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Festschrift zum 127. Deutschen Fleischer-Verbandstag 2017

8 Grußworte Deutscher

8 Grußworte Deutscher Fleischer-Verbandstag 2017 Wahlversprechen müssen eingehalten werden Herbert Dohrmann, Präsident des Deutschen Fleischer-Verbands Wieder einmal liegt ein langer und anstrengender Bundestagswahlkampf hinter uns. Anstrengend natürlich für alle, die sich um ein Mandat bemüht haben, ermüdend aber auch für uns Wähler. Schon vor den drei Landtagswahlen in diesem Jahr konnten wir erleben, wie die politische Arbeit über lange Zeit gelähmt wird. Umso mehr galt das für die Bundestagswahl, vor der Koalitionäre zu Gegnern am Kabinettstisch wurden. Die sachliche Arbeit, die ganz fraglos auch in Wahlkampfzeiten stattfindet, tritt völlig in den Hintergrund. Stattdessen erleben wir ein ums andere Mal, dass die politische Show Überhand gewinnt. Jeder versucht auf seine Art, beim Wähler zu punkten. Nach der Wahl ist vor der Wahl Jetzt ist es also mal wieder geschafft. Nach dem Gerangel der Koalitionsverhandlungen werden sich die Ministerien neu finden und die Arbeit wieder aufnehmen, mit ganz neuen oder schon eingespielten politischen Zielen. In jedem Fall wird jetzt erst mal wieder gearbeitet. Gut so. Dass die Wahlkämpferei lange im Hintergrund bleiben wird, darf man nicht erwarten. Nach der Wahl ist vor der Wahl. Bei 16 Bundesländern bleibt das nicht aus. Schon nächste Woche ist Niedersachsen dran, zwei weitere wichtige Landtagswahlen in Bayern und Hessen werden im Herbst nächsten Jahres folgen. Angesichts der besonderen Konstellationen in diesen Bundesländern darf erwartet werden, dass die Wahlen dort lange Schatten vorauswerfen werden. Das wird auch die Bundespolitik beeinflussen. Was heißt das alles für uns und unseren Verbandstag? Wahlkampfzeiten sind für Verbände nicht unbedingt von Nachteil. Die Sinne der Politiker sind geschärft, man ist offen für Gespräche und Vorschläge. Wir haben uns das zunutze gemacht, indem wir mit klaren Erwartungen an die politischen Parteien herangetreten sind. Wir haben Vorschläge vorgelegt, wie man mit konkreten Entscheidungen tatsächlich etwas für Handwerk, Mittelstand und regionale Strukturen tun kann. Wir haben gewissermaßen aufgezeigt, wie man die theoretischen Ankündigungen, die wir aus vielen Reden kennen, in die Praxis überführen kann. Gezielte Förderung, faire Gebühren, weniger Bürokratie und risikoorientierte Kontrollen sind hier nur wenige Stichpunkte. Wie nicht anders zu erwarten, haben wir vor der Wahl viel positive Resonanz erfahren. Aber wir machen uns natürlich nichts vor, entscheidend sind nicht die Zusagen vor der Wahl, sondern das politische Handeln danach. Hier sind wir als Interessenvertretung des Fleischerhandwerks mindestens genauso gefragt wie im Wahlkampf. Wir müssen und wir werden die Politiker daran erinnern, dass gegebene Versprechen nach der Wahl einzuhalten sind. Das werden wir mit aller Macht auch weiter tun. Sachkunde, Engagement, Geschlossenheit Das kann natürlich nur dann erfolgreich sein, wenn wir mit einer starken Stimme sprechen. Mit großer Sachkunde müssen wir argumentieren, mit Engagement auftreten und mit Geschlossenheit beeindrucken. Anders ausgedrückt, wir brauchen mehr denn je einen schlagkräftigen Verband und einen entscheidungsfreudigen Verbandstag. Dass Versprechen, die vor der Wahl gegeben werden, nach der Wahl gehalten werden müssen, gilt nicht nur für Politiker, sondern gleichermaßen auch für uns selbst. Vor allem nehme ich mich dabei auch selbst in die Pflicht. Vor nunmehr einem Jahr wurde ich zum Präsidenten des Deutschen Fleischer-Verbands gewählt. Mit großem Respekt habe ich diese Aufgabe übernommen. Das war einerseits recht einfach, denn ich konnte auf die erfolgreiche Arbeit von Ehren- und Hauptamt der vergangenen Jahre, vor allem auf das Wirken meiner Vorgänger Manfred Rycken und Heinz-Werner Süss zurückgreifen. Andererseits gibt es aber auch immer neue Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen. Vor meiner Wahl in Saarbrücken habe ich dazu einige Ausführungen gemacht. Ich habe versprochen, dass ich auch schwierige Themen

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