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Guute März 2018

26 | LOKALES

26 | LOKALES März 2018 | GUUTE MAGAZIN TROTZ STEIGENDEM DRUCK Hohe Arbeitszufriedenheit Einige überraschende Ergebnisse präsentierte Werner Beutelmeyer bei einem Vortrag im Haus Bethanien in Gallneukirchen. „Immer schneller, immer mehr... Wie die Veränderungen der Arbeitswelt auf unsere Seele wirken“ war das Thema. So seien 83 % der Österreicher sehr zufrieden oder zufrieden mit ihrer Arbeit, würden 75 % ihre Firma weiterempfehlen und 80 % sich dort wieder bewerben. 47 % wollen auch bei einem Lottogewinn von zehn Millionen Euro weiterarbeiten. „Arbeit ist sinnstiftend, Lebensinhalt. Ohne Beruf halten wir es nicht aus“, so Beutelmeyer, Geschäftsführer des bekannten market Marktforschungsinstitutes. Allerdings fehle es oft an Wertschätzung seitens der Arbeitgeber. 71 % befürchten, dass die Kluft zwischen arm und reich größer werde. Die größte Sorge der heutigen „Healthiness Gesellschaft“ sei lange vital zu bleiben, um Glück erleben und gesund alt zu werden. Nächster Vortrag zum Thema „Seele & Gesellschaft“: Engagierter Vortrag von Werner Beutelmeyer vom Linzer markt Institut. Mittwoch, 21. März 2018 um 19.30 Uhr im Haus Bethanien mit dem Psychotherapeuten Karl Stoxreiter aus Linz. GALLNEUKIRCHEN Bei der Umfragepräsentation: Gemeinderäte und Studenten der JKU mit Vbgm. Sepp Wall-Strasser und Fritz Hemedinger (vorne re.). Lebensqualität hat ihren Preis 89 % der Befragten fi nden Gallneukirchen als lebenswerte Stadt, 94 % fühlen sich sicher in der Gusenstadt: Das ergab eine Umfrage, die die Initiativgruppe „Wohnen in Gallneukirchen“ in Auftrag gab. Studenten der Johannes Kepler Universität werteten gemeinsam mit dem Soziologen Fritz Hemedinger insgesamt 725 Fragebögen aus. Einige weitere interessante Daten: 75 % leben schon länger als zehn Jahre in Gallneukirchen, ein Viertel sogar über 40 Jahre. Günstig ist es nicht: 70 % der unter 29-Jährigen und über 50 % der Personen mit Kindern gaben an, dass Wohnen in Gallneukirchen nicht leistbar sei. Hier will Vizebürgermeister Sepp Wall-Strasser ansetzen. 238 Vorschläge von geförderten Startwohnungen für Junge bis zur Förderung von Wohngemeinschaften und Deckelung von Mieten liefern viele Anregungen. Allerdings seien die Möglichkeiten der Stadtgemeinde beschränkt, viel mehr sei das Land OÖ gefordert, so Wall-Strasser. Foto: GUUTE Magazin/Gattermayr Anzeige

GUUTE MAGAZIN | März 2018 27 | LOKALES Foto: Land OÖ/Heinz Kraml FELDKIRCHEN/DONAU Lang ersehnter Kreisverkehr wird endlich realisiert Gut Ding braucht Weile. Das gilt für den seit 2002 geforderten Kreisverkehr auf der Mühllackner Kreuzung. Aber heuer wird es mit dem Bau ernst! Die Kreuzung Aschacher Straße (B131)/ Mühllackner Straße (B132)/Gemeindestraße war jahrelang Ort schwerster Verkehrsunfälle. Eine Begrenzung auf 70 Stundenkilometer bremste den Verkehr ein. Trotzdem blieb der Kreisverkehr oberstes Ziel der Gemeindevertretung. Immerhin passieren täglich 7.500 VERKEHRS Sicherheit Fahrzeuge, davon zehn Prozent Schwerverkehr, diese Kreuzung. Mehrere Varianten wurden in den vergangenen Jahren verworfen, weil eine der beiden Gemeindestraßen um viel Geld verlegt werden hätte müssen. Im Vorjahr einigten sich das Land und die Gemeinde auf eine Variante, die allen Wünschen gerecht wird. Der 50 Meter breite Kreisverkehr wird heuer nach dem Vorliegen der wasserrechtlichen Bewilligung gebaut. Für die Zufahrts- Die „Architekten“ der Verkehrsverbesserungen in der Gemeinde Feldkirchen: v.l.n.r.: Bürgermeister Franz Allerstorfer (SP), Landesrat Günther Steinkellner und LAbg Günter Pröller (beide FP). straße zu den Badeseen und zum Gewerbegebiet Feldkirchen wird eine Linksabbiegespur errichtet. Eine jahrelange Verbesserung in Sachen Verkehrssicherheit in Bergheim ist erst jetzt „amtlich“ geworden: Der Schulbus nach Feldkirchen in der Früh fährt jetzt offiziell durch den Ort. Das tut er schon seit Jahren, aber für diese Fahrt fehlte bisher die hochoffizielle Erweiterung der Kraftfahrlinienkonzession. ♦ Feldkirchner Jung-Kabarettist gibt Heimpremiere Ein Jung-Kabarettist aus Feldkirchen lässt aufhorchen: Manuel Thalhammer wird nach seinen ersten Erfolgen am Freitag, 2. März, 20.00 Uhr, seinen ersten Auftritt vor heimischem Publikum haben. Das Schul- und Sportzentrum wird ausverkauft sein. Spielt erstmals in der Heimat: Manuel Thalhammer. Foto: Privat Hellhörig wurde die Öffentlichkeit nach seinem großen Erfolg beim Grazer Kleinkunstvogel 2017: Er gewann den Publikumspreis! Das Publikum fand, Manuel Thalhammer wirke authentisch – bei seinem Programm „Lehrer ohne Klasse“ kein Wunder, denn er ist tatsächlich Lehrer von Beruf. Manches in seinem Programm stammt tatsächlich aus der „Praxis“, manches dazu ist gut erfunden oder könnte so passieren. Manuel spielte als Teenager auf der Bühne des bekannten Laientheaters des Trachtenvereines Bad Mühllacken. Seither ließen ihn die Bretter nicht mehr los. Unter dem Künstlernamen „Fisch“ beteiligte er sich an verschiedenen Poetry-Slam-Treffen, bei denen Teilnehmer ihre selbst verfassten Texte vortragen. Auch dort erntete er fast immer positives Echo. Mit seinem ersten Kabarett-Programm spielte Manuel bei seiner Oberösterreich-Premiere zwei Mal vor ausverkauftem Haus im Linzer Kulturzentrum Hof. Viele fiebern seinem ersten Heimauftritt entgegen. Dort hat er seine Pflichtschulzeit verbracht. Schon Mitte März kehrt er nach Graz ins Theatercafe zu zwei Auftritten zurück; im Kulturzentrum Hof tritt er heuer noch drei Mal auf (18. April und im September). ♦