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Hochdeutsche Titel der Reihe

Hochdeutsche Titel der Reihe

Michel Markus

Michel Markus Schnurgerade Landstrasse/ Nr. 20 HD, 4♀, 3♂ Bild: Andeutungsbühne Kneipe, Strasse, Bushaltestelle, Zimmer «Ist einer an seine eigene Beerdigung gegangen. Irre, was!» Der Verkäuferlehrling Rolf Zimmermann täuscht Selbstmord vor und nimmt als Erich Wild eine neue Identität an. Die Verwandlung ist so perfekt, dass weder seine Freundin noch seine Mutter sie durchschauen. Nur glaubt niemand an einen Selbstmord. Aus der spielerischen Wette mit einem Kollegen wird ernst. Rolf alias Erich wird von der Polizei und seiner Vergangenheit als sein eigener Mörder gejagt. «Hast du noch nie das Verlangen gehabt, aus dir auszubrechen?» Ruff Beat Abgestumpft/ Nr. 22 Volksstück in sechs Intervallen, sieben Dreiklängen und fünf Harmonien HD, ♀ und ♂, junge und ältere «Warum muss so etwas ausgerechnet uns passieren?» Sie spielten nur. Mit ihnen wurde auch gespielt. Sie haben alle zugeschaut. Sie haben alle mitgemacht. Sie haben alle nichts gemacht. Sie sind die Opfer. Sie sind die Täter. Namenlos, und doch uns allen bekannt. Musikalisch reihen sich Szenen des Alltags aneinander. Geschichten, wie sie nicht nur am Rande der Gesellschaft passieren. «Geschehen ist geschehen. Du kannst es nicht ändern.» Hutterli Kurt Arche Titanic/ Nr. 23 Ein doppelter Untergang HD, 2♀, 2♂ in gesamthaft 12 Rollen Bild: Andeutungsbühne "Die „Titanic“ ist unsinkbar, die schubst den Brocken doch einfach zur Seite." Die Schriftstellerin Anna Wallau erfindet Figuren für ihr neues Stück. In ihrem Zimmer wird sichtbar, was sich in ihrer Vorstellung abspielt: An Bord eines seltsamen Schiffes, halb Arche, halb „Titanic“, treffen zwei Welten aufeinander. Was als Traum vom unsink-baren Schiff und der Errettung vor der Sintflut beginnt, endet in einer doppelten Kata-strophe – weder Noah noch Kapitän Smith sehen voraus, wohin sie gemeinsam steuern. Ein ungewöhnliches Stück, das einen uralten und einen modernen Mythos auf überraschende Weise miteinander verbindet. "Und der Arche kann schliesslich auch nichts passieren, da sorgt Gott persönlich dafür." Meister Gerhard Die Liebe höret nimmer auf/ Nr. 24 TragiKomödie HD, 2♀, 2♂ Bild: Eine Wohnung "In der Ehe ist es wichtig, dass man Respekt hat vor den Leidenschaften seines Partners." Ursina hat sich mit einer Kontaktanzeige Konrad - und damit einen richtigen Zahnarzt - als Ehemann geangelt. Doch das erhoffte Eheglück bricht nicht aus. Konrad verschwindet nach der Arbeit in seinem Musikzimmer und lässt Ursina allein vor dem Fernseher sitzen. Da taucht Thomas auf, Ursinas Ex- Freund. Das Leben in der kleinen Wohnung geht zu dritt weiter. Der Ehemann ist von rätselhafter Duldsamkeit, der Ex-Freund hegt Fluchtgedanken und Mordabsichten. Heillos ineinander verstrickt, werden alle drei in einen Strudel von Ereignissen gerissen, an deren Ausgang eine Ehe steht, die jetzt nur noch die grausame Parodie des erhofften Glückes ist. "Töten? Was meinst du mit töten?" © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. Sterchi Beat Nach Addis Abeba/ Nr. 25 Ein Bühnenabendessen in fünf Gängen HD, mind. sieben SchauspielerInnen Bild: vor, während und nach einem Essen 5

