Stiepeler Bote 261 – März 2018

3satzbochum

Monatsmagazin für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 261 März 2018

Toleranzgrenze überschritten

Hundebesitzer fühlen sich terrorisiert. Seiten 4 und 5

Pater Andreas ist fünfter Prior des Klosters

Neubestellung der Ordensoberen Pater Pirmin wird verabschiedet. Seiten 6 und 7

Nicht nur Beifall für Radweg-Pläne

Heimatforscher bieten Alternativen zur Streckenführung an. Seiten 10 und 11


STIEPEL AKTUELL

Tempo-30-Bereich wird nicht ausgedehnt

Kemnader Str.: Reduzierung zwischen Hevener Straße und Dr. Gilbert-Weg

Das Tempo der Autofahrer

auf der Kemnader Straße

war Thema in der vergangenen

Sitzung der Bezirksvertretung

Süd.

SPD und Grüne wollten

von der Verwaltung wissen,

warum auf der Kemnader

Straße in Stiepel-Frische

stadteinwärts fahrend der

Tempo-30-Bereich reduziert

wurde. Früher endete diese

Geschwindigkeitsbegrenzung

auf Höhe Ministerstraße. Diese

Regelung ist aber nun um

einige Meter Richtung Königsallee

verlängert worden. Kurz

nach der Aufhebung macht

die Kemnader Straße eine

starke Linkskurve. In dieser

Kurve ereigneten sich kürzlich

zwei schwere Unfälle, bei

denen auch der angrenzende

Fußgängerweg betroffen war.

Da es sich um den Schulweg

Kurz hinter der Einmündung zum Dr. Gilbert-Weg darf wieder Tempo

50 gefahren werden.

Foto: 3satz

Stiepeler Grundschulkinder

handelt, wollten die Parteien

die Verwaltung anhalten, die

Drosselung zumindest bis hinter

die Kurve, besser bis zur

Einmündung Königsallee zu

verlängern.

Die Verwaltung sieht dazu

keine Möglichkeit, denn die

Kemnader Straße gehöre zum

„gesamtstädtisch festgelegten

Hauptverkehrsstraßennetz“,

über das der Durchgangsund

Wirtschaftsverkehr abgewickelt

werden soll. Auf

diesen Straßen dürfen Beschränkungen

auf unter 50

km/h nur festgelegt werden,

wenn besondere bauliche

oder verkehrliche Umstände

dies zwingend erfordern.

Das für das Geschäftszentrum

Stiepel angeordnete

Tempo 30 wurde aufgrund

des verstärkten Fußgängeraufkommens

und der damit

verbundenen Straßenquerungen

und des Parkverkehrs

im Einkaufsbereich zwischen

Hevener Straße und Ministerstraße

eingerichtet. Sie umfasst

jeweils zusätzlich die angrenzenden

Kurvenbereiche

sowie die Einmündung des

Dr.-Gilbert-Weges und endet

stadteinwärts etwa 100 Meter

vor der nächsten langgezogenen

Kurve.

Darüber hinaus lägen keine

besonderen Umstände vor,

die eine Reduzierung der zulässigen

Höchstgeschwindigkeit

erforderlich machen.

2 | Stiepeler Bote | März 2018


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch wenn wir durch die zuletzt klirrende Kälte eher davon abgehalten

wurden, an die Vorboten des Frühlings zu denken, gibt es

doch untrügliche Anzeichen dafür, dass die Zeit der erwachenden

und sprießenden Natur bevorsteht. Und zwar unabhängig vom

Datum des meteorologischen Frühlings, der offiziell am 20. März

beginnt.

Ein Blick auf den Veranstaltungskalender und verschiedene Sonderthemen

in unserer Ausgabe hilft weiter und lässt Sie nützliche

Informationen entdecken. Beispielsweise grünt es in bunten

Frühlingsfarben bei der Gartenmesse „Gartenträume Bochum“, die

vom 23. bis 25. März in der Jahrhunderthalle stattfindet. Die Messe

RuhrBau & Energietage am 3. und 4. März im RuhrCongress dreht

sich rund ums Haus. 220 Aussteller präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen mit den Schwerpunkten Sanieren,

Renovieren und Energie.

Foto: Volker Wiciok

Die Zeit genutzt für Sanierungs- und Renovierungsarbeiten hat auch der Bochumer Golfclub, der in den vergangenen

Wochen und Monaten seine Anlage an verschiedenen Stellen umgestaltet hat und sie pünktlich zum Saisonstart

seinen Mitgliedern in einem runderneuerten Zustand präsentiert. Damit einher geht auch die Wiedereröffnung der

Clubgastronomie, die seit Monatsbeginn von einer neuen Pächterin geführt wird.

Vielschichtig betrachtet wird das Thema Radfahren in dieser Ausgabe. Einerseits mit nützlichen Tipps, wie das beliebte

Fortbewegungsmittel einsatzbereit und fit für den Frühling wird. Und andererseits beobachten wir die Pläne zur

Erneuerung des beliebten Ruhrtal-Radweges auf dem Abschnitt in Stiepel. Diese Pläne finden nicht nur Zustimmung:

die Vertreter des Stiepeler Vereins für Heimatforschung haben beim Regionalverband Ruhr (RVR) ihre Bedenken

bereits vorgetragen und bitten um Überarbeitung der Pläne. Ob es dazu kommen wird, scheint offen. Sicher ist jedoch:

wir werden uns auch noch in einer unserer nächsten Ausgaben damit beschäftigen.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

März 2018 | Stiepeler Bote |

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AKTUELLES

Toleranzgrenze ist weit

überschritten

Hundebesitzer fühlen sich von

Anwohner des Kalkampswegs

terrorisiert

Ein Konflikt zwischen Hundebesitzern und dem Anwohner

am Kalkampsweg schwelt seit mehreren Jahren. Lange

Zeit haben es die Spaziergänger hingenommen, wegen ihrer

Vierbeiner wüst beschimpft zu werden; haben den dort

wohnenden Familienvater belächelt oder ignoriert. Doch

nun ist das Maß voll: Eine betroffene Hundebesitzerin hat

Anzeige erstattet wegen Beleidigung und Nötigung.

Das kleine Waldstück zwischen

den Straßen Kalkampsweg,

Gräfin-Imma-Straße und

Auf der Egge ist bei den Hundebesitzern

der Gegend sehr

beliebt. „Ich gehe hier täglich

mit meinem Hund spazieren

und das lasse ich mir auch

nicht nehmen, nur weil ein

Anwohner keine Hunde mag“,

sagt Claudia Kluge.

Seit etwa drei Jahren gibt es

immer wieder verbale Zusammenstöße

mit einem Anwohner

des Kalkampswegs. Vor

seinem Grundstück endet die

Befahrbahrkeit der Straße

aus Richtung Stiepel-Frische

und verengt sich zu einem

Fußweg. Wer dort spazieren

gehen will, muss direkt am

Haus vorbeilaufen und kann

auch dem Anwohner nicht aus

dem Weg gehen, wenn diesem

danach ist, seinem Frust

freien Lauf zu lassen. „Er hat

mich aus heiterem Himmel beschimpft,

als ich mit meinem

Hund vorbeigelaufen bin“,

erinnert sich Tina Schultz an

die Begegnung vor etwa zwei

Jahren. ‚Wenn man nach Stiepel

zieht, stellt man sich erstmal

vor‘, antwortete die bereits

vor vielen Jahren zugezogene

Stiepelerin. „Daraufhin ranzte

er mich an, ich solle nicht so

wohlerzogen tun. Mit einem

‚dann weiß ich jetzt, mit wem

Sie gehen seit vielen Jahren am Kalkampsweg mit ihren Hunden

spazieren und lassen sich auch nicht davon abbringen (v.l.): Tina

Schultz, Claudia Kluge und Annegret Greif. Foto: Sure/3satz

ich es zu tun habe‘ ließ ich ihn

einfach stehen.“

Warum es immer wieder zu

solchen Begegnungen kommt,

können sich die Hundebesitzer

nicht erklären. Jürgen Große

Munkenbeck ist sogar der Meinung,

dass sich die Situation

weiter verschärft hat, seit der

Zugang zu dem Wäldchen auf

der gegenüberliegenden Seite

versperrt ist. „Man konnte dort

direkt über einen kleinen Weg

in den Wald gehen, ohne am

Grundstück vorbeigehen zu

müssen.“ Diesen Weg haben

wohl nicht nur Hundebesitzer,

sondern auch die Anwohner

der oberhalb liegenden Straße

„Auf der Egge“ benutzt, wenn

die Treppe, die dorthin führt mit

Eis oder Schnee bedeckt war.

Zwar sind der größte Teil des

Wäldchens und auch der Fußweg

städtisches Gebiet. Aber

zwei schmale Streifen neben

dem nicht befahrbaren Teil

des Kalkampswegs sind private

Grundstücke. Rein rechtlich

gehört dem Hausbesitzer

4 | Stiepeler Bote | März 2018


also auch ein Grünzugstreifen

gegenüber seines Wohngrundstücks.

Den seit jeher

von den Anwohnern der Gegend

genutzten Zugang zum

Wäldchen, der auf seinem

Grundstück liegt, habe der

Besitzer mit Baumstämmen

und Gestrüpp verschlossen,

meint Große Munkenbeck.

„Vorher konnte jeder sofort

in das Wäldchen gehen, jetzt

müssen wir mit unseren Hunden

am gesamten Grundstück

entlanglaufen.“

Der aus einer alteingesessenen

Stiepeler Familie stammende

Große Munkebeck

wohnt an der Gräfin-Imma-Straße

und versteht das

Verhalten des Anwohners

nicht. „Wir hatten hier immer

eine gut funktionierende

Nachbarschaft. Und mit den

Hunden gab es nie Probleme.“

Für die Hinterlassenschaften

der Vierbeiner, mit

denen er spazieren geht,

habe er immer Abfalltüten

dabei. Trotzdem hat auch

er seine Erfahrung mit dem

Hausbesitzer vom Kalkampsweg

gemacht: Neben wüsten

Beschimpfungen schmiss ihm

der Mann eine Schaufelladung

Hundekot hinterher und

verfolgte ihn dann noch ein

ganzes Stück.

Die verbalen Angriffe sind

für die Hundebesitzer das

eine. De meisten haben sich

entschlossen, es einfach zu

ignorieren. Aber sie sorgen

sich auch um die Gesundheit

ihrer Vierbeiner. Der Hund

von Klaus Deuse fand an der

Grundstücksgrenze etwas zu

Fressen. Deuse, der ebenfalls

ganz in der Nähe des Wäldchens

wohnt, versuchte es

ihm aus dem Maul zu nehmen,

doch es war zu spät:

Wenige Tage danach starb

der Hund an einem irreparablen

Leberschaden. Klaus

Deuse erstattete Anzeige

gegen unbekannt. Für ihn ist

offensichtlich, dass jemand

versuchte, gezielt Hunde zu

vergiften. „Natürlich hält das

die Hundebesitzer nicht ab,

dort weiterhin spazieren zu

gehen. Aber alle sind sehr

vorsichtig geworden.“

Das gilt auch für Claudia Kluge.

Sie ist mit den Hundebesitzern

vor Ort gut vernetzt:

Sie treffen sich unterwegs,

sprechen viel miteinander

oder gehen gemeisam spazieren.

Die Begebenheiten

mit dem Anwohner vom Kalkampsweg

haben für ihren

Geschmack das Maß des

Erträglichen erreicht. „Er hat

mich und auch andere Hundebesitzer

aus seinem Auto

heraus beschimpft mit Worten,

die ich öffentlich lieber

nicht wiedergeben möchte.“

Damit nicht genug: Auf dem

engen Kalkampsweg aus

Richtung Steilstraße, der nicht

einmal einem Auto und Fußgängern

nebeneinander Platz

lässt, gab der Mann laut

Claudia Kluge extra Gas,

als er sie mit dem Hund dort

laufen sah. „Zum Glück lief

mein Hund gerade zwischen

mir und dem Straßenrand,

sonst hätte er ihn womöglich

überfahren.“ Sie sei nicht die

Einzige, der das passiert sei.

Auch bei anderen Hundebesitzern,

die den Kalkampsweg

entlanglaufen, habe er den

AKTUELLES

Motor aufheulen lassen, Gas

gegeben und beim Vorbeifahren

Hasstiraden aus dem

Auto geschrien.

Diese bisher letzte Begegnung

zwischen Claudia Kluge

und dem Anwohner bewog

die gebürtige Stiepelerin, zur

Polizei zu gehen. Die Anzeige

wegen Beileidigung und Nötigung

liegt aktuell bei der Bochumer

Staatsanwaltschaft.

„Ich weiß nicht, ob die Anzeige

strafrechtlich etwas bringt,

aber ich will damit auch offiziell

ein Zeichen setzen. So

kann es nicht weitergehen.“

Gerne hätte der Stiepeler

Bote dem Anwohner Raum

gegeben, um auf die Anschuldigungen

einzugehen. Aber

auf die mehrfach versuchten

Kontaktaufnahmen reagierte

er bis zum Redaktionsschluss

dieser Ausgabe nicht. vim

März 2018 | Stiepeler Bote |

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AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Pater Andreas ist fünfter Prior des Klosters

Neubestellung der Ordensoberen Pater Pirmin wird im Mai verabschiedet

Ein personeller Wechsel ist

an der Spitze des Stiepeler

Klosters vollzogen worden.

Nach sieben Jahren in der

Leitung des Klosters Stiepel

hat der bisherige Prior, Pater

Pirmin Holzschuh OCist,

um eine Sabbatzeit gebeten.

Er ist zu dem Entschluss

gekommen, die Leitung des

Klosters wieder in die Entscheidungsvollmacht

des

Abtes zurückzulegen, um

ab Herbst als Pfarrer in zwei

Pfarrgemeinden des Stiftes

seelsorgerisch tätig zu sein.

Gleichzeitig soll er dort junge

Priesterstudenten der

Phil.-Theol. Hochschule

Heiligenkreuz in die praktische

pastorale Seelsorge

einführen.

Pater Pirmin Holzschuh wird

Pater Andreas Wüller OCist,

hier mit Kardinal Woelki

(rechts), ist nun fünfter Prior

des Klosters in Stiepel.

Foto: privat

beim Stiepeler Klosterfest am

Pfingstmontag, 21. Mai, offiziell

verabschiedet. Dabei werden

der Essener Diözesanbischof

Franz-Josef Overbeck

und der Heiligenkreuzer Abt

Maximilian Heim OCist ihm

im Namen des Ruhrbistums

und des Klosters für seine geleistete

Arbeit danken. In den

vergangenen sieben Jahren

ist der Konvent des Stiepeler

Klosters dank der Führung

von Pater Pirmin gewachsen

und erstarkt. Außerdem wurde

in seiner Amtszeit die Kirche

renoviert und das Kloster

durch den Wirtschaftshof

baulich erweitert. Mit Hilfe von

Anneliese und Werner Deschauer

konnte auch ein Originalstück

der Berliner Mauer

neben der Wallfahrtskirche als

Denk- und Mahnmal errichtet

werden und die Außenanlagen

mit dem Wallfahrtsplatz

im neuen Glanz erstrahlen.

Pater Pirmin Holzschuh ist ab

Herbst in zwei Pfarrgemeinden

seelsorgerisch tätig.

Foto: privat

Mit dem 2. Februar bestellte

der Abt von Heiligenkreuz,

Maximilian Heim OCist, aufgrund

eines informellen Vo-

Kinder-Klamotten-Flohmarkt

Der Förderverein der KiTa Gräfin Imma veranstaltet am 14. April

von 9 bis 12 Uhr wieder den beliebten Kinder-Klamotten-Flohmarkt

im katholischen Pfarrheim St. Marien in Bochum-Stiepel

(Am Varenholt 15). Verkauft werden gut erhaltene Baby- und

Kinderkleidung, Spielzeug, Zubehör und Umstandsmode. 70

Prozent des Erlöses erhält der Verkäufer und 30 Prozent gehen

als Spende an den Förderverein der KiTa Gräfin Imma. Über

zahlreiche Besucher freuen sich die Organisatoren sehr. Für

das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

2. Ostermarkt im Klosterladen

Der zweite Ostermarkt des Stiepeler Klosterladens findet vom

4. März bis zum 8. April statt. „Da es immer weniger Möglichkeiten

zum Erwerb von hochwertigen Osterkarten bzw. von Geschenken

für Erstkommunion, Konfirmation und Firmung gibt,

ist es das Ziel dieses Marktes, hier für die Stiepeler und Bochumer

Bevölkerung wieder eine lohnenswerte Alternative zu

schaffen“, sagt Pater Justinus, Pressesprecher des Klosters in

Stiepel. Darüber hinaus wird das Angebot durch eine reichhaltige

Auswahl von Esswaren und Pflegeprodukten aus speziell

klösterlicher Produktion ergänzt. Im Klosterladen stehen Jenny

Berndt und Pater Alban für alle Fragen zur Verfügung und helfen

gern. Weitere Informationen unter www.kloster-stiepel.org

6 | Stiepeler Bote | März 2018


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

„Wortlos mit Wort Gottes leben“

Auditorium im Kloster Stiepel

Pater Gabriel Chumacera (rechts, hier mit Abt Dr. Maximilian Heim)

ist neuer Subprior des Klosters.

