Aufrufe
vor 7 Monaten

baumschnitt-04

baumschnitt-04

Baumschnitt Klara Du

Baumschnitt Klara Du spinnst. Das mach doch bloss der Wein, die schöne Stimmung. Und morgen machst du einer anderen Frau den Hof. Fred Etwas muss man mir zugute halten. Ich kenne die Menschen. Klara Kann schon sein. Fred Meinst, ich sei ein Frauenheld? Dass ich nicht lache! Seh ich etwa danach aus? Klara ungehalten. Ich weiss doch nicht. Fred Frauen verführen! Diese lächerliche Balzerei, um sich etwas zu beweisen. Nein, ich ... ich brauche jemand zum Leben. Verstehst du denn nicht! Klara Du suchst einen Halt. Fred ungeduldig. Das sag ich doch. Klara Deswegen bist du hier bei der Familie Raschle. Fred Ja, ja. Ich bin ja froh, dass ich hier sein darf. Aber es ist auf die Dauer keine gute Lösung. Klara Auch ich habe meine Probleme. – Ich bin nicht so ausgeglichen. Das scheint bloss so. Vielleicht würde ich dich enttäuschen. Fred Nein, du nicht. Klara Es kommt alles so ... so überraschend. – Du hast etwas von Abhängigkeiten gesagt. Fred Ich dachte, du weisst über mich Bescheid. Weshalb mich die Raschles aufgenommen haben. Klara Nein, ich weiss es nicht ... so genau ... Wenn es ist, was ich vermute ... Fred ... dann möchtest du dich nicht an diese Person binden. Klara zögert. Ich weiss nicht ... Fred ernüchtert. Ist schon gut. – Und einer Frau nach dem ersten gemeinsamen Abend einen Antrag zu machen ... Klara ... ist schon etwas ungewöhnlich. Man kann es so nicht ernstnehmen. Das verstehst du doch, oder? © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 31-

Fred Klara Fred Klara Fred Klara Fred Klara Fred Klara Fred Klara Fred Klara Fred Klara Fred Klara Ja. Auch wenn ich dich mag. Das geht doch so nicht. Das müsste doch wachsen zwischen uns. Ja, natürlich. Wie wenn er erwachen würde. Weshalb mach ich das? Das kann doch nicht gut kommen, so. – Das war typisch Glauser vorhin: Verrückt, unmöglich, aber nicht unvernünftig. Du wärst eine gute Frau für mich. Aber ich für dich kein guter Mann. Du bist mir nicht gleichgültig, nein. Aber ich bin eine ganz normale Frau ... Eben. ... und ich möchte eine Familie und einen Mann der die Familie ernähren kann. Eben. Was hast du denn gelernt? Ich habe Matur. Und bist Student? Ein Chemiestudium habe ich seinerzeit begonnen. Dem Vater zuliebe. Aber das war nichts. Ich will nicht studieren, ich will leben. Aber wie willst du denn ohne Studium und ohne Lehre...? Das weiss ich auch nicht. Ich möchte leben ... und schreiben. Es muss jeder selber wissen, was er will. Ja. nach einer Pause. Bitte sei mir nicht böse. Nein, bin ich nicht. Fred giesst sich sein Glas voll und leert es. Er kann seine Enttäuschung nicht verbergen. Er scheint jetzt viel älter zu sein. Wie deine Hand zittert! Fred sieht Klara an, blickt dann auf seine Hand und stellt das Glas vorsichtig ab. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 32-

04-04-mosaik [PDF, 631 KB] - St. Margrethen
Ratgeber bauen 04-2008 BV Lang-Beck - Fertighaus Weiss GmbH
Bulletin 04 / 07 - All Blacks Thun
GRUEN-WEISS-ECHO AUSGABE 04/2013 - SpVgg Jettenbach e.V.
Hohrüti Doku s1 2012-04-27 - WELCOME Immobilien
Hohrüti Doku s1 2012-04-27 - WELCOME Immobilien
onfire 03/04 (1,2 MB/pdf) - UHC Fireball Nürensdorf
Strauch- und Baumschnitt kann im Oktober verbrannt werden
Verbrennung von Stroh und Baumschnitt - Gemeinde Trebur
Merkblatt Baumschnitt Stadt Bern - Baumpflege Woodtli
2011-04-28 Protokoll 3 Generalversammlung - Kunstverein Oberer ...
NS-News Juni / Juli 04 - TV neue Sektion Winterthur
29 04 2012_Hockeyspielplan_Feld_2012 Änderung 02
Gruppe: sa2 SoSe 2011 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. so1-04