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Muttermal

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Das

Das Muttermal Klara Klotz Klara Klotz Klara Klotz Klara Klotz Klara Klotz Klara Klotz Klara Klotz Klara Du manipulierst mich. Du provozierst mich. Weil ich nicht mit dir schlafe? Weil du dein ganzes Leben verpennst. Kriegst deines selbst nicht auf die Reihe. Und falls du mir sagen willst, dass ich den Job los bin, falls ich morgen nicht hingehe, kannst du dir den Hinweis ersparen. Ich weiss es selbst. Du weisst nur, was dir gerade passt. Ach, hör auf mit deinen blöden Sprüchen. Hör auf, an mir rumzunagen. Ich hab deine Liebe satt. Ich bin nicht deine Übermamma. Warum ist das ein blöder Spruch? Das weisst du selbst. Warum? Sag doch! Merkst du denn überhaupt nicht, was hier abgeht? Du hängst hier rum wie vom Ochsen getreten und erpresst mich mit deiner spiessigen Sex-Sucht. Das würde dir so passen, ja, die schicksalhafte Leidenschaft, die dich unabänderlich wie die verdammte Schwerkraft erfüllt und beherrscht! Die grosse Liebe, die dich von jeglicher Verantwortung für dein Tun entbindet! Hier liege ich, ich kann nicht anders, wenn es sein muss, schlagt mich tot! Denkst du, das macht mich an? Krank ist das. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. Weiter, bitte! Es ist nie genug! Ich will sogar ein Kind. Aber nicht von dir! Weiter. Ich bin nicht schuld, dass du nicht glücklich bist. Dass du pleite bist. Bloss weil ich nicht andauernd mit dir - 31 -

Klotz Klara Klotz Klara Klotz Klara Klotz Klara Klotz Klara Klotz Klara ficken und vögeln will. Klotz, ich muss zum Arzt. Wegen dir, du Idiot. Noch bin ich nicht pleite. Nicht ganz. Ich wollte dir einen Vorschlag machen. Aber sprich nicht mehr so achtlos von der Liebe. Vom Ficken und Vögeln? Vom Ficken und Vögeln sprech' ich, wie ich will. Ich befürchte dauernd, du meinst das genau so, wie… ach Klara. Süsse. Ich habe doch begriffen, dass es für uns beide besser ist, wenn ich wieder gehe. Ich jedenfalls werde dich nicht daran hindern. Möchtest du ein Bier? Ich weiss ja, dass du Schiller zitieren kannst, wenn du mit mir schläfst. Oder die Zeitung lesen. Ich meine, ich muss… das merke sogar ich, und… was ich sagen wollte. Mein Beruf, ich meine… du… das Beunruhigende… ich wollte sagen, wie unwichtig alles, wie alles so unwichtig geworden ist. Aber noch bin ich nicht pleite. Deshalb lass uns einen Pakt schliessen! zieht seinen Mantel an. Klotz, ich muss zum Frauenarzt. Schau, du… du… du gibst dich mir einmal hin, eine Nacht lang voll und ganz, und ich verschwinde aus deinem Leben. Klotz! Einmal, eine Nacht lang totale Hingabe, und weg bin ich. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. Spinnst du? Ist doch ein Angebot. Ich meine, ich bezahle. Aber ich schlafe doch mit dir. - 32 -

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