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Schreier Fred Schreier

Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Baumschnitt Ich auch. Aber wenn möglich in Begleitung. Ich fürchte mich sonst so in der Nacht ... Du, ich hab dir doch von der neuen Serviertochter in der „Sonne“ erzählt, weisst, die mit den grossen Titten. Letzten Samstag ... Bitte! Verschone mich! Nach einem Jahr Witzwil, einem Jahr ohne Weiber! Kannst doch nicht immer krampfen, musst doch auch einmal was haben. Wie dezent du dich ausdrücken kannst! Hab übrigens nichts gegen deine Nachtgeschichten, mag bloss nicht immer hören, was du mit deinen Frauen machst. Dafür hast du verdammt wenig Interesse. Ist doch nicht normal. Was sagt dein Arzt dazu? drohend. Sachte, sachte! Die beiden beginnen Reiswellen zu machen. Sie arbeiten routiniert, aber lustlos. Du schreibst also nur noch Briefe. Doch, natürlich schreib ich noch. Aber nicht mehr so viel wie in Witzwil. Was denn? Das interessiert dich? Über was Rechtes kann man mit dir ja nicht reden. Ah, deshalb. Also, ich schreibe Gedichte und gelegentlich eine Kurzgeschichte. Sobald ich Zeit habe, beginne ich einen Roman über meine Erlebnisse in der Fremdenlegion. Ich würde das Zeugs gerne lesen. Gefällt mir gut. Nicht so halbseidener Quatsch, sondern wie’s eben so läuft. Du wärst ein guter Literaturkritiker, Schreier. Müsstest bloss noch etwas gewählter formulieren. Aber du begreifst. Danke, Glauser! Mein Gott, wie stolz ich heute auf mich bin! © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 7 -

Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier Fred Schreier - 8 - Letzte Woche erschien eine meiner Kurzgeschichten im „Bund“. Im Feuilleton. Das heisst auf Deutsch? Im feinen Literaturteil. Bei der Kunst. Kunststück bei all deinen feinen Freunden! Lauter Doktoren, Professoren, Redaktoren! Übertreib nicht! Ich kenn dich doch. Glauser der Scharwenzler. Ich krampf mir in Witzwil den Buckel krumm und du verschwindest in der Anstaltsbibliothek. Wegen deiner zarten Gesundheit – und der guten Beziehungen zum Direktor. Gib’s zu. Ist doch so, oder? So hat jeder seine Talente. Neidisch? Nein. – Doch. Aber auf dein neues Kätzchen. Das ist Klasse! Rassig, gebildet. – Hab mich schon oft gefragt, wie du das machst. Wie ich was mache? Dass du solche Weiber bekommst. So ne halbe Portion von Hilfsgärtner. Ich bekomme sie nicht, Schreier, ich lerne sie kennen. Du weckst bei den Frauen Mitleid. Das ist deine Masche: Mitleid. Keine Masche. Viel eher – Ironisch – Schicksal. die folgenden vier Einsätze ironisch. Tragische Jugend. Du sagst es, Freund. Das muss ja schiefgehen. Wie wahr, wie wahr! Bei mir läuft’s auch schief. Bin völlig pleite. Bist du ja immer. Aber ich mach mir so meine Gedanken darüber. Hör auf. Ich hab eine prima Idee. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht.

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