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Guute März 2018

20 | ORTSREPORTAGE

20 | ORTSREPORTAGE OBERNEUKIRCHEN März 2018 | GUUTE MAGAZIN Anzeige Fotografin: Lisa Pühringer Die drei Schnapsteuferl Romy, Regina und Lisa (von links nach rechts). Feinste Destillate von den „Schnapsteuferl“ aus Waxenberg Mit ihrer brennenden Leidenschaft hat sich Regina Priglinger-Simader aus Waxenberg in ein Abenteuer gestürzt. Sie ist seit einem Jahr hauptberuflich Destillateurin am gemeinsam mit ihrem Mann geführten Betrieb in Waxenberg. „Die Entscheidung, aus meiner Komfortzone auszubrechen, meinen Job zu kündigen und mich mit voller Energie auf unser Projekt zu stürzen, traf ich eigentlich aufgrund der freien Zeiteinteilung. Das kommt besonders unseren Kindern zugute.“ Mittlerweile kann sie sich nichts anderes mehr vorstellen, besonders seitdem sie ihre erste Mitarbeiterin „Romy“ mit ins Boot holte. Die Powerfrauen verarbeiten mit fachlicher Unterstützung der gesamten Familie bereits über 40 Fruchtsorten und stellen feinste Edelbrände und Liköre her. „Bald gibts dann auch Gin in unserem Sortiment – wir haben unserer Rezeptur den letzten Feinschliff verpasst und sind stolz, euch unsere Kreation am 14. April bei uns am Betrieb präsentieren zu dürfen.“ Nicht nur ein Verkostungsraum, sondern eine Wohlfühlzone mit Glasfront zur Destillerie „LORE“ wird für die Besucher von „Waxenberger Edelbrände” geschaffen. Bis zur Fertigstellung dieses Vorhabens dauert es noch, allerdings trumpfen die „Schnapsteuferl“ bereits jetzt mit einem Spezialprogramm auf. Showbrennen live erleben – mit ihrer brandneuen Minidestillerie – an Ihrem Lieblingsort. Als Kulisse bietet sich das Ambiente der Burgruine Waxenberg perfekt an. Durch die Sanierung der Burgruine wurde ein eindrucksvolles Ausflugsziel geschaffen. Besonders die abendliche Beleuchtung sorgt für harmonische Stimmung – perfekt für eine Verkostung mit Showbrennen. www.schnapsverkostung.at www.waxenberger-edelbrände.at Beim Aktionstag „GEMEINSAM. GEMEINDE. GESTALTEN.“ sollen Ideen für Leitprojekte wie die Belebung der Ortskerne gesammelt und konkretisiert werden. Oberneukirchen forciert aktive Bürgerbeteiligung Bei einer groß angelegten Ideensammlung vor gut einem Jahr sind in Oberneukirchen vor allem zwei Themen im Mittelpunkt gestanden: Ortskernbelebung und die Schaffung von Bauland. Jetzt werden diese Projekte unter Einbindung der Bevölkerung konkretisiert. Am Sonntag, dem 4. März, wird der Aktionstag „Lokale Agenda 21 – GEMEINSAM. GEMEINDE. GESTALTEN.“ in Oberneukirchen stattfinden – mit verschiedenen Schauplätzen und verschiedenen Themenschwerpunkten. Das Ziel dieses Projekts ist die Erstellung eines Zukunftsprofils 2025 für die Gemeinde mit konkreten Leitprojekten – wie eben der Baulandschaffung und der Belebung der Ortskerne. Entscheidend für Bürgermeister Josef Rathgeb ist, dass die Umsetzung nicht erst in ein paar Jahren startet: „Die Konkretisierung von Leitprojekten mit aktiver Bürgerbeteiligung ist ein kompakter Prozess, der nicht länger als ein halbes Jahr dauern wird. Bereits heuer sollen noch Umsetzungspläne auf dem Tisch liegen, damit es für die Bevölkerung möglichst rasch spürbar wird.“ Bereits um 9.30 Uhr präsentiert Pfarrer Pater Wolfgang Haudum die Pläne für die Neugestaltung des Kirchenraums inklusive der Möglichkeit, Einsicht in Skizzen zu nehmen. Zwischen 9.30 Uhr und 16 Uhr kann man insgesamt vier sogenannte „Impulspunkte“ besuchen. Dort kann man sich einerseits über die Vorarbeiten bzw. den Stand der Dinge informieren, andererseits aber auch seine konkreten Ideen und Vorschläge einbringen. An einem Foto: Gemeide

GUUTE MAGAZIN | März 2018 21 | ORTSREPORTAGE OBERNEUKIRCHEN dieser Impulspunkte wird etwa ein riesiges Modell des Marktplatzes stehen. „Dort kann man seine Vorstellungen und Ideen platzieren, ob und wo zum Beispiel ein Zebrastreifen errichtet werden soll – also wirklich seine eigenen Ideen konkretisieren“, erklärt Bürgermeister Rathgeb. „Der Lokale Agenda 21-Prozess baut auf einem großen Ideen-Pool auf. Das soll jetzt abgerundet werden und konkrete Projekte in Umsetzung bringen“, beschreibt Rathgeb seine Erwartungen. Als Ergebnis soll zum einen ein „Zukunftsprofil 2025“ stehen, das die Entwicklungsrichtung der nächsten Jahre vorgibt. Zum anderen wird in den Monaten nach dem Aktionstag ein Pflichtenheft entstehen: Dieser Maßnahmenkatalog soll konkrete Ablauf- und Umsetzungs- Im Zentrum der Pläne für die Belebung des Ortskerns von Oberneukirchen steht die Liegenschaft Marktplatz 43, die „Alte Post“ (gelbes Haus). Dort soll ein kommunales Dienstleistungszentrum mit Mehrfachnutzung errichtet werden. pläne enthalten und noch heuer präsentiert werden. Das ehrgeizige Ziel des Bürgermeisters hinter all diesen Bemühungen: „Wir wollen unter starker Einbindung der Bevölkerung und unserer Vereine die Gemeinde beleben und eine positive Aufbruchsstimmung erzeugen.“ Der Lokale Agenda 21-Prozess wird von zwei fixen Projektbegleitern betreut, die Kosten werden zu 80 % vom Land Oberösterreich gefördert. ♦ Foto: GUUTE Magazin/Enzenhofer Anzeige