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GURU Magazin Februar 2018

Die Februar Ausgabe 2018

Gesund und lebensfroh

Gesund und lebensfroh Auch für gesetzlich Versicherte Fortschritte in der modernen Lasermedizin Hämorrhoiden sind ein Volksleiden. Am Anfang fallen sie nur durch leichte Blutbeimengungen im Stuhl auf, aber sie werden mit zunehmendem Lebensalter mehr und rutschen manchmal auch vor den Schließmuskel. Brennen, Nässen, Blutungen sind eine Folge, viel schlimmer wird es, wenn die vorgewölbten Hämorrhoiden immer nach dem Stuhlgang zurückgedrückt werden müssen oder noch schlimmer sich spontan beim Bücken vorwölben und einklemmen. Kleinere Hämorrhoiden können mit einer Injektion verödet werden, aber größere müssen operiert werden. Früher stand hierzu eine recht grobe Methode zur Verfügung, bei der die Hämorrhoide einfach ausgeschnitten wurde, die entstehende Wunde musste einfach über Wochen von selbst zuheilen. Man kann sich leicht vorstellen, dass das recht unangenehm war. In neuster Zeit steht dem Spezialisten eine geniale minimal invasive Lasermethode zur Verfügung. Durch eine Öffnung - nicht dicker als eine Kugelschreibermine - wird eine Laserfaser in die Hämorrhoide eingeführt und diese verödet. Diese trocknet dann in einem Zeitraum von wenigen Wochen einfach ein, der Eingriff ist nahezu spurlos, die anstehende Wunde ist nicht größer als eine Suppenlinse. Man ist sofort wieder einsatzfähig. Diese moderne Methode steht Privatpatienten und Selbstzahlern zur Verfügung, gesetzliche Krankenkassen übernehmen diese moderne ambulante Methode manchmal ohne Rechtsanspruch auf Antrag. Krampfadern sehen nicht schön aus, leider haben Krampfadern auch das Potential zu erheblichen gesundheitlichen Problemen. Zu einem führt der gestörte Abfluss zur schlechten Gesamtdurchblutung des Beines, desweiteren bewirkt der Rückstau zunehmend Eisenablagerungen in der Haut, welche jede Wundheilung beeinträchtigen. D.h. auch kleine Wunden heilen schlecht, es kann ein langer Leidensweg mit chronischen nicht heilenden Geschwüren vorprogrammiert sein. Zusätzlich besteht durch den verlangsamten Blutfluss das Risiko von Thrombosen, Gerinnseln in den tiefen Venen, welche sich nach einer Reise durch das Gefäßsystem in der Lunge festsetzen können, woraus sogar eine tödliche Lungenembolie resultieren kann. Eine Entfernung dieser nutzlosen und defekten Adern kann notwendig sein. Hierzu stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Kleinste Äderchen, sogenannte Besenreiser haben kaum medizinische Relevanz, diese können mit einen Gefäßlaser oder einem Verödungsmittel entfernt werden. Größere Venen müssen anders behandelt werden. Die zur Zeit schonendste Methode ist die sogenannte endovasale Laserablation. Hierbei kommt man mit einer Punktion der zu behandelnden Vene aus, ähnlich einer Blutentnahme. Durch dieses kleine Loch wird eine Laserglasfaser gezogen, welche die Krampfader mit kurzen Laserblitzen vertrocknet. Hierbei entstehen in der Regel keine Narben oder Störungen der Haut, beste kosmetische Ergebnisse sind die Regel, die Belastung des Körpers ist sehr gering. Die Behandlung wird von privaten Krankenkassen, aber auch von vielen gesetzlichen Krankenkassen direkt oder auf Antrag übernommen. Haut-, Allergie-, Venen- und Laserpraxis Dr. Dorittke und Dr. Kardorff Moses-Stern-Straße 1 • 41236 Mönchengladbach Fon 0 21 66 - 43 47 4 • www.dorittke-kardorff.de 10 | guru-magazin.de GURU 0218.indd 10 22.01.18 12:20