Foto: privat

tums der Mitbrüder in Stiepel

und nach Rücksprache mit

dem Abtrat von Heiligenkreuz

Pater Andreas Wüller OCist

zum fünften Prior des Klosters

Stiepel und Pater Gabriel

Chumacera OCist zum

Subprior des Priorates. Pater

Gabriel trat vor zehn Jahren in

den Orden ein. Er wird auch

weiterhin seine Aufgabe als

Wallfahrtsrektor der St.-Marien-Wallfahrtskirche

beibehalten

und in dieser Funktion

am 19. Mai in Stiepel die 10.

philippinische Wallfahrt organisieren,

zu der mehr als 700

Filipinos erwartet werden. Pater

Andreas Wüller bringt in

seine neue Leitungsaufgabe

den großen Erfahrungsschatz

mit, den er in den fast 30 Jahren

seines seelsorgerischen

Wirkens in Stiepel sammeln

durfte.

Im Vergleich zum Mutterkloster

Heiligenkreuz, das im Jahre

1133 gegründet worden ist,

ist seine achte Tochter in Stiepel

mit ihren 30 Jahren noch

relativ jung. Sie hat sich aber

gerade in den vergangenen

Jahren stabilisieren können,

so dass nun das Kloster sich

mit dieser Neubestellung perspektivisch

darauf vorbereitet,

die eigene Selbstständigkeit

zu erlangen.

In der im Stiepeler Kloster

stattfindenden Auditoriums-Reihe

ist der nächste

akademische Vortrag für

Dienstag, 19. März, terminiert.

Um 20 Uhr beginnt die

Veranstaltung unter dem

Thema: „Reden ohne Worte.

Wortlos mit dem Wort Gottes

leben.“ Referent ist an diesem

Abend Abt Dr. Maximilian

Heim OCist, der 68. Abt des

Stiftes Heiligenkreuz, Abtpräses

der österreichischen Zisterzienserkongregation

und

Großkanzler der Phil.-Theol.

Hochschule Benedikt XVI.

Der Hl. Josef steht innerhalb

der Heilsgeschichte des

Christentums für eine besondere

Form der Berufung. Er,

der förmlich hinter der gesamten

Heilsgeschichte zurückzutreten

scheint, steht doch gerade

für das, was christliches

Leben bedeutet.

An diesem geistlichen Abend

wird Abt Maximilian den Zuhörern

diese Figur der Heilsgeschichte

näher bringen.

Im Neuen Testament werden

besonders in den Evangelien

von Matthäus und Lukas

Einzelheiten zu dieser Person

genannt. Aus dem Stammbaum

wird deutlich, dass

Josef aus dem Geschlecht

Davids stammte. Er, der mit

Maria verlobt war, hat sich

nach einer nächtlichen Offenbarung

zu seiner Verlobten

bekannt und Jesus als Ziehvater

erzogen.

Die einzelnen Stationen des

Lebens, die über das Neue

Testament bekannt sind, werden

an diesem geistlichen

Abend herausgearbeitet und

dabei wichtige Aspekte für

das Leben aufgezeigt werden.

März 2018 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL HISTORISCH

Treffpunkt vieler Taubenväter

Serie Gaststätten in Stiepel: Schenkwirtschaft von Hagen

„Schenkwirtschaft Heinrich von Hagen“ an der heutigen Kemnader

Straße, 1930er Jahre

Foto: privat

Die genauen Anfänge der

ehemaligen „Schenkwirtschaft

Heinrich von Hagen“

lassen sich nicht exakt rekonstruieren.

Fest steht,

dass Heinrich von Hagen

(*1877) im Jahr 1911 zusammen

mit seiner Frau Hulda,

geb. Diergardt (*1878) an

der seinerzeitigen Hauptstraße

29a, heute Kemnader

Straße 65, ein Wohn- und

Geschäftshaus mit zwei Ladenlokalen

errichtet hat. Zunächst

betrieb er dort eine

Kolonialwarenhandlung.

In den Jahren bis 1919 erwirbt

er dann die Konzession für den

Betrieb einer Gastwirtschaft,

aber zunächst nicht für sein

eigenes Haus. Es ist vielmehr

überliefert, dass Heinrich von

Hagen die Konzession für die

Wirtschaft „Zur steilen Höh“

an der heutigen Gräfin-Imma-Straße

12 erwarb. Er soll

der letzte Konzessionsinhaber

gewesen sein, bevor das Haus

an den ersten in Stiepel niedergelassenen

Arzt, Dr. Gerhard

Gilbert, verkauft wurde (wir berichteten

in der letzten Ausgabe

des Stiepeler Boten). Diese auf

die Person des Gastwirts bezogene

Konzession wurde dann

benutzt, um in seinem Haus an

der heutigen Kemnader Straße

zusätzlich zum Lebensmittelgeschäft

eine Gastwirtschaft zu

eröffnen. Dies war der Beginn

der „Schenkwirtschaft Heinrich

von Hagen“.

Der Familienname „von Hagen“

findet sich auch in zwei Straßennamen

wieder. Die heutige

Sandfuhrstraße, die gegenüber

der Krockhausstraße an der

Kemnader Straße beginnt, war

bis 1928 ein reiner Privatweg

und wurde zunächst nach der

dort ansässigen Familie „Hagenstraße“

benannt. Die Umbenennung

in Sandfuhrstraße

erfolgte im Zuge der Eingemeindung

Stiepels nach Bochum

im Jahr 1929. Heutzutage

findet sich der Name in der

im Jahr 2011 erstellten Straße

Hagen-Hof-Weg wieder, die

unmittelbar neben der ehemaligen

Krockhaus-Villa von der

Krockhausstraße abzweigt.

Das Haus von Heinrich von

Hagen an der Kemnader Straße

erhielt im Mai 1943 beim

schwersten Luftangriff auf Stiepel

einen Bombentreffer und

wurde komplett zerstört. Dieses

Schicksal ereilte übrigens

zahlreiche Häuser entlang der

Kemnader Straße. Das Haus

wurde nicht wieder aufgebaut,

vielmehr hatten die von Hagens

bereits vorher das Nachbarhaus

von Familie Waskönig

erworben, heute Kemnader

Straße 59. Dort wurde

unmittelbar nach Kriegsende

die neue Wirtschaft

eröffnet und vom Sohn

Walter von Hagen (*1907)

und seiner Frau Albertine,

geb. Rumberg (*1914)

bis zum Ende der 1960er

Jahre betrieben. Nach einer

kurzen Verpachtung

wurde die Wirtschaft Anfang

der 1970er Jahre

geschlossen, die Räumlichkeiten

wurden in eine

Wohnung umgewandelt.

Die Tochter Marianne,

verheiratete Klein, (*1939)

hat zwar immer im elterlichen

Betrieb mitgearbeitet,

die Wirtschaft aber nicht fortgeführt.

Im Jahr 1968 hat sie ein

Blumengeschäft im Haus eröffnet,

welches noch heute unter

dem Namen „Blumen Klein“

(Inhaber M. Wabbels) weitergeführt

wird.

8 | Stiepeler Bote | März 2018


VORSCHAU OSTERN

Bunte Ostereier aus dem Automaten

Beliebte Aktion des Stiepeler Boten mit dem Hof Schulte-Schüren

Osterfeuer brennen in Stiepel

Schützenverein, Heimatverein und evangelische Kirchengemeinde

Es ist eine beliebte Tradition in

Stiepel, Osterfeuer zu entzünden.

Auch in diesem Jahr gibt

es mehrere Stellen, an denen

sich die Stiepeler um die Feuer

versammeln werden.

Den Auftakt macht wie immer

der Schützenverein. Am Gründonnerstag,

29. März, wird

das Mittelstiepeler Osterfeuer

unter Leitung der „Alte Heimat

Guido Schulte-Schüren bestückt

den Eierautomaten mit

bunten Ostereiern. Foto: 3satz

Suchen braucht man sie

nicht, die Ostereier des Stiepeler

Boten. Gut präsentiert

im Eierautomaten auf dem

Hof Schulte-Schüren, findet

die beliebte Aktion unseres

Magazins auch in diesem

Jahr wieder statt.

Der „Eierautomat“ auf dem

Hof Schulte-Schüren ist für

viele Stiepeler schon seit einiger

Zeit eine beliebte Anlaufstelle.

Hier gibt es rund um die

Uhr Frisches vom Bauernhof.

Zu Ostern bietet der Stiepeler

Bote gemeinsam mit dem

Hof Schulte-Schüren seinen

Lesern wieder die besondere

Aktion an: Sechs bunte Ostereier

für 2 Euro.

Eier aus dem Automaten sind

schon an sich etwas ganz Besonderes.

Nach dem Geldeinwurf

befördert ein spezieller

„Aufzug“ die Eier vorsichtig

Mittelstiepel“ gegen 19 Uhr

entzündet. Bereits ab 17 Uhr

gibt es an der Vereinsanlage

des BSV, der „Ziegenbockstation“,

an der Kosterstraße

Speisen und Getränke.

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

lädt für Ostersamstag,

31. März, ab 19 Uhr

an das Vereinsheim an der

Pfingstblume, Brockhauser

in den Schacht, aus dem der

Kunde die Ware entnehmen

kann. So geht garantiert keines

der empfindlichen Eier

kaputt. Normalerweise findet

sich in dem Automaten außerdem

Wurst, Käse oder auch

Spargel. Zu Ostern wird das

ohnehin schon bunte Sortiment

noch durch die Stiepeler

Bote-Osteraktion bereichert:

Ab Gründonnerstag,

29. März, finden die Stiepeler

in dem beliebten Automaten

sechs bunte, gekochte Ostereier

zum Sonderpreis von

2 Euro. Der Eierautomat wird

in diesem Jahr wieder mit 100

Sechserpacks bestückt. Wie

immer gilt: So lange der Vorrat

reicht.

Damit aber möglichst viele

Straße 126, ein. Wie jedes

Jahr gibt es Getränke und

ein Osterbüffet. Für das Büffet

ist der Heimatverein auf

Speisenspenden angewiesen

und freut sich über jeden, der

dazu etwas beitragen möchte.

Die evangelische Kirchengemeinde

Stiepel lädt für Ostersonntag,

1. April, ab 18 Uhr

zum großen Osterfeuer auf

Stiepeler etwas von dieser

Aktion haben, bitten die Redaktion

des Stiepeler Boten

und Guido Schulte-Schüren

darum, dass jeder nur einen

Karton aus dem Automaten

zieht! Frohe Ostern!

der Friedhofswiese an der

Brockhauser Straße ein. Wie

üblich, wird es wieder Bratwürstchen

und einen Getränkestand

geben. Außerdem

wird der Posaunenchor das

Osterfeuer musikalisch umrahmen.

Baum- und Heckenschnitt

nehmen die Friedhofsgärtner

frühestens zwei

Wochen vorher entgegen.

März 2018 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Radweg-Optimierung findet nicht nur Beifall

Heimatforscher bieten Alternativen zur geplanten Streckenführung an

Kontrovers diskutiert wird

in Stiepel aktuell die vom

Regionalverband Ruhr

(RVR) geplante Optimierung

des Ruhrtal-Radweges (der

Stiepeler Bote berichtete).

Besonders kritisch setzen

sich mit den Plänen die Vertreter

des Stiepeler Vereins

für Heimatforschung auseinander,

die Mitte Februar

eine Infoveranstaltung zu

diesem Thema organisiert

hatten.

Der Ruhrtal-Radweg erfreut

sich seit seiner Öffnung 2006

wachsender Beliebtheit. Dies

drückt sich auch durch eine

ständig steigende Frequentierung

von allen Bevölkerungsgruppen

aus. Ziel der

beteiligten Städte und Institutionen

ist eine Steigerung

der Qualität entlang der Ruhr

sowie die Verbesserung der

Verkehrssicherung an allen

Teilabschnitten.

Der Regionalverband Ruhr

(RVR) hat von der Bezirksregierung

Arnsberg drei Förderbescheide

in Höhe von mehr

als vier Millionen Euro für den

Radweg-Ausbau in Bochum

und Dortmund erhalten. Das

Geld kommt aus Mitteln von

Bund und Land. 1,07 Millionen

Euro sollen in eine bessere

und breitere Streckenführung

des Ruhrtal-Radweges in

Stiepel zwischen Haus Oveney

und Kosterbrücke fließen.

Vor diesem Hintergrund

kommt dem 4,3 Kilometer langen

Abschnitt in Stiepel große

Bedeutung zu. Zwischen dem

„Haus Oveney“ am Kemnader

See und der Kosterbrücke

weist der Ruhrtal-Radweg

nach Auffassung des RVR

zahlreiche Defizite im Bereich

der Streckenführung, Wegebreite

und der Sicherheit für

Radfahrer und Fußgänger

auf. Zur Steigerung der touristischen

Qualität des Ruhrtal-Radweges,

möchte der

RVR bis 2019 in Kooperation

mit der Stadt Bochum und

dem Freizeitzentrum Kemnade

Maßnahmen zur Optimierung

der Strecke umsetzen.

Nach mehreren Prüfverfahren

und unter Einbeziehung

eines Naturschutzsachverständigen

sieht der RVR-Plan

inzwischen eine Wegeführung

von der „Alten Fähre“ bis zum

Wasserwerk vor. Von dort soll

die Radstrecke über die Stichstraße

in Richtung Norden zur

Brockhauser Straße weitergeführt

werden.

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

betrachtet diese

Variante der Optimierung

des Ruhrtal-Radweges kritisch

und hat Argumente gegen

diese Wegeführung gesammelt.

„Der Heimatverein

lehnt diese Variante ab, weil

sie das Naturschutzgebiet zerschneidet

und beidseitig der

Strecke 1,6 Meter hohe Maschendrahtzäune

erforderlich

macht“, sagt Dr. Hans-Jürgen

Klingelhöfer. Bei Hochwasser

sei der vorgesehene Radweg

außerdem nicht nutzbar. Die

vom RVR angegebene Nutzungsfrequenz

von 150.000

Radfahrern pro Jahr für den

besagten Abschnitt zweifeln

die Stiepeler Bürger an. Eigene

Zählungen sollen deutlich

darunter gelegen haben.

Als Alternative wird von den

Heimatverein-Vertretern die

Optimierung des vorhandenen

Radweges von der „Alten

Fähre“ bis zur Einmündung

auf die Brockhauser

Straße/Brüggeneystraße

vorgeschlagen. Die geplante

Fahrradstraße sollte von der

Kosterbrücke bis zur Brüggeneystraße

ausgewiesen

werden. „Diese Wegeführung

vermeidet viele der von uns

befürchteten Nachteile und

führt zudem an sehenswerten

und kulturhistorischen Stätten

vorbei. Dazu zählen wir

u.a. die Dorfkirche, die Alte

Schmiede Kamplade oder

den Bergbaustollen Vereinigte

Pfingstblume“, schildert Dr.

Hans-Jürgen Klingelhöfer.

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

hat seine Argumente

jetzt noch einmal in

einem Brief an Heinrich-Josef

Jolk, den Teamleiter Flächengestaltung

beim RVR, zusammengefasst.

Darin formulieren

die Vertreter auch ihren

Wunsch nach Überarbeitung

der Pläne sowie einem

weiteren Gespräch mit den

RVR-Verantwortlichen. Fortsetzung

folgt. Uli Kienel

10 | Stiepeler Bote | März 2018


STIEPEL AKTUELL

Die auf der Karte mit blauen Punkten gekennzeichnete Strecke markiert den derzeit bevorzugten Plan des RVR für die Streckenführung

des Ruhrtal-Radweges in Stiepel. Der Stiepeler Verein für Heimatforschung schlägt die Optimierung des vorhandenen Radweges vor.

Grafik: RVR

März 2018 | Stiepeler Bote | 11


AUS DEN VEREINEN

Bergbauhistorische Hinweistafel enthüllt

Auf Initiative der Stiepeler Knappen und der Heimatforscher

Ein herzliches „Glück auf“

für die neuen Bergbauhistorischen

Hinweistafeln:

Anfang Februar weihte Bezirksbürgermeister

Helmut

Breitkopf das neue Hinweisschild

auf die ehemalige Zeche

Klosterbusch ein.

