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Wo die Liebe hinfliegt

Wo die Liebe hinfliegt

Felix Rose Felix Rose

Felix Rose Felix Rose Geht aufs Zimmer. Wo die Liebe hinfliegt Aber ich möchte nicht – Sie sind so freundlich. Schon gut, setzen Sie sich! Vielen Dank! Felix inspiziert die Speisen und beschnüffelt sie. Dann entkorkt er den Wein. Felix Guten Appetit. Rose Danke, gleichfalls. Rose beginnt zu essen, Felix probiert den Wein. Leben Sie schon lange nicht mehr in Frankreich? Felix Merkt man das etwa? Rose Sie wissen ja nicht mal mehr, was ein Ecolier ist! Felix Schon eine ganze Weile, ja. Und es fehlt mir gar nichts. Nimmt eine Pille und schluckt sie, darauf beginnt er sich ein Schinken-Baguette zu machen. Rose Na, Baguette mit Schinken, ein bisschen Heimweh steckt doch dahinter. Felix Das ist kein Heimweh, das ist Vorsicht. Rose Ach Sie haben Recht, man weiss kaum mehr, was man noch essen kann. Ich zum Beispiel mag kein Rindfleisch, aber ich liebe Kalb. Dabei ist doch das Kalb das Kind von Kuh und Ochse, aber über das Kalb verliert keiner ein Wort. Haben Sie vielleicht Informationen über das Kalb, wo Sie doch in diesem Gewerbe... Felix Nein, habe ich nicht. Ich kann Ihnen nur sagen, dass der Ochse nicht der Vater des Kalbes ist, weil er... Rose Wieso, was ist mit dem Ochsen? Felix Es ist doch bekannt, der Ochse ist doch... Rose Ach ja, richtig. - Ich hab beschlossen, es ist mir egal. - Haben Sie Angst in diesem Hotel etwas Anständiges zu essen? © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 29-

Felix Rose Felix Rose Felix Rose Felix Rose Felix Rose Felix Rose Felix Rose Felix Rose Felix Rose Felix Was mir hier Angst macht, ist Mittelmässigkeit gepaart mit Komplikationen. In der Küche ist so was unverzeihlich, übrigens nicht nur in der Küche. Ah ja. Möchten Sie versuchen? Nein, vielen Dank. - Also Ihre Geschichte da, die mit Serge, wie lange sind Sie schon zusammen? Zwölf Jahre. Ich würde das gern mal ganz verstehen. Was geht im Kopf einer Frau vor, die plötzlich abhaut. Von einem Tag auf den andern, ohne... Na ja, er ist heute nach Hause gekommen, Serge... ...wie jeden Tag seit zwölf Jahren. Nein, normalerweise kommt er nicht. Das lag nur am Streik, er ist Zugführer. Was war denn der Auslöser? Warum nicht gestern, warum nicht morgen, sondern heute? Weil ich einen Job gefunden habe, eine Saison in Las Prisas in einem Hotel in Acapulco. Von heute auf morgen? Nein, eh... letzten Monat! Dann belügen Sie ihn seit vier Wochen! Ich hab ihn nicht belogen, ich hab ihm nichts gesagt! Seit einem Monat liegen Sie nachts neben ihm und tun so, als... Als ob was? Los, sagen Sie’s schon! Als ob, als ob... Na los doch! Trauen Sie sich, sagen Sie es! Nein? Sie wollen wissen, ob ich, - einen Orgasmus vortäusche, das wollen Sie doch wissen, nicht wahr? Schon richtig, das ist ein spannenderes Thema als Kalbfleisch! Aber nein... © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. Rose Doch, doch, deswegen haben Sie mich auch mitgenommen, nicht um mit mir zu schlafen und auch - 30-

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