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Muttermal

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Das

Das Muttermal Klotz Klara Klotz Klara der bist du nicht. Wo bleibt bloss mein Prinz? Wo willst du hin? Ach, Scheisse. Jetzt bist du böse, dass ich dich angefaucht habe. Wenn ich endlich meine gottverdammten Tage kriege, werde ich mich besser fühlen. Ich bin jetzt so in mich selbst verstrickt, ich weiss es ja. Aber an dir prallt alles einfach so ab. Paula kennt eine ehemalige Schauspielerin, die jetzt über Prüfungen informiert. Worauf es ankommt und so. Mit der mach ich einen Termin aus. Ich habe solche Angst. All die vertanen Jahre. Mein Gott, wenn ich nirgends mehr reinkomme. Ich will nicht für den Rest meine Lebens mit Frau Schollenburg in hanseatischen Exportfirmen Männerpisse von Kloschüsseln putzen. Aber du, du bist immer so unberührbar. So… so neutral. Ich liebe dich trotzdem. Du sollst mich aber nicht trotzdem lieben. Weil sollst du mich lieben. Ich will geliebt werden weil! Weil ich ich bin. Ich liebe doch, weil du du bist. Ich will ich sein. Mich selbst. So wie ich bin. Um meiner selbst willen. Aber wie könntest du, du das verstehen? Du kennst mich ja nicht. Ich will geliebt werden, weil ich bin, wie ich bin. Weil ich ich bin. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 29 -

Klotz Klara Klotz Klara Klotz Klara Klotz Klara Klotz Klara Klotz VII Klotz, am Fenster, spielt mit einer Mausefalle. Klara liegt mit einer Zeitung auf dem Bett. In der Küche tanzen die Mäuse, vor dem Fenster kreisen die Ratten der Lüfte, der Smog wird immer dicker, im Hafen werden Kaffee und Zucker gelöscht, im Wassermann spielen die Schulschwänzer Billard, die Jungs von der Szene stürzen die ganz grossen «Holsten» runter, auf dem Weg zum Himmel stürzen brennende Raketen ab, alles bewegt sich, die Erde dreht sich, und schon wird es wieder langsam dunkel. Wenn du dich wenigstens vor Selbstmitleid im Bett wälzen könntest. Aber nein, da liege ich drin, lutsche Bonbons, rauche deine Zigaretten und flippe Zeitschriften durch. Immer, wenn mir kalt ist, liegst du im Bett. Das mit der Raumfähre ist echt Scheisse. Da war eine Frau an Bord. Eine Lehrerin. Die sollte aus dem All Unterricht erteilen. Ihre Schulklasse war beim Start dabei, die Kinder haben gejubelt, dann explodiert das Ding. Aus! Futsch. Fertig. Kap Karneval. Du weisst genau, das heisst nicht Kap Karneval. Für mich heisst das sehr wohl Kap Karneval. Ich will nicht streiten. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. ironisch. Aber ich. «Viel Freude und Herzlichkeit finden sie in der Familie. Die Arbeit macht heute besonderen Spass. Die Dinge des Tages regeln von selbst.» Na? Komm schon, eine Runde. - 30 -

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