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Das Millionenhaus

Das Millionenhaus

Er Sie Sie Ja, ja.

Er Sie Sie Ja, ja. Das Millionenhaus Er geht. Das Telefon klingelt. Sie nimmt ab: Hallo? Wer ist da? Wegen des Hauses? Jawohl! Herr Professor! Drei Millionen! Kommen Sie nur! Jetzt? Ja, warum nicht! So schnell wie möglich! Ich habe noch verschiedene andere Interessenten! Wie? Kennen Sie sich aus in der Gegend? Wo sind Sie jetzt? Gut! Fahren Sie erst rechts in die Kreuzstrasse hinein. Dann zweimal links in die Albisriederstrasse. Sie kommen an einen Platz; fahren Sie rundherum und dann immer gerade aus in die Badenerstrasse. Immer gerade aus bis zum See. Ja nicht über den See mit dem Auto! Aber dem See entlang! Bis Tiefenbrunnen, links in die Seefeldstrasse, dann alles gerade den Hügel hinauf! Gut! Bis später! Sonst rufen Sie mich bitte wieder an, wenn Sie es nicht finden! Sie haben wohl ein Handy, oder nicht? Dachte ich mir! Sie hängt auf, stellt eine andere Telefonnummer ein. Hallo Margery! Hier ist Josephine! Hast du einen Moment Zeit? Stell dir vor, ein echter Borbone war hier! Wollte das Haus abkaufen! Ich weiss schon! So ein Witz! Für einen ökumenischen Zweck! Lacht. Nein, nein! Nicht ökonomischen! Ich habe ihn fortgeschickt! © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 23-

Sie Prof Selbstverständlich habe ich mit Herrn Sauber über den Verkauf gesprochen! Auf ihn müsste ich bestimmt keine Rücksicht nehmen! Der ist so stumm wie ein Fisch. Er ist sehr frustrierend. Dazu muss er nicht ganz normal sein. Stell dir vor: Er spricht ständig von unsichtbaren Wänden. Er behauptet, er könne nicht aus dem Haus raus. Er fühle sich hier wie in einem Gefängnis. Er wollte joggen gehen und kam nur bis zum Gartenzaun! Er macht mich ganz krank mit seinen Wahnideen! Er spricht sich nicht aus! Er sollte zu einem Psychiater! Weißt du, wo er jetzt ist? Er hat sich in seinem Zimmer eingesperrt. Er müsse sich auf ein Examen vorbereiten. Er hat mir nicht einmal erzählt, was für ein Examen. Er behält alles für sich. Ich habe überhaupt nichts davon, dass er da wohnt. Ja, aber ich wollte dir eigentlich vom Borbonen erzählen! Später vielleicht! Jetzt hat sich niemand weniger als ein Professor angemeldet. Ein echter Professor, stell dir vor! Der auch noch Geld hat! Doch er hat mir einen guten Eindruck gemacht. Er habe viele Ideen, hat er gesagt. Er kommt jeden Moment! Es klingelt an der Türe. Jetzt ist er da. Es hat geläutet. Ich ruf dich später wieder an. Sie hängt auf. Sie geht öffnen. Guten Tag, Herr Professor! Schön, dass Sie das Haus auf Anhieb gefunden haben! Oder mussten Sie etwa lange suchen? Sie haben es mir sehr gut erklärt Madame, vielen Dank! © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 24-

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