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Festschrift zum 127. Deutschen Fleischer-Verbandstag 2017

56 Verbandsarbeit

56 Verbandsarbeit Deutscher Fleischer-Verbandstag 2017 tet immer abwechselnd eine eher theorie- und eine eher praxisorientierte Veranstaltung. Dies ist uns mit „Kochen für Buffet und Fingerfood“ im Gastronomischen Bildungszentrum Koblenz sehr gut gelungen. Die zwei Tage waren prall gefüllt mit moderner Küchenpraxis, modernen und arbeitssparenden Garmethoden, vielen Tipps sowie Hinweisen zur richtigen Planung und Umsetzung von Aufträgen im Partyservice. junge, motivierte Nachfolger und erfahrene, langjährige Vorstandsmitglieder zusammenkommen, entstehen in einer kreativen und produktiven Atmosphäre viele Ideen, von denen der Juniorenverband noch lange zehren kann. Am Ende, nach vielen Runden und Arbeitskreisen, standen die Teilnehmer buchstäblich vor Wänden voller guter Ansatzpunkte für wirksame Juniorenarbeit, die es nun Stück für Stück umzusetzen gilt. gen beim Cotechino, einer groben Rohwurst, die im „Bollito misto“ mitgekocht wird, bis zum Zampone, einer mit Brät gefüllten Schweinepfote. Nicht alles davon wird sich in Zukunft auch in den Theken der Teilnehmer wiederfinden, trotzdem konnten sie viele Eindrücke, Ideen und wertvolle Tipps von ihren italienischen Kollegen mit zurück nach Deutschland nehmen. Nach diesem Verbandstag wird ein Unser Treffen zur Vorbereitung der deutlich veränderter Vorstand die Arbeit für den Juniorenverband weiter- zukünftigen Vorstandsarbeit fand Exkursion nach Parma Anfang August im Kloster Eberbach statt. Die zwei halben Tage sollten genutzt werden, um die Arbeit und die Leistungen des Juniorenverbands kritisch zu würdigen und Schwerpunkte für die kommende Wahlperiode herauszuarbeiten. Und auch bei diesem Treffen zeigte sich, wie wertvoll eine Zusammenarbeit über mehrere „Generationen“ Die diesjährige Fachexkursion des Juniorenverbandes führte in die Region um Parma in Norditalien. Neben dem weltberühmten Schinken gibt es hier eine Vielzahl von anderen Spezialitäten, die international bekannt sind, wie die Mortadella, der Parmesan und der Balsamicoessig. Ganz zu schweigen von außergewöhnlichen regioführen. Die Ergebnisse des Treffens im Kloster Eberbach sind eine gute Grundlage dafür. Die Verjüngung in unserem Verband ist, wie in unseren Betrieben auch, in regelmäßigen Abständen notwendig. Nur so können wir unseren Anspruch aufrechterhalten, die unverwechselbare Stimme des jungen Fleischerhandwerks in hinweg sein kann. Wenn nalen Fleischerzeugnissen, 02.06.17 angefan- 11:26 Seite Deutschland 1 zu afz-Anzeige_Partner_190x135mm_2017_afz-Anzeige_Partner_190x135mm_2017 sein. Partner des Fleischerhandwerks

Deutscher Fleischer-Verbandstag 2017 Zwischen Welterbe und Innovation Atlasfigur auf dem Alten Rathaus Potsdam als ehemalige Residenzstadt der preußischen Könige glänzt heute als Stadt der Schlösser, Parks und Gärten mit neu gestalteter historischer Mitte. Meisterliches geschaffen haben die berühmten Baumeister, Landschaftsgestalter und Bildhauer. Das Bild der Stadt wird von 17 Schlössern und schlossähnlichen Gebäuden geprägt, die in die waldreiche Havelseenlandschaft eingebettet sind. Das Gesamtkunstwerk Potsdam mit seiner historischen Innenstadt und den berühmten Schlössern und Gärten wurde 1990 von der UNESCO zu großen Teilen mit dem Prädikat des UNESCO-Welterbes geadelt. Eine Berühmtheit ist das Schloss Sanssouci auf den Weinbergterrassen mit den 132 Stufen inmitten des fantasievoll gestalteten Parks. Eine Zeitreise durch 300 Jahre Geschichte bieten die Bildergalerie und die Neuen Kammern, das Neue Palais, das Orangerieschloss, das Marmorpalais im Neuen Garten sowie Park und das Schloss Babelsberg. Potsdams schönste Aussicht präsentiert das Belvedere auf dem Pfingstberg auf 76 Metern Höhe. Der einzigartige Blick erstreckt sich über Potsdam und die Kulturlandschaft bis nach Berlin hinein. Zum Pfingstbergensemble gehören das Belvedere, der Pomonatempel und die Parkanlage Lennés im Stil eines englischen Landschaftsgartens. Beim Rundgang durch Potsdam fällt besonders der markante Einfluss vieler Länder ins Auge. Kulturell geprägt wurden Stadtteile, Bauwerke und Park anlagen. Ob Holland, Russland oder Italien – das in der Innenstadt gelegene Holländische Viertel mit seinen spitzgiebeligen roten Fassaden, die Russische Kolonie Alexandrowka als Denkmal preußisch-russischer Freundschaft oder die Kirche St. Peter und Paul, deren Vorbild im italienischen Verona steht, symbolisieren ebenso wie die Böhmischen Weberhäuser oder die Französische Kirche die Weltoffenheit, die in Potsdam seit Jahrhunderten gelebt wird. Malerische An- und Aussichten bietet der Alte Markt als Herzstück Potsdams. Die barocke Platzanlage mit der Nikolaikirche, die vom Fuß der Kuppel einen wunderbaren Panoramablick bietet, versprühen zusammen mit dem 2014 fertiggestellten neuen Landtagsgebäude im historischen Gewand des Potsdamer Stadtschlosses einen besonderen Charme. Für Besucher sind der Innenhof, das Knobelsdorff-Treppenhaus, das Foyer, die Cafeteria sowie das Landtagsrestaurant und die Dachterrasse werktags ohne Voranmeldung öffentlich zugänglich. Die Fertigstellung der Ringerkolonnade am Steubenplatz ist Teil der Sanierung der historischen Mitte. Das neue Ensemble ist Teil der historischen Stadtstruktur und bietet heute urbane Lebensqualität. Nebenan befindet sich das Alte Rathaus, in dem das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte zu Hause ist. Altes Rathaus, Nikolaikirche und Landtagsgebäude bilden Potsdams historische Mitte.