Es ist die erste von zunächst

fünf erneuerten Tafeln, die am

dortigen Wanderweg ausgetauscht

werden. Die übrigen

vier zeigen Hinweise auf den

Flözaufschluss Girondelle 2,

die Kohlenniederlage, den

St. Georgen Erbstollen und

auf die Historische Pferdeschleppbahn.

Der historische Bergbauwanderweg

in Lottental, Stiepel

und Rauendahl ist seit 1988

angelegt und besitzt insgesamt

33 Hinweistafeln, die

Knappen und Heimatforscher enthüllten mit Bezirksbürgermeister Helmut Breitkopf

(rechts) die erste neue Hinweistafel.

Foto: Stadt Bochum

inhaltlich und äußerlich in die

Jahre gekommen sind. Engagierte

Mitglieder des Knappenvereins

„Schlägel & Eisen

Bochum-Stiepel/Dorf 1884“

und des „Stiepeler Vereins

für Heimatforschung“ haben

im letzten Jahr sämtliche Tafeln

erfasst und

Erneuerungsbedarf

angemeldet.

Mit der

finanziellen

Zustimmung

der Bezirksvertretung

Süd

werden in den

nächsten Jahren

sukzessive

alle Tafeln ersetzt.

Historiker

Dr. Dietmar

Bleidick, Mitglied

des Knappenvereins,

verfasst neue,

modernere

Texte für die neuen Hinweistafeln.

Die Stadt Bochum bereitet

die Tafeln für den Druck

auf.

Erinnerungen an 2. Weltkrieg

Heimatverein will Auswirkungen dokumentieren

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

möchte im

Mai 2018 erinnern an die

schweren Luftangriffe vom

Mai 1943 und zu deren 75.

Jahrestag die Zerstörungen

an Stiepeler Häusern dokumentieren.

Ziel ist es, die am 13./14. Mai

1943 zerstörten Häuser im

Stadtplan des Jahres 1939

durch eine Markierung zu

kennzeichnen. Die Schneise

der Zerstörung soll sich entlang

der Kemnader Straße

in etwa von der Krockhausstraße

aus bis über die Ministerstraße

hinaus gezogen

haben. Wer über Kenntnisse,

Fotos von zerstörten Häusern

oder sonstige Informationen

über diesen schwersten

Angriff auf Stiepel verfügt,

möge über die Redaktion

des Stiepeler Boten (stiepelerbote@3satz-bochum.de)

oder über den Heimatverein

(redaktion@hvb-stiepel.de)

Mit roten Sternen werden die beschädigten oder zerstörten Häuser

markiert.

Foto: Heimatverein

Kontakt aufnehmen. Im Kartenausschnitt

sind die ersten

Erkenntnisse des Heimatvereins

dokumentiert.

Reisen mit

Kofferservice

Unter dem Motto „Von Haus

zu Haus mit Kofferservice“

hält die AWO bei ihren Kleingruppenfahrten

ein großes

Reiseprogramm für Senioren

bereit. Das Angebot enthält

über 30 Reiseziele in den

wichtigsten Urlaubsregionen

Deutschlands - von der Nordund

Ostsee bis in die bayerischen

Staatsbäder. Auch und

gerade für ältere Menschen

mit körperlichen Einschränkungen

sind diese Urlaubsangebote

geeignet. Die AWO

garantiert bequemes, sicheres

und stressfreies Reisen

mit komfortabler Personenbeförderung

und Gepäcktransport

von der Wohnung

ins gebuchte Hotelzimmer

und zurück. Geboten werden

zumeist seniorengeeignete

Dreisterne-Hotels mit gutem

Service und günstiger Lage

zum Ortskern und zu den

Freizeit- und Kureinrichtungen.

Infos bei der AWO Witten,

Wetter, Herdecke unter

Tel.: 02302-2020790.

12 | Stiepeler Bote | März 2018


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AUS DER GESCHÄFTSWELT

Kubot Optik in die Top 100 aufgestiegen

BGW Institut würdigt kundenorientiertes Arbeiten Gala in Düsseldorf

Kundenorientiertes Denken

und Handeln gehört zur

Philosophie von Augenoptiker-Meister

Gerhard Kubot

in Stiepel. „Wir möchten unserem

Kunden das Gefühl

geben, dass er der wichtigste

Mensch ist, den wir

betreuen dürfen“, sagt Gerhard

Kubot und fügt hinzu:

„Wenn der Kunde mit uns

zufrieden ist, erzählt er auch

anderen davon. Das ist für

uns das beste Marketing.“

Dass Kubot Optik in besonderem

Maß kundenorientiert

arbeitet, hat das inhabergeführte

Unternehmen nun

auch schriftlich bestätigt bekommen.

Das BGW Institut

für innovative Marktforschung

zeichnet seit nunmehr zehn

Jahren die Top 100 Optiker in

Deutschland aus. Für die Jahre

2018 und 2019 wurde jetzt

auch Kubot Optik in das Top-

100-Ranking aufgenommen.

Um einen klaren, kritischen

aber auch fairen Vergleich für

die Unternehmen zu schaffen,

wurde ein umfangreicher Fragenkatalog

erarbeitet. Anhand

der schriftlichen Auswertung

der Ergebnisse dieses 17-seitigen

Fragebogens, zahlreicher

Geschäftsbesichtigungen und

Testkäufe, bei denen die Antworten

der Bewerber auf Herz

und Nieren geprüft und verifiziert

werden, ermittelte das

BGW-Institut die Top 100. „Wir

waren zuversichtlich, dass wir

die Bewertungs-Kriterien erfüllen“,

schildert Gerhard Kubot,

„aber 100prozentig sicher

konnten wir uns natürlich nicht

sein.“

Unter der Schirmherrschaft

von TV-Moderator Markus

Lanz wurden die Top 100

Das ausgezeichnete Team von Optik

Kubot: (v.l.) Kerstin Ozar, Gerhard Kubot

und Annegret Vieting. Foto: 3satz/Sure

Optiker 2018/2019 anlässlich

einer Gala in Düsseldorf ausgezeichnet.

Markus Lanz zeigte

sich von der Auszeichnung

und den Wettbewerbsbedingungen

beeindruckt. In zahlreichen

Gesprächen mit den

Inhabern der Betriebe machte

sich der sympathische TV-Star

selbst ein Bild vom kundenorientierten

Handwerk der ausgezeichneten

Augenoptiker.

Die Auszeichnung an sich ist

jedoch nur der erste große

Schritt zum Top 100 Optiker.

Wer es schafft, unter die Top

100 zu kommen, hat etwas

wirklich Großes geleistet und

gleichzeitig den Kunden ein

Versprechen für die Zukunft

gegeben. „Diese Auszeichnung

ist eine Bestätigung dafür,

dass wir unsere Arbeit gut

machen“, sagt Gerhard Kubot,

„eine noch größere Bestätigung

gibt uns jedoch der Kunde,

der immer wieder zu uns

kommt, weil er sich von uns

gut betreut fühlt.“

Ein Qualitätsmerkmal der Arbeit

ist außerdem die Nachhaltigkeit.

Durch das BGW Institut

werden alle ausgezeichneten

Betriebe in unregelmäßigen

Abständen und unangekündigt

überprüft.

März 2018 | Stiepeler Bote | 13


FREIZEIT UND KULTUR

Reise durch Stiepel mit Liedern und Gedichten

Axel-Zebeck-Band gibt am 4. März Benefizkonzert im Lutherhaus

Mit einem Porträt haben wir

im Mai des vergangenen

Jahres die Axel-Zebeck-

Band im Stiepeler Boten

vorgestellt. Dabei wurde

auch auf ein von der Band

in Stiepel geplantes Konzert

hingewiesen. Jetzt ist es

soweit: Die Band wird am

Sonntag, 4. März, ein Benefizkonzert

im Lutherhaus an

der Kemnader Straße 131

geben. Beginn ist um 16.30

Uhr.

Die Axel-Zebeck-Band hat dafür

ihr Repertoire, das unter Die Axel-Zebeck-Band auf einen Blick (v.l.): Monika Kleffmann,

anderem aus französischen Wolfgang Brust, Axel Zebeck und Klaus H. Schröder.

Chansons, jiddischen Liedern

Foto: Dennis Treu

sowie Songs auf Englisch, Spanisch sowie in Schwei- zerdeutsch besteht, um einen

Stiepeler Heimatzyklus erweitert.

Zu hören sind deshalb

Werke aus dem „Stiepeler

Liederbuch“, die zu einer Reise

durch Stiepel in Liedern

und Gedichten einladen. Zu

hören gibt es Bekanntes,

Konzertantes, Eigenkompositionen

und Mitsinglieder.

Das Konzert wird vor Beginn

und in der Pause von einem

Café begleitet. Der Spendenerlös

ist für die Jugendarbeit der

evangelischen Kirchengemeinde

am Lutherhaus bestimmt.

Weitere Informationen auf der

Band-Homepage unter

www.axel-zebeck-band.de

„Jazz in black“ bei „Winterreise“

Der Förderverein des St.-Johannes-Stiftes lädt ein zum nächsten

„Winterreiseabend“ am Dienstag, 13. März, um 19.30 Uhr in

die Kapelle des St.-Johannes-Stiftes, Borgholzstraße 5-11. Auf

dem Programm steht ein s(w)ingender Liederabend mit dem

„Chor Concret“ und der Jazzband „Jazz in black“ der Schiller-Schule

Bochum. Der Eintritt ist frei, der Förderverein freut

sich jedoch über Spenden.

Klamotten-Basar im Kirchviertel

Teile des Erlöses werden gespendet

Der Kinder-Klamottenbasar

im Gemeindezentrum St. Johannes

(Brenscheder Str. 43,

im Kirchviertel Wiemelhausen)

findet am Samstag, 17.

März, von 10 bis 13 Uhr statt.

Bereits ab 9.30 Uhr haben

Schwangere (gegen Vorlage

des Mutterpasses) Eintritt.

Angeboten werden Kinderbekleidung

für das Frühjahr und

den Sommer, Babyzubehör

sowie Bücher, CDs und Spielwaren.

Die Kleidungsstücke

werden auf den Tischen nach

Größen sortiert angeboten.

Zum zweiten Mal ist der Klamottenbasar

damit an einem

neuen Ort in Wiemelhausen.

Für das leibliche Wohl ist in

einem Café auch gesorgt. Alle

Verkaufsplätze sind bereits

vergeben.

Von dem Verkaufserlös werden

70 Prozent ausgezahlt,

30 Prozent verbleiben für

karitative Zwecke. So sind in

den vergangenen Jahren immer

Beträge an das Hospiz

St. Hildegard, an das Kinderund

Jugendhospiz Balthasar

sowie an die Lavia Familientrauerbegleitung

e.V. gespendet

worden.

14 | Stiepeler Bote | März 2018


Vorträge und spirituelle Mittagspause

Tage der Offenen Tür mit Flohmarkt im Hospiz St. Hildegard

Eine Woche vor der Zeitumstellung

lädt das Hospiz St.

Hildegard am Samstag und

Sonntag, 17. und 18. März,

wieder zu den traditionellen

Tagen der offenen Tür mit

Flohmarkt ein.

Neben Informationen und

Gesprächen zur Hospizarbeit

erwartet die Besucher eine

große Auswahl an Glaswaren,

Porzellan, Büchern und Flohmarkt-Überraschungen.

Mit

etwas Glück lassen sich auch

antiquarische Schätzchen,

Kunst und Bilderrahmen finden.

Außerdem haben die

ehrenamtlichen Mitarbeiter

Handwerkliches, Genähtes

und Marmeladen bereitet.

Ein weiterer Publikumsmagnet

ist das reichhaltige Kuchenbuffet.

Koordinatorin Katrin

Gondermann schwärmt:

„Wir bekommen viele Kuchen

gespendet, die wir dann zugunsten

der Hospizarbeit anbieten

können. Die Kuchen

und Torten werden alle mit viel

Liebe gebacken und finden

stets großen Anklang. Außerdem

kommt man bei Kaffee

und Kuchen gut miteinander

ins Gespräch.“ Haupt- und

Ehrenamtliche geben gerne

Anfängerkurs Stiepeler Platt

Der Stiepeler Heimatverein bietet einen „Anfängerkurs“ für

das Stiepeler Platt an. Einsteiger, die die Sprache vielleicht

nur vom Zuhören kennen und diese aussterbende Mundart erlernen

möchten, aber auch Erfahrene, welche die Gelegenheit

nutzen wollen, Platt zu sprechen, können sich direkt mit dem

Heimatverein in Verbindung setzen unter redaktion@hvb-stiepel.de.

In lockerer Runde können sich die Interessierten am

gesprochenen und geschriebenen Wort versuchen. Geplant ist

ein monatliches Treffen (2. Mittwoch im Monat abends) in den

Räumen der Pfingstblume an der Brockhauser Straße.

FREIZEIT UND KULTUR

Ins Gespräch kommen die Besucher mit den ehrenamtlichen Helfern beim

Flohmarkt im Hospiz St. Hildegard.

Foto: privat

Auskunft über die Arbeit im

Hospiz. Wer mehr wissen

möchte, kann an verschiedenen

Vorträgen teilnehmen.

Zum Vertiefen bietet die Hospiz-Seelsorge

am Sonntag

eine spirituelle Mittagspause

in der Kapelle.

„Uns ist es sehr wichtig, dass

die Menschen in unserer

Stadt wissen, was in ihrem

Hospiz geschieht. Deshalb

laden wir sie ein, sich selbst

ein Bild davon zu machen, mit

wie viel Leben wir unsere

Hospizgäste und ihre

Angehörigen begleiten,“

erklärt Hospizleiter

Johannes Kevenhörster.

Neben der Öffentlichkeitsarbeit

spielen

aber auch die Spenden-Einnahmen,

die an

einem solchen langen

Wochenende zusammenkommen,

eine große

Rolle. Die Hospizarbeit

bleibt weiterhin auf

Spenden angewiesen.

„Und neben Euro-Spenden

nehmen wir auch

alte D-Mark-Bestände

und Devisen aus der

ganzen Welt entgegen,“ so

Kevenhörster, „auch hier haben

wir mit ehrenamtlichem

Engagement noch aus jeder

Münze etwas Gutes für das

Hospiz gewonnen.“


Hospiz St. Hildegard, „Tage

der offenen Tür mit Flohmarkt“

Samstag, 17.3., 14 bis 18 Uhr,

Sonntag, 18.3., 10 bis 18 Uhr,

Königsallee 135, (Eingang

über Waldring/Ostermannstraße)

März 2018 | Stiepeler Bote | 15


RÜCKBLICK KARNEVAL

„Im Stiepeler Himmel war die Hölle los“

Theaterverein Preziosa feierte seinen legendären Saalkarneval

Unter dem Motto „Im Stiepeler

Himmel ist die Hölle

los“ feierte der Theaterverein

Preziosa am 10. Februar

im Haus Spitz seinen

legendären Saalkarneval.

Im ausverkauften Stiepeler

Saalbau freuten sich die

Närrinnen und Narren über

die volle Dosis Frohsinn.

Und sie erlebten eine Premiere:

Wolfgang Langenberg,

neuer Vereinsvorsitzender,

trat zum ersten Mal

als Sitzungspräsident auf.

Unter das nahezu ausschließlich

verkleidete Publikum

mischten sich auch der

Festausschuss Bochumer

Karneval (FBK) und das Bochumer

Dreigestirn. Zu den

zahlreichen Ehrengästen, die

sich von Showtanz, witzigen

Büttenreden und musikalischen

Einlagen prächtig unterhalten

ließen, gehörte auch

Oberbürgermeister Thomas

Eiskirch.

Für die Künstler gab es viel

Beifall, die Wünsche nach Zugaben

wurden gerne erfüllt.

Raketen aus dem Publikum

verdienten sich unter anderen

die „Walking Hats“, eine

Band, die mit ihrem Schlager-Mix

den Karnevalisten

mächtig einheizte, und „Die

Traumtänzer“, die den Showtanz

aus den Preziosa-Reihen

lieferten. Es war wieder

eine rundum gelungene Preziosa-Prunksitzung

Fortsetzung

folgt Anfang des Jahres

2019.

Fotos: Sure / 3satz

Hintergrundgrafiken:Depositphotos

16 | Stiepeler Bote | März 2018


RÜCKBLICK KARNEVAL

März 2018 | Stiepeler Bote | 17


SERVICETHEMA FAHRRAD

Mit dem Fahrrad einsatzbereit in den Frühling

Tipps für ein sorgenfreies und sicheres Fahrerlebnis auf zwei Rädern

Der Frühling steht vor der

Tür und damit auch die neue

Fahrradsaison. Nachdem

der Drahtesel lange Zeit im

Keller verbracht hat, wird es

Zeit, diesem wieder etwas

Aufmerksamkeit zu widmen.

