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Die zweite Vertreibung

Die zweite Vertreibung

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Autor Estragon Autor Estragon Autor Estragon Autor Estragon Autor Estragon Vladimir Estragon Vladimir Estragon Vladimir Estragon Die zweite Vertreibung trocken. Humor. Ich habe euch den Humor gelassen. Genügt das nicht? Nein. Sie vergessen. Kaum sind sie draussen, packt sie wieder der Ernst. wie vorher. Und die Zärtlichkeit. Immerhin. Auch das vergessen sie. Was sie interessiert... das ist die Liebe mit einem grossen L... verstehen Sie? Was sie brauchen ist Sinn, Ideale... Grösse... Ideale! Sollen sie sich selbst erfinden. ANTWORTEN! Weiss keine einzige mehr. Tut mir leid. Wirklich. Pause. Obwohl... heftig auffahrend. OBWOHL? Nein. Nichts. Es ist zum Verzweifeln. Zum-Ver-zweifeln. Pause. Er fällt plötzlich auf die Knie, faltet die Hände in einer bittenden Geste. Geben Sie ihnen wenigstens Gott wieder! bestürzt. Ihnen GOTT WIEDERGEBEN? Der ist ja völlig übergeschnappt! Wie können Sie das ertragen? Ihnen Gott wiedergeben!... Soll mir keiner sagen, diese Replik sei AUCH von Ihnen! in eine Art Ekstase versunken. Oh düstere Glut - oh schmerzliche Verzückung meiner unendlichen Seele - oh Meer, das sich mit der Sonne vereint! Oh Feuer... oh düstere Nacht! © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. Hören Sie ihn? Nein wirklich! HÖREN Sie ihn? wieder zu sich kommend. Was ist mit mir geschehen? Ein Anfall poetischen Wahns. Ich habe geglaubt, du seist darüber hinweg. Warum? Ist das schon oft ... über mich gekommen? -31-

Vladimir Estragon Vladimir Estragon Vladimir Estragon Vladimir Estragon Vladimir Estragon Estragon Vladimir Estragon Vladimir Estragon Estragon Vladimir Estragon Du warst Dichter, vorher. düster. Es ist schrecklich, zu spüren, wie alles einstürzt, was man besitzt. Schrecklich. Das Bewusstsein ist schrecklich. Zum Verzweifeln. Ja. Auch die Freiheit muss schrecklich sein. Ich weiss nicht. Ich habe es nie versucht. Pause. Man hat mir nie Gelegenheit dazu gegeben. Pause. Äh... Zeigt mit dem Kinn auf den Autor. Was wollen wir ihn noch fragen? Unsere Aufgabe ist es, sie nicht fallen zu lassen. Wen? ohne Geste. Sie. Wir müssen etwas tun für sie. Aber was? Ihre Wunden verbinden. Sie aufklären. Ja, aber wie? Estragon hat sich auf den Baumstrunk gesetzt, den rechten Ellbogen auf das linke Knie gestützt, das Kinn in die rechte Hand gelegt. Was machst du? © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. Ich DENKE. Pause. Und wenn... Er steht mit einem Ruck auf und flüstert Vladimir etwas ins Ohr. Unmöglich. Das können wir nicht. Wir könnten es wenigstens versuchen. -32-

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