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Fred Schreier Fred

Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Baumschnitt Was du nicht sagst! Ich könnt dich anzeigen wegen Anstiftung zum Diebstahl. Du machst wohl Witze. Entdeckt die Narbe an Freds Handgelenk. Zeig mal. Was ist das? Ach nichts. Woher hast du das? Ich hab mich mal verletzt. Packt auch das andere Handgelenk. Und da hast du dich auch verletzt, was? Du hast dir die Adern aufgeschnitten, stimmt’s? Ja, vor zwei Jahren. Da war ich ganz am Boden. Sieht gut aus. Zeigst du sie deinen Weibern? Die sind scharf auf sowas. Sicher! Bei allem denkst du immer nur ans eine. Du hast den Beruf verfehlt. Wie wär’s mit Leiter eines Mädcheninternats? Lauter junges Fleisch. Tag- und Nachtdienst. He, wär doch was? Gar nicht mal so dumm. Oder Lehrer für praktische Lebenskunde. Sie arbeiten still weiter. bemerkt, dass Fred abwesend ist. Was hast du? Das Gedicht vorhin. Vor sechs Jahren war’s im Winter 1920. Eine Gedichtrezitation. Daran musst ich wieder denken. Lohnt sich das Zuhören? Für dich allemal. Also eine scharfe Sache? Wirst schon merken. – Ein verrückter Abend war das damals. Ich erinnere mich, als wär’s gestern gewesen. Wohnte damals in Baden, beim Stadtschreiber Raschle. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 9 -

Hans Maugg Hans Klara Maugg Klara Maugg Klara Maugg Klara Maugg Klara Maugg 2. Szene Polstermöbel und Teetischchen im Jugendstil markieren das Wohnzimmer des Ehepaares Raschle. Gut sichtbar steht im Hintergrund auf der Kredenz ein Grammophon. An der Wand eine kleine Waffensammlung. Die Gruppe kommt von einem Fastnachtsball zurück, ist kostümiert und geschminkt. Maugg trägt ein Flamenco-Kleid, das ihre rassige Figur gut zur Geltung bringt. Hans Raschle, klein gedrungen, trägt Frack und Zylinder. Klara und Fred stellen zwei Charlots in identischer Kleidung dar. Auftritt der beiden Frauen und Hans. in Hochform. Nur hereinspaziert meine Herrschaften, nur hereinspaziert. Alle ruhn. gereizt. Musst du auch an der Fastnacht? ... Bitte. zu Klara Darf ich? Nimmt Klara den Mantel ab. Maugg bietet Klara einen Sessel an, Hans bringt die Mäntel zur Garderobe. Wie schön ihr es hier habt! Hier fühlen wir uns wohl. Aber es gibt viel zu tun. Kann ich mir denken. Wie geht’s in der Schule? Es ist sehr streng. Vierzig Schüler im Zaum halten, für alle da sein. Da weiss ich mir oft kaum mehr zu helfen. Das fordert einen, denke ich. Ich könnte es nicht. Man gewöhnt sich daran. Ständig um die Kinder herum. Ich brauch in meiner Nähe erwachsene, intelligente Leute. Aber mir gefällt es. Trotz allem. Immer nur zuhause arbeiten, ist ja auch nicht so verlockend. Wir wandern viel, gehen ins Theater und machen mit beim Leseverein. Bei mir muss etwas laufen, dann bin ich zufrieden. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 10-

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