Wir haben nützliche Tipps

für sorgenfreien Fahrspaß

zusammengestellt. Kleinere

Reparaturen und Ausbesserungen

können selber durchgeführt

werden. Wer unsicher

ist, sollte den Profi mit dem

Fahrradcheck beauftragen.

1

ZEIT EINPLANEN

Wenn das Fahrrad über die kalte

Jahreszeit in Vergessenheit geraten

ist und die Fahrtauglichkeit

geprüft werden muss, sollte man

sich darauf einstellen, dass alles

ein wenig länger dauern kann

und die eine oder andere unliebsame

Überraschung wartet.

2 SCHMUTZ ENTFERNEN

Der gröbste Dreck kann mit einem

Handfeger beseitigt werden, während

schlecht zugängliche Stellen mit

einem Pinsel oder einer Zahnbürste

erreicht werden können. Für hartnäckigen

Schmutz erhält man im Fachhandel

spezielle Reinigungsmittel.

3 KETTE REINIGEN

Zur Reinigung der Kette lässt sich diese

mit einem trockenen Lappen von grobem

Schmutz befreien oder mit einer speziellen

Kettenbürste bearbeiten. Danach die Kette

mit speziellem Kettenöl schmieren.

5 BREMSEN

Mechanische Felgenbremsen

zeigen bei Verschleiß Kerben in

den Bremsklötzen. Gesellen sich

beim Bremsen noch Kratzgeräusche

hinzu, müssen die Klötze

unbedingt gestauscht werden.

6 LICHT

Bevor es nun endlich auf

große Tour geht, unbedingt

die Lampen überprüfen

(auch die Kabelverbindungen).

Ein Umstieg auf die

sehr langlebigen LED-Varianten

lohnt sich allemal.

4 REIFEN PRÜFEN

Vergewissern Sie sich, dass der Reifen keine Risse oder Brüche

an den Flanken hat und ob Gegenstände wie Glas oder Nägel den

Schlauch beschädigt haben können. Die Felgen und Speichen sollten

ebenfalls einer Kontrolle unterzogen werden. Der minimale bzw.

maximale Reifendruck ist an der Reifenflanke angegeben.

Grafiken:Depositphotos

18 | Stiepeler Bote | März 2018


STIEPEL AKTUELL

Verletzter Schwan auf dem Kemnader See gerettet

Feuerwehr-Einsatz mit Boot Tier hatte 20 Zentimeter lange Risswunde

Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache in Werne halfen bei der Rettung

eines verletzten Schwans auf dem Kemnader See.

Foto: Feuerwehr

Die Kräfte der Hauptfeuer-

und Rettungswache in

Werne wurden Ende Januar

wegen eines verletzten Tieres

auf dem Kemnader See

alarmiert.

Durch einen Anruf wurde

die Leitstelle der Feuerwehr

Bochum darüber in Kenntnis

gesetzt, dass auf dem

Kemnader See im Bereich

der Surfschule Oveney ein

verletzter Schwan auf dem

Wasser gesichert wurde. Versuche,

das Tier vom Land

aus anzulocken, scheiterten,

weshalb ein Boot zum Einsatz

gebracht werden musste. Mit

viel Geschick gelang es einem

Wehrmann, der ehrenamtlich

in der DLRG tätig ist,

das Boot so zu manövrieren,

dass der Schwan in einer

Bootsbox am Steg festgesetzt

wurde. Dort konnte das Tier

dann eingefangen werden.

Der Schwan hatte eine 20

Zentimeter lange Risswunde

am rechten Flügel. Nach kurzer

Erstversorgung wurde das

erschöpfte Tier zur weiteren

Behandlung zu einem Bochumer

Tierarzt gebracht. Insgesamt

waren acht Feuerwehrleute

im Einsatz. Unterstützt

wurden die Bochumer Kräfte

durch Kollegen der Berufsfeuerwehr

Witten.

Körber folgt auf Geschäftsführerin Ulrike Ullrich

Jahreshauptversammlung beim Theaterverein Preziosa mit Vorstandswahlen

Eine umfangreiche Tagesordnung

hatten die Mitglieder

des Theatervereins

Preziosa während ihrer

Jahreshauptversammlung

im Vereinslokal „Alt Piräus“

abzuarbeiten.

Neben dem Rückblick auf

ein für die Preziosa recht erfolgreiches

Jahr 2017 gab

es auch schon einen ersten

Überblick über die Aktivitäten

für das laufende Jahr. In der

Planung ist selbstverständlich

wieder ein Dreiakter zum Jahresende

und auch die Gemütlichkeit

wird bei der Preziosa

mit Ausflug, Grillabend und

Brunch nicht zu kurz kommen.

Auf der Tagesordnung stand

auch die Neuwahl des Teilvorstandes.

Nicht mehr Mitwirken

in der Vorstandsarbeit wird

die langjährige Geschäftsführerin

Ulrike Ullrich. Ihr Nachfolger

im Amt ist Stephan

Körber. Der Vorstand der Preziosa

setzt sich nun aus folgenden

Personen zusammen

1. Vorsitzender: Wolfgang

Langenberg, 2. Vorsitzender:

Paul Schütz, 1. Geschäftsführer:

Stephan Körber, 2. Geschäftsführer:

Stefan Gade, 1.

Kassiererin: Sabine Voigt, 2.

Kassiererin: Martina Basaldella,

Spielleitung: Beate Schütz

und Paul Schütz. Als Kassenprüfer

wurden Rüdiger Finke

und Detlef Vorkötter gewählt.

Wolfgang Langenberg führt als Vorsitzender den Theaterverein

Preziosa.

Foto: 3satz/Kienel

Die nächste Ausgabe des Stiepeler

Boten erscheint am 29. März.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

21. März.

März 2018 | Stiepeler Bote | 19


AUS DER GESCHÄFTSWELT

„Blickfang“ bietet ein Sortiment für die Sinne

Concept Store mit Accessoires, Geschenken und Mode

ANZEIGE

In einem außergewöhnlichen

Ambiente präsentiert

der Concept Store

„Blickfang“ an der

Karl-Friedrich-Straße 117

ein Sortiment für die Sinne:

Accessoires für Zuhause,

kleine und große Geschenke

sowie stilsichere

Mode für die Frau der Label

MosMosh, Princess goes

Hollywood, Blubianco, Yippiehippie,

Bianco, Liu Jo,

Sophie und Jane Lushka.

Auf internationalen Messen

und bei diversen Herstellern

sucht Inhaberin Sabine Mallach-Mengel

die besonderen

Stücke und bringt sie ins

Sabine Mallach-Mengel im „Blickfang“-Store an der Karl-Friedrich-Straße.

Foto: 3satz/Rosendahl

Zentrum von Weitmar-Mark.

Kleine Label, die nicht jeder kennt, hergestellt von inhaber- geführten Familienunternehmen,

die möglichst in Europa

fertigen, sind der Leitfaden

bei der Produktauswahl. Die

aus Stiepel stammende Unternehmerin

präsentiert damit

eine einzigartige Mischung

ausgefallener Marken. Deren

Zusammenstellung lädt zum

Verweilen und Entdecken im

„Blickfang“ ein.


„Blickfang“, Karl-Friedrich-Str.

117, Tel: 0234 / 966 422 22

E-Mail: info@blickfang-bochum.de

Öffnungszeiten Montags bis

freitags von 9.30 bis 18.30

Uhr, samstags von 10.00 bis

14.00 Uhr

www.blickfang-bochum.de

Die erste Familienpraxis in Bochum

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Zahnarztpraxis Mozin moderne Zahnmedizin in familiärer Atmosphäre

Das ist das Motto der Zahnarztpraxis

am Steinring 8 in

Bochum. Eine bekannte Praxisadresse,

die gewohnte

Besetzung aber in neuer

Gestalt und mit neuem Namen.

Zahnärztin Lena Mozin

hat die Praxis in Altenbochum

übernommen. Das

Team arbeitet weiterhin mit

Dr. Brigitte Neudorf-Konze

zusammen.

Das Schlagwort „Familienpraxis“

nehmen Zahnärztin

Mozin und ihr Team sehr

ernst: Sie bieten moderne

Zahnmedizin, legen

aber besonderen

Wert auf eine

familiäre Atmosphäre.

Patienten

von jung

bis alt sollen

sich

hier wohlfühlen.

Das

Team hat sich

zum Ziel gesetzt,

mit jedem Patienten

ein auf ihn persönlich abge-

Die Zahnärztinnen Dr. Brigitte Neudorf-Konze und

Lena Mozin.

stimmtes Behandlungs- und

Prophylaxe-Konzept zu entwickeln.

Ein Konzept,

das seine individuellen

Befunde

ebenso

präzise berücksichtigt

wie seine

allgemeine

Gesundheit

und seine

persönlichen

Wünsche. Dies

ermöglicht das

Team durch sein breites

Behandlungsspektrum.

Die Behandlungen erfolgen mit modernster Lasertechnik.

Fotos (2): privat

Wichtiges technisches Hilfsmittel:

der Laser. Denn der

Einsatz des Lasers erlaubt in

vielen Bereichen der Zahnheilkunde

eine schmerzarme,

berührungs- und vibrationslose

Behandlung. Das

Praxisteam setzt auf vertrauensvolle

Zusammenarbeit

das sichert den Weg zu langfristiger

Mundgesundheit.

Die behindertengerechte

Zahnarztpraxis befindet sich

am Steinring 8, nah dem

Bochumer Zentrum. Der eigene

Parkplatz ist über die

Christ-König-Straße zu erreichen,

zur Praxis im dritten

Stock bringt die Patienten

ein Fahrstuhl.

Zahnarztpraxis Lena Mozin

Steinring 8, 44789 Bochum

Telefon: 0234 - 30 15 21

Fax: 0234 - 30 15 38

info@zahnarztpraxis-mozin.de

www.zahnarztpraxis-mozin.de

Telefonisch erreichbar:

Mo - Do 8 00 -12 00 Uhr

Mo, Di, Do 14 00 -19 00 Uhr

Fr 8 00 -14 00 Uhr

Behandlungstermine auch am

Samstag nach Vereinbarung

20 | Stiepeler Bote | März 2018


STIEPEL AKTUELL

Wandern und Walken durch Sundern und Weitmar

Wandergemeinschaft Jung und Alt Bochum organisiert zum 55. Mal

Der Bochumer Süden mit

seinen Ortsteilen Sundern

und Weitmar gehört zu den

landschaftlich ausgewählten

Bereichen, durch die

die 55. Internationale Volkswanderung

der Wandergemeinschaft

Jung und Alt

führt.

Die beiden Wandertage sind

am Samstag, 10. März, sowie

am Sonntag, 11. März,

geplant. Zielgruppen, an die

sich das sportliche Angebot

richtet, sind Wanderer und

Nordic-Walker.

Ausgangspunkt mit Start und

Ziel ist die Realschule Höntrop

an der Höntroper Straße 99.

Startzeiten am Samstag und

Sonntag sind jeweils von 7.30

Uhr bis 12.30 Uhr. Zielschluss

ist an beiden Tagen um 16.30

Uhr. Die Teilnehmer können

wieder aus drei Wanderstrecken

wählen, die sechs, elf

und 20 Kilometer lang sind.

An den Kontrollstellen können

sich die Wanderer mit heißem

Tee, Würstchen und belegten

Brötchen verpflegen.

Die Startgebühr für die Teilnehmer

beträgt zwei Euro.

Die Gesamtleitung der Veranstaltung

liegt in den Händen

von Eva Skrypzak. Die Wanderung

findet bei jeder Witterung

statt. Weitere Informationen

zu der Volkswanderung

gibt es bei Eva Skrypzak unter

Tel.: 15412 oder per E-Mail

unter eskrypzak@online.de

Frühlingsreise

zum Gardasee

Für die Senioren-Flugreise

zum Gardasee vom 18.

bis 27. April meldet der Soziale

Reisedienst der AWO

noch einige freie Plätze. Das

dort gebuchte 3-Sterne-Vertragshotel

hat eine günstige

Lage zum See, ist aber auch

gleichzeitig hervorragender

Standort für das Ausflugsprogramm,

das für diese Reise

vorgesehen ist. Neben einer

Gardasee-Rundfahrt ist

zum Beispiel eine geführte

Exkursion in die Dolomiten

oder nach Verona und Padua

vorgesehen. Eine geschulte

ehrenamtliche AWO-Leitung

regelt den organisatorischen

Ablauf und kümmert sich um

das Gruppengeschehen auf

dieser Reise. Eine Hausabholung

ist auch möglich. Die

AWO betont, dass für die

Teilnahme eine Mitgliedschaft

nicht erforderlich ist. Weitere

Informationen gibt es telefonisch

bei der AWO Witten,

Wetter, Herdecke unter Tel.:

02302- 2020790.

Die nächste Ausgabe des Stiepeler

Boten erscheint am 29. März.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

21. März.

März 2018 | Stiepeler Bote | 21


AUS DER GESCHÄFTSWELT

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Zimmermann zimmerte Schulgebäude in Südafrika

Stiepeler Handwerker: familiäre Tradition und ehrenamtliches Engagement

Kaum ein Beruf ist mit der

christlich-abendländischen

Geschichte so eng verknüpft,

wie der des Zimmermanns.

Jeder weiß, dass Jesus

von Nazareth wie sein

Vater Josef Zimmermann

war. Und dass im Mittelalter

die Zimmerer ihr Handwerk

zur großen Blüte brachten.

Im Industriezeitalter sind

beim Städtebau zwar andere

Baustoffe, technische

Verfahren und Werkstoffe in

den Vordergrund gerückt.

Aber der Zimmermann von

heute nutzt sie, ohne seine

Traditionen zu vergessen.

Wie das Beispiel der Zimmerei

Zimmermann aus

Stiepel zeigt. „Unser Slogan

‚Ein Wort, ein Mann, ein

Zimmermann’ steht für Termine,

Treue, Zuverlässigkeit,

Pünktlichkeit, Sauberkeit und

Schnelligkeit“, sagt Inhaber

Stefan Zimmermann: „Sie

sind das Fundament, auf dem

ein ordentlicher Handwerksbetriebs

steht.“

Die Zimmerei Zimmermann

hält für ihre Kunden eine vielfältige

Angebotspalette bereit.

Sie umfasst unter anderem

die schlüsselfertige Herstellung

von Dachgauben, Dachkonstruktionen,

Neubauten,

Umbauten, Kirchenbauten,

Pergolen, Car-Ports, Balkone,

Wintergärten, Vordächer,

Fassadenverkleidungen und

Fachwerksreparaturen.

Aber für Stefan Zimmermann

zählt auch das ehrenamtliche

Engagement. Schon Vater

Paul engagiert sich seit

fast zwei Jahrzehnten als

Mittlerweile ist die nächste Generation der „Zimmermänner“ Tochter Carolin

und Sohn Louis dabei, das Familienunternehmen von Stefan Zimmermann

fortzuführen.

Foto: privat

Lehrlingswart und stellvertretender

Obermeister in der

Bochumer Zimmerer-Innung.

Stefan Zimmermann steht seit

1994 als Obermeister an der

Spitze des Bochumer Zimmerer-Handwerks

und war von

2009 bis 2017 Vorstandsmitglied

der Kreishandwerkerschaft

Bochum, der heutigen

Kreishandwerkerschaft Ruhr.

Seit vielen Jahren engagiert

sich Stefan Zimmermann in

der Kirchengemeinde Stiepel

als Presbyter. 2017 machte er

mit seinem Afrika-Projekt von

sich reden: In Little Blessing,

einem Township in der südafrikanischen

Provinz Mpumalanga

nahe Witbank, baute er

mit seinen Lehrlingen in den

Jahren 2011, 2012, 2016 und

2017 mehrere Schulgebäude.

300 wissbegierige Jungen

und Mädchen zwischen drei

und fünf Jahren besuchen

sie, um Lesen und Schreiben

zu lernen. „Little Blessing liegt

in einer gefährlichen Gegend

Südafrikas. Früher spielten

die Kinder auf Müllbergen“,

sagt Stefan Zimmermann.

„Die Schule wurde vor sieben

Jahren von Lehrerin Imelda

gegründet und nun gibt es

dank meiner fleißigen Jungs

auch eigene richtige

Schulgebäude.“

Mittlerweile ist die

nächste Generation

der „Zimmermänner“

dabei, das Familienunternehmen

fortzuführen.

