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Festschrift zum 127. Deutschen Fleischer-Verbandstag 2017

14 Grußworte Deutscher

14 Grußworte Deutscher Fleischer-Verbandstag 2017 Viel Know-how und Geld für verbessertes Tierwohl Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg Sehr geehrte Damen und Herren, mit der Wahl unserer Landeshauptstadt als Konferenzort des 127. Deutschen Fleischer-Verbandstags haben Sie eine sehr gute Entscheidung getroffen. Zwar hat es Potsdam – anders als Wien, Nürnberg oder Frankfurt – noch nicht geschafft, Namensgeberin einer Spezialität des Fleischerhandwerks zu werden, andererseits steht gerade auch Brandenburg für die große Tradition handwerklich gemachter Fleisch- und Wurstwaren. Land- und Ernährungswirtschaft sind bei uns von klein- und mittelständischen Unternehmen geprägt. Deutsche Landwirte investieren heute viel Know-how und viel Geld, um Verbesserungen beim Tierwohl zu erreichen. Die allgemeine Erwartung von Verbraucherinnen und Verbrauchern ist, dass Nutztiere nach den jeweils besten und artgerechten Standards gehalten werden. Nicht immer ist das mit der Erkenntnis gepaart, dass damit auch ein höherer Aufwand verbunden ist, den sich manche Wettbewerber sparen. Als Fleischerhandwerk sind Sie unsere ersten Verbündeten, wenn es darum geht, tierische Rohprodukte regional zu veredeln und zu vermarkten. So wie wir uns um Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen bemühen, müsste es eigentlich auch ein Anliegen sein, die Vielfalt der Zutaten, der Rezepturen und der Verarbeitungstechniken zu erhalten. Zwar gelten wir Deutschen weiterhin als Weltmeister im Wurstmachen, doch ist auch hier schon unter dem Druck der Ökonomisierung das eine oder andere Produkt auf der Strecke geblieben. Die Ausbildung im deutschen Handwerk, auch im deutschen Fleischerhandwerk, gilt weltweit als vorbildlich. Das deutsche Fleischerhandwerk ist kreativ und in der Lage, schnell auf regionale und aktuelle Ernährungstrends zu reagieren. Unsere Betriebe haben bewiesen, dass sie auch schwierige Etappen meistern können. Im Land Brandenburg haben etliche Fleischer die gezielte Benachteiligung privater Unternehmen durch die DDR überstanden. Schließlich und nicht zuletzt sind es die Verbraucherinnen und Verbraucher, die nach gut gemachten, frischen, regionalen Fleisch- und Wurstwaren fragen. Dies alles lässt mich optimistisch stimmen, dass das deutsche Fleischerhandwerk weiterhin eine gute Zukunft hat.

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