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Atoll

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Karl Kunz Klara Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Atoll Arme, so süss war Jasmin, so... Pause. Doch wir sind deinetwegen hier. Damit du dich so schnell wie möglich erholen kannst. Wir wollen keine Zeit verlieren, Karl, nicht wahr. Wollen wir nicht. Das wäre das Dümmste was wir tun könnten. So viel Geld ausgeben, damit du dich erholen kannst, und dann die kostbare Zeit vertrödeln, dann könnten wir das ganze gute Geld genau so gut aus dem Fenster werfen könnten wir das ganze gute Geld... Auf einer Bahre wird lautlos eine Leiche vorbeigeschoben. Sehr langsam. Das, Karl, passiert, wenn man die Zeit vertrödelt passiert genau das passiert. Was passiert? Man stirbt an einer der vielen möglichen Krankheiten! Oder vielleicht sogar an etlichen der vielen möglichen Krankheiten gleichzeitig. Schau! Wer ist das? Wer ist gestorben? Ich will es nicht wissen. Der Mann von Anna Schmidt vielleicht? Wer ist Anna Schmidt? Die Dame, die wir am Empfang, unten, an der Rezeption... Ihr Mann heisst... ...Rudolf Krause, hiess ihr Mann. Den ich getroffen habe, auf der zweiten Etage, da stand er, mit einem Koffer, ein reizender Herr, ich habe ihm, mein Gott, einen guten Tag gewünscht... Am heiterhellen Tag. Manchmal wird am heiterhellen Tag gestorben. Und ich habe seiner Frau... ...Anna Schmidt... © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 21-

Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz Karl Kunz Klara Kunz ...an der Rezeption gesagt, dass ihr Mann... ...Herr Krause... ...vor dem Lift auf der zweiten Etage mit einem Koffer auf sie warte, doch vielleicht war ihr Mann schon tot, als ich dies Frau... ...Schmidt... ...an der Rezeption sagte, das kann ja sein, dass Herr... ...Krause... ...wenige Sekunden, nachdem ich ihn gesehen habe, gestorben ist, das kann sein, das ist möglich, Karl? Herzinfarkt und tot. Nicht wahr? Dann hast du einem Menschen, der schon fast tot war, einen guten Tag gewünscht. Dabei war’s ein schlechter Tag, für ihn. Das denk’ ich auch hin und wieder. Dass es schlechte Tage gibt. Und gute Tage. Und manchmal, dass ich schon fast tot bin... Tot? Im Selbstgespräch. ...wie Egon. Wie Pfitz. Als er einkaufen ging. Wie jeden Tag seit der Pensionierung. Mit dem Rad. Dann stürzte Egon. Und verlor das Bewusstsein. Und lag im Spital. Zwei Wochen lang. Mein Augenstern. Bis die Maschinen abgestellt wurden. Und seither frag’ ich mich, was wohl seine letzten Worte waren. Oder die letzten Worte seiner Frau. Ihm hätte es gut gefallen hier. Hat sie ihm aus dem Fenster nachgerufen: „Vergiss den Blumenkohl nicht!“? Oder: „Füll noch einen Lottozettel aus!“? Er hätte alles angeschaut mit seinen Kulleraugen. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 22-

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