonom fahrenden Tesla Model X, der Besuch der Stanford University sowie die Wandertour durch den Yosemite Nationalpark. Scheitern ist erlaubt Offene Kommunikation Auf dem Programm der Silicon-Valley-Tour standen Besichtigungen von Unternehmen wie Adobe, SAP oder WeWork, aber auch Besuche kleinerer Start-ups. „Begeistert hat mich dieser unbändige Wille der Leute, ihre Ideen voranzubringen“, sagt Meyer. „Während wir in Deutschland lieber auf ,Nummer sicher gehen‘ und nur wenig wagen, packen sie dort die Dinge an und probieren auch Neues aus.“ Anders als in Deutschland gebe es in den USA eine Kultur des erlaubten Scheiterns. „Der Gründer eines Start-ups erzählte uns, dass er mit seiner Geschäftsidee auch immer wieder Rückschläge erlebt habe. Aber er sei jedes Mal wieder aufgestanden, weil er an seine Idee geglaubt habe.“ Beeindruckt zeigten sich die Studierenden auch von der offenen Kommunikation innerhalb der Unternehmen. „Die Büros dort sind nicht auf einzelne Räume begrenzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich mit ihren Laptops ziemlich frei im Gebäude bewegen. Das fördert natürlich den Austausch untereinander“, erzählt Teilnehmer Steffen Webelsiep. Unterschiede zu Deutschland konnten die Studierenden auch bei den Besichtigungen der Agrarbetriebe im kalifornischen Umland feststellen. „Die größte Herausforderung ist die große Wasserknappheit in Kalifornien, die sich ja unmittelbar auf Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Gartenbau auswirkt“, sagt Kathrin Meyer. Eine weitere Hürde sei angesichts der politischen Situation Buona Pasqua! Ostermontag sind wir mittags und abends für Euch da! Ostersonntag geschlossen. Rheiner Landstraße 47 • 49078 Osnabrück Täglich von 12.00 - 14.30 Uhr & 17.30 - 23.30 Uhr Montag Ruhetag •Inh. Gebr. Vitale Tischreservierungen unter www.ristorante-dapietro.de sowie Telefon 0541/63463 © INSIDER Osnabrück INSIDER 03-2018 Anzeigensonderteil Campus-News 11