Aufrufe
vor 8 Monaten

Auslöffeln-2003

Auslöffeln-2003

Jean-Pierre Anneliese

Jean-Pierre Anneliese Werner Hans-Ueli Jean-Pierre Anneliese Werner Anneliese Jean-Pierre Werner Anneliese Eveline Werner Anneliese Werner Jean-Pierre Titel macht würklech voll mit ir Schuel, da klappt also würklech alles bestens. Ja, und jetz geit sie ja o no i d Flötestund. Sie het Fröid ar Musig, und viellech tuet sie üs de no öppis vorflötle, gäll Sheila. Jetz rede sie scho wider vo dr Schuel. Hei alli? Also i däm Fall wünsche ig allne ä Guete. Die Cherze. Jedi Flamme het ires eigete Läbe. Setzet euch dr Begägnig mit däm Liecht us, wärdet ä Teil vo däm Liecht. Liecht. Am Afang isch es fischter gsi. Bi de Hopi-Indianer het dr gross schwarz Vogel mit sine wite Schwinge ds Land bedeckt. Ds Afrika si Wolke vo galoppierende Gnus dr Grund gsi für die primordiali Finsternis. Und us dere Finsternis isch ds Liecht bländend usebroche. Die unschiinbare Cherzli hei gnue Chraft, für üs mit dr grosse Ganz-Zyt vo de erschte Tage z’verbinde. äfft Hans-Ueli nach. «Wolke vo galoppierende Gnus.» So aui zäme a eim Tisch, was git’s Schöners? Hei no aui Wi? S hei no aui Wi, Werner. U wie schön am Ätti siner Cherze brönne. Gäll, d Sheila und dr Papi hei das prima gmacht. Süsch eifach mäude, äs het gnue. Es isch eifach z schön, viel z schön und d Sheila, mis Grosschind, isch ä richtige Härzchäfer. Schneebärgers, bi üs ir Wohnig näbedran, die kennet dir doch o? Ig ha sie einisch gseh jäte im Garte. Das isch doch das glückleche junge Paar. Sie isch no so ne Hübschi, also ig meine, ig weiss, wär du meinsch. Ja, vo usse gsehts scho guet us. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 19-

Eveline Jean-Pierre Eveline Jean-Pierre Eveline Werner Anneliese Eveline Anneliese Jean-Pierre Eveline Anneliese Grossvater Jean-Pierre Anneliese Jean-Pierre Eveline Anneliese Sie het ihn verlah. Wäg emene Bouarbeiter, emene Jugoslaw. Bi dr Fassaderenovation heig är immer so sehnsüchtig und mit emene truurige Blick dür ds Chuchifänschter inegluegt. Ja wüsst dir, de verzellt sie mir o no alles, jedes Detail. Wie d Adere uf sim Bizeps so erotisch agschwulle sigi, wo är mit sim Schlagbohrer Löcher i d Wand bohrt heig. Da sigs um se gscheh. Derbi hei sie doch es Chind, so ne Schlampe. Und ihre Ma het es Gschleipf mit dr Sekretärin. Was luegen ig da no Fernseh, we sich d Souereie vor dr eigete Hustür abspiele. Beziehigswis uf em Bougrüst. Du tuesch ja ganz ufgregt wäge däm. Me cha doch nid eifach alles häregheie. Wieso nid? Ig begrife das no, me seit doch, me söll sine Gfüehl nachegäh, süsch wärd me chrank. Nei, aber exgüse, stell dir vor, we d Eveline däm Jugo bim Bohre zuegluegt hätti. Är het würklech schöni Arme gha, da het d Schneebärgere scho rächt, und so ne truurige Blick. Eveline, was verzellsch du da? Die seit no ganz anders Züüg. Vori het sie sech vo mir wölle la scheide. Jean-Pierre, nimm di zäme. Gäll Eveline, das stimmt nid. Dumms Züüg, das si kener richtig Wintere meh, und d Serviertöchter si o nüm zum Aaluege. Natürlech stimmts. Aber wieso de? Ä dummi Luune, nüt Erwähnenswärts. Ig ha mi Grund gha, mi guet Grund. Säg scho, das nüt Schlimms passiert isch. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 20-

Geschichte bei Ingolds z'Langetu - LFG
Ausgabe 40.qxd - Graz 2003
4. Upland Derby 2003 - Team Sylt 2000
Etat 2003/2 - Pfadi St.Jakob
Schützenblattes seit 2003 - Schützenverein Lohne eV von 1608
Stüürbord Ausgabe 2003-01 - Seeclub Stäfa
Marion Ermer Preis 2003 Tim Eitel - Galerie EIGEN+ART