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Wo die Liebe hinfliegt

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Wo

Wo die Liebe hinfliegt 8. Szene Felix ist im Bad, Geräusch eines elektrischen Rasierers. Rose sitzt auf dem Bettrand, blättert in der Zeitschrift bis sie den Artikel über Felix findet. Sie reisst ihn sorgfältig aus dem Heft. Faltet ihn zusammen und steckt ihn in ihre Tasche. Es klingelt. Rose ruft. Ich geh schon! Rose geht zur Türe, öffnet. 2. Kellner (evtl. Techniker) Ihr Frühstück. Der 2. Kellner kommt ins Zimmer und stellt ein Tablett mit einem kleinen Frühstück auf den Schreibtisch. Orangensaft, Kanne mit Kaffee, Kännchen mit Milch, Zucker, Körbchen mit Croissants. Rose folgt ihm. Rose Danke. 2. Kellner Bitte. Geht ab. Das Geräusch des Rasierens verstummt. Rose Wie möchten Sie den Kaffee? Felix im off. Schwarz und zwei Stück Zucker. Rose macht den Kaffee bereit, Felix kommt aus dem Bad, hat sich eben mit Aftershave eingerieben. Sie nehmen in der Folge das Frühstück. Felix Ich hab mich grade gefragt, wie hat eigentlich Ihr Traumhaus ausgesehen? Rose Das Dach war rosa, die Fenster und Türen himmelblau, überall an den Wänden Efeu, eine Veranda mit Steinsäulen, ein kleiner Park mit grossen alten Bäumen und wilder Wein, der überall wuchert, - wie man sich eben als kleines Mädchen ein Haus vorstellt. - Das riecht aber gut. Ist das „Egoiste“. Felix Passt es nicht zu mir? Rose Oh doch, es steht Ihnen gut. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 59-

Felix Das Haus könnte das meines Vaters sein. Mit Ausnahme des Daches, das ist mit ganz gewöhnlichen Ziegeln bedeckt. Rose Und die Fenster sind wirklich himmelblau? Felix Aber ja doch, wenn ich es sage. Rose Vielleicht werd ich einmal Ihren Vater besuchen... wenn ich nach Frankreich fahre... in den Ferien... und in seinem Restaurant essen. Felix Das würden Sie sicher nicht bereuen. Schweigen. Rose Eh -, was ich noch sagen wollte -, wegen letzter Nacht - , ich meine wegen meiner, meiner... Anmache, ich wollte wirklich nicht... Felix Vergessen wir’s. Wir fühlten uns... na ja, einsam. Sprechen wir nicht mehr darüber. Unsere Wege trennen sich... Guckt auf die Uhr. ...bald. Rose Sagen Sie mal... ich meine, wie fühlen Sie sich... jetzt? Felix Gut, warum? Rose Weil Sie mit mir zusammen..., weil wir gemeinsam frühstücken. Felix Ah. Tatsächlich. Rose Sehn Sie, Sie sind lernfähig. Felix Uns Sie haben es heute Morgen unterlassen Ihr Kleid anzuziehen. Rose Was? Guckt an sich runter. Ich bin doch angezogen? Felix Ich meine nicht diese Kleidung, ich meine Ihre Schminke. Rose Oh, ich hab mich nur ganz wenig... nach der Wirkung, die ich gestern Abend bei Ihnen erzeugt habe, da hab ich gedacht, ich gefall Ihnen so besser. Felix Auch Sie sind lernfähig. Rose Schade, dass wir nicht noch ein wenig... ein wenig mehr Zeit miteinander verbringen können. © Teaterverlag Elgg in Belp. Kein Bearbeitungs- und Kopierrecht. Kein Aufführungsrecht. - 60-

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