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Das Millionenhaus

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Das Millionenhaus Sie Er Sie Er Sie Er Sie Er Sie Er Sie Er Sie Er Sie Sie Er Sie Er Beethovens Fünfte ertönt im Hintergrund. Frau Müller sitzt im Fauteuil und liest in einem Buch. Der Student sitzt an einem Schreibtisch und schreibt. Ich habe gestern an Marika gedacht. So so. Wie die hat enden müssen. Wie denn? Herzversagen. Haben Sie sie überhaupt gekannt? Nein. Leider nicht. traurig. Schade, dass sie hat gehen müssen. Sie war eine liebe Person. Ja, schade. Pause. Meinen Sie, er kommt heute noch? schaut auf. Wer? Der Herr Müller? Es gibt keinen Herr Müller mehr. Ich sagte es Ihnen bereits. Oh, Verzeihung! Ich hatte es vergessen. Es handelt sich um den Dachdecker. Die Ziegel sind kaputt. Pause. Ach so. Klar, Sie können es nicht wissen, dass das Dach rinnt. Er räuspert sich. Haben Sie etwas gesagt? Nein, ich habe mich nur geräuspert. Pause. Mir ist es langweilig. Ich habe gehofft, wenn ich einen jungen Studenten ins Haus nehme, dann sähe mein Leben anders aus. Pause. Schaut auf. Wie denn? © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 3 -

Sie Er Sie Er Sie Er Sie Er Sie Er Sie Er Sie Er Sie Er Sie Mehr Konversation, mehr Ideenaustausch. Wissen Sie, ich hätte viel zu sagen, unendlich viel zu erzählen. So so. Pause. Ich habe Sie nicht gesucht! Sie haben mich angefragt! Richtig! Es war Herr Heiniger, ein Bekannter eines Bekannten. Ich habe ihm erzählt, ich möchte einem Studenten ein Zimmer gratis zur Verfügung stellen, dass ich nicht allein im Hause sei. Er hat gesagt, er kenne gerade einen. Gut erzogen und seriös. Er mache ein Praktikum bei einem Buchhalter. Pause. Und da haben Sie mich angerufen? Richtig! Ich hätte mir allerdings Jemanden, der mich geistig mehr herausfordert, vorgestellt. Wie? Pause. Warum lesen Sie nicht in Ihrem Buch? Ich vermute, es sei langweilig. Bücher im Allgemeinen machen mir Mühe wegen des schlechten Drucks oder wegen der zu kleinen Schrift. Pause. Dazu: Immer dieselbe Story: Liebe. Garniert mit viel Blablabla. Möglich. Kennen Sie Dürrenmatt oder Frisch? Nein, werde ich auch nicht lesen. Keine Zeit. Pause. Meine Augen brennen. Pause. Wie? Schaut auf, sie hält die Augen geschlossen. Kalte Kompressen wären nicht schlecht. Ja, vielleicht, später. Und Tropfen sollen auch gut tun. Haben Sie es schon mit Hörbüchern probiert? Doch, aber Hörbücher mag ich nicht. Man sieht nicht, wer da spricht. Ja... Pause. Besser als nichts. Und die Stimme muss einem genehm sein, sonst ist das Zuhören eher eine Qual. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 4 -

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