So ist Tochter

Carolin Zimmermann

seit 2017 im Unternehmen

tätig. Die

gelernte Bürokauffrau

wirkt daran mit,

bei Ein- und Verkauf,

Buchhaltung, Personalwesen,

Marketing

und Kommunikation

die Betriebsabläufe zu

verfeinern. Und Sohn

Louis Zimmermann, gerade 20

Jahre jung, absolviert zurzeit

seine Ausbildung zum Zimmergesellen

im väterlichen Betrieb.

Er wird dem seit Generationen

gültigen Familiengrundsatz folgen:

Ein Wort, ein Mann, ein

Zimmermann!

22 | Stiepeler Bote | März 2018


FREIZEIT UND KULTUR

Mit Paul und Willi die „Ruhris“ kennenlernen

Literarischer Frühling: Lesung in der Familienbibliothek Wiemelhausen

Im März lädt das Bündnis

Bochumer Bücherei Benutzer

Bhoch4 zu einer

Lesestaffel in allen sechs

Stadtteilbüchereien ein. B4

ist der Zusammenschluss

der Fördervereine der Büchereien,

die sich zur Aufgabe

gemacht haben, für

den Erhalt der Stadtteilbüchereien

zu kämpfen.

In der Familienbibliothek Wiemelhausen

sind am Freitag,

16. März, Paul und Willi zu

Gast. Die beiden pensionierten

Lehrer der Erich-Kästner-Schule,

Paul Wilfried Möller

und Willi Caelers, die seit

einigen Jahren in Bochum

und Umgebung auftreten, bieten

in ihrem Programm „Ruhrgebiet

Wir von hier“ Texte

vorwiegend deutscher Autorinnen

und Autoren an.

Die pensionierten Lehrer Paul und Willi stellen in ihrem Programm

die Ruhris, deren Gewohnheiten und deren Lebensraum vor.

Foto: privat

Diese haben sie nach ihren

Ansprüchen zusammengestellt,

indem sie „Spaß mit

Ernst“ kombinieren. In ihrem

Programm „Wir von hier Wir

Ruhris und unsere Gegend.

Ein Unterhaltungsabend“

schlagen „Paul und Willi“ den

Bogen von den Anfängen der

Besiedlung des Ruhrgebiets

über die Phase der Kohlegewinnung

und ihrem Niedergang

bis zum Strukturwandel

unserer Tage. Dabei werden

die Besonderheiten der Region

und ihrer Bewohner zur

Sprache gebracht seien

es gängige Klischees vom

Ruhrgebiet, die Sprache und

Ernährungsweisen der Einheimischen

und auch deren

Gewohnheiten im Hinblick auf

ihre Kleingärten, den Fußball

und den Kiosk als Treffpunkt.

Für die musikalische Begleitung

sorgt Wolfgang Zantow

mit dem Akkordeon.

Der Förderverein Bücherwurm

Wiemelhausen und die

Familienbibliothek Wiemelhausen

laden alle Interessierten

am 16. März um 19 Uhr in

die Familienbibliothek an der

Markstraße 292 ein. Eine telefonische

Anmeldung ist erforderlich

unter 0234/75401.

Bunter Melodienstrauß für Musikliebhaber

Der Musikverein „Gut Klang“ spielt wieder im Lutherhaus auf

Auf einen abwechslungsreichen

Nachmittag mit einem

bunten Strauß aus Liedern

und Melodien dürfen sich die

Besucher des Konzertes freuen,

das der Musikverein „Gut

Klang“ am Sonntag, 15. April,

im Lutherhaus an der Kemnader

Straße 127 veranstaltet.

Wer die Musik liebt, sollte die

Gelegenheit zum Konzertbesuch

nutzen. Unterstützt

wird der Musikverein auch in

diesem Jahr von dem jungen

Tenor Stefan Kaminski.

Das Konzert findet am 15.

April statt und beginnt um 17

Uhr. Karten gibt es zum Preis

von acht Euro. Reservierungen

werden telefonisch unter

0234-9799788 oder per Mail

unter mgk1921@t-online.

de entgegen genommen.

Auch am Veranstaltungstag

sind Karten ab 16 Uhr an der

Kasse erhältlich. Jede Karte

ist auch gleichzeitig ein Los

für die begleitende Tombola.

Auch für das leibliche Wohl

der Besucher wird gesorgt

sein.

Tenor Stefan Kaminski tritt

beim Konzert des Musikvereins

„Gut Klang“ im Lutherhaus auf.

Foto: privat

März 2018 | Stiepeler Bote | 23


AUSBILDUNG UND BERUF

Sparkasse sucht noch Azubis für 2018

Auch ausbildungsbegleitendes Bachelor-Studium ist möglich

Auf Einladung von Oberbürgermeister

Thomas Eiskirch

zum gemeinsamen

Fototermin demonstrierten

rund 500 Auszubildende der

Stadt und der städtischen

Gesellschaften in der Jahrhunderthalle

Stärke und

Attraktivität ihrer Ausbildung.

Auch die Sparkasse

Bochum war mit 60 Auszubildenden

und ihrem Vorstandsvorsitzenden

Jürgen

Hohmann vertreten. Dabei

entstand auch ein Selfie mit

dem Chef.

Für 2018 bietet die Sparkasse

noch freie Ausbildungsplätze.

Die angehenden Bankkaufleute

bekommen in zweieinhalb

Jahren eine umfassende

Fototermin in der Jahrhunderthalle: Sparkassen-Azubis und Vorstandsvorsitzender

Jürgen Hohmann beim Selfie mit dem Chef.

Foto: Sparkasse Bochum

Finanzausbildung an einem

Arbeitsplatz mit besten beruflichen

Perspektiven in

einem modernen, familienfreundlichen

Unternehmen.

Besonders leistungsstarken

Schulabgängern bietet die

Sparkasse ein Stipendium

für ein ausbildungsbegleitendes

Bachelor-Studium an der

Sparkassen-Hochschule in

Bonn an. Infos, Anmeldung

und Bewerbung auf www.

sparkasse-bochum.de/ausbildung

BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

Sonderveröffentlichung

Fenster und Türen vom Profi

Seit über 50 Jahren zuverlässiger Partner

Das familiengeführte Kunststoff-Fenster

Unternehmen

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durch seine 50-jährige

Erfahrung und mit hochqualifizierten

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Service, wenn es darum geht,

Fenster und Türen aus Kunststoff,

Aluminium oder Holz in

Neu- und Altbauten zu liefern

und einzubauen. Die eigene

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Einbau durch eigene

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der DIETER LUEG Kunststoff-Fenster

GmbH Bochum.

24 | Stiepeler Bote | März 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

Neuer Abschlag, neue Gastronomie, neuer Kurs

Golfclub bereitet sich auf die Saison 2018 vor Gastronomie ist eröffnet

Die Umbau- und Renovierungsarbeiten

auf der Anlage

in Stiepel kündigen es an:

Der Bochumer Golfclub bereitet

sich gerade intensiv auf

die bevorstehende Saison

vor. Wo sonst die Clubmitglieder

ihre Runden spielen,

sind aktuell die

Greenkeeper aktiv,

um Wege neu

anzulegen, den

Baumschnitt zu

erledigen oder den

Parkplatz zu befestigen.

Eine signifikante

Änderung ist

der Umbau des Abschlages

auf der Bahn eins, außerdem

wird eine neue Beleuchtung

im Clubhausbereich installiert.

++++++++++

Offizieller Saisonauftakt

für die Mitglieder des

Bochumer Golfclubs ist

traditionell der Ostersamstag,

31. März. 15

Mannschaften, darunter

fünf Herrenteams, werden

für die Bochumer

den Spielbetrieb aufnehmen

und bereiten

sich gerade intensiv auf

die neue Saison vor. Die

Ligen-Spieltage werden

von den Jugendlichen

eröffnet, die am 22. April

erstmals an den Abschlag

gehen. Die sportlichen

Ziele sind ambitioniert

und der Focus ist

unter anderem auf die

Herren AK30, die Herren

AK50 sowie auf die

Junioren gerichtet.

++++++++++

Am 1. März öffnete offiziell die

neue Clubhaus-Gastronomie,

die nun von Pächterin Maci

Doda geführt wird. Eine Eröffnungsparty

ist für Samstag,

10. März, geplant.

Mit warmer Bekleidung lassen sich auch im

Winter Trainingseinheiten absolvieren, wie hier

die Jugendlichen des Golfclubs demonstrieren.

Foto: privat

++++++++++

Neben den Ligen-Spieltagen

prägen diverse

Turnierveranstaltungen

das Clubleben

im Bochumer

Süden. Von besonderer Bedeutung

sind dabei die Charity-Turniere.

Bereits zum

15. Mal wird in diesem Jahr

das Turnier unter dem Titel

„Chance auf Leben“

ausgerichtet und auch

beim „Hospiz-Cup“ darf

wieder ein hohes Einspielergebnis

bzw. Spendenaufkommen

erwartet

werden. Als ein Turnierhighlight

außerhalb des

Charity-Bereiches kündigt

sich für den 23. Juni

das Scheunenturnier an.

Diese Veranstaltung wird

von den Greenkeepern

ausgerichtet und endet

passend zur parallel laufenden

Fußball-WM mit

einer großen, öffentlichen

Public-Viewing-Party inclusive

Feuerwerk.

++++++++++

Mit Clubmanagerin Brigitte

Altmann

und Wolf-Dietrich

Chmieleck hat

der Golfclub zwei

neue zertifizierte Clubspielleiter.

Die Clubspielleiter

sollen bei

NRW-Ligaspielen, in

den Jugendligen und

bei Clubwettspielen

für einen regelkonformen

Ablauf sorgen.

++++++++++

Vom 16. bis 20. Juli

also in der ersten Woche

der Sommerferien

bietet der Golfclub

wieder seinen beliebten

Schnupperkursus

an. Das Kennenlern-Angebot

richtet

Zu den Renovierungsarbeiten

auf dem Club-Gelände gehört

auch der Umbau des Abschlages

auf der Bahn eins.

Foto: privat

sich an interessierte Kinder und

Jugendliche im Alter von acht

bis 18 Jahren. Für den Kostenbeitrag

in Höhe von 100 Euro

gibt es über fünf Tage Trainingsstunden

und Verpflegung.

Weitere Informationen und Anmeldung

im Club-Sekretariat

bei Alexandra Hülsmann über

info@bochumer-golfclub.de

oder Tel.: 0234-799832.

Uli Kienel

März 2018 | Stiepeler Bote | 25


AUS DER GESCHÄFTSWELT

ANZEIGE

Kompetenter Dienstleister für die Fußbodentechnik

Parkett-Studio Brand informiert Kunden auf über 500 qm Ausstellungsfläche

Stefan und Silvia Brand beraten und informieren in Langendreer

ihre Kunden auf einer Ausstellungsfläche von über 500 Quadratmetern.

Fotos: 3satz

Von Langendreer hinaus ins

Revier Mit qualitativ hochwertiger

Arbeit hat sich das

Parkett-Studio Brand nicht

nur in dieser Stadt, sondern

auch über deren Grenzen

hinaus seinen guten Ruf erarbeitet.

Die Kompetenz des

familiengeführten Betriebes

wird deshalb auch in Essen,

Recklinghausen, Dortmund

oder Witten geschätzt.

„Auch Kunden, die verzogen

sind, haben uns sozusagen

bis Hamburg oder an

die Ostsee mitgenommen

und dort unsere Dienstleistungen

in Anspruch genommen“,

erzählt Silvia Brand,

die zusammen mit ihrem

Mann Stefan das Unternehmen

leitet.

Seit mehr als 20 Jahren bildet

das auf der Alten Bahnhofstraße

159 angesiedelte

Parkett-Studio Brand einen

signifikanten Teil der Geschäftswelt

in Langendreer.

In dieser Zeit hat sich das

Geschäft immer wieder vergrößert

und beschäftigt inzwischen

sechs Mitarbeiter,

darunter auch einen Schreinermeister,

der sich mit dem

komplexen Thema der Türenfertigung

beschäftigt. Auf

über 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche

kann sich der

Kunde über alles informieren,

was zum Thema „Fußbodentechnik

für den Wohn- und

Objektbereich“ an Ideen und

Material angeboten wird. Stefan

und Silvia Brand arbeiten

mit den führenden Herstellern

der Branche zusammen und

dürfen sie hier auch exklusiv

vertreten.

Auf ihrer Ausstellungsfläche

in Langendreer zeigen Stefan

und Silvia Brand, dass es

bei ihnen nicht nur ein großes

Sortiment an Parkett- und

Holzböden gibt. Zum Portfolio

des Studios gehören die individuelle

Gestaltung von Türen

sowie die Arbeiten an Terrassen

und Treppen. „Ein Kunde,

der ein Haus baut oder eine

Wohnung renovieren möchte,

kann bei uns alles aus einer

Hand bekommen“, erklärt Silvia

Brand und verweist dazu

auf die kompetente Beratung

und Planung, die Kundenwünsche

auf der einen und

werthaltige Ausführung der

Arbeiten auf der anderen Seite

zusammenbringt.

Wählen kann der Kunde aus

einem breit sortierten Angebot,

das beim klassischen

Massiv-Parkett beginnt und

bei den Innovationen der

Branche endet, zu denen aktuell

der LED-beleuchtete,

sogenannte Catwalk-Boden

gehört. Abgerundet wird die

Servicepalette des Studios

durch das Angebot einer Pflegeschulung

für die Kunden.

„Denn für den Werterhalt des

Bodens ist eine fachgemäße

Pflege unerlässlich“, gibt Silvia

Brand einen sachdienlichen

Hinweis.

Eine große Auswahl und höchste Ansprüche bei der Verarbeitung

sichert Silvia Brand den Kunden ihres Parkett-Studios zu.

26 | Stiepeler Bote | März 2018


Projekt-Ideen gesucht

5. Langer Tag der StadtNatur im Juni

Der „Lange Tag der Stadt-

Natur“ am 8. und 9. Juni

(von Freitag ab 10 Uhr bis

Samstag 18 Uhr) findet in

Bochum zum fünften Mal

statt. Das Umwelt- und

Grünflächenamt sucht noch

Mitmacher für beide Tage.

Bochum ist eine grüne Stadt

mitten im Ruhrgebiet. Bekannt

sind die meisten Parks

und Grünanlagen, aber es gibt

auch viele andere unbekannte

Stellen im Stadtgebiet, wo

man Natur entdecken und erleben

kann. Um die Schönheit

und Bedeutung der Natur im

urbanen Umfeld stärker in das

Bewusstsein der Bevölkerung

zu bringen, wurden bereits

2013, 2015, 2016 sowie 2017

„Lange Tage der StadtNatur“

mit vielen Veranstaltungen für

Jung und Alt angeboten. Aufgrund

der positiven Resonanz

veranstaltet das Umwelt- und

Grünflächenamt das Natur-Event

in Bochum erneut

anlässlich des Internationalen

Tags der Umwelt, der weltweit

am 5. Juni mit Veranstaltungen

gewürdigt wird.

Nicht an einer zentralen Stelle,

sondern in möglichst vielen

Stadtteilen sollen Informations-

und Aktionsangebote

die Gelegenheit bieten, ihre

StadtNatur auf unterschiedlichste

Art und Weise zu erleben,

zu erfahren und kennenzulernen.

Dies können

Führungen und naturkundliche

Wanderungen durch

Parks und Wälder, Nachtwanderungen

oder Naturmeditationen

sein. Angebote zum

Forschen und Entdecken wie

Gewässeruntersuchungen,

Fledermaus-Beobachtungen

und Vogelstimmen-Exkursionen

sowie Mitmach-,

Spiel- und Bastelangebote

in der Natur sind ebenfalls

erwünscht. Aber auch Umweltrallyes,

Fahrrad- und Kanutouren

wären ein schönes

Angebot für den Aktionstag.

Darüber hinaus können Aktionen

und Projekte von Kindergärten

und Schulen zum

Thema Natur in der Stadt vorgestellt

werden.

So ein vielfältiges Programm

kann das Umwelt- und Grünflächenamt

nicht alleine anbieten.

Aus diesem Grund

hat es alle Partner aus den

vergangenen Jahren sowie

alle Bochumer Kindergärten,

Schulen, Kleingartenvereine,

Sportvereine, Umweltverbände

sowie die verschiedensten

Organisationen um Mithilfe

gebeten. Weitere Personen,

Gruppen, Einrichtungen,

die beim „5. Langen Tag der

StadtNatur“ ebenfalls eine

Veranstaltung anbieten oder

etwas präsentieren möchten,

sind dazu eingeladen.

