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Hysterie und Justine

Hysterie und Justine

Hysterie Justine Hysterie Justine Hysterie Justine Hysterie Justine Hysterie Justine Hysterie Justine Hysterie Justine Hysterie Justine Justine Also ein Mann hat dich heimgesucht? Hysterie und Justine Nein, die höhere Macht, das Leben in Person, wie immer du es nennen willst. Er hat gesagt, ich soll die Welt verändern! Gerechtigkeit muss her! Und wie sieht er aus, dein Gott? Drei waren es: Super, Normal und Bleifrei. Gott ist ein Tankwart. Aha, und spricht deutsch? So quasi. Der muss ja auch eine Menge Sprachen verstehen. Nun, deutsch kann er bestimmt. Und nun? Jetzt fangen wir an. Womit? Mit dem Umschwung. Jetzt kommst du mir wieder damit. Wir machen den Anfang, jetzt ist der Moment. Mach mich nicht krank. Wir können nicht ewig warten. Ich freue mich für dich, du hast eine Aufgabe gefunden. Am Morgen, wenn du aufstehst, weisst du, was du zu tun hast. Hast du auch genaue Anweisungen? Pack’ deine Sachen! © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. Sie packen hastig ihre Sachen und brechen in Erwartung des nahenden Umschwungs auf. Sie versuchen, den Umschwung zu erspähen: blicken zurück, nach links, nach recht und schliesslich nach vorn. Der Umschwung kommt nicht, der Mut sinkt. Hysterie gibt auf und baut sich resigniert ihre Plastiktüten-Insel wieder auf. Ich glaube, du bist einfach zu feige. - 11 -

Hysterie Justine Justine Justine Hysterie Justine Hysterie Justine Hysterie Justine Hysterie Justine Hysterie Justine Hysterie Justine Im Gegenteil. Ich bin nicht feige genug. Da ist das Loch, das mich angähnt, wann immer ich zu denken anfange, und ich habe mich entschieden, dieses Loch nicht künstlich zu stopfen. Ich habe mich der Sinnlosigkeit ergeben. Mit dir ist es hoffnungslos. traurig. Vor ein paar Tagen war ich im Tierpark und habe einer Mutter zugesehen, wie sie ihren unruhigen kleinen Sohn packte und ihn hektisch auf den Stuhl setzte, so dass er sein Köpfchen an der Stuhllehne aufschlug. Du kannst dir nicht vorstellen, wie er schrie. Unbeholfen versucht Hysterie, Justine zu trösten. Hysterie, warum bleiben wir nicht einfach zusammen? Wir könnten in den Süden wandern und dort würden wir uns am Meer ein Haus bauen. Wir würden den ganzen Tag baden und abends. Eine richtige Gemeinschaft könnten wir gründen. Tun, was wir wollen. Im Winter werden wir an der Wärme sein. Und wir werden uns alle Freiheiten lassen. Ja, und wir werden uns niemals bestehlen. Ja, und immer alles teilen. Wir werden uns gegenseitig achten. Ja, und wenn’s einer nicht passt, kann sie wieder gehen. Wir werden uns nicht schlagen. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. Keine Erwartungen haben. Immer den Moment geniessen. Wir werden uns einfach lassen. Genau das machen wir. Ach Justine, ich bin ja so froh. Ich auch. - 12 -

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