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Ein unbemerktes Leben

Ein unbemerktes Leben

Lisa Fritz Lisa Fritz

Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Und Angela? Ein unbemerktes Leben Nehmen wir mit. Die sind doch so verrückt mit den Kindern hier. Bambini! Angela kommt mit. Gut. Ist doch klar. Sie sagt jetzt schon manchmal "Papa" zu mir. Wirklich? Ja. Echt. Das freut mich. Freut es dich auch? Klar. Klar freut es mich. Allmählich werden wir eine richtige Familie. Fehlt nur noch ein Brüderchen. Schweigen. Warum sagst du das, Fritz? Du weisst doch, dass ich keine Kinder mehr bekommen kann. Entschuldige. Aber ich darf doch sagen, dass es schade ist, oder nicht? Natürlich darfst du. Aber es tut mir weh. Hättest du denn gern ein Kind von mir gehabt? Wie kannst du sowas fragen? Weil ich es nicht weiss. Deshalb frage ich. Ach Fritz! Was soll ich denn noch tun? Ich weiss es nicht. Ich kann doch auch nichts dafür. Wer kann schon was dafür. Es ist eben so. Wir müssen eben damit leben. Basta. Fragt uns ja keiner. Nee, fragt uns keiner. Wir leben ja gar nicht. Wir werden doch bloss gelebt. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 27-

Fokus auf Frau Lem im Rollstuhl Sie sitzt apathisch da und schweigt. Fokus auf Erinnerung: Feierabend Lisa Vielen Dank, Frau Wachter. Schönen Abend. Auf Wiedersehen. Die Glocke der Ladentür. Lisa schliesst ab und geht ins Zimmer, wo Fritz am Tisch sitzt und Geld zählt. Fritz Zweitausendzweihundert, dreihundert, vierhundert, fünfzig, fünfhundert - Lisa - 28- So, Feierabend. Ich habe den Laden abgeschlossen. Fritz Gut. fünfhundertzwanzig - 2525. Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Nicht schlecht. Könnte besser sein. Das sagst du immer. Du bist nie zufrieden. Du vergisst die Teuerung. Ach Fritz, uns geht es doch so gut wie noch nie. Magst du ein Glas Wein? Ja, gern. Ich hab mir gedacht, wir könnten erweitern. Anbauen? Wo denn? Wenn wir mit unserm Nachbarn reden? Der ist doch schon alt, schliesslich. Vielleicht können wir seinen Laden dazumieten. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. Wenn wir ihm ein gutes Angebot machen. Das Geld hätten wir. Wir könnten es uns sogar leisten, Angela auf die Universität zu schicken. Wozu das denn? Sie will Ärztin werden. Kinderärztin. Ärztin. Ja, Ärztin ist gut. Meinst du, sie kann das? Sie ist gut in der Schule.

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