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Schnurgerade Landstrasse

Schnurgerade Landstrasse

Mutter: Strauss:

Mutter: Strauss: Strauss: Herr Strauss! Die Leitung ist vereist! Wir haben Zeit. Halten Sie mal! (drückt ihr den Schlauch in die Hand, geht ab, kommt mit den Schlittschuhen zurück) Wozu war ich Goldmedaillenträger, beinah, in der Lehrer-Kür! (setzt sich zieht sich die Schlittschuhe an) (Erste und zweite Frau mit Kuhköpfen treten im Hintergrund auf. Nebelschwaden) 1. Frau: Hast du gelesen, die Wildschweine rennen in der Nacht auf den Acker und fressen die Maiskolben. 2. Frau: Aber wenn sie unter dem elektrischen Draht durchgehen, erhalten sie doch einen Schlag. 1. Frau: Das sind eben Schweine! 2. Frau: Maiskolben, das würd ich auch gern fressen. 1. Frau: Wir Kühe sind eben zu gutmütig. 2. Frau: Wie willst denn du unter dem Zaun durch? 1. Frau: Die Wildschwine gehen an ihre eigene Beerdigung. 2. Frau: Das sind eben Schweine! 1. Frau: Aber wir Kühe sollen Milch geben. 2. Frau: Wir sind eben zu gutmütig. 1. Frau: Dafür machen sie Jagd auf sie, auf die Wildschweine. 2. Frau: Die lassen sich nicht so schnell erschiessen. 1. Frau: Das sind eben Schweine. 2. Frau: Und wir werden dem Schlachter verkauft. 1. Frau: Sei endlich still, du dumme Kuh! Strauss: (Beide ab. Strauss steht auf mit den Schlittschuhen an den Füssen. Er strauchelt) Halten Sie mich fest! Festhalten! - 33 - © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht.

(Mutter lässt den Schlauch fallen, hält ihn fest) Strauss: Der Schlauch! Der Schlauch! (Sie lässt ihn los, nimmt den Schlauch. Strauss fällt auf den Hintern) Strauss: Mutter: Au! — So helfen Sie mir doch! Herr Strauss! Es kommt! (bläst die Kerze aus) 8. Szene Strasse. Erich kauert am Boden. Erste Frau und der Mann mit den zwei Koffern gehen vorbei. 1. Frau: Jetzt hocken die auch schon bei uns auf dem Gehsteig! Mann: Gar nicht hinschauen. 1. Frau: Es ist ein Skandal. Mann: Was willst du. Das ist unsere Zeit. Gar nicht hinschauen. 1. Frau: Wo wird das nur enden. Mann: Aber sag mal, was hast du bloss geladen. 1. Frau: Na, das übliche. Mein Gott! Mann: Was ist? 1. Frau: Ich hab vergessen, meine Kekse einzupacken! Mann: Wenn’s mehr nicht ist. 1. Frau: Du weisst doch, die dort unten schmecken mir nicht. Was mach ich jetzt bloss! Mann: Wir müssen uns beeilen. Der Zug wartet nicht auf uns. (1. Frau wirft Erich einen bösen Blick zu) 1. Frau: So gut möchten wir’s auch mal haben. Aber eben! Ein anständiger Bürger hat hier bald nichts mehr....! - 34 - © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht.

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