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Verschanzt

Verschanzt

Silvia Ralf Silvia Ralf

Silvia Ralf Silvia Ralf Ralf Ralf Silvia Ralf Silvia Verschanzt Kabel fesseln. Silvia greift augenblicklich nach dem Messer, steht wieder auf und geht auf Ralf zu, um ihn mit dem Messer zu attackieren. Ralf kann sie gerade noch festhalten und schließlich überwältigen, so dass das Messer zu Boden fällt. Nein! Ralf ist zunächst etwas perplex ob des Angriffes. Vor Wut schleudert er Silvia zu Boden. Was soll das? Miststück! bleibt am Boden liegen und weint. Gehen Sie weg… hauen Sie einfach ab und lassen Sie mich in Ruhe! beruhigt sich langsam. Ich werde bald bei meiner Familie sein. Und Sie werden mich nicht aufhalten. Sie sind kein bisschen besser. Mehr Beweise brauche ich nicht. Ralf packt Silvia zerrt sie auf den Stuhl und fesselt sie. Er knebelt sie auch. Silvia scheint sich kaum mehr zu wehren. Im Rücken von Silvia zieht sich Ralf um und benutzt dabei die neuen, gewaschenen Klamotten vom Kleiderstapel. Er legt dabei seine eigenen Kleider auf den Stapel - überlegt dabei kurz. Nein… die muss ich mitnehmen. Nimmt die Kleider wieder an sich, Silvia weint leise vor sich. Das macht hier keinen Sinn mehr. Ich werde gehen. Bitte schreien Sie nicht. Silvia reagiert kaum. Ralf zieht ihr den Knebel wieder aus dem Mund. nach kurzer Pause. Warum ausgerechnet wir? Warum? Was haben wir falsch gemacht? Nichts… das ist Zufall. Es ist mein Fehler. Sie haben nichts falsch gemacht. Ich habe mal an Gott geglaubt. Als mein Vater grausam an Krebs gestorben ist, war ich mir nicht mehr so sicher. Jetzt bin ich mir sicher. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 47-

Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Silvia Ralf Wie meinen Sie das? Ein Gott könnte das nicht zulassen. Wir haben das nicht verdient. Es passieren doch auch andere schreckliche Dinge. Wahrscheinlich auch jetzt gerade, während wir reden. Ziemlich sicher sogar. Aber warum… Hiob. Das ist wie bei Hiob. Verstehen Sie jetzt, was ich meine? Ich bin doch auch kein übler Kerl… haben Sie doch auch gesagt. Warum ist das alles mit mir passiert? Warum kommen tagtäglich Menschen in so ausweglose Situationen? Ich weiß es doch auch nicht. So ist wohl das Leben. Hiob hätte auch nie gedacht, dass ihm so etwas passiert. Aber wir können unser Leben eben nicht immer selbst steuern, denke ich. Jeder von uns ist von Anderen abhängig – und von den Umständen. Ob man will oder nicht. Sie hatten zumindest die Entscheidung, es anders zu machen. Sie hätten keine Bank ausrauben müssen. Wir hatten keine Entscheidung. Die Umstände haben mich dazu gezwungen. Und dass ich hier gelandet bin… Dann ist es eben der Gott des Zufalls, Silvia. Oder Schicksal… Und vielleicht müssen Fehler eben erst begangen werden, um daraus lernen zu können. Egal, wie schlimm sie sind. Kurzes Schweigen. Binden Sie mich los. Und gehen Sie dann. Ja… Ralf will Silvia losbinden - währenddessen tritt Erika wieder vor die Tür und sperrt erneut auf. Ralf versucht wieder in die Küche zu flüchten, rutscht aber aus und stürzt zu Boden. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 48-

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