Weitere Infos gibt es beim

Umwelt- und Grünflächenamt

der Stadt, Technisches Rathaus,

Hans-Böckler-Str. 19,

Tel. 9102458, E-Mailadresse:

rbrandenburg@bochum.

de (Ansprechpartnerin: Rita

Brandenburg) sowie im Internet

auf www.bochum.de/LangerTagderStadtNatur

März 2018 | Stiepeler Bote | 27


AUS DER GESCHÄFTSWELT

ANZEIGE

Messe mit dem Stiepeler „Whiskyalchemisten“

10. Whisky´n´More am 9. und 10. März im LWL-Industriemuseum Hattingen

Liebhaber von ausgewählten

Whiskys aus aller Welt

werden sich am Freitag,

9. März, und Samstag, 10.

März, auf den Weg zum

LWL-Industriemuseum

Henrichshütte in Hattingen

machen. Dort findet die 10.

Whisky´n´More die Whisky-Messe

des Ruhrgebiets

statt.

Lokale und internationale

Aussteller hochwertiger

Whiskyabfüllungen stellen die

gesamte Bandbreite des ursprünglich

irisch-schottischen

Getränks vor. Für den Kenner

wird das eine geschmackliche

Weltreise. Denn ganz

unterschiedlich wird der Begriff

„Wasser des Lebens“ in

Japan, Indien oder Deutschland

und natürlich in den Ursprungsländern

Schottland

und Irland selbst verstanden.

Besucher können auf der

Whisky´n´More selbst entscheiden,

welches Produkt

ihrem Geschmacksempfinden

am ehesten entspricht:

Sind es die Getränke von der

schottischen Kult-Insel Islay,

jene aus dem schottischen

Hochland, die fast schon

zen-buddhistisch hergestellten

Whiskys aus japanischen

Brennstätten oder Abfüllungen

aus einer der mittlerweile

über 300 deutschen Destillerien?

Organisiert wird die

Messe von Frank Gauert aus

Weitmar, an dessen Seite der

Neu-Stiepeler Sebastian Büssing

als „Whiskyalchemist“

neue Variationen ausprobiert.

Zu jeder Whisky-Messe gehören

die sogenannten Tastings

namhafter Referenten.

Die Teilnehmer haben hier

die Gelegenheit, aus den

Jahrgangs-Sortimenten von

bestimmten Herstellern oder

den unter Whisky-Kennern

hochangesehenen unabhän-

Frank Gauert, Bochumer Organisator

der Fachmesse Whisky´n´More.

Foto: privat

gigen Abfüllern ihr Getränk

herauszuschmecken. Höhepunkt

einer solchen Verkostung

ist in der Regel ein lange

im Fass gelagerter und trotz

seines Alkoholgehalts dem

Gaumen schmeichelnder

Whisky. Zudem sind weitere

angesagte Genussgetränke

wie Gin, Premium Korn, Rum,

Sherry- und Portweine im Angebot.

Außerdem wird neben

internationalen Craft-Bieren

ein Messewhisky präsentiert.

Für den kleinen und großen

Hunger hält die Gastronomie

„Henrichs“ ein Buffet bereit.

Zudem werden dort Tastings

und eine Whiskygala mit

Preisverleihung zum 10-jährigen

Bestehen mit prominenten

Gästen aus der Szene

stattfinden.


Eintritt: Freitag 10 Euro,

Samstag 12 Euro (inkl. Probenglas

und Freifahrt mit

ÖPNV). Weitere Infos: www.

whiskynmore.de

LWL-Industriemuseum Henrichshütte,

Werksstr. 31-33,

Öffnungszeiten: Fr. 15 bis 21

Uhr, Sa.: 12 bis 20 Uhr


Der Stiepeler Bote verlost 5

Eintrittskarten für den Freitag.

Schreiben Sie eine Mail mit

dem Stichwort Whisky´n´More

bis zum 6. März an gewinnspiel@3satz-bochum.de

(der

Rechtsweg ist ausgeschlossen,

die Gewinner werden

von uns benachrichtigt).

28 | Stiepeler Bote | März 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

Stadt zeichnet Elke Kaldun als Sportbürgerin aus

Oberbürgermeister ehrt Bochumer Sportlerinnen und Sportler

Bei der 19. Jahressportlerehrung

im Varieté et cetera

ehrte die Stadt Bochum

ihre erfolgreichsten Sportlerinnen

und Sportler des

Jahres 2017. Rund 180 Gäste

kamen in der schicken

Kulisse zusammen, über

120 Athletinnen und Athleten

wurden ausgezeichnet.

Sie alle sind Medaillenträger

und haben nicht nur bei

deutschen Meisterschaften,

sondern auch bei Europaund

Weltmeisterschaften

ihrer Disziplinen die ersten

bis dritten Plätze belegt.

„In welcher Sportart und wo

auch immer Sie antreten werden,

ich danke Ihnen dafür,

dass Sie Bochum so gute

Botschafterinnen und Botschafter

sind“, erklärte Oberbürgermeister

Thomas Eiskirch.

Außerdem hob er die

Bedeutung des Teamplays im

Sport hervor: „Sportlicher Erfolg

ist und bleibt ein Gemeinschaftsprodukt.

Spitzenleistungen

sind nur zu schaffen,

wenn talentierte Sportlerinnen

und Sportler engagierte Trainerinnen

und Trainer sowie

Betreuerinnen und Betreuer

finden, sie fördern, fordern,

anleiten und motivieren.“

Auf Vorschlag des Stadtsportbundes

zeichnete die

Stadt Bochum Elke Kaldun

und Lothar Middendorf als

„Sportbürger 2017“ aus. Das

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch zeichnete die besten Sportlerinnen

und Sportler des Jahres 2017 aus. Foto: Stadt Bochum

Herz von Elke Kaldun schlägt

für den Turnsport. Ihrem Heimatverein

TV Brenschede

1911 ist sie seit 1951 verbunden

und dort seit 2010

Erste Vorsitzende. Seit 2013

ist sie darüber hinaus Mitglied

im Vorstand des Emscher-Ruhr-Turnverbandes

und engagiert sich in zahlreichen

Arbeitskreisen. Lothar

Middendorfs Element ist das

Wasser. Seine Leidenschaft

gehört dem Schwimmsport

und seine sportliche Heimat

ist seit 1984 der Linden-Dahlhauser-Schwimmverein.

Das Silberne Lorbeerblatt, die

höchste deutsche Sport-Auszeichnung,

erhielt Felicitas

Merker im Oktober 2017 beim

Bundespräsidenten. Sie studiert

an der Ruhr-Uni Sportwissenschaft

und hat 2017

bei den Gehörlosen-Weltspielen

im türkischen Samsun die

Bronzemedaille im Siebenkampf

gewonnen. Oberbürgermeister

Thomas Eiskirch

gratulierte ihr und wünschte

ihr viel Erfolg für ihre nächsten

großen Ziele im März die

Hallen-EM der Gehörlosen im

weißrussischen Gomel sowie

die Gehörlosen-EM 2019 in

Wattenscheid.

Aus dem Verbreitungsgebiet

des Stiepeler Boten wurden

u.a. ausgezeichnet: Andreas

Braatz, Thorsten Brümmer,

Mark Eckert, Dr. Gunnar Jess,

Christoph Neuhaus-Gallade,

Christian Schabram, Ulrich

Schulte (alle Bochumer Golf-

Club), Leonard Bals, Eike

Grünendiek, Eric Pleßmann,

Timo Rosenthal, Antonius

Rüsing, Linus Schröder, Luis

Voskuhl, Torben Daetermann,

Matthias Ebhardt, Lars Graebe,

Karsten Pleßmann, Anke

Trilling, Oliver Trilling, Thomas

Voskuhl (alle Kanu-Club

Wiking Bochum), Linda Blömke,

Laura Brechmann, Lena

Breu, Jill Bruckhaus, Julie

d’Archart, Charlotte Fries,

Ann-Kathrin Gans, Laura

Gansczyk, Katharina Goede,

Katharina Gröpper, Lina

Hohmann, Rina Kaiser, Birthe

Karlisch, Kübra Kenarci, Carolin

Kowalewski, Leonie

Krause, Laura Krog, Celina

Kutschki, Theresa Pietz, Zoe

Retter, Lina Schindler, Kristina

Schneider, Maria Schneider,

Alea van Anholt, Paulina

Waldoch, Mona Westholt und

Alicia Wiedemann (alle T.T.C.

Rot-Weiss-Silber Bochum).

März 2018 | Stiepeler Bote | 29


BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

Eine Messe für alle Themen rund um die vier Wände

12. RuhrBau informiert im RuhrCongress zu Bauen, Renovieren und Wohnen

Rund 220 Aussteller vorwiegend

aus Bochum und

der Region Ruhrgebiet

werden am 3. und 4. März

für die zwölfte Auflage der

RuhrBau die Messehalle im

RuhrCongress wieder zu

einer Erlebniswelt für Handwerker,

Bastler und zukünftige

Eigenheimbesitzer verwandeln.

Ob Wohnimmobilie oder Neubau,

ob sanieren, renovieren

oder einrichten, ob wohnen

oder Garten- und Landschaftsbau:

Die RuhrBau 2018 ist die

etablierte Messe zum Thema

„Rund ums Haus“ in der Region.

Die Schwerpunkte liegen

auf Energie, Einbruchschutz

und Sicherheit am Eigenheim.

So lautet das Motto unter der

Mitwirkung des Polizeipräsidiums

Bochum

„Riegel vor“.

Ob LED-Licht oder

Solar- und Photovoltaik-Anlage:

Auf der

RuhrBau finden Interessentierte

die dazugehörigen

Beratungs-, Finanzierungsund

Montageangebote. Von

energieeffizienten Altbausanierungen

bis zum Holzhackgut

sind alle Energiethemen

vertreten.

Beratungen bei Problemen mit

undichten Balkonen, Terrassen

oder Flachdächern gibt es

ebenso wie Informationen zu

den Themenbereichen barrierefreies

Wohnen, Elektroanlagen,

Dachbeschichtungen,

Solaranlagen, Badeinrichtungen,

Insektenschutz, Carports,

Vordächer und Wintergärten,

Küchen, Bautenschutz, Kamin-

und Kachelöfen,

Blockhäuser, Balkonbau,

Parkett, Wohneinrichtungen,

sowie Sicherheitssysteme

für Haus und Hof, Infrarot

Heizwärme oder dekorative

Wandgestaltung.

Wer seine vier Wände bauen

oder auch renovieren möchte,

sollte unbedingt richtig planen,

um teure Fehler zu vermeiden.

Hausbesitzer finden auf

der RuhrBau den passenden

Immobilienexperten: ob Neubau

oder Altbau, Massivhaus,

Niedrig-Energiehaus oder für

den An- und Verkauf einer

Wohnimmobilie.

Planen, informieren und beraten

lassen der

Messebesuch lohnt sich auch

für Bauherren, die von der Verwirklichung

ihres Traumhauses

noch ein Stück entfernt

sind. An zahlreichen Ständen

werden Wohnaccessoires angeboten,

die die Gäste an ihren

Besuch der 12. RuhrBau

erinnern.

Zahlreiche 30-minütige Fachvorträge

zu Energie-, Sanierungs-,

Sicherheits- und

Finanzthemen runden das

Programm an beiden Messetagen

ab.


RuhrBau: 3. + 4. März, jeweils

von 10-18 Uhr, Ruhrcongress

Bochum, Eintritt 6 Euro, ermäßigt

5 Euro, für Kinder und Jugendliche

ist der Eintritt frei.

Weitere Informationen unter

Telefon 02741 -

933 444 oder

www.messeruhrbau.de

Die nächste Ausgabe

des Stiepeler Boten

erscheint am

29. März.

Anzeigen- und

Redaktionsschluss:

21. März.

Grafik:Depositphotos

30 | Stiepeler Bote | März 2018


Kosten erstatten lassen

Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel

Verschenken Sie nicht bis zu

480,- Euro im Jahr für gesetzlich

erstattungsfähige Pflegehilfsmittel

in der häuslichen

Pflege! Voraussetzungen für

eine Kostenübernahme:

• es muss eine Pflegestufe

vorliegen

• der zu Pflegende lebt

zuhause oder in einer

Wohngemeinschaft

• der zu Pflegende wird

von einer Privatperson

allein oder gemeinsam

mit einem ambulanten

Pflegedienst betreut

Wir kümmern uns um alle Formalitäten

einschließlich des

Antrages auf Kostenübernahme.

Sie erhalten monatlich

Ihre Pflegehilfsmittel.

Sprechen Sie uns an. Wir beraten

Sie gerne!

Das Team von Höke´s Sanitätshaus

in Stiepel. Foto: privat

Höke´s Sanitätshaus Stiepel

Kemnader Str 316

44797 Bochum

Tel. 0234 - 97 35 241

Email: sani-stiepel@

alte-apotheke-bochum.de

Höke´s Sanitätshaus Weitmar

Hattinger Str 334

44795 Bochum

Tel. 0234 - 43 01 74

Email: sani-weitmar@

alte-apotheke-bochum.de

Schwarzarbeit in der Seniorenbetreuung

Unwissenheit schützt nicht vor Geldbußen

PROMEDICA PLUS zeigt auf, welche

Konsequenzen unseriösen

Anbietern und ihren Auftraggebern

drohen

Deutschland wird immer älter. Geht

es nach den Statistikern, wird 2060

jede achte Person 80 Jahre oder

älter sein. Folglich steigt der Bedarf

an Betreuungsangeboten insbesondere

in der häuslichen Pflege.

Vor diesem Hintergrund wittern

unseriöse Anbieter ihre Chance

und locken mit scheinbar attraktiven

Angeboten. Den Anteil der

Schwarzarbeit im Betreuungs- und

Pflegemarkt schätzt PROMEDICA

PLUS auf 85 Prozent. „Wir vermitteln

seit über zehn Jahren geschulte

Pflege- und Betreuungskräfte

aus Osteuropa in deutsche Haushalte

und wissen, welche Konsequenzen

unseriösen Anbietern und

ihren Auftraggebern drohen.“

Risiko Unfall

Erleidet eine Betreuungskraft während

der Ausübung ihrer Tätigkeit

einen Unfall, haftet der Auftraggeber.

Versicherungen verweigern

bei Schwarzarbeit regelmäßig den

Versicherungsschutz. Auf den Kunden

können so Schadensersatzforderungen

in unbestimmter Höhe

zukommen. Darüber hinaus drohen

Sanktionen durch das Finanzamt,

die Bundesagentur für Arbeit und

den Rentenversicherungsträger.

Angehörige Betreuungsbedürftiger

sollten sich daher die Vertragsunterlagen

stets aushändigen lassen und

diese in Ruhe prüfen. Oft hört man

im Umfeld der illegalen Schwarzarbeit

auch von Diebstählen oder

Betrug, die den zu betreuenden

Personen und deren Angehörigen

wiederfahren sind. Aufgrund der illegalen

Beschäftigung ist die Verfolgung

dieser Straftaten im Nachhinein

sehr schwierig und führt bei den

Ermittlungen meist ins Leere.

Transparente Leistungen

PROMEDICA PLUS verbürgt sich

offiziell für die Ehrlichkeit, Bezahlbarkeit

und Zuverlässigkeit ihrer

osteuropäischen Betreuungs- und

Pflegekräfte. Die von dem Unternehmen

vermittelten Betreuungsund

Pflegekräfte sind Beschäftige

eines Unternehmens der polnischen,

nach DIN ISO 9001 zertifizierten,

Promedica24 Gruppe, dem

europaweiten Marktführer für Betreuungsleistungen

von Senioren in

Privathaushalten. Sie zahlen Steuern,

leisten Sozialabgaben, sind

versichert und werden unter Berücksichtigung

des Mindestlohns

bezahlt. Ihr Einsatz in Deutschland

erfolgt im Rahmen der europäischen

Dienstleistungsfreiheit.

Er ist gesetzlich klar geregelt und

gewährt allen Beteiligten absolute

Rechtssicherheit. PROMEDICA

PLUS setzt sich für eine rechtmäßige,

fürsorgliche Rund-um-Betreuung

und Pflege von Senioren

in Privathaushalten ein und geht in

der Branche mit verantwortungsvollem

Beispiel voran.

Sprechen Sie uns an, wir sind gerne

für Sie da!

März 2018 | Stiepeler Bote | 31


BLICKPUNKT GARTENMESSE

ANZEIGE

Ideen-Börse für außergewöhnliche „Gartenträume“

Messe für Gartenliebhaber vom 23. bis 25. März in der Jahrhunderthalle

Es grünt in bunten Frühlingsfarben

bei der Gartenmesse

„Gartenträume

Bochum“, die vom 23. bis

25. März in der Jahrhunderthalle

stattfindet. Die

Messe lädt ein, das grüne

Wohnzimmer im Freien auszutauschen

und den Garten

wieder auf Vordermann zu

bringen. Rund 60 Aussteller

bieten Inspirationen

und neueste Gartentrends,

Gartentechnik und Outdoor-Möbel,

Pflanzen und

Experten-Tipps, ausgefallene

Gestaltungsideen und

Dekorationen, Gartenberatung,

Zubehör und mehr.

