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Steizyt

Steizyt

Herr Gross: Marco: Frau

Herr Gross: Marco: Frau Gross: Marco: Herr Gross: Frau Gross: Marco: Herr Gross: Marco: Herr Gross: Marco: 43 -- (Frau Gross bedient, zündet sich dann eine Zigarette an.) Euer Ungerlage gseh guet uus. Dir machet Fortschritte. Aber i muess nech dra erinnere, dass i nech es Agebot ha gmacht. Es seriöses Agebot. Aber Dir sid nid druuf ygange. U itz begryf ig eigentlech nid, was Der vo mir no weit. I ha denn gseit, i müess my eiget Wäg gah u das mache, wo mer ligt. Dir, Frou Gross, heit mer grate, i söll doch Kurse gäh, Überläbenskurse. Richtig, das han i gseit. U genau uf dä Vorschlag möcht i ygah. Der Herr Melzer, e dütsche Überläbensexperte, het mer vorgschlage, mit ihm zämezschaffe. U für das bruuch i ds nötige Startkapital. Ohni geit's nid. U denn heit er dänkt: Luege mer halt nomal bim Gross ine. Isch zwar e verdammte Kapitalischt, aber zum Zahle ging no guet gnue. Walter! I ha scho einisch für Euch als Wärbetreger gwürkt - u das mit Erfolg - u gseh nid y, wieso mer nid wyterhin söll zämespanne. Me merkt, Dir sid am Lehre. Aber machet nech kener Hoffnige. I bi für Euch die falschi Adrässe. Will als Wärbetreger sid der halt scho verby, leider. Das isch hert, aber was wott me. Göht doch zu re Bank. Han i scho. Die gäh ersch Gäld, wenn me's nümme bruucht. Ja, so isch das halt. - Aber Dir findet doch öpper mit meh Interässe. Zum Byspiel en Usrüschter für alternativs Reise. Han ig ou scho aklopfet. Die wei's mit de Reiseunternähme nid verderbe. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht.

Herr Gross: Göht doch als Leiter für Abetürreise, oder so öppis. Es muess ja nid jede Schwizer e Chef wärde. - I luege di Sach mal a u machen ech Bricht. Frau Gross: Marco: Frau Gross: Marco: Frau Gross: Marco: 44 -- (Herr Gross ab. - Marco trinkt aus und erhebt sich.) Aber Dir weit doch nid scho gah? Ha nid länger wölle störe. Dir störet doch nid. Im Gägeteil. I blybe gärn no chlei. No es Kafi? Gärn, ja. Frau Gross: (schenkt ein.) Dir duuret mi eifach. Dir heit ja mit allem rächt, wo der säget. Dir weit ja nume, was alli wei - u niemer hilft. (Zündet sich Zigarette an. Bietet an:) Zigarette? Marco: Nei danke. - I ha mer's nid so schwierig vorgstellt. Frau Gross: Was isch de mit Euem alte Bruef? Marco: I mag eifach nümm. I cha das nümm. Jede Tag die glychi soodigi Püez. Frau Gross: Ja, ds Läbe als Routine, das isch scho chly wenig. Das dänk i ging wieder. We sech alls wiederholt, gspürt me gar nümm, dass me läbt. Immer die glyche Gsichter a de glyche Parties, die glyche Sprüch u Lugine. Mängisch chönnt me brüele. - Aber warum verzellen i nech das? Marco: Will is verstah. Frau Gross: Ja. My Maa geit sy eiget Wäg. U i bin eifach da u probiere zu de Möbu z passe. Läbige Design. (Ereifert sich.) Aber das hört itz uuf. Mi kommandiert me nümme ume. I säge, was i wott, u i mache, was i wott. Marco: Das kennen i. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht.

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