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Ein unbemerktes Leben

Ein unbemerktes Leben

Gregor Lisa Gregor Lisa

Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Ein unbemerktes Leben setzt Teewasser auf. Du musst mir alles erzählen. Wann bist du gekommen? Wo bist du gewesen? Bist du gesund? Von allen Seiten sind sie gekommen. Wir hatten keine Chance mehr. Da haben wir unsere Waffen weggeworfen und uns ergeben. Gott sei Dank! Sie haben uns gefangen genommen. Wir sind ins Lager gekommen. Wo war das? Was weiss ich. Es spielt doch keine Rolle. Es war auf einem Berg, so einem Hügel. Aussen herum war Stacheldraht. Wenigstens hatten wir wieder was zu essen. Haben sie euch anständig behandelt? Im Lager? Das war meine beste Zeit im ganzen Krieg. Wie kannst du so etwas sagen! Es ist aber wahr. Manche von uns durften sogar raus und beim Bauern arbeiten. Du auch? Ich auch. Manchmal. Das war nicht schlecht. Hauptsache, du bist wieder da. Hier, dein Tee. Danke. Trinkt. Was ist denn das für ein Tee? Hagebuttentee. Hagebuttentee. Hast du keinen Zucker? Es gibt keinen Zucker. Es gibt gar nichts. Du bist mager geworden. Findest du? Steht dir. Du bist lieb. Ein bisschen mehr auf den Rippen könnte ich schon gebrauchen. Hast du was von den anderen gehört? Was machen sie? © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 21-

Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Gregor Lisa Josephine arbeitet immer noch in der Fabrik. Fritz ist auch wieder zu Hause, seit sechs Monaten schon. Er war verwundet. Ein Granatsplitter. Die anderen - ich weiss nicht. Und wie war das hier? Als sie einmarschiert sind? Ich - ich möchte nicht drüber reden, Gregor. Es war schrecklich. Wieso? Was ist passiert? Nein, Gregor. Nicht. Vielleicht später. Also ist etwas passiert. Gregor, lass mich. Bitte. Das Kind fängt an zu quengeln. Gregor sieht erst jetzt das Kinderbett. Was ist das? Lisa geht an das Bett und beruhigt das Kind. Das ist Angela. Du hast ein Kind? Unser Kind. Unser Kind? Ein Mädchen. Angela. Aber… Wie hätte ich es dir denn sagen sollen? Du warst doch nicht da. Ich wusste ja nicht einmal, ob du noch lebst. Wie alt ist sie denn? Glaubst du mir nicht? Es ist dein Kind, Gregor! Gregor steht auf und schaut in das Kinderbett. Darf ich sie nehmen? Sie schläft. Sei vorsichtig. Sie nimmt das Kind aus dem Bett und legt es Gregor in den Arm. Sie ist schön. Was für kleine Hände sie hat. Und sie riecht gut. Freust du dich? © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 22-

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