Die Gartenträume Bochum

laden ein, die Natur zu erleben

im Garten, auf Terrasse

und Balkon.

Der Garten ist ebenso Oase

der Ruhe und Entspannung

wie Ort für Aktivitäten und Ge-

Die Messe für den Gartenliebhaber findet vom 23. bis 25. März in der Jahrhunderthalle

statt.

Foto: Daniela Incoronato

selligkeit. Gartengestaltung

und Pflanzenplanung holen

die Vielfalt des Lebens in den

Garten hinein. Garten- und

Landschaftsbaubetriebe zeigen

ihr Können in Bochum.

Wellness im eigenen Garten

liegt im Trend und Außensaunen,

die zu dampfenden

Saunagängen im eigenen

Garten einladen. Eine individuelle,

maßgefertigte und optisch

attraktive Outdoor-Sauna

zaubert zudem noch einen

tollen Blickfang und lädt auch

an kalten Wintertagen zu unvergesslichen

Wellnesserlebnissen

ein.

Mit Grünflächen, Pflanzen

und Blumen Lebensraum für

Tiere, Hummeln und Insekten

schaffen die Gartenträume

liefern dafür jede Menge Ideen.

Gartenfreunde können

sich mit einer großen Auswahl

an Frühlingsblühern, Stauden,

Bonsais, Formgehölzen,

Blumenzwiebeln und Sämereien

auf die neue Saison vorbereiten,

denn Pflanzen sind

so individuell wie der Garten

selbst: kalkhaltiger - oder saurer

Boden, locker und durchlässig

oder feucht und lehmig,

Licht oder Schatten - für jeden

Garten lässt sich eine schöne

und standortgerechte Pflanzenkombination

finden.

Auch bei den Gartenträumen

in Bochum wird es den Gartenträume-Treff

geben, eine

Insel der Ruhe und Entspannung

mit Sitz- und Entspannungsmöglichkeiten

und einer

Leseecke mit Büchern und

Magazinen aus dem Grünund

Gartenbereich. Gleichzeitig

ein Ort der Inspiration

und Interaktion, denn hier laden

Experten aus der grünen

Branche an allen drei

Tagen zu Vorträgen

mit Informationen und

Tipps, Aktionen und

Workshops zum Mitmachen

ein und stehen

den Besuchern vor Ort

mit Rat und Tat zur Seite.

Langeweile kommt

auch bei Familien mit

Kindern nicht auf, die

Teilnahme an einer

Schnitzeljagd und dem

Kräuter-Gewinnspiel

runden den Besuch der

Gartenträume ab.

------------------------

Gartenträume Bochum vom

23. bis 25. März

Öffnungszeiten: an allen Tagen

von 10 bis 18 Uhr

Erwachsene: 7 Euro (ermäßigt

6 Euro),

Kinder bis 12 Jahre 1 Euro

www.gartentraeume.com

32 | Stiepeler Bote | März 2018


STIEPEL AKTUELL

Ökostromproduktion an der Ruhr gestartet

Wasserkraftwerk nach Modernisierung in Betrieb genommen

Die Wasserbeschaffung

und Energieerzeugung Mittlere

Ruhr GmbH (WMR),

eine Tochtergesellschaft

der Gelsenwasser AG und

der Stadtwerke Bochum,

hat im vergangenen Jahr

das Trinkwasserwerk in

Stiepel zu einem reinen

Wasserkraftwerk zur Erzeugung

von Ökostrom

umgebaut. Stadtwerke-Geschäftsführer

Frank Thiel

nahm gemeinsam mit Gelsenwasser-Vorstand

Dr.

Dirk Waider die Anlage mit

einem symbolischen Knopfdruck

in Betrieb. Parallel

zum Umbau des Wasserkraftwerks

wurde neben

dem Treibwasserkanal eine

Fischaufstiegsanlage zur

Sicherstellung der Fischdurchgängigkeit

errichtet.

In die Modernisierung der

Stromerzeugung haben Stadtwerke

Bochum und Gelsenwasser

am Standort Stiepel

rund 2,6 Mio. Euro investiert.

Im Zuge der Umbaumaßnahmen

wurden statt bisher

zwei nun vier der vorhandenen

Kaplanturbinen mit Generatoren

zur regenerativen

Stromerzeugung ausgestattet.

Des Weiteren wurden die

Generatoren modifiziert, die

Rechenreinigungsanlage vor

Dr. Dirk Waider (rechts), Vorstand der Gelsenwasser AG und

Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Thiel nehmen das modernisierte

Wasserkraftwerk in Betrieb.

Foto: Stadtwerke

dem Triebwasserkanal erneuert,

ein neuer Transformator

installiert sowie Anlagenteile

für die ehemalige Trinkwasserförderung

zurückgebaut.

„Die WMR plant am Standort

Stiepel, in Zukunft statt bisher

3,6 jährlich rund 5,4 Mio. Kilowattstunden

umweltfreundlichen

Strom aus Wasserkraft

zu erzeugen. Mit dem hier

erzeugten Ökostrom können

dann umgerechnet mindestens

2.000 Haushalte ein Jahr

lang versorgt werden“, erklärt

Frank Thiel, Geschäftsführer

der Stadtwerke Bochum.

„Wir erzeugen in Stiepel regenerativen

Strom aus Wasserkraft

im Einklang mit der

Natur. Die beteiligten Unternehmen

haben daher neben

dem Wasserkraftwerk einen

neuen Fischpass mit 27 einzelnen

Becken, über die heimische

Fischarten eine Höhendifferenz

von insgesamt

rund 3,60 Meter überwinden

können, erbaut“, führt Frank

Thiel weiter aus. Für die Errichtung

der Fischaufstiegsanlage

wurden zusätzlich

rund 1,2 Mio. Euro von den

Partnern investiert.

„Das aufwendige Projekt

wurde termingerecht und im

geplanten Budgetrahmen

realisiert. Eine beachtliche

Leistung, wenn man bedenkt,

dass zwischen Baubeginn

und Probebetrieb lediglich

acht Monate Bauzeit lagen“,

betont Dr. Dirk Waider. „Wir

haben alle Erweiterungsoptionen

umfassend geprüft und

der jetzt realisierte Ausbau

stellt sowohl wirtschaftlich als

auch technisch die beste Lösung

dar.“

Der Ökostrom aus Stiepel

wird in das allgemeine deutsche

Stromnetz eingespeist

und nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz

vergütet.

„Kunden können den

Strommix selbst beeinflussen.

Wer vollständig auf konventionelle

Energieträger verzichten

möchte, dem bieten wir

mit unserem Ökostrom aus

100 Prozent Wasserkraft eine

umweltfreundliche Alternative.

Für nur einen Euro mehr

im Monat können alle Kunden

den Ökostrom zu jedem

laufenden Stromvertrag hinzubuchen

und den eigenen

Strombezug auf Ökostrom

umstellen“, rät Frank Thiel.

Nach mehr als 100 Jahren

zuverlässigem Betrieb war im

November 2015 die Trinkwasserförderung

im Wasserwerk

Stiepel eingestellt worden.

Die Bochumer Bürger werden

seitdem vollständig aus den

Wasserwerken Witten und

Essen versorgt.

Eine Ampel in der Haarstraße?

Die Bezirksvertretung Süd hat sich in der vergangen Sitzung

mit der Verkehrssituation in der Haarstraße befasst. Eine

Wohneigentümergemeinschaft von der Surkenstraße hatte Anregungen

in die Sitzung eingebracht (Stiepeler Bote berichtete).

Diese wurden auf Empfehlung der Verwaltung weitgehend

abgelehnt. In die Planungen

einbezogen werden soll allerdings

die Prüfung, ob mit

einer Ampelschaltung der

Verkehr in der Haarstraße

geregelt werden kann. Diese

Anregung soll in die Machbarkeitsstudie

zum Verkehrskonzept

Haarstraße einfließen.

Die Verwaltung wird noch vor

der Sommerpause die Machbarkeitsstudie

vorlegen.

März 2018 | Stiepeler Bote | 33


TERMINE

„Spanien olé“

Frühjahrskomödie bei der Volksbühne Bochum

Die Volksbühne Bochum

Präsentiert ihre neue Komödie

„Spanien ole“ von Bernd

Gombold. Die Premiere ist

am Freitag, 20. April, um

19:30 Uhr.

Bei dem Stück dreht sich

alles um den Sommerurlaub

der Familie Meckerer in Spanien.

Es ist bereits der zwanzigste

Urlaub am selben Ort

und im selben Hotel. Familienoberhaupt

Klaus Meckerer

stänkert in gewohnter Weise

und zum Leidwesen seiner

Frau Erika und Tochter Evi

wieder an allem herum. Zu

Termine

Gast im Hotel ist auch Familie

Pingelig: Eleonore, ihr

unter dem Pantoffel stehender

Gatte Heinrich und ihr

hilfloser Sohn Heinz-Dieter,

die eigentlich nichts anderes

als einen geruhsamen und

ruhigen Urlaub machen wollen.

Doch da haben sie die

Rechnung ohne den streitsüchtigen

Klaus Meckerer

gemacht.

Die Premiere findet im Saal

Haus Spitz an der Kemnader

Str. 138 statt. Das Stück wird

an folgenden weiteren Terminen

aufgeführt: Samstag, 21.

April, Freitag, 4. Mai, Samstag,

5. Mai und Sonntag, 6.

Mai. Freitags und Samstags

beginnen die Aufführungen

jeweils um 19:30 Uhr,

Sonntag bereits um 18:30

Uhr. Der Vorverkauf für die

Aufführungen beginnt am

Sonntag, 4. März, ab 15 Uhr.

Karten können unter Tel.

0234 / 47 23 87 reserviert

werden.

Nähere Informationen über

dieses Stück und die Volksbühne

auf der Internetseite

www.volksbuehne-bochum.

de.

März

Frühlingsbasar

Am 16. März 2018 in der

Zeit von 12 Uhr bis 17 Uhr

veranstaltet das Heinrich-

König Zentrum der AWO,

Wabenweg 14-16, einen

Frühlingsbasar. An den

unterschiedlichen Ständen

kann Österliches und

Kreatives erworben werden,

es gibt liebevoll verarbeitete

Edelsteine, Holzarbeiten,

bemalte Gehstöcke, Keramik,

Handarbeiten, Schmuck,

Liköre und eine Imkerin

bietet Honig und Met an.

Am Bewohnerstand kann

Ostergebäck, Marmelade

und Bastelarbeiten erworben

werden. Musikalisch untermalt

wird der Nachmittag von dem

Drehorgelmann „Curtinius“.

So, 4. März

Axel Zebeck und Band laden

zu einem Benefizkonzert in

das Lutherhaus ein. Es geht

auf eine Reise durch Stiepel

mit den Liedern und Gedichten

des „Stiepeler Liederbuches“.

Lutherhaus, Kemnaderstr.

127, 16.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Nach dem

Konzert wird um Spenden für

die Jugendarbeit der Gemeinde

gebeten.

Mi, 7. März

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Die Stellung des Mannes in

der Religion. Warum ist Gott

männlich? Warum haben Männer

das „Sagen“ gehabt, nicht

nur in der Religion? Referentin

Pfarrerin Kuhles. 15 Uhr.

Frauenabendkreis Emmauskirche:

„Besuch der neu gestalteten

Krypta der Heimkehrer-Dankeskirche“,

Führung

Herr Stiewe. 17 Uhr.

Bilder aus Natur und Stadt

Hans-Joachim Nowaczyk zeigt

wunderschöne Fotos aus Natur

und Stadt der Umgebung

im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 16

Uhr. Der Eintritt ist frei.

Frau Höpker bittet zum Gesang

Frau Höpkers Mitsing-Konzert

ist längst Kult,

und das generationenübergreifend.

Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

Sa, 10. März

Bodo Wartke: König Ödipus.

Mit nur neun Requisiten und

rasanten Rollenwechseln erzählt

Bodo Wartke die Geschichte

des Ödipus, der unwissend

seinen eigenen Vater

tötet. Schauspielhaus Bochum,

20 Uhr.

So, 11. März

Flohmarkt und Fahrradbörse im

katholischen Kindergarten St.

Meinolphus Am Pfarrheim St.

Meinophus, Hattingerstr., von

11.30 - 13.30 Uhr.

Reservierung unter elternbeirat-meinolpgus@gmx.de.

Die Marionettenbühne Hurleburlebutz

spielt das Grimmsche

Märchen „Frau Holle“. Kulturhaus

Oskar, Oskar-Hoffmann-Str.27,

14 und 15.30 Uhr.

Di, 13. März

„Winterreiseabend“ im St. -Johannes-Stift.

Ein s(w)ingender

Liederabend mit dem

„Chor Concret“ und der Jazzband

„Jazz in black“ der Schiller-Schule

Bochum. In der Kapelle

des St.-Johannes-Stiftes,

Borgholzstraße 5-11, 19.30

Uhr. Der Eintritt ist frei.

Mi, 14. März

Arbeitskreis Plattdeutsch des

Stiepeler Verein für Heimatforschung

an der Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126,

19 Uhr.

Fr, 16. März

Frühlingsbasar im Heinrich-

König-Zentrum, Wabenweg

14-16, von 12 - 17 Uhr. Musikalisch

untermalt wird der

Nachmittag von dem Drehorgelmann

„Curtinius“.

„Wir von hier Wir Ruhris und

unsere Gegend. Ein Unterhaltungsabend“

Mit ihrem Programm

schlagen „Paul und

Willi“ Paul Wilfried Möller und

Willi Caelers den Bogen von

den Anfängen der Besiedlung

des Ruhrgebiets über die Phase

der Kohlegewinnung und

ihrem Niedergang bis zum

Strukturwandel unserer Tage.

Familienbibliothek an der

Markstraße 292 ein. Eine telefonische

Anmeldung ist erforderlich

unter 0234/75401.

The All American Arztroman

Eine Komödie von Christoph

Tiemann. Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 20 Uhr.

Sa, 17. März

„Tage der offenen Tür mit Flohmarkt“

im Hospiz St. Hildegard,

Königsallee 135, 44789 Bochum

(Eingang über Waldring/

Ostermannstraße), 14 - 18 Uhr.

Kinder-Klamottenbasar im Kirchviertel

im Gemeindezentrum St.

Johannes, Brenscheder Str. 43,

von 10 bis 13 Uhr statt. Angeboten

werden Kinderbekleidung

für das Frühjahr und den Sommer,

Babyzubehör sowie Bücher,

CDs und Spielwaren.

The All American Arztroman

Eine Komödie von Christoph

Tiemann. Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 20 Uhr.

So, 18. März

„Tage der offenen Tür mit Flohmarkt“

im Hospiz St. Hildegard,

Königsallee 135, 44789 Bochum

(Eingang über Waldring/

Ostermannstraße), 10 - 18 Uhr.

Konzert Posaunentrio „Buccinate“

8. Benefizkonzert für

Fukushima-Kinder. Ab 14.30

Kaffee und Kuchen, japanische

Kalligraphie und Origamifalten

für Kinder und Erwachsene,

japanischer Flohmarkt.

Um 16 Uhr beginnt das

Benefizkonzert mit dem Posaunentrio

„Buccinate“, Eintritt

frei. Gemeindezentrum

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße

67 b.

Café Kontakt mit Sahar Raie

Die offene interkulturelle Bühne

im Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 18 Uhr. Eintritt frei!

Mo, 19. März

Arbeitskreis Geschichte des

Stiepeler Verein für Heimatforschung

an der Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126,

19 Uhr.

Auditorium Kloster Stiepel: Reden

ohne Worte. Wortlos mit

dem Wort Gottes leben. Abt

Dr. Maximilian Heim spricht

über den Hl. Josef. Kloster

Stiepel, Am Varenholt 9,

20 Uhr.

34 | Stiepeler Bote | März 2018


Altkleidersammlung

für

Bethel

In der Emmauskirche wird

für die Bodelschwinghschen

Stiftungen Bethel gesammelt.

Angenommmen werden gut

erhaltene Kleidung/Wäsche,

Schuhe paarweise gebündelt,

Plüschtiere und Federbetten,

alles gut verpackt. Säcke

dazu im Gemeindebüro der

Emmauskirche erhältlich.

