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Magazin_Maezr_2018

Hoffnung, dass uns die

Hoffnung, dass uns die prognostizierte Kältewelle verschonen möge groß. Tag 3, 24. Februar 2018: Gemsspitze (3.114 m) Ausgangspunkt: Jamtalhütte; Aufstieg: 1000m und ca. 1.000 m Um 8 Uhr brachen wir bei bestem Wetter und abermals angenehmen Temperaturen auf. Nur einige Wolkenpakete rund um die Vorderen Jamspitze störte die Stimmung etwas. Ein kurzes Falchstück durch das Jamtal führte und, gemeinsam mit dem Routen zur Dreiländerspitze und den Jamspitzen dem Jamtalferner entgegen. Leichter, etwas kühler Wind begleitete uns, sorgte aber auch für die Vertreibung der Wolken an den Jamspitzen. Nach ca. 2 h abwechslungsreichen Aufstieg erreichten wir den völlig unverspurten östlichsten Teil des Jamtalferners. Der Anblick machte bereits jetzt Lust auf die Abfahrt. Kurz unterhalb des Gipfels errichteten wir unser Skidepot und legten die letzten paar Meter zum Gipfel durch eine verschneite, seichte Rinne und einen Felsgrat zu Fuß zurück. Der wunderbare Ausblick über ein Meer von Gipfeln reichte von der Adamellogruppe über die Brenta zum Ortler und in die Ötztaler Alpen. Ein kurzer Händedruck, von Diana wurde uns, wie an den Vortagen auch, ein köstliches Gipflschnapsl serviert, und wir begannen, sehr konzentriert, den Abstieg zum Skidepot. Bei Windstille und herrlich wärmendem Sonnenschein gönnten wir uns eine lange Pause. Aufgelockert wurde diese Pause durch verschiedene Yogaübungen, angeregt von Sonja unserer „Yogatante“. Die Abfahrt über den Jamtalferner übertraf unsere Erwartungen bei weitem. Auf ca. 2.700 m verließen Abfahrt von der Gemsspitze wir die Aufstiegsspur, strebten einer Scharte westlich des Rußkpofs zu. Dort erwartete uns neuerlich ein ansprechend steiler Hang, über den wir Auslauf des Chalausferners und damit die Spur die von den Augstenköpfen zur Jamtalhütte führt, erreichten. Zurück auf der Hütte gab’s auf der Sonnenterasse auch heute wieder das obligatorische Bier und die Suppe. Tag 4, 25. Februar 2018: Planung und Realität Dichte Wolken und Nebelfetzen zogen, begleitet von leichtem Schneetreiben die Hütte. Die Temperatur wäre durchaus noch erträglich gewesen, die Sicht hingegen war ziemlich schlecht. Angesichts des prognostizierten Temperaturrückganges beschloss Ossi auf die Fortsetzung der Durchquerung – Ziel für heut wäre die Wiesbadener Hütte über die Obere Ochsenscharte, eventuell mit Besteigung der Dreiländerspitze gewesen – zu verzichten. Glücklich waren wir mit dieser Entscheidung nicht, fuhren aber trotzdem nach Galtür ab. Ursprünglich geplante Route: Heidelberger Hütte – Kronenjoch (Breite Krone 3.079 m) – Jamtalhütte – Obere Ochsenscharte (Dreiländerspitze 3.197 m) – Wiesbadener Hütte – Rauher Kopf (3.101 m) – Bielerhöhe und weiter nach Galtür. Auf jeder Hütte sollte zweimal übernachtet werden, um jeweils noch einen weiteren der äußerst lohnenden Gipfel „mitzunehmen“. Hütten: Heidelberger Hütte: Äußerst empfehlenswert; der Hüttenwirt kümmert sich auch bei großem Andrang persönlich um das Wohlergehen der Gäste. Jamtalhütte und Wiesbadener Hütte: Will man die Durchquerung machen so muss man auf diesen Hütten übernachten. Gipfelziele: Besonders zu empfehlen sind ‣ im Bereich der Heidelberger Hütte die Larainferner Spitze und beim Übergang von der Heidelberger Hütte zur Jamtalhütte die Breite Krone; ‣ im Bereich der Jamtalhütte die Gemsspitze. Sie ist nicht annähernd so überlaufen wie Jamspitzen oder Augstenberg und bietet bei entsprechender Vorsicht eine Abfahrt ohne nennenswerte Flachstücke. ‣ im Bereich der Wiesbadener Hütte ist der Piz Buin, obschon er extrem überlaufen ist, nahezu ein Pflichtziel (ziemlich anspruchsvoll). Alternativ wäre auch das ziemlich anspruchsvolle Silvretta Egghorn möglich. Wer eine etwas einfachere Tour vorzieht geht über die Tiroler Scharte auf den Ochsenkopf. Führer: Jan Piepenstock: Silvretta Skitouren & Skibergsteigen; Panicoverlag, 1. Auflage 2010. Der Führer ist ziemlich fehlerhaft. Im Jahr 2018 soll eine berichtigte, überarbeitete Auflage erscheinen. Karten: Alpenvereinskarte Silvretta, Blatt 26 mit Skirouten, 1:25.000. Berg & Wasser März 2018 12

