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Steizyt

Steizyt

Denise: Marco: Denise:

Denise: Marco: Denise: Marco: Denise: Marco: Denise: Marco: Denise: Marco: Denise: Marco: Denise: Marco: Denise: Denise: Marco: Denise: 47 -- (Denise erschrickt und verliert beinah das Gleichgewicht. Sie setzt die Hantel wieder ab.) (zärtlich.) Du hesch mi schön erchlüpft. Tschou. - Wie geit’s? (schroff.) Danke für ds Interässe. Chunnsch ou wieder emal? Aber nid zum Trainiere. Das gseht me. Indianer trainiere anders. Quatsch. Bisch doch e Stadtindianer worde, oder? Überhoupt nid. Me trummlet, hacket am ene Totempfahl, hänkt sech e Medizin um e Hals. Du bisch im Bild. - Gsehn i uus wien e Indianer? (unfreundlich.) Was wosch? Eifach mit der rede. Itz hesch ja wieder Zyt für mi. Aber i möcht nid störe. (Ausbruch.) Weisch, mier längt’s. Da flüügt me uf die schöni Karrierefrou u laht eim la gheie wien e heisse Härdöpfu. U itze isch me wieder guet gnue. Aber nid mit mir, mit mir nid. (Marco steht auf und will gehen.) Bliib, i bi no nid fertig. Was mit mir isch, das isch der glych. Nie es Telefon, nüt. Eifach nüt, nüt, nüt! U itz isch fertig, versteisch, fertig. Du hesch rächt, du hesch völlig rächt! I ha mi verliebt. Das isch falsch gsi, klar. Alls andere han i vergässe, ou di, i gibe’s zue. Du hesch rächt, i ha die eifach links lah lige. Jede andere hätt gmerkt, wie die isch. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht.

Marco: Klar. Denise: Nume du nid. Du gheisch uf alles ine. Marco: I han e ehrgyzigi Frou gärn. Das isch dumm vo mer, hesch rächt. Also, mach’s guet. (Steht auf.) Denise: Itz wartisch, bis i fertig bi! Weisch, Du bisch eifach unmüglech. E Versager, e totale Versager. - U itz, was wosch vo mer? Marco: Ha di wieder einisch wölle gseh. Denise: Ganz ohni Hintergedanke. Mängisch hätt i der am liebschte der Gring umdräit. - Hesch e Job? Marco: Nei. Denise: Bruuchsch also Hilf? Marco: (Ausfall.) Itz hör äntlech uuf! I ha der nie öppis versproche, das weisch. Nie. Du hesch genau gwüsst, wora de bisch mit mer. Stimmt doch, oder? U itz gan i. (Will abgehen.) Denise: Warum stygsch nid bim Beat y? Marco: Du weisch mer nüt Schleuers? Denise: Wär doch en Afang. U we de Erfahrig hesch, machsch di sälbständig. Marco: We de ke Gäld überchunnsch... Denise: Du gsehsch alls so pessimistisch. Irgendwie geit das doch. Was wosch de süsch? Marco: Mängisch dänken i, am beschte wär’s wieder so wie im Jura. Alles sälber mache, vo niemerem abhänig sy. Schlimmstefalls ou allei. Denise: Viellich gieng’s ja guet mit em Beat. Marco: Müglech. Denise: I wott der nüt ufschwätze, aber mi dünkt, du söttisch em Beat sys Agebot anäh, trotz allem. Marco: Was i sueche, das git’s gloub nid. Denise: Das förchten i ou. - Bisch halt e Tröimer. Marco: We du’s seisch... Denise: E schwierige Fall. 48 -- © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht.

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