Annahmezeiten im Gemeindezentrum

Emmauskirche:

Freitag, 23.03. von 16 -18 Uhr

Samstag, 24.03. von 10 -13 Uhr

Montag, 26.03. von 14- 18 Uhr

Sisyphos!

von Albert Camus

17.03.2018, 19:30 Uhr //

18.03.2018, 18:00 Uhr

Die Zofen

von Jean Genet

27.03.2018, 19:30 Uhr //

28.03.2018, 19:30 Uhr

Caligula

von Albert Camus

20.03.2018, 19:30 Uhr //

21.03.2018, 19:30 Uhr

Woyzeck von Georg Büchner

23.03.2018, 19:30 Uhr //

24.03.2018, 19:30 Uhr

TERMINE

Termine

Mi, 21. März

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Ein Osternachmittag“, 15 Uhr.

tango e vino Tango, Wein

und der Schritt des Monats.

Der monatliche Tangoabend

im Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 19 Uhr.

Fr, 23. März

The All American Arztroman

Eine Komödie von Christoph

Tiemann. Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 20 Uhr.

Sa, 24. März

TTC Bochum: Latein- und

Standardturniere im Clubheim,

Wohlfahrtstr. 125, 44799 Bochum.

Weitere Infos im Internet

unter www.ttc-bochum.de

The All American Arztroman

Eine Komödie von Christoph

Tiemann. Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 20 Uhr.

So, 25. März

TTC Bochum: Latein- und

Standardturniere im Clubheim,

Wohlfahrtstr. 125, 44799 Bochum.

Weitere Infos im Internet

unter www.ttc-bochum.de

Konzertreihe Marienlob: Solistenkonzert

Darnea-Quartett

unter der Leitung von Diana

Petrova in der Kloster- und

Wallfahrtskirche, Am Varenholt

9, 15 Uhr.

Hallo Kinder! Der Theaternachmittag

für Kinder zum Zuschauen,

Staunen und Mitmachen.

Thema diesmal: Wenn

jeder Prinzessin sein will. Thealozzi,

Pestalozzistraße 21,

16 Uhr.

Di, 27. März

Arbeitskreis Genealogie des

Stiepeler Verein für Heimatforschung

an der Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126,

19 Uhr.

Sa, 31. März

Osterfeuer des Stiepeler Verein

für Heimatforschung an der

Pfingstblume, Brockhauser

Straße 126, 19 Uhr.

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint wieder am

29. März.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns bis zum

21. März

per E-Mail schicken:

termine@3satz-bochum.de

März 2018 | Stiepeler Bote | 35


GOTTESDIENSTE

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

Palmsonntag, 25. März, 10 Uhr:

Heilige Messe mit Palmprozession

Gründonnerstag, 29. März, 20 Uhr:

Heilige Messe mit Fußwaschung

Karfreitag, 30. März,

9 Uhr: Kreuzweg mit den Mönchen

15 Uhr: Liturgie vom Leiden und Sterben des Herrn

Karsamstag, 31. März, 20 Uhr:

Feier der Hochheiligen Osternacht

Ostersonntag, 1. April:

Hl. Messen um 10 Uhr, 11.30 Uhr und 18.30 Uhr

Ostermontag, 2. April:

Hl. Messen um 10 Uhr, 11.30 Uhr und 18.30 Uhr

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 4. März, Lutherhaus:

10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr.in Kükenshöner

11.30 Uhr: Taufgottesdienst, Pfr.in Kükenshöner

Sonntag, 11. März, Dorfkirche, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Balte

Sonntag, 18. März, Lutherhaus, 10 Uhr:

Gottesdienst, Pfr.in Alkier-Karweick

Sonntag, 18. März, Dorfkirche, 11 Uhr:

Vorstellungs-Gottesdienst der Konfirmanden, Pfr. Stasing

Sonntag, 25. März, Dorfkirche,

10 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Balte

11.30 Uhr: Taufgottesdienst, Pfarrer Stasing

Sonntag, 25. März, Lutherhaus, 11 Uhr:

Familliengottesdienst zum Abschluss der Kinder-Bibel-Woche,

Pfr.in Kükenshöner und Team

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 4. März, 10 Uhr: Pfarrer Grabski

Sonntag, 11. März, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty, Gottesdienst mit Kindergottesdienst

Sonntag, 18. März, 10 Uhr: Pfarrer Dr. Beese

Sonntag, 25 März, 10 Uhr: Pfarrer Loer

Gründonnerstag, 29. März, 19.30 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty, Gottesdienst zur einbrechenden Nacht

Karfreitag, 30. März, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Ökumene

Freitag, 16. März, 18 Uhr: Ökumenische Abendandacht in der Kirche

St. Franziskus in Weitmar

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr

Gemeindemesse an Werktagen Mo. bis Sa. 18.30 Uhr

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Impressum

Herausgeber

3satz Verlag und

Medienservice GmbH

Alte Hattinger Straße 29

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz

Michael Zeh (verantwortlich),

Vicki Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken

Titelfoto: Werner Sure

Anzeigen

Sven Both

Tel. 0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Iris Rosendahl

iris.rosendahl@3satz-bochum.de

Reinhard Jakobi

reinhard.jakobi@3satz-bochum.de

Anke Weigang

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Der nächste

erscheint am 29. März.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

21. März.

Druck

Druckerei Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz Verlag &

Medienservice GmbH

Kostenlose Verteilung an

Privathaushalte und Gewerbetreibende.

Zustellung in Stiepel,

Sundern sowie Teilen von Weitmar-Mark

und Wiemelhausen.

Für unaufgefordert eingesandte

Anzeigen, Texte und Fotos keine

Gewähr! Redaktionelle Beiträge,

Grafiken und Konzeption sind

Eigentum der 3satz Verlag &

Medienservice GmbH. Abdruck,

Vervielfältigung und Weiterverwendung,

auch auszugsweise,

bedürfen der schriftlichen Zustimmung

der 3satz GmbH.

Gründonnerstag, 29. März, Melanchthonkirche, Königsallee 46,

19.30 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Pfarrer Röttger

Gottesdienste im Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

Sonntag, 4. März, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Pfarrerin Häger

Sonntag, 11. März,10 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrer Loer, Posaunenchor

Sonntag, 18. März, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmandinnen und Konfirmanden,

Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Sonntag, 25. März, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Karfreitag, 30. März, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Kantorei, Pfarrer Loer

Ostersonntag, 1. April, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Posaunenchor, Pfarrer Röttger

Ostermontag, 2. April, 10 Uhr:

Familiengottesdienst, Pfarrer Röttger

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Gottesdienst: mittwochs um 19.30 Uhr und sonntags um 9.30 Uhr

Chorprobe: montags um 19.30 Uhr

36 | Stiepeler Bote | März 2018


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 11 Uhr // Do: 14 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Regelmäßige Termine

Lutherhaus: Yoga 9.00 - 10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15 - 12.45 Uhr

TERMINE

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre) 1 8 Uhr,

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker) 19 21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats

18.30 20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12 bis 15 Jährige 17 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30 21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20 - 21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 19 - 20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“: Probe von 17 bis 19 Uhr im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, Obernbaakstr. 25 (am Radom).

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel: Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199, 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16 - 18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19:30 bis 21:45 Uhr

freitags

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr.

März 2018 | Stiepeler Bote | 37


100% VFL BOCHUM

Das operative Geschäft komplett neu besetzt

Der VfL Bochum baut nun auf Kaenzig, Schindzielorz und Dutt

Die sieben Tage vom 7.

bis 13. Februar dieses

Jahres werden mit hoher

Wahrscheinlichkeit als

die Phase in die jüngere

VfL-Geschichte eingehen,

in der richtungsweisende

Entscheidungen getroffen

wurden, die den Club von

der Castroper Straße vor

dem Absturz in die sportliche

Bedeutungslosigkeit

bewahrten. In einer nahezu

beispiellosen personellen

Umstrukturierung

besetzte der sportlich angeschlagene

Zweitligist

die wichtigsten Positionen

des operativen Geschäftes

mit neuem Personal. Auf

Sportvorstand Christian

Hochstätter folgte Sebastian

Schindzielorz (39), Finanzvorstand

Wilken Engelbracht

wurde durch den

Schweizer Ilja Kaenzig (44)

ersetzt und als neuer Cheftrainer

und Nachfolger von

Jens Rasiejewski ist nun

Robin Dutt (53) für die Performance

der Mannschaft

verantwortlich.

Der gebürtige Kölner Dutt hat

in seiner Laufbahn die Bundesligisten

SC Freiburg, Bayer

04 Leverkusen und Werder

Bremen trainiert. Zudem war

Dutt als DFB-Sportdirektor tätig

und zuletzt Sportvorstand

beim VfB Stuttgart. Heiko

Butscher wird weiterhin als

Neuer Cheftrainer des VfL Bochum ist nun Robin Dutt (rechts),

hier mit seinem Assistenten Heiko Butscher.

Co-Trainer assistieren. Dutt

und Butscher kennen und

schätzen sich bereits aus ihrer

gemeinsamen erfolgreichen

Zeit beim SC Freiburg.

Der neue VfL-Sportvorstand

Sebastian Schindzielorz

schätzt die Fähigkeiten von

Robin Dutt: „Er ist der erfahrene

Trainer, den ich mir für

unsere Mannschaft vorgestellt

habe. Robin Dutt kennt

sowohl die Bundesliga als

auch die Zweite Liga und hat

unter Beweis gestellt, dass er

auch in kritischen Situationen

jemand ist, der Lösungen parat

hat, um erfolgreich zu sein.

Ich bin davon überzeugt, dass

wir mit ihm den Klassenerhalt

schaffen werden.“

Der Schweizer Ilja Kaenzig

löste den bisherigen kaufmännischen

Vorstand Wilken

Engelbracht ab und bildet gemeinsam

mit Sportvorstand

Sebastian Schindzielorz das

neue Führungs-Duo. Kaenzig

ist bereits seit über 20 Jahren

im Fußball tätig. Angefangen

hat der studierte Betriebswirt

beim Schweizer Rekordmeister

Grasshoppers Zürich, für

den er von 1994 bis 1998 gearbeitet

hat. Es folgten rund

zehn Jahre in der Bundesliga,

zunächst von 1998 bis 2004

bei Bayer 04 Leverkusen, wo

Ilja Kaenzig die rechte Hand

von Reiner Calmund war und

vom Nachwuchsbereich bis

zum Manager aufstieg. 2004

wurde Kaenzig Geschäftsführer

und Sportdirektor bei

Hannover 96. Im Anschluss

war Kaenzig selbstständig im

Bereich Fußball und Finanzen

tätig, bevor er Sportchef

bei der auflagenstärksten

Schweizer Zeitung „Blick“

wurde. 2010 wurde Kaenzig

Geschäftsführer des Fußballklubs

BSC Young Boys

Bern sowie des Schweizer

Stade de Suisse (ehemals:

Wankdorfstadion). Zuletzt war

Kaenzig Vorstandsvorsitzender

beim französischen Zweitligisten

FC Sochaux.

Hans-Peter Villis, Aufsichtsratsvorsitzender

des VfL Bochum,

zeigte sich erfreut, „einen

so erfahrenen Manager

wie Ilja Kaenzig für Bochum

gewinnen zu können. Wir wollen

mit ihm den Kurs der wirtschaftlichen

Konsolidierung

fortsetzen, zugleich sportlich

erfolgreich sein. Ilja Kaenzig

hat aufgrund seiner Vita bewiesen,

dass er über strategisches

und ökonomisches

Geschick verfügt, einen Blick

für Talente hat, den deutschen

wie internationalen Profifußball

kennt und in puncto Medienarbeit

ein Fachmann ist.“

Deshalb entschied der Aufsichtsrat

des VfL, Ilja Kaenzig

auch zum Sprecher des Vorstands

zu ernennen.

Finanzvorstand Ilja Kaenzig (rechts) wurde vom Aufsichtsratsvorsitzenden

Hans-Peter Villis vorgestellt. Fotos: VfL Bochum 1848

38 | Stiepeler Bote | März 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

Erster Ultramarathon unter Vier-Stunden-Marke

BSG Springorum: Anke Libuda läuft in Rodgau persönliche Bestzeit

Ihren ersten Ultramarathon

im Jahr 2018 bestritt

Anke Libuda von der BSG

Springorum Bochum im

hessischen Rodgau. Zur

19. Auflage des 50-Kilometer-Klassikers

gingen knapp

1000 Läufer auf den fünf Kilometer

langen Rundkurs.

Bei Nebel und Temperaturen

um vier Grad gelang Libuda

ein gleichmäßiges Rennen.

Sie arbeitete sich damit von

Runde zu Runde im Feld

vor. Mit neuer persönlicher

Bestzeit von 3:58:14 Stunden

blieb sie erstmals unter

der Vier-Stunden-Marke

und wurde dafür mit Platz

sieben in der Gesamtwertung

und Rang drei in der

Altersklasse W35 belohnt.

Nach der Siegerehrung des

Laufes konnte sich Libuda

ein weiteres Mal freuen, die

Deutsche Ultramarathon Vereinigung

verlieh dem Bronze-Team

bei der 24-Stunden-Weltmeisterschaft

in

Belfast im Rahmen der Jahreshauptversammlung

den Titel

„Mannschaft des Jahres“.

Traditionell findet am zweiten

Samstag im Februar die

Brocken Challenge von Göttingen

bis zum Brockengipfel

statt. Unter knapp 500 Bewer-

Miguel Rodriguez Perez nach 9:25 Stunden Laufzeit bei Minusgraden

auf dem Brockengipfel.

Foto: Privat

bern wurden 190 Startplätze

verlorst, einen davon ergatterte

auch Miguel Rodriguez

Perez von der BSG Springorum.

Bei Minusgraden und

reichlich Schnee, besonders

auf der zweiten Streckenhälfte,

kämpfte er sich die 80 Kilometer

mit insgesamt 1900

Höhenmietern im Anstieg auf

den Gipfel. Nach starken 9:25

Stunden lief er als 40. der Gesamtwertung

und Siebter der

Altersklasse M35 ins 1142

Meter hoch gelegene Ziel.

Mit zehn Aktiven reiste die

BSG Springorum zur Auftaktveranstaltung

der 33. Duisburger

Winterlaufserie. Gleich

acht von ihnen starteten über

die Fünf-Kilometer-Distanz,

der ersten von drei Strecken

der kleinen Serie um die Duisburger

Wedau. In schnellen

23:48 Minuten lief Birgit Lippold

als Siebte der Altersklasse

W45 ins Ziel, kurz vor Gordon

Howahl in 23:50 Minuten

(31., AK M40). Es folgten Dirk

Schemberg in 24:07 als 51. AK

M50, Cordula Gochermann in

24:48 min als Neunte der AK

W40, Silvia Walczak in 25:46

als 16. der AK W35, Bettina

Welzel in 28:28 als 21. der AK

W55, BSG-Geschäftsführer

Frank Möller in 30:20 Minuten

als 98. der AK M55 und Lucia

Böhmer in 30:39 Minuten als

Fünfte der AK W65.

Die große Serie startete mit

einem Zehn-Kilometer-Lauf,

den Christian Gochermann in

guten 43:40 Minuten als 45.

der AK M40 absolvierte. Uwe

Beick folgte in 47:39 als 108.

der AK M50. Fortgesetzt wird

die Serie am 3. März: dann

steht für die Teilnehmer der

kleinen Serie ein 7,5 Kilometer

Lauf an, die Aktiven der

großen Serie starten über 15

Kilometer.

Krawinkel und Kollakowski vorne

Bei kaltem aber trockenem Wetter wurden die 104. Bertlicher

Straßenläufe ausgetragen, bei denen sieben Athleten der BSG

Springorum die 15-Kilometer-Distanz bewältigten. Schnellster

BSG‘ler war Uwe Beick, der den Rundkurs durch die windanfälligen

Felder von Herten und Marl in 1:12:36 Stunden als

Neunter der Altersklasse M50 zurücklegte. Ihm folgten Gerd

von Derschau in 1:14:19 Stunden als Zehnter der AK M55 und

Heinz Kollakowski, der in starken 1:27:43 Stunden die AK M70

gewann. In der Mannschaftswertung erreichte das Trio Platz

acht.

Bei den Damen lief Anke Libuda als Pacemaker für Gabi Krawinkel,

die in schnellen 1:28:37 Stunden die 1:30-Stunden-Marke

knackte und damit als Siegerin der AK W60 über die Ziellinie

lief. Das Trio komplettierte Ariane Zang als Sechste der AK

W40 in 1:42:58 Stunden. Damit belegte die Mannschaft in der

Zeitaddition Platz vier.

Als Walker absolvierte Sean Libuda die Runde und blieb in

1:57:10 Stunden unter der Zwei-Stunden-Marke.

März 2018 | Stiepeler Bote | 39

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