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up-to--date news Ehescheidung - Teil III - Streitige Scheidung Können sich die Ehepartner nicht auf eine einvernehmliche Scheidung einigen, so kann eine Scheidung der Ehe im streitigen Verfahren vor dem Bezirksgericht erwirkt werden. Ablauf des streitigen Scheidungsverfahrens 1. Zunächst muss eine Scheidungsklage entweder schriftlich eingebracht oder während der Amtstage (jeweils Dienstag Vormittag) mündlich zu Protokoll gegeben werden. Dabei sind die Gründe für die Scheidung, die entsprechenden Beweismittel, sowie ein Antrag auf Scheidung der Ehe anzugeben. Bei besonderer Dringlichkeit kann die Klage auch mit einer einstweiligen Verfügung verbunden werden, etwa wenn ein Ehepartner keinen Unterhalt zahlt oder er dem anderen Partner das Zusammenleben unerträglich macht. 2. In der Folge wird ein Verhandlungstermin anberaumt zu dem die Parteien geladen werden. In der ersten Scheidungsverhandlung versucht der Richter eine Versöhnung zu erreichen bzw. weist auf die Möglichkeit einer Mediation hin. Wenn sich die Ehepartner doch noch auf eine einvernehmliche Scheidung einigen können, kann das streitige Scheidungsverfahren jederzeit unterbrochen und eine Ehescheidung im Einvernehmen durchgeführt werden. Ist dies alles nicht möglich, wird das streitige Verfahren durchgeführt und das weitere Prozessprogramm festgelegt. 3. Das - oft mehrere Monate oder gar Jahre andauernde - Scheidungsverfahren endet mit dem Scheidungsurteil. Innerhalb von 4 Wochen nach Zustellung des Urteils kann ein Rechtsmittel erhoben werden. Wird kein Rechtsmittel eingelegt, wird das Urteil rechtskräftig und die Scheidung ist vollzogen. Im Rahmen eines streitigen Scheidungsverfahrens wird meist nur die Scheidung an sich erreicht. Damit zusammenhängende Fragen - wie Unterhalt, Sorgerecht oder Vermögensaufteilung - sind, wenn keine Einigung zustande kommt, in anderen, gesonderten Gerichtsverfahren zu behandeln. Wie lange ein streitiges Scheidungsverfahren dauert, kann pauschal schwer gesagt werden. Je zerstrittener die Parteien sind, umso länger dauert erfahrungsgemäß das Scheidungsverfahren. seite 4 Foto: Inge Streif MMag. Astrid Zörer Kosten des streitigen Verfahrens Im streitigen Scheidungsverfahren müssen - im Unterschied zur einvernehmlichen Scheidung - die Prozesskosten (Gerichtsgebühren, Anwaltskosten) immer vom „Verlierer“ des Verfahrens bezahlt werden. Das heißt, dass der unterliegende Ehepartner auch die Gerichts- und Anwaltskosten des obsiegenden Ehepartners zahlen muss. Zunächst muss aber jede Partei ihre eigenen Kosten selber tragen, bis das Urteil vorliegt. Kann einer der Ehepartner mangels eigenem Einkommens die Anwaltskosten nicht tragen, so kann das Gericht unter bestimmten Voraussetzungen - unter anderem zur Abwehr einer Scheidungsklage - dem anderen Ehepartner auftragen, einen Kostenvorschuss für die zu erwartenden Prozesskosten für den anderen Ehepartner zu bezahlen. Zudem kann bei geringem Einkommen beim zuständigen Gericht Verfahrenshilfe beantragt werden. Im Rahmen eines streitigen Scheidungsverfahrens können grundsätzlich beide Ehepartner ohne Rechtsanwalt vor Gericht auftreten. Wird eine Partei vor Gericht vertreten, darf dies allerdings nur ein Anwalt sein. Bei einer Berufung gegen das Scheidungsurteil besteht dagegen ein absoluter Anwaltszwang. In diesem Stadium des Verfahrens müssen sich die Parteien also verpflichtend von einem Anwalt vertreten lassen. Für Fragen steht Ihnen Rechtsanwältin MMag. Astrid Zörer, Marktplatz 2, 4650 Lambach, unter 07245/20525 oder unter office@ra-zoerer.at gerne zur Verfügung. Surf-Olympiasieger bei de Schifferjahrtag 2018 Am 7. Jänner fand im Volksheim Stadl-Paura wieder der Schifferjahrtag (Jahreshauptversammlung des Schiffervereins Stadl-Paura) statt. Im Anschluss an den Bericht des Obmanns Klaus Hofstötter über das abgelaufene Vereinsjahr, hat dann Mag. Roland Luft aus seinem im September erschienenen Krimi „Altaussteiger“ vorgelesen. Die Besonderheit des philosophischen Romans ist die inhaltliche Nähe zum Schifferverein und damit zu Stadl- Paura. Der Schriftsteller Auch heuer wurden wieder Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit (25 Jahre und 40 Jahre) ... ... mit dem bronzenen/silbernen Ehrenabzeichen geehrt Unter den 25ern war auch Surf-Olympiasieger von 2000, Christoph Sieber www.up-to-date.at Foto: Schifferverein Foto: Schifferverein Foto: Schifferverein

Foto: Schifferverein up-to--date news n Schiffern und Lesung aus dem Stadlinger Krimi konnte auch berichten, dass sein Werk bereits in der 4. Auflage ist. Auch heuer wurden wieder Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit (für 25 Jahre und für 40 Jahre) mit dem bronzenen/silbernen Ehrenabzeichen geehrt. Unter den 25ern war auch der Surf-Olympiasieger von 2000, Christoph Sieber. Die Schiffer haben sich über diese enge Verbundenheit zum Verein und zur Heimat sehr gefreut. Dr. Josef Gruber hat in diesem Jahr seine letzten Grußworte als Bezirkshauptmann an die Versammlung gerichtet. Er geht im März in den Ruhestand. Als eng verbundenes Vereinsmitglied und Trachtenträger wird er dem Verein aber natürlich erhalten bleiben. Er hat auch seine weitere aktive Unterstützung in Aussicht gestellt. Am 7. Jänner fand im Volksheim Stadl-Paura wieder der Schifferjahrtag (Jahreshauptversammlung des Schiffervereins Stadl-Paura) statt

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