"Danke für die Blumen. Danke für die Pralinen." Addis Abeba tut gut. In Begleitung eines Hundes ist der Reise nach Addis Abeba allerdings die Reise nach Domodossola vorzuziehen. So oder so geht es durch die Tiefgarage. Aber auch vom Sofa im Salon an den Tisch im Esszimmer, wo der Austausch von Unverbindlichkeiten verbal und digital besonders stilgerecht stattfinden kann. Natürlich ist man adrett gekleidet, natürlich glaubt man nicht an Gott. Auch nicht, wenn das Unwetter einen der Gäste zufälligerweise in die Abendandacht treibt. "Wir sind alle Protestanten. Ich dachte, du bist katholisch." Ueli Remund Body & Soul/ Nr. 28 Realsatire HD, 5♀/6♂ Bild: Konferenzraum in einem Hotel "Ich habe deine Energie gefühlt." In einem Nobelhotel in den Bergen findet der Wochenkurs „Ganzheitlich führen - ganzheitlich leben“ statt. Firmen schicken ihre Spitzenleute zur mentalen Frischzellenkur; sechs Tage Mensch sein, um danach die Ellbogen um so dynamischer wieder einsetzen zu können. Das Kursprogramm liest sich wie ein Querschnitt durch esoterische Praktiken. Da werden die Chakren aktiviert, man atmet durch die Füsse und erlebt die heilende Wirkung edler Steine. Offenheit ist angesagt, Intimität wird erzeugt mit Kontaktspielen; die Gefühle werden auf Trab gebracht. Aber der Kurs kommt nur mühsam in Fahrt. Die Ironie, im Geschäftsleben ein guter Schutz vor Selbstzweifel, hindert einzelne Kursteilnehmer am Sich-Gehen-Lassen. Vor allem das orgiastische Chakra-Röhren stösst auf Widerstand. Es kommt zum Machtkampf. Der Guru setzt sich durch. Lustvoll unterwerfen sich die Führungskräfte, Paare beschwören die grosse Liebe, Seelennarben brechen auf, man heult sich frei, und ein Mann springt seinem Nebenbuhler aus enttäuschter Liebe an die Gurgel. Die Vernunft macht mal Pause. "Ich hab mir Mühe gegeben." Ueli Remund Baumschnitt/ Nr. 29 Oder die Nacherziehung des Friedrich Glauser HD, 2♀/4♂ Bild: in Andeutung (Obstgarten/ Wohnzimmer) "Diese Form von Phantasie kann man nicht lernen, da bin ich sicher." Friedrich Glauser schneidet als Angestellter einer Gärtnerei im Spätherbst Bäume und bindet das Schnittgut zu Reiswellen. Mit der schlecht bezahlten Arbeit bringt sich der Schweizer Schriftsteller mühsam durch. Im Gespräch mit dem ehemaligen Mithäftling Schreier erinnert er sich der Zeit in Baden beim Stadtschreiber Raschle, einem Gönner und Bewunderer junger Künstler: Raschle nahm Glauser bei sich auf, besorgte ihm Arbeit und wollte ihm das geeignete Umfeld für einen Ausstieg aus der Drogenabhängigkeit bieten. Der talentierte Aussenseiter sollte zudem Anschluss an Badens Bürgertum finden. Raschle fädelt die Nacherziehung geschickt ein. Aber seine Hilfe ist nicht frei von Hintergedanken. Die Ehe mit der attraktiven Maugg droht an Lange-weile zu ersticken. Er hofft, der anregende Umgang mit dem Dichter, durchaus mit einer Prise Erotik gewürzt, werde die Beziehung beleben. Das Experiment scheint zu glücken. Zwischen Glauser und Maugg beginnt es zu knistern. Aber spät abends nach einem Fastnachtsball kommt es zum Eklat. Am Schluss des Stücks hat die Sucht Glauser einmal mehr dorthin gestellt, wo er im Grunde hingehörte und hinwollte: An den Rand, ins Zwielicht. "Ich denke, du siehst mit andern Augen als wir." © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Eva Pfister Mister Butterfly/ Nr. 30 Ein Stück Theater für einen Schauspieler HD, 1♂ Bild: Inspizientenloge "Man hat nur eine grosse Liebe im Leben." Die Inspizienten sitzen im Dunkeln, man sieht sie nicht und kennt sie nicht. Aber ohne sie läuft gar nichts bei einer Theateraufführung. Sie geben alle Einsätze für Licht, Technik und Auftritte. Meistens waren sie vorher Sänger oder Tänzerinnen, die ihre Laufbahn abbrechen mussten. Inspizienten haben eine Geschichte, manchmal eine traurige. Aber sie sind noch dabei – wie Alfred Wimmer, der so gerne Kein Aufführungsrecht. 6

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Leseprobe zum Titel: Nur eine Tochter - Die Onleihe
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