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Hans Maugg Fred Maugg Fred Hans Fred Hans Fred Hans Fred Hans Fred Hans Fred Hans Maugg Hans Baumschnitt deutschen Reformpädagogen. Ich fand dort hohe Ideale, viel guten Willen und lauter kaputte Jugend aus reichem Hause. Kaputt – und talentiert. Du brauchst bloss das richtige Umfeld und den richtig dosierten Freiraum, um dich entfalten zu können. Wir finden, du benötigst weiterhin eine gewisse Führung. Wie du weisst, möchten wir dich jedoch allmählich an mehr Verantwortung gewöhnen. Bald wirst du deshalb nicht mehr bei uns wohnen. Schade. Ich wohne gern bei euch. Mit genügend Freiraum. Mich dünkt, ich brauch keine Nacherziehung, ich brauche Nestwärme. Nestwärme? Das sagt ein erwachsener Mann. Weshalb denn nicht? Das hat mir gefehlt früher. Dem einen fehlt dies, dem andern das. Mir fehlt die Nestwärme. Wir werden dem Dichter weiterhin geben, was der Dichter braucht. Ich danke. Weisst du übrigens, dass ich mich auch ein wenig mit Schriftstellerei beschäftige? Ja, weiss ich. Woher denn? Ich fand ein Theaterstück von dir in der Bibliothek. Und Berichte aus dem Aktivdienst. Ah, die Artikel fürs Tagblatt. Wie findest du sie? Gut. Aber? Kein Aber. Stilistisch? Hans, es ist ihm doch peinlich! Sag ruhig, was du denkst. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 19-

Fred zögert. Das Schreiben fällt dir leicht. Hans Ich war Gerichtsschreiber. Das gibt Übung. Du findest wohl, es falle mir allzu leicht. Fred Nein, weshalb denn? – Aber mich wundert das Interesse für diese Berichte. Versteh mich recht ... Hans Das musst du mir erklären. Fred Du protokollierst den Dienstalltag: Genau und unpathetisch. Hans Trockene Protokolle – und die Leute lasen sie. Fred So meine ich es nicht, aber ... Hans Wie denn. Los, sag schon. Maugg Mein Gott, ist das spannend! Uns bleibt heute nichts erspart. Zu Klara. Willst du mal das Haus sehen? Klara Oh, gerne. Maugg Also komm, wir lassen die beiden Krieger allein. Ab. Hans Maugg, weshalb ... Zu Fred. Also, los. Fred Du beschreibst den Dienstalltag, und der war trostlos. Enge, stinkende Unterkünfte, tagelang exerzieren, nächtelang Wache stehen, in den Manövern immer wieder die gleichen Hügel erobern. Lauter Stumpfsinn. Hans Stumpfsinn, das gebe ich zu, aber nicht Unsinn. Wir wussten, wozu wir an der Grenze standen. Fred Aber es war ungefährlich. Hans Das wussten wir erst, als es vorbei war. Fred Im Ausland dagegen standen die jungen Leute im Sumpf der Schützengräben, warteten im Trommelfeuer jede Sekunde auf einen Volltreffer, schissen sich beim Angriff vor Angst die Hosen voll und sahen zu, wie ihre Kameraden von den Granaten zerfetzt wurden. So war der Krieg. Hans Und ich beschrieb zur gleichen Zeit vier Jahre Manöver. Aber ich finde es falsch, wenn man das eine © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 20-

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