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Verschanzt

Verschanzt

Silvia Ralf Silvia Ralf

Silvia Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Silvia Verschanzt Ich schwöre es. Bei meiner Tochter. Nicht mal Hexy, unser Hund. Sie ist vor zwei Jahren gestorben. Gut, aber wehe, wenn Sie mich angelogen haben! Darf ich Sie noch etwas fragen? Nein. Seien Sie einfach still und lassen Sie mich nachdenken. Er zieht sich die Jacke aus – dann zu Silvia, barsch. Drehen Sie sich um – ich zieh’ die Mütze runter. Bitte tun Sie mir nichts. Drehen Sie sich um! Silvia dreht sich sitzend um. Der Mann sieht sich um. Wo sind Geschirrtücher oder so was? In der Küche. Silvia deutet auf die Küchentüre. Bleiben Sie, wo Sie sind! Fuchtelt mit der Pistole herum - merkt dann, dass sie ihn gerade ja nicht sehen kann. Haben Sie gehört? Dann passiert nichts! Ja! Ok… Drehen Sie sich jetzt von der Küche weg. Aber… Sprech ich chinesisch…? Merkt dann, dass er zu laut ist. …verdammt noch mal. folgt seinen Anweisungen. Ich kooperiere… das muss ein Missverständnis sein, nicht wahr? Der Mann beachtet sie nicht und hastet in die Küche. Man hört, wie er Schubladen öffnet. Schnell kommt er wieder zurück. Silvia hat sich nicht vom Fleck gerührt. Mit einem Geschirrtuch in der Hand kommt er auf Silvia zu. Sie sieht ihn nicht. Er legt das Tuch über ihre Augen. Silvia schreit überrascht auf. Wenn Sie keine Ruhe geben, stopf’ ich Ihnen auch den Mund. Sie können sich selbst helfen, indem sie einfach nur tun, was ich sage. Ist das so schwer zu verstehen?! Nein – ich verstehe. Tut mir leid. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 9 -

Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Silvia Der Mann bindet das Tuch am Kopf fest und geht dann langsam wieder zur Tür und schaut nochmals durch den Spion. Dann lässt er sich wieder nieder und nimmt die Mütze ab. Er ist schweißgebadet. zu sich, steigernd. Und jetzt? Und jetzt? Verdammt… verdammt! Merkt, dass Silvia vor Schreck zuckt. Von mir aus können Sie sich jetzt auch bewegen. Hauptsache, Sie machen keine Dummheit. Nach einer kurzen Pause dreht sich Silvia vorsichtig in die Richtung des Sprechers. Ich tue, was Sie sagen. Gut. Ich werde nichts verraten. Oder sonst was anstellen. Egal, was passiert ist. Bitte – lassen Sie nur meine Familie und mich in Frieden. Tu’ ich doch! Was haben Sie dann mit mir vor? Hören Sie: Ich will auch weg hier! Aber im Moment geht das nicht. Ich kann noch nicht raus. Warum sind Sie ausgerechnet zu mir gekommen? Zufall. Ihre Tür war offen. Jetzt muss ich warten. Die wissen nicht, dass ich hier bin. Das ist gut. Wenigstens das ist gut. Sie können ja hier bleiben, wenn Sie aus irgendeinem Grund müssen. Lassen Sie einfach nur mich gehen. Ich schau’ Sie auch nicht an. Bitte, ich werde nicht… ich hätte doch viel zu viel Angst, dass… Was…? Dass Sie wiederkommen. Ich weiß ja gar nicht, wer Sie sind… Sie sind doch verrückt. Natürlich gehen Sie zur Polizei. Das würde jeder tun. Das würde ich wahrscheinlich auch tun. Also reden Sie keinen Blödsinn. Warum haben Sie das dann getan? © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 10-

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