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Das Millionenhaus

Das Millionenhaus

Das

Das Millionenhaus Häuschen in der Dordogne. Und seine Flöhe, die vertreib ich ihm schon mit der Zeit! Der Student geht aus dem Zimmer. Sie greift nach dem Hörer, wählt eine Nummer. Sie mit Honigstimme. Hallo, Herr Kandinsky! Ach, sorry! Albert! Hier ist deine Josephine! Wie geht es dir so? Ja, ich bin gut nach Hause gekommen! Aber weisst du was? Ich habe so Heimweh nach dir, und nach deinen lieben Tierchen. Es klingelt an der Türe. Einen Moment, Liebster. Es hat soeben geläutet! Ich ruf dich wieder an. Rennt zur Türe, öffnet sie. Wer ist da? Ein fremder Herr steht draussen. Fremder Sind Sie Frau Müller? Ich bin Stefan Onassis! Ich bin am Haus interessiert, das Sie zum Verkauf anbieten! Sie Und Sie besitzen auch die drei Millionen? Fremder Drei? Ich wusste nicht wie viel. Aber... selbstverständlich! Sonst wäre ich nicht hier. Sie Gut, kommen Sie herein! Verzeihen Sie meine Offenheit: Was sind Sie von Beruf, wenn ich fragen darf? Fremder Ich wiederhole, ich heisse Stefan Onassis. Genügt Ihnen mein Name nicht? Sie Onassis? Der Reeder? Der Multimilliardär? Ich dachte, er sei verstorben. Onassis war doch der Mann von Jacqueline Kennedy, wenn ich mich recht entsinne. Fremder Richtig! Ich bin sein Bruder. Sie Ach so, der Bruder! Wie interessant! Sind Sie auch mit einer prominenten Frau verheiratet? Fremder Nein, ich bin noch auf der Suche. Sie muss auch nicht unbedingt prominent sein! Und auch nicht unbedingt jung! Die jungen sind oft nur aufs Geld aus! Sie Darf ich Ihnen eine Tasse Tee offerieren? Hyazinthentee! Den kennen Sie bestimmt nicht! Das Telefon klingelt. Sie hebt ab. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 33-

Sie Ja? Du bist’s, Albert? Später! Später! Legt auf. Sie Er Sie Er Sie Er Sie Er Sie Er Sie Dämmerlicht. Dialog als Privatpersonen. in anderem Ton. Bevor es mit meinem süssen Professor weitergeht: Zwei Worte privat! Wie meinst du das? Wollen wir die Story bis dahin so stehen lassen? Warum nicht? Lass mich überlegen. Man könnte doch diesen Plot, der eher mässig aufregend ist – du hast doch gemerkt, dass das Publikum eher zurückhaltend reagiert Macht eine Geste zum Publikum hin. - eine Spur ins Absurde treiben! Wie stellst du dir das vor? Man könnte sich vorstellen, dass die Frau Müller ihren ganzen Charme hervorkehrt, Onassis bezirzt und ihn dazu bringt, sie in Bälde zu heiraten. Ganz unwahrscheinlich, besonders wenn man „Müller“ heisst! Und dann? Und dann offenbart sie ihm die halbe Wahrheit und überzeugt ihn schliesslich, das Haus dem Studentchen abzukaufen! Wenn ich es mir überlege, dann könnte man schon vorher Korrekturen am Text anbringen. Ich bin dafür, dass wir den Wert des Hauses von Anfang an heruntersetzen auf... sagen wir eine Million. Nach meinem Empfinden ist das Haus nicht dreimal so viel wert. Eben höchstens eine Million. Mein Gott! Das ist doch ein banales Detail! Aber wenn du meinst... Setzen wir halt den Wert des Hauses auf eine Million herunter, wenn dies für dich so wichtig ist. Zuerst für den Borbonen. Und dann auch für den Professor. Ich kann mir auch nicht recht vorstellen, dass der Nationalfonds so spendefreudig ist. Für den © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 34-

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