Gefahr Parodontitis Nehmen Sie Zahnfleischbluten ernst GESUND UND LEBENSFROH Wenn das Zahnfleisch an einigen Stellen gerötet ist und öfter beim Zähneputzen blutet, ist häufig eine harmlose Zahnfleischentzündung die Ursache. Manchmal können die genannten Symptome aber auf eine Parodontitis, die Entzündung des Zahnhalteapparates, hinweisen. Diese geht viel weiter als eine einfache Zahnfleischentzündung: Eine Parodontitis schädigt auch den Kieferknochen und gefährdet den Halt von Zähnen. Außerdem sind Zusammenhänge zwischen der Parodontitis und allgemeinen Erkrankungen (Herz-/Kreislaufsystem, Diabetes, Rheumatoide Arthritis) sowie mit Schwangerschaftskomplikationen bekannt. Viele Menschen sind betroffen, ohne es zu wissen Wichtig zu wissen ist, dass eine Parodontitis anfangs oder sogar über längere Zeit hinweg ohne für den Patienten erkennbare Symptome bestehen kann. Daher sind viele Menschen davon betroffen, ohne es zu wissen. Beispielsweise sieht das Zahnfleisch oft gesund aus, obwohl in tieferen Gewebeschichten entzündliche Prozesse stattfinden. Diese können nur durch eine zahnärztliche Untersuchung diagnostiziert werden. Das betrifft insbesondere Raucher: In der Regel ist es für sie noch schwieriger, entsprechende Symptome selbst zu erkennen. Häufig kommt es zum Beispiel vor, dass ihr Zahnfleisch entzündet ist, aber kaum blutet. Unsere Tipps: • Nehmen Sie Ihre routinemäßigen Vorsorgeuntersuchungen in unserer Praxis wahr - auch wenn Sie keine Beschwerden haben oder entsprechende Symptome feststellen. Die Untersuchungen sind zur Früherkennung sehr wichtig: Je eher Erkrankungen erkannt werden, desto einfacher ist ihre Behandlung. • Lassen Sie häufigeres Zahnfleischbluten, Rötungen oder eine Berührungsempfindlichkeit, etwa beim Putzen, durch eine Untersuchung in unserer Praxis abklären. • Eine gute Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen und der Parodontitis besteht in Ihrer eigenen sorgfältigen Mundhygiene (mit Zahnbürste und zusätzlichen Hilfsmitteln) und der regelmäßigen professionellen Zahnreinigung. Sie haben Fragen dazu? Wir sind gerne für Sie da. Praxis für Zahnheilkunde & Implantologie Dr. Hartmut Bongartz MSc MsC & Partner Krahnendonk 7 • 41066 Mönchengladbach • Fon 02161.666360 www.zahnarzt-drbongartz.de Volk‘sLaden 7 mal second hand in Mönchengladbach Rapsöl Möbel Elektro Kleidung Hausrat Accessoires Bücher Schreinerei CDs Spiele Mutter und Kind Geistenbeck Geistenbecker Str. 107+118 Rheydt Limitenstr. 31 Rheindahlen St. Helena-Platz 7 Waldhausen Roermonder Str. 56-58 Eicken Eickener Str. 130 Neuwerk Dünner Str. 173 Mo–Fr 9:30–18 h Sa 9:30–13 h Zentrale: 02166/6711600 Erkältungs-Zeit Erst gar nicht anstecken Im Februar ist nicht nur Karneval, sondern auch die Erkältungserreger breiten sich gerne aus. Das Bützen (und so) sorgt da für eine zügige Verbreitung. Was kann man dagegen tun, damit man sich erst gar nicht ansteckt? 1. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und viel Schlaf. 2. Viel trinken, insbesondere Tee, das schützt die Schleimhäute vor dem Austrocknen. Sind die Schleimhäute ausgetrocknet, können sie ihre Schutzfunktion vor Krankheitserregern verlieren. 3. Kontakt mit Erkälteten vermeiden (ein Rat, der im Karneval nur schwer zu befolgen ist). 4. Regelmäßig Hände waschen. 5. Fußbad. Füße 8-12 Minuten in 39 Grad warmem Wasser baden. Danach Füße wenige Sekunden unter kaltes Wasser halten, abtrocknen, Wollsocken anziehen und 20 Minuten ins warme Bett legen. 6. Saunagänge stärken das Immunsystem gegen Erkältungen. Ist man jedoch erkältet, sollte man die Sauna meiden. 7. Vorsicht vor kalten Klimaanlagen in Zügen oder Flugzeugen. Die kalte Luft trocknet die Schleimhäute aus. Auf Reisen dicken Pulli anziehen. 8. Überhitzte Räume sind problematisch. Die Luft sorgt wieder für trockene Schleimhäute mit den bekannten Folgen. 9. Viel Vitamin C bringt nichts. Die langjährige Vermutung, dass die zusätzliche Einnahme von Vitamin C hilft, hat sich in Studien nicht bestätigt. guru-magazin.de | 11 GURU 0218.indd 11 22.01.18 12:20