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Die Wahrheit über Isidor Wanner

Die Wahrheit über Isidor Wanner

Verleger Journalist

Verleger Journalist Reporterin Wanner Verleger Reporterin Fotografin Verleger Reporterin Die Wahrheit über Isidor Wanner forciert lachend. Ich bitte Sie: Bereits von Shakespeare behaupteten Neider, er lasse die Stücke schreiben. Lächerlich. Trotzdem gäbe es vielleicht eine Story her: „Irrer springt Erfolgsautor an die Gurgel!“ Anna, hast du von dem Spinner ein paar Bilder geschossen? Sieht sich um. Ach ja, sie ist bereits auf der Redaktion. Nun, lassen wir das. Tippt weiter. Herr Wanner, was sagen Sie zu den Anwürfen von vorhin? Anwürfe? Nun, ich...äh... Erfolg zieht Profiteure nun mal an wie das Licht die Motten. Deshalb vertraut Isidor Wanner ausschliesslich seinen wahren Freunden, nicht wahr? Legt seinen Arm auf Wanners Schulter. Sehr schön. Also, legen wir endlich los. Moment. Herr Wanners Gesicht wirkt eine Spur blasser als vorhin. Finden Sie? Na das haben wir gleich. Entnimmt seiner Jackentasche eine Puderdose und bepudert Wanners Gesicht. Bestens. Also Herr Wanner, Sie gelten als der grosse Favorit für den diesjährigen Friedrich Glauser-Preis und Sie werden die Schweiz auch an der Frankfurter Buchmesse vertreten. Haben Sie jemals damit gerechnet, dass „Der Wirbelmacher“ derart... Ihre Stimme wird leiser. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. Vorhang - 25 -

2. Akt Wanner Gleiches Bühnenbild. Es herrscht beträchtliche Unordnung. Bierdosen, Pizzaschachteln, Zigarettenstummel und Zeitungsausschnitte liegen herum; der Fernseher steht nicht mehr in der Wohnwand, sondern auf dem ovalen Tischchen; das Sofa schräg davor. Isidor Wanner sitzt am PC, auf dem Tisch eine Flasche Bier (darunter einige mehr), und versucht zu schreiben. Allerdings hat er, da offenkundig angetrunken, bereits beträchtliche Mühe, auch nur die richtige Taste zu treffen. Scheiss-Tastatur! Nimmt einen langen Schluck aus der Flasche. Wie er sie hinstellt, klirrt Fensterglas im Zimmer nebenan. Wanner glaubt, das Geräusch selber erzeugt zu haben, und sieht die Flasche verdutzt an. Da er nichts entdecken kann, nimmt er sicherheitshalber einen weiteren Schluck. Wie er sie hinstellt, klirrt es nebenan nochmals. Wieder studiert Wanner die Flasche, nimmt einen Schluck und stellt sie vorsichtig hin. Da es diesmal nicht klirrt, will er beruhigt weitertippen, als es nochmals klirrt. Er stutzt und erhebt sich schliesslich, wegen Rückenschmerzen und Trunkenheit eher mühevoll. Mein Rücken! Und mein Kopf! Nicht verängstigt. Holla! Äh, hallo! Wer ist da? Keine Antwort. Wanner trinkt mit einem langen Schluck die Flasche leer und hält sie als Schlagwaffe, mit schwerer Zunge. Ich weiss, dass jemand da ist. Ich gebe Ihnen drei Sekunden, hervor zu treten: Eins, zwei... Rülpst unbeabsichtigt. Tschuldigung.... drei! Erblickt im Flur jemanden, den wir noch nicht sehen. Sieh einer an. Sie sind’s also. Dacht’ ich’s mir doch. Felix Hungerbühler tritt ein, in der einen Hand die Aktentasche, in der anderen einen mittelgrossen Stein. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 26 -

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