Für euch gelesen Heini Holzer Meine Spur, mein Leben; Grenzgänge eines Extrembergsteigers Redaktion: Markus Larcher; Edition Raetia, Bozen 2000 Das Buch, mit einem Vorwort von Reinhold Messner, gibt einen ungemein beeindruckenden Einblick in das Leben eines alpinen Ausnahmekönners. Es ist im Buchhandel erhältlich, kann aber gegen Kaution auch in unserer Bibliothek ausgeborgt werden. analyse:berg jahrbuch winter 2017/18 In dieser halbjährlich erscheinenden Zeitschrift, herausgegeben vom Österreichischen Kuratorium für alpine Sicherheit, werden in der Winter-Ausgabe Unfälle aus dem Bereich • Piste • Varianten • Skitouren • Eisklettern und • Rodeln analysiert. Drüber hinaus enthält die Zeitschrift einen Artikel zum Thema Seilriss und stellt die Tätigkeit der Alpinsachverständigen umfassend dar. Unter der Überschrift „alpines“ werden weitere spannende Themen rund um das Unfallgeschehen im alpinen Raum abgehandelt. Die Zeitschrift kann bei uns jederzeit ausgeborgt werden. Christian Mayer: Skitouren mit Meerblick Griechenland; ANAVASI editions, 2016 Der Führer beschreibt zahlreiche Skitouren in Griechenland, einige wenige, leider ziemlich unzulänglich auch in Kreta. Wie brauchbar die Beschreibungen für die Touren auf dem Festland sind können wir (noch) nicht beurteilen. Rucksackapotheke Rucksackapotheke sinnloser Ballast oder unverzichtbarer Lebensrette? Unser Erste-Hilfe-Kurs mit Bergrettungsarzt Dr. Matthias Haselbacher hat einmal mehr gezeigt, dass bei Unfällen und Verletzungen im alpinen Gelände die Erstversorgung durch Tourenkammeraden nicht selten über langfristige Folgeschäden, manchmal sogar über Leben und Tod entscheidet. Diese Erstversorgung muss innerhalb kürzester Zeit (wir sprechen im Idealfall von wenigen Minuten) erfolgen. Vielfach wird übersehen, dass dem Einsatz des Hubschraubers, auch bei scheinbar idealen Verhältnissen erstaunlich enge Grenzen gesetzt sind: Dunkelheit, schlechte Sicht durch Nebel oder tief hängenden Wolken und Schneefall machen den Rettungseinsatz aus der Luft manchmal unmöglich. Kaum bekannt ist, dass auch bei bestem Wetter en Hubschraubereinsatz nicht uneingeschränkt Berg & Wasser März 2018 13

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