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Schnurgerade Landstrasse

Schnurgerade Landstrasse

Erich: Mutter: Erich:

Erich: Mutter: Erich: Mutter: Erich: Mutter: Erich: Mutter: Erich: Mutter: Erich: Mutter: Erich: Mutter: Erich: Mutter: Mutter: Erich: Mutter: Erich: Mutter: Seien Sie doch ruhig. Bitte. Ich hab Ihnen nichts getan. Nichts getan? Sie haben meinen Rolf umgebracht! Und jetzt behaupten Sie mir ins Gesicht, Sie hätten mir nichts getan! Das stimmt doch alles nicht. Hilfe! Bitte. — Sie brauchen keine Angst vor mir zu haben. Ich hab keine Angst. Ich fürcht mich vor nichts mehr. Jetzt nicht mehr. Aber Sie! Sie haben ja auch allen Grund dazu. Gut, von mir aus brauchen wir hier auf der Strasse kein grosses Aufsehen zu verursachen. Das hängt ganz von Ihnen ab. Was haben Sie vor? Ich werd Sie der Polizei abliefern. Ich bin’s doch. Ich bin Rolf. Hilfe! Bitte. Sagen Sie sowas nie mehr! Nie mehr, hören Sie! Aber.... Gleich schrei ich. Ich.... Sie sind ein Teufel! (Erich schüttelt den Kopf) Wieso haben Sie das getan? Wieso?! Ich — ich konnte nicht anders. Ich musste seinen Platz einnehmen. Das war stärker als ich. Ich musste ihn beseitigen. Wie?! Was?! Was für ein gutes Zuhause Rolf gehabt hat. Wohingegen ich.... Fast tagtäglich ist mir das vor Augen geführt worden. Rolf’s Mutter.... Sie hat alles für ihn getan. Ja, alles. Ich, ich bin seine Mutter. - 25 - © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht.

Erich: Mutter: Erich: Mutter: Erich: Mutter: Erich: Mutter: Erich: Mutter: Erich: Kripo: Alles haben Sie für ihn getan. Und er? Er hat es gar nicht richtig geschätzt. Das stimmt nicht. Lustig hat er sich drüber gemacht. Das.... das stimmt nicht. Wenn ich so eine Mutter gehabt hätt.... So eine Mutter hab ich mir immer gewünscht. Und wenn mich alle Welt Muttersöhnchen genannt hätt, mir egal! Er war kein Muttersöhnchen. Nein, nein. Sicher nicht. So eine Mutter hab ich mir immer gewünscht. Wieso? Ihre Mutter wird bestimmt ebenfalls.... bestimmt. Besoffen ist sie. Jeden Tag. So lang ich mich erinnern kann. Nie hat sie auch nur die kleinste Mahlzeit gekocht. Ich musste immer alles selber zubereiten. Meistens hab ich kalt gegessen. Schimpfwörter, das ist alles, was ich je von ihr bekommen hab. „Blöder Hund“ am Morgen und „blöder Hund“ am Abend. Sie sollen nicht so von Ihrer Mutter sprechen. Das dürfen Sie nicht. „Blöder Hund“. — Ich wollte Rolfs Platz einnehmen. Ich.... — Ich weiss, wie schlecht ich bin. Ich hab die grösste Strafe verdient. Man sollte mich aufhängen. Einschläfern, wie einen tollwütigen Hund. Mich hat noch nie jemand gern gehabt auf dieser Welt. (Der Kripo kommt) Um Himmels Willen, Frau Zimmermann, wissen Sie überhaupt, in welche Gefahr Sie sich gebracht haben! Überlassen Sie diese Arbeit uns. (Mutter schliesst Erich von der Handschelle los) - 26 - © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht.

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