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Ein unbemerktes Leben

Ein unbemerktes Leben

Fritz Lisa Fritz Lisa

Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Lisa Fritz Fritz Lisa Ein unbemerktes Leben Dann sollten wir vielleicht einen Teil vom Geld weglegen, für das Studium. Danke, Fritz! Wo ist sie eigentlich? Sie sollte schon längst zu Hause sein. Sie ist bei ihrer Freundin. Oder bei ihrem Freund. Wer weiss. Sie sagt mir auch nicht mehr alles. Hast du denn deiner Mutter alles gesagt? Bestimmt nicht. Sie hat mich nie verstanden. Wenn du ihr genau so viel gesagt hast wie Angela uns, dann ist das ja auch kein Wunder. Man muss ihr geradezu die Würmer aus der Nase ziehen. Freiwillig sagt sie ja nichts mehr. – "Wie war's in der Schule?" "Blöd." - "Habt ihr was auf?" "Nein." – "Was machst du heute Nachmittag?" "Nichts." Du hast recht, Fritz. Sie sagt wirklich nicht viel. Na ja, normal. In dem Alter… Aber sag mal, wenn wir den Laden nebenan übernehmen, dann müssen wir ziemlich umbauen, oder nicht? Am besten, wir durchbrechen hier die Wand. Dann haben wir einen grossen Verkaufsraum, schön gross, hell… Und wir könnten durchgehende Schaufenster machen lassen. Warum nicht. Und… Ein Auto hupt, quietschende Bremsen. Ein Aufprall. Stille. Was war das? rennt hinaus. Angela? Angela? Angela!!!! © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 29-

Frau Lem Schwester Schwester Lisa Fokus auf Frau Lem im Rollstuhl Frau Lem wirft sich hin und her, drückt ihren Teddybär an sich und schreit. Nein!!! Angela!!! Der Tod tänzelt um sie herum und lächelt. Er nimmt ihr den Teddybär fort. Die Schwester kommt und will sie trösten. Aber Frau Lem hört nicht auf zu schreien. Was haben wir denn, Frau Lem? Wird doch nicht so schlimm sein. Ist ja gut, Frau Lem! Nun beruhigen Sie sich doch! Frau Lem! Aber Frau Lem beruhigt sich nicht. Herr Doktor!! Fokus auf Erinnerung: In der Kirche Lisa sitzt allein in einer Kirchenbank. Man hört, wie jemand Orgel übt, dann aufhört, sein Instrument abschliesst, die Treppe herunterkommt und geht. Die Tür fällt ins Schloss. Lisa ist allein. Unser Vater im Himmel, geheiliget… nein, wirklich nicht. Du erwartest doch nicht im Ernst, dass ich dich "Vater" nenne? Von so etwas wie dir möchte ich nicht mal geschenkt abstammen. Dafür danke ich recht herzlich. - Da schmeisst du uns in diese Welt und fragst uns noch nicht einmal. Mich jedenfalls hast du nicht gefragt. Das Leben ist ein Geschenk, sagen sie. Aber weisst du was? Ich schmeisse es dir ins Gesicht, dein Geschenk. Ich wollte es nie haben, und jetzt will ich es erst recht nicht. Ich danke bestens. Verbindlichen Dank